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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2024

Langer Prolog zu einer Reihe, aber dennoch spannend und witzig

Kill Joy
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Effektiv geht es bei dieser Novelle darum, wie Pippa Fitz-Amobi darauf kommt, einen Mordfall in ihrer Heimatstadt als Schulprojekt auszuwählen. Man kann das Buch daher als etwas längeren Prolog zur Reihe ...

Effektiv geht es bei dieser Novelle darum, wie Pippa Fitz-Amobi darauf kommt, einen Mordfall in ihrer Heimatstadt als Schulprojekt auszuwählen. Man kann das Buch daher als etwas längeren Prolog zur Reihe sehen.

Trotzdem fand ich die Geschichte toll geschrieben und auch hin und wieder spannend.

Die Reihe selber habe ich bisher nicht gelesen, aber ich stimme den vorherigen Rezensionen zu: kann man zusätzlich zu den anderen Büchern lesen, muss man aber nicht. Ich persönlich möchte die Novelle trotzdem nicht in meinem Regal missen. 😊

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Konnte mich absolut nicht einfangen

Bleib bei mir, Sam
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Ich weiß auch nicht, warum, aber irgendwie hat mich das Buch emotional nicht einfangen können. Zumindest nicht auf die Weise, wie es sich der Autor gedacht hat.
Mich hat die Protagonistin eher genervt, ...

Ich weiß auch nicht, warum, aber irgendwie hat mich das Buch emotional nicht einfangen können. Zumindest nicht auf die Weise, wie es sich der Autor gedacht hat.
Mich hat die Protagonistin eher genervt, mit ihrer doch recht egozentrischen Art. Nicht nur sie hat jemanden sehr geliebt und verloren, auch andere. Aber die kamen mir einfach zu kurz.
Zudem kann ich nicht erkennen, daß Julie ihre Trauer über den Tod von Sam bewältigt hätte, eher ganz im Gegenteil...

Der Schreibstil war mit den vielen, teilweise kurzen und nur aneinandergereihten Sätzen, eher störend. Ließ sich leider nicht gut lesen.

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Veröffentlicht am 06.04.2024

Spicy, spannend, aufregend... und auch herzerwärmem

GOD of NIGHT and FURY
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Zu nächst einmal muss man zu diesem Buch sagen: bitte lest die Triggerwarnung und nehmt diese auch ernst. Oftmals sind solche Warnungen doch eher unnötig und werden mittlerweile zu oft verwendet, nicht ...

Zu nächst einmal muss man zu diesem Buch sagen: bitte lest die Triggerwarnung und nehmt diese auch ernst. Oftmals sind solche Warnungen doch eher unnötig und werden mittlerweile zu oft verwendet, nicht jedoch bei den Büchern von dieser Autorin. Das sollte jedem Klar sein.



Der Schreibstil ist wirklich gut; ehrlich, herb und spicy. Dieser macht es einfach, das Buch schnell und flüssig zu lesen. Manchmal empfand ich die Nutzung von Wörtern wie "geil" oder "Pussy" jedoch übertrieben oft, teilweise auch nicht zur Szene passend, eingesetzt. Gibt es doch auch Synonyme, die man einsetzen könnte.

Auch wenn es hier um Mafia Familien, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt, geht und man hier auch nicht unbedingt eine herzerwärmende Liebesgeschichte erwartet, hat es die Autorin doch super hinbekommen, die Strukturen solcher Familien mit einer Lovestory zu verknüpfen und zumindest mir das Herz aufgehen lassen.

Dennoch bin ich vorsichtig, eine Leseempfehlung auszusprechen, da man sich wirklich klar sein muss, dass man hier ein Buch zu lesen bekommt, in welchem bspw. sexuelle Gewalt, Mord oder toxischen Beziehungen thematisiert wird.

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Veröffentlicht am 06.04.2024

Starke Charaktere, tiefgründige Geschichte

Summer of Hearts and Souls
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Eigentlich wollte ich dieses Buch zunächst nicht lesen, obwohl ich die Autorin eigentlich sehr mag. Mich hat jedoch der Klappentext nicht sofort gecatcht, habe ich dahinter irgendwie eine abgewandelte ...

Eigentlich wollte ich dieses Buch zunächst nicht lesen, obwohl ich die Autorin eigentlich sehr mag. Mich hat jedoch der Klappentext nicht sofort gecatcht, habe ich dahinter irgendwie eine abgewandelte Version von "Aschenputtel" erwartet.

Nach x Mal dran vorbei gehen und Mich doch immer wieder auf das Cover schielend erwischend landete es in meiner Bibliothek. Und ich bereue es nicht, das Buch dieser hinzugefügt zu haben!

Die Geschichte hinter Beyah und Samson ist definitiv keine Version von Aschenputtel, wie sich herauspuppen sollte. Sie ist tiefgründig, ehrlich und ging mir persönlich unter die Haut.

Am Anfang war die Geschichte etwas zäh und ab und an habe ich über Beyah und ihre Sicht auf die Menschen und das Leben der Mittelschicht die Augen verdreht. Aber als dann Samson immer mehr und mehr in den Fokus rückte, nahm das Buch an Fahrt auf und ich wollte so dringend wie Beyah seine Geheimnisse lüften.

Die Charaktere in dem Buch sind wirklich stark und vielseitig, besonders habe ich P.J. und Marjorie ins Herz geschlossen, da sie nicht verurteilen und an das Gute im Menschen glauben.

Auch wenn die Geschichte ein etwas rüheseeliges Happy End hat, kann ich sie nur empfehlen. Das Buch macht Mut und gibt Hoffnung, auch mit einer eher schweren, düsteren Vergangenheit das Gute im Leben finden zu können.

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Temporeich und absolut mitreißend

Die Windsor-Akte
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Dieses Buch war mein erster historischer Roman und er hat mich gefesselt.

Das Buch beschreibt die Flucht aus dem Exil des Herzoges von Windsor Edward.

Ich war fasziniert von dem Fakt, dass es die sogenannte ...

Dieses Buch war mein erster historischer Roman und er hat mich gefesselt.

Das Buch beschreibt die Flucht aus dem Exil des Herzoges von Windsor Edward.

Ich war fasziniert von dem Fakt, dass es die sogenannte Windsor Akte tatsächlich gibt und diese, soweit man weiß, das Tauziehen zwischen Nazi Deutschland und England um den den Herzog behandelt. Leider sind bis heute nicht alle Seiten der Akte veröffentlicht worden, sodass man nicht das ganze Geheimnis und den Sommer 1940 kennt.

Dies hat sich der Autor etwas zu nutzen gemacht und das Bekannte mit Fiktion vermengt. Daraus entstanden ist ein temporeicher Roman, welcher die Flucht des Herzoges sowie der Herzogin und eine Liebesgeschichte um zwei ihrer Hausdiener - einer von ihnen ist zudem ein englischer Spion -beinhaltet.

Gerade die Liebesgeschichte, welche nebenbei eingebettet wurde, hat mich sehr berührt. Habe ich so mitgefiebert, dass Lydie und Ajax sich und ihr Glück trotz des Krieges wiederfinden.

Absolute Leseempfehlung, auch dann, wenn man eher weniger mit historischen Romanen "am Hut hat".

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