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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2024

spannendes und fantastisches Piratenabenteuer

William Smallwood
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In dem Buch „William Smallwood und die Karte der ewigen Wanderer“ von @lucius.winter gibt es natürlich auch Piraten, die auf einem Schiff die Meere nach Abenteuern erobern. Und… es gibt auch eine Karte, ...

In dem Buch „William Smallwood und die Karte der ewigen Wanderer“ von @lucius.winter gibt es natürlich auch Piraten, die auf einem Schiff die Meere nach Abenteuern erobern. Und… es gibt auch eine Karte, aber nicht irgendeine… es ist die Karte der ewigen Wanderer. Habt ihr eine Idee, was das für eine Karte sein könnte?
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William und Gwendolyn sind die besten Freunde, denn sie sind zusammen im Waisenhaus gewesen und so steht fest, dass beide gemeinsam auch ihren Weg bei den Piraten weiter bestreiten. Da Williams Vater ein berühmter Pirat war, hat er für ihn ein Haus auf einer Insel gebaut, in das die beiden nun einziehen können. Sie sind aber nicht alleine, sondern finden ganz schnell tolle Freunde, Emily und Dirty, die sie unterstützen und mit denen sie von einem spannenden Abenteuer ins andere stürzen….
Als Leser wird man von Gwen und William auch mit auf das Schiff genommen und erkundet mit ihnen gemeinsam die Pirateninsel und das ist eine ganze Welt, die sich einem da eröffnet. In vielen Details wird der Ort beschrieben und auch die familiäre Geschichte von William wird weiter enthüllt. Man erfährt sehr viel über die einzelnen Figuren, sodass diese schnell an Tiefe gewinnen, man sich gut in sie hineinversetzen und auch mit ihnen mitfühlen kann. Bei den Abenteuern ist man hautnah dabei und kann das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen. Der flüssige und angenehm zu lesende Schreibstil des Autors machen es einem leicht, das Buch in einem Zug durchzulesen 😉
Magisch räusper, räusper ging es natürlich auch zu, auch wenn der Druide steif und fest behauptet, dass dies wissenschaftliche Forschung wäre und Magie bereichert ja eine Geschichte immer 😉 Fantastisch fand ich auch die beschriebene „Ausbildung“ zum Piraten in der Schule. Die vielen tollen Ideen, die hier vom Autoren umgesetzt werden, zeigen, dass die Geschichte ein Herzensprojekt ist, die man in vollen Zügen genießen muss. So ist das Buch auch allen kleinen und großen Abenteurern, insbesondere natürlich Piratenfans geschrieben. Man wird so in die Geschichte hineingezogen, dass man schon ganz gespannt darauf ist, wie es im nächsten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

zauberhaft illustriertes fantastisches Abenteuer

Mina Moningham - Reise nach Beetle Burden
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Es handelt sich bei dieser wundervollen Geschichte um eine Grafic Novel, die den Titel „Mina Moningham. Reise nach Beetle Burden“ trägt und von Jana Paradigi geschrieben worden ist. Ich liebe dieses Genre ...

Es handelt sich bei dieser wundervollen Geschichte um eine Grafic Novel, die den Titel „Mina Moningham. Reise nach Beetle Burden“ trägt und von Jana Paradigi geschrieben worden ist. Ich liebe dieses Genre und bin ein großer Fan von Illustrationskunst. Hier hat Noah Whlier einfach ganz wunderbare Arbeit geleistet.
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Das ganze Buch ist ein bewundernswertes Gesamtkunstwerk! Die schönen Bilder fügen sich sehr gut in die Geschichte ein, die in Form von kurzen Texten erzählt wird. Hier schafft es die Autorin auch mit weniger Worten als in dem Roman selbst, eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen, die humorvoll gestaltet ist und einem immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.
Die Geschichte schließt fast nahtlos an den ersten Band an, man kann sie sicherlich auch eigenständig lesen, allerdings würde ich das als Mina Moningham – Fan natürlich nicht empfehlen! Alle wichtigen Informationen über Mina und ihre Aufgabe erfährt der Leser aber auch hier – dem Genre entsprechend - natürlich in Kurzfassung. Immer mal wieder finden sich auch Übersichten – beispielsweise über Minas Familie, die zum einen hervorragend illustriert sind und zum anderen einen guten Überblick geben oder die eigentliche Geschichte sogar noch inhaltlich erweitern.
Teils sind die Texte farbig mit Kästen hinterlegt oder sie bilden den Hintergrund einer Seite. Wie im Comic üblich wird hier mit Soundeffekten gearbeitet, die als Onomatopoetika die Geschichte noch einmal dynamischer werden lassen. Zudem wird auf mehreren Zeichenebenen gearbeitet, was ich sehr interessant finde. Mal finden sich Schattenbilder, die einen gelungenen Kontrast zu der ansonsten sehr bunten Farbgebung bilden, mal sind Bild im Bild – Zeichnungen zu finden, die durch einen Rahmen einen 3D Effekt erreichen. Hell und Dunkel werden ebenfalls genutzt, um die Magie der Geschichte zu unterstreichen, zum Beispiel in Form von Lichteffekten.
Die Spannung der Geschichte wird zusätzlich durch die vielen Perspektiven, die hier gewählt werden, noch stärker erhöht. Ich fand es unheimlich schön, die illustrierte Geschichte zu sehen. Einige der Darstellungen entsprachen vollkommen meinen Vorstellungen – so habe ich mir Mina ganz ähnlich vorgestellt. Andere waren ganz anders, was mich jedoch überhaupt nicht gestört hat, weil ich sie mir allesamt sehr gefallen haben. Ich liebe die unterschiedlichen Schriftarten, die hier gewählt wurden und die Mischung der unterschiedlichen Zeichenstile. Wirklich wundervoll magisch illustriert und wieder ganz zauberhaft erzählt.


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Veröffentlicht am 18.08.2024

nicht ein Abenteuer - eine ganze Galaxie voller Abenteuer

Mina Moningham - Das Schulhaus am Ende der Galaxis
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Vor längerer Zeit bin ich auf das tolle Cover gestoßen und wollte die Geschichte unbedingt lesen. Wenn man es sich genauer anschaut, entdeckt man schon einige Details des wahnsinnig fantasievoll angelegten ...

Vor längerer Zeit bin ich auf das tolle Cover gestoßen und wollte die Geschichte unbedingt lesen. Wenn man es sich genauer anschaut, entdeckt man schon einige Details des wahnsinnig fantasievoll angelegten Abenteuers.
Was würdet ihr machen, wenn ihr in ein geerbtes Haus ziehen müsstet, um das Erbe anzunehmen? Die junge Mina, die von der Neuigkeit etwas überfahren wird, beschließt, sich auf diese etwas kuriose Bedingung einzulassen.
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Das Haus seht ihr übrigens auch auf dem Cover und bestimmt habt ihr schon durchschaut, dass es sich nicht um ein stinknormales Haus handelt. Nein, es ist viel mehr: Es ist das Schulhaus am Ende der Galaxis – was das bedeutet? Abenteuer, Magie und Spannung pur. Ich finde die Idee, die dahinter steht, echt atemberaubend und war sofort in der Geschichte, als ich mit Mina gemeinsam von den Kuriositäten des Umzugs und des Gebäudes erfuhr.
Das Setting, also das Haus selbst, ist einfach wundervoll! Ich jedenfalls würde sofort dort einziehen, auch wenn dies natürlich mit einigen anspruchsvollen Pflichten einhergeht. Die Fantasie, mit der dieser Ort angelegt wurde, ist auf jeder Seite spürbar. Natürlich sind auch alle Bewohner, und hier gibt es jede Menge, mit viel Liebe zum Detail angelegt und so schön gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und sich in das Schulhaus träumen.
Der Erzählstil hat mir schon bei „Porkis Fluch“, das ich von der Autorin schon lesen durfte, besonders gut gefallen. Die Autorin macht mit ihrem tollen Humor und ihrer lebendigen Art zu Schreiben das Lesen ihrer Geschichten zu einem echten Erlebnis. Dabei wird alles mit vielen sprachlichen Bildern und erzähltechnischen Mitteln ausgestaltet.
Die Figuren und alles Magische sind sehr originell und haben mir ganz viel Freude beim Lesen bereitet, weil ich mir einen Urban Fantasy Roman eben genauso vorstelle. Man will gar nicht aufhören zu lesen, weil man immer wieder neue tolle Wesen oder Geschöpfe kennenlernen darf und hinter vielen Dingen einfach noch viel mehr steckt, von dem man sich dann überraschen lassen kann. Ich liebe Überraschungen und ich fand auch den Plot insgesamt so angelegt, das ich gar nicht mehr aufhören wollte. Es kam Spannung auf, je mehr sich die Spannung verdichtete und es kam stets wieder zu unerwarteten Wendungen.
Ich bin so gespannt, wie es weitergeht und welche weiteren Abenteuer noch auf Mina zukommen werden und natürlich, welche fantastischen Elemente die Welten bereit halten.

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Veröffentlicht am 12.08.2024

eine zauberhafte Welt schillernd vor lauter Magie

Der Glitzerseewald
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Das zauberhafte Buch, das den wundervollen Namen „Der Glitzerseewald“ trägt und von Kerstin Stefanie Rothenbächer geschrieben wurde, hat mich wie selten eine Geschichte so oft seelig seufzen lassen, weil ...

Das zauberhafte Buch, das den wundervollen Namen „Der Glitzerseewald“ trägt und von Kerstin Stefanie Rothenbächer geschrieben wurde, hat mich wie selten eine Geschichte so oft seelig seufzen lassen, weil sie einfach so schön ist.
Ich liebe fantasievolle Geschichten mit Elfen und diese trumpft auch noch mit einem spannenden Plot auf, der es tatsächlich schafft, dass man sich erst am Ende oder wenn man Lange am Stück gelesen hatte, bewusst wird, dass das Buch 677 Seiten umfasst. Wow! Einfach zum Abtauchen und Genießen!
Die Welt, die hier von der Autorin geschaffen wurde, ist sehr detailreich und durchdacht angelegt, sodass einfach alles sich ineinanderfügt und eine unheimlich harmonische Leseatmosphäre entsteht. Man träumt sich in die Welt der Elfen und möchte sich am liebsten auch in eine verwandeln. Es ist in dem Buch auch eine bunt und sehr hübsch illustrierte Karte zu finden, die dabei hilft, den Überblick über die komplexe Welt zu behalten. Ich kam jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus und mein Fantasy-Fan-Herz schlug immer sehr schnell, weil ich so viele fantastische Figuren, Objekte, Wesen und magische Elemente entdecken durfte.
Wie es sich für eine Elfenwelt gehört, ist auch die Natur magisch – so gibt es beispielsweise sprechende Bäume und einen Geisterwald, nur um ein paar Einblicke zu geben 😉 Die Elfen leben im absoluten Einklang mit der Natur und bilden hier auch eine Art Symbiose: Sie erhalten ihre Magie letztlich von der Natur und im Gegenzug sind sie zur Pflege von Wald und Pflanzen verpflichtet. Mein persönliches Highlight sind die Baumhäuser der Elfen – die wuchsen vor meinem inneren Auge und ich wäre so gerne mal in eines geklettert.
Aber so ganz harmonisch ist es im Elfenwald eben doch nicht, denn irgendjemand will den Elfen die Magie nehmen. Ein Mädchen wurde von Giftpfeilen getötet und es kursieren einige Ideen, wer der Mörder gewesen sein könnte. Der Kampf zwischen Gut und Böse, der sich fast krimiähnlich durch den Roman zieht, sorgt für eine riesige Portion Spannung. Der Leser wird zum Ermittler und erfährt mit der Zeit viele Hintergründe, die dabei eine Rolle spielen. Mit einem tollen Erzählstil, der die Situationen gut vorstellbar und schildernd umrahmt, wird eine enorme Spannungskurve aufgebaut, was sicherlich bei einer solch hohen Seitenzahl äußerst schwierig und damit umso bewundernswerter ist. Als Leser fliegt man durch die Seiten und bemerkt den Umfang überhaupt nicht wirklich. Ich jedenfalls habe jede Seite dieser Geschichte äußerst genossen und träume mich gerne oft wieder zurück in diese Welt der Elfen und natürlich auch zu den wundervoll gezeichneten Figuren, die mir echt ans Herz gewachsen sind.

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Veröffentlicht am 09.08.2024

ein sehr vielseitiges Debüt

Die Schwanengarde
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Katharina Salbaum schafft es in ihrem vielseitigen Debüt eine äußerst hierarchische Struktur in Form von der Schwanengarde, die der Königin dient, aufzuzeigen, einen Mordfall aufzudecken und eine Liebesgeschichte ...

Katharina Salbaum schafft es in ihrem vielseitigen Debüt eine äußerst hierarchische Struktur in Form von der Schwanengarde, die der Königin dient, aufzuzeigen, einen Mordfall aufzudecken und eine Liebesgeschichte zu inszenieren, die im Fluss der Handlung aus der Geschichte heraus entsteht.
Eine Heldin, die sich ihren Traum mit viel Ehrgeiz und harter Arbeit erfüllt und auch charakterlich überzeugt, lässt die Frauenpower, die auch über die rein weibliche Besetzung der Schwanengarde sowie durch das Oberhaupt der Landes in Form einer Königin, aufleben. Mögt ihr starke Frauen als Hauptprotagonisten auch so gerne wie ich?
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Tatsächlich bin ich zunächst auf das traumhaft schöne Cover aufmerksam geworden, das mich gleich verzaubert hat. Gegliedert ist das Buch an sich in drei große Teile, die jeweils auch mit Unterüberschriften versehen sind und in 34 Kapitel eingeteilt. Im Anschluss an die Geschichte folgen noch Charakterporträts, ein Personenverzeichnis und der Stammbaum der königlichen Familie, vielleicht gerade für diejenigen, die einen hohen Seitenumfang nicht gewohnt sind, ganz hilfreich, da das Buch 541 Seiten umfasst.
Die Länge ergibt sich natürlich auch durch den Schreibstil der Autorin, der sehr bildreich, detailverliebt, aber nie überbordend ist. Man nimmt so die Welt im Palast und in der Garde, die sich für die Hauptprotagonistin Astra mit der Auswahl zur Anwärterin ergibt, sehr intensiv wahr. Toll fand ich auch im Zuge der Charakterzeichnung die vielen lebendig ausgestalteten Dialoge, die den Leser immer – und vor allem beim Aufdecken des Mordfalls – ganz nah ans Geschehen bringen. Außerdem werden hierbei die Figuren auch in ihren Eigenschaften genauer gezeichnet. Hier habe ich vor allem die Zimmergenossin Sóley ins Herz geschlossen. Sie ist wahnsinnig lustig, manchmal sarkastisch bissig und einfach sehr liebenswert. Natürlich konnte ich mich aber auch sehr gut mit der Hauptprotagonistin Astra identifizieren und auch emotional mit ihr mitempfinden.
Wer jetzt aber den Eindruck gewonnen hat, dass hier eine heile Welt im Palast herrscht, der hat sich getäuscht. Hier wird auch hart trainiert und an diesen Stellen, merkt man, dass sich die Autorin mit den unterschiedlichen Kampftechniken auskennt. Brenzliche Situationen ergeben sich außerdem bei der Suche nach dem Mörder, bei der man als Leser ebenso recherchiert wie die mutigen zwei Frauen.

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