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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2025

Zwischen Vorsehung und freiem Willen

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
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Der Einstieg in How to Fight Fate ist zunächst etwas holprig – nicht, weil die Geschichte schwach wäre, sondern weil sie mit einer sehr festgefahrenen Vorstellung beginnt: dem unbeirrbaren Glauben an das ...

Der Einstieg in How to Fight Fate ist zunächst etwas holprig – nicht, weil die Geschichte schwach wäre, sondern weil sie mit einer sehr festgefahrenen Vorstellung beginnt: dem unbeirrbaren Glauben an das Schicksal. Wenn man selbst noch an eine ähnliche Sichtweise geglaubt hat, wird einem spätestens beim Lesen bewusst, wie irrsinnig und begrenzt dieser Glaube eigentlich ist. Saskia Louis stellt diese Überzeugung so überspitzt dar, dass sie fast lächerlich wirkt – und gerade dadurch regt sie zum Nachdenken an. Man beginnt unweigerlich, seine eigene Haltung zu hinterfragen und bekommt die Chance, sich gemeinsam mit der Protagonistin weiterzuentwickeln.

Die Geschichte entfaltet sich mit jeder Seite mehr und zieht einen immer tiefer hinein. Besonders beeindruckt haben mich die actiongeladenen Szenen, die so lebendig geschrieben sind, dass im Kopf sofort klare Bilder entstehen – wie in einem guten Film.
Auch die romantische Entwicklung – ein feinfühlig erzählter Slow Burn – überzeugt durch Authentizität und Abwechslung. Die Beziehung entwickelt sich glaubwürdig, ohne Kitsch, und bleibt dabei stets spannend und echt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die durchdachte Charakterentwicklung. Das Trio rund um die Hauptfigur ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Ich habe mich emotional mitgenommen gefühlt, und es gab viele Momente, in denen ich mich beim Lesen völlig verloren habe.

Ein besonderes Highlight: die Kneipenschlägerei! Frech, humorvoll, mit einem herrlich schlagfertigen Tonfall – genau mein Humor. Diese Szene hat mich nicht nur laut lachen lassen, sondern auch gezeigt, wie viel Fingerspitzengefühl die Autorin für Timing, Dialoge und Situationskomik hat.

Fazit:
How to Fight Fate ist ein Buch, das zum Umdenken anregt – unterhaltsam, tiefgründig und voller Energie. Wer bereit ist, sich auf die Geschichte einzulassen, wird mit bildgewaltiger Action, einer bewegenden Liebesgeschichte und Charakteren belohnt, die man einfach ins Herz schließen muss.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

verloren und doch angekommen

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Fae Island ist ein atmosphärischer Reihenauftakt, der mit leisen Tönen beginnt, aber langsam und stetig an Spannung gewinnt. Zwar dauert es eine Weile, bis die Handlung wirklich in Gang kommt, doch das ...

Fae Island ist ein atmosphärischer Reihenauftakt, der mit leisen Tönen beginnt, aber langsam und stetig an Spannung gewinnt. Zwar dauert es eine Weile, bis die Handlung wirklich in Gang kommt, doch das zahlt sich aus – denn ein unerwarteter Twist ließ mein Herz gleich ein paar Takte aussetzen.

Besonders überzeugt hat mich der Hauptprotagonist mit seiner morally grey Art – komplex, widersprüchlich und dadurch absolut faszinierend. Auch die Protagonistin ist gelungen: keine übermächtige Heldin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und echter Verletzlichkeit. Überhaupt zeigen beide Hauptfiguren eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.

Das Worldbuilding hat bereits jetzt so viele spannende und originelle Ansätze, dass es mich beim Lesen richtig gekribbelt hat. Ich hätte mir sogar noch mehr davon gewünscht – aber gerade deshalb bin ich umso gespannter auf die nächsten Teile. Es fühlt sich an, als würde hier eine vielschichtige Welt erst anfangen, sich zu entfalten.

Fae Island hat mich nicht nur neugierig gemacht, sondern auch emotional gepackt – ein vielversprechender Start mit Luft nach oben und großem Potenzial für die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Fantasy, wie sie sein sollte

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Schon ewig habe ich kein so gutes Buch mehr gelesen! The Wind Weaver hat mich ab der ersten Seite gefesselt und bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen. Die Geschichte rund um die Fae zieht einen ...

Schon ewig habe ich kein so gutes Buch mehr gelesen! The Wind Weaver hat mich ab der ersten Seite gefesselt und bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen. Die Geschichte rund um die Fae zieht einen sofort in ihren Bann – nicht unbedingt neu, aber dafür mitreißend erzählt, emotional aufgeladen und voller Magie.

Die Charaktere sind lebendig, glaubwürdig und mit Tiefe geschrieben. Ich habe richtig mitgefiebert, mitgefühlt – und manchmal auch gelitten. Auch die Dynamik zwischen den Figuren ist spürbar intensiv: Der Spice ist definitiv vorhanden, könnte für meinen Geschmack aber gern noch mehr Raum bekommen.

Die Welt, in der das Ganze spielt, ist nahezu magisch perfekt. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Kulisse stellenweise noch mehr gezeigt wird – da steckt so viel Potenzial drin, dass man am liebsten direkt selbst hineintauchen möchte.

Sogar die Kampfszenen, die in vielen Büchern eher Nebensache sind, haben es hier richtig in sich. Ich war beim Lesen komplett unter Spannung, als wäre ich mitten im Geschehen.

The Wind Weaver ist ein fesselnder Auftakt mit Emotion, Action, Magie – und genau der richtigen Portion Romantik. Für alle, die Fae-Fantasy lieben: Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Magisch, mutig, anders – Faebound überrascht

Faebound
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Ehrlich gesagt hat mich das Setting von Faebound anfangs nicht besonders angesprochen – dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben. Und ich bin froh darüber, denn schon nach wenigen Seiten wurde ich ...

Ehrlich gesagt hat mich das Setting von Faebound anfangs nicht besonders angesprochen – dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben. Und ich bin froh darüber, denn schon nach wenigen Seiten wurde ich komplett in die Geschichte hineingezogen. Es war, als würde man an die Hand genommen und durch ein mitreißendes Abenteuer geführt, ohne je das Gefühl zu haben, stecken zu bleiben.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und leicht zugänglich – genau die richtige Mischung, um völlig im Buch zu versinken. Besonders überrascht hat mich, wie gut sich Spannung, Emotionen und Weltaufbau die Waage halten.

Die Liebesbeziehungen – insbesondere in ihrer Konstellation – waren für mich etwas ungewohnt, nicht weil ich etwas gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen hätte, sondern weil sie mich persönlich emotional nicht ganz so tief abgeholt haben. Trotzdem waren sie gut geschrieben und glaubwürdig eingebettet.

Was ich besonders mochte, war der mystische Unterton, der trotz der teils militärischen Prägung der Handlung nicht zu kurz kam. Für meinen Geschmack hätte es insgesamt etwas weniger vom kämpferisch-strategischen Drumherum sein dürfen – aber das ist rein subjektiv.

Alles in allem ein wirklich gelungenes, fesselndes Fantasyerlebnis, das mich positiv überrascht hat und definitiv Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

stark begonnen, aber zu vorhersehbar

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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A Fate Inked in Blood startet mit einer spannenden Idee und verspricht eine Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist – genau das hat mich neugierig gemacht. Danielle L. Jensens Schreibstil ist ...

A Fate Inked in Blood startet mit einer spannenden Idee und verspricht eine Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist – genau das hat mich neugierig gemacht. Danielle L. Jensens Schreibstil ist angenehm zu lesen, und Freya als Hauptfigur bietet eine starke Grundlage, um tief in ihre Geschichte einzutauchen.

Leider hat sich das Buch für mich nicht so entfaltet, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hätte mir deutlich mehr Fantasy-Elemente gewünscht. Stattdessen bekam die Geschichte mit der Zeit einen eher steinzeitlich geprägten Touch, der das anfangs angelegte Wikinger-Flair etwas verblassen ließ. Das Setting fühlte sich dadurch weniger magisch und weniger kraftvoll an, als ich es von einer nordisch inspirierten Fantasy erwartet hatte.

Auch die Handlung entwickelte sich recht vorhersehbar: Es war schnell klar, wohin sich alles bewegen würde, und neue, aufregende Wendungen oder frische Ansätze in der Story fehlten leider. Gerade bei nordischer Mythologie wäre eine neue, mutige Umsetzung so willkommen gewesen – das Potenzial dafür war da, wurde aber nicht ganz genutzt.

Trotzdem bleibt A Fate Inked in Blood eine solide Geschichte mit sympathischen Charakteren und schöner Atmosphäre, die besonders für Leserinnen und Leser spannend ist, die eine ruhigere, charakterfokussierte Entwicklung mögen.

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