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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2021

Ein Buch, das keiner Kategorie zuzuordnen ist - stellenweise hochspannend, stellenweise schwer verständlich

Geraubte Erinnerung
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Einen ersten (sehr rudimentären) Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich frage mich wirklich, was dieses Buch eigentlich sein will: Ein Thriller, ...

Einen ersten (sehr rudimentären) Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich frage mich wirklich, was dieses Buch eigentlich sein will: Ein Thriller, ein Endzeit-Krimi, ein Wissenschaftsthriller, oder ein Buch über moralische, z.Teil religiöse Problemstellungen, eventuell ein Science-Fiction Roman? Letztendlich ist das Buch alles dies in einer - wenn auch recht geschickt - zusammengequirlten Geschichte.

Einen durchgängigen Spannungsbogen konnte ich nicht Festellen, dafür hat der Autor immer wieder gut gesetzte Spannungsspitzen gesetzt, die auch für überraschende Wendungen gesorgt haben.

Dazwischen gab es aber auch längere, recht langatmige - um nicht zu sagen langweile - Passagen, die stark mit wissenschaftliche Fachbegriffen durchsetzt waren. Das hat das Lesevergnügen deutlich negativ beeinflusst, wenngleich sicher vieles davon für den Fortgang unvermeidbar war. Die Traumsequenzen und die religiösen Anwandlungen haben dem Buch nochmal eine neue Richtung gegeben und zum großen Fragezeichen im Kopf des Lesers beigetragen.

Letztendlich geht es um die moralisch korrumpiere Wirkung von Macht und von der ewigen Suche nach dem Woher und Wohin und dem Sinn des Lebens im Allgemeinen.

Veröffentlicht am 04.04.2021

Viel Licht, viel Schatten - der Reihe um Sara Linton und Will Trent scheint die Luft auszugehen

Die letzte Witwe
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich liebe ich die Bücher dieser Autorin, bedeutet doch ein jedes spannende Unterhaltung. ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich liebe ich die Bücher dieser Autorin, bedeutet doch ein jedes spannende Unterhaltung. An diesem positiven Eindruck hat die Autorin diesmal aber gekratzt - Spannung war durchaus vorhanden, aber einen ordentlichen, durchgehenden Spannungsbogen gab es nicht. Dafür gab es eine Reihe von Spannungsspitzen, zum.Teil extrem hohen Spitzen und auch eine Reihe von recht grausamen Passagen.

Leider gab es dann aber auch eine Menge ausschweifende, langatmige ja direkt einschläfernde Passagen. Da war man durchaus geneigt mal eine Seite nur querzulesen...!

Licht und Schatten auch in Sachen Perspektive: Einerseits war es sehr interessant identische Szenen mal aus Sicht von Will bzw. Sara zu sehen, andererseits lag hier auch ein Potential für die Langeweile, weil halt die unterschiedlichen Sichtweisen nur zu selten auch zu neuen Erkenntnissen für den Leser führten.

Das Buch endet mit einem fürchterlichen Gemetzel und lehnt sich damit an, an diverse schreckliche Anschläge in den USA in den letzten Jahren. Da ist wohl jemand auf einen "fahrenden Zug" gesprungen....!

Für meinen Geschmack eines der schwächsten Bücher der Autorin. Hoffen wir mal, dass sie mit dem nächsten Band zu früherer Meisterschaft zurück findet.

Veröffentlicht am 28.03.2021

Britischer Reihenkrimi mit viel Atmosphäre - amüsante Mordermittlung in den Cotswolds

Agatha Raisin und der tote Göttergatte
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Einen ersten Eindruck von der Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite gewinnen. Meine persönliche Meinung:

Dies ist nun schon der sechszehnte Band der Reihe um die (bisherige Hobbyermittlerin ...

Einen ersten Eindruck von der Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite gewinnen. Meine persönliche Meinung:

Dies ist nun schon der sechszehnte Band der Reihe um die (bisherige Hobbyermittlerin und jetzige Inhaberin einer Detektei) Agatha Raisin und es sind immer noch keinerlei Ermüdungserscheinungen festzustellen. Im Gegenteil: Auch dieses Buch kann wieder überzeugen und bietet beste Krimiunterhaltung.

Wie meistens ist der Spannungsbogen nicht durchgängig, aber für einen Krimi ist die Spannung durchaus angemessen.

Dafür punktet das Buch mit viel Atmosphäre und einer schönen Sicht auf das malerische Umfeld. Die Besonderheiten und die Schönheit der Natur und der Ortschaften wird gut eingefangen. Ausserdem macht es - gerade für den treuen Reihenleser - viel Spass, den manchmal recht schrulligen Figuren wieder zu begegnen. Sehr gut gefällt mir auch die stetige Weiterentwicklung der Protagonistin und ihrer Co-Figuren.

Das Buch hat mir ein paar sehr schöne Lesemomente beschert und ich freue mich schon auf den für den Herbst angekündigten Folgeband. Das sich da für die Protagonistin in Sachen privater Beziehung wieder eine neue Richtung ergibt, hat die Autorin ja in einem kleinen Cliffhanger bereits angekündigt.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Toller Regional-Reihenkrimi mit vorzüglich gezeichneten Figuren - sehr spannend für dieses Genre

Engelstod
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Einen ersten, kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Der Autor versteht es sehr gut einer Handlung Dynamik einzuhauchen. Der Spannungsbogen ...

Einen ersten, kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Der Autor versteht es sehr gut einer Handlung Dynamik einzuhauchen. Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber immer wieder mit gekonnt gesetzten Spannungsspitzen versehen. Die Handlung profitiert erheblich von den verschiedenen Betrachtungsebenen in die der Autor die Protagonistin und ihre Co-Figuren eingebunden hat. Sehr interessant und eher ungewöhnlich: Das Geschehen wird aus der Sicht der Reihen-Hauptfigur in Erzählform vor dem Leser ausgebreitet, aus der Perspektive einer (wichtigen) Nebenfigur wird jedoch in Ich-Form erzählt.

Die Schreibweise ist - wie immer bei diesem Autor - untadelig, sie ist flüssig und sehr gut lesbar.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen - leider scheint es keinen weiteren Band um die Kommissarin Lena Larcher mehr zu geben. Sehr schade....!

Veröffentlicht am 21.03.2021

Toller, spannender Regionalkrimi - sehr unterhaltsam und mit gut gezeichneten Figuren

Morgen stirbst du
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Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Nachdem mir der erste Band der Reihe um die Kölner Kommissarin Lena Lascher weniger gut gefallen ...

Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Nachdem mir der erste Band der Reihe um die Kölner Kommissarin Lena Lascher weniger gut gefallen hat, ist der Autor mit diesem zweiten Band eindeutig wieder auf die Erfolgsspur eingeschwenkt.

Für einen Regionalkrimi ist die Spannung gut bis sehr gut, die Spannungsspitzen sind sehr geschickt gesetzt und bilden immer wieder Höhepunkte im (nicht ganz durchgängigen) Spannungsbogen.

Sehr interessant ist die Betrachtung des Geschehens durch die immer wieder wechselnden Perspektiven, gerade auch weil viele Eindrücke auch aus Sicht der Opfer geschildert werden. Dabei gelingt es dem Autor den Leser tief in die Persönlichkeiten eintauchen zu lassen. Auch die Protagonistin wird geschickt und kontinuierlich weiter entwickelt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den nachsten Band.