Historie und Fiktion in gelungener Mischung - Geschichte aus weiblicher Sicht
Das goldene MeerEinen ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist der zweite Band der " Die drei Königinnen Saga" und spielt zeitlich gesehen im ...
Einen ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist der zweite Band der " Die drei Königinnen Saga" und spielt zeitlich gesehen im gleichen Zeitraum wie der erste Band.Insofern gibt es Berührungspunkte sowohl was die Figuren betrifft, als auch solche aus historischer Sicht. Als Beispiel sei hier die Schlacht an der Stamford Bridge genannt, die im ersten Band nur ein wichtiges Nebenereignis war, jetzt aber der finale Höhepunkt.
Erneut prägt das Buch eine sehr weibliche Sicht; immerhin ist ja auch nicht der Norweger-König Harald Hardrada der Hauptprotagonist sondern seine Frau die Prinzessin und spätere Königin Elisabeth. Aus ihrer Sicht wird das Geschehen auch beschrieben. Inhaltlich geht es auch diesmal weniger umglorreiche Schlachten und Kampfgetümmel, sondern mehr um die Personen und deren Befinden. Natürlich gibt es auch kriegerische Auseinandersetzungen, aber sie nehmen deutlich weniger Raum ein, wie in anderen Büchern entsprechenden Inhalts. Statt dessen geht die Autorin auch sehr bildlich auf die Lebensumstände der Menschen ein und auf die recht grossen zivilisatorischen Unterschiede in den verschiedenen Regionen.
Überhaupt kann die Schreibweise der Autorin überzeugen, es gelingt ihr das Leben und Wirken der Figuren dem Leser bildlich vor Augen zu führen.
Ein sehr schöner historischer Roman - gemixt aus historischen Fakten und Fiktion. Ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe....!