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Veröffentlicht am 01.10.2024

Ein Gemüse-Kochbuch mit Mehrwert und mit tollen ungewöhnlichen Rezepten

Liebes Gemüse
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Die Schweizer Bloggerinnen von „Urkraut“, Pascale Amez und Melissa Knüsel sind absolute Gemüse-Expertinnen und haben mit ihrem Buch „Liebes Gemüse“ ein außergewöhnliches Kochbuch geschaffen. Wie der Name ...

Die Schweizer Bloggerinnen von „Urkraut“, Pascale Amez und Melissa Knüsel sind absolute Gemüse-Expertinnen und haben mit ihrem Buch „Liebes Gemüse“ ein außergewöhnliches Kochbuch geschaffen. Wie der Name sagt, spielt logischerweise Gemüse die Hauptrolle darin. Doch es geht nicht ums Kochen und Essen alleine, es wird auch Wert auf die Pflege von alten Sorten, den Anbau, die Aufzucht und nachhaltige Verwendung Wert gelegt.

Nach einem kurzen Vorwort von Pascale und Melissa und ihren Gedanken zur Gemüsewelt mit vielen Basics, geht es dann mit großer Sortenvielfalt voran. Im Buch geht es nachhaltig saisonal voran, beginnend mit dem Frühling, Sommer, Herbst bis zum Wintergemüse. Besonders schön fand ich zunächst die Einführung zu den einzelnen Gemüsesorten, mit vielen Hinweisen und Tipps für den Anbau und die Pflege der Pflanzen. Das heißt, es gibt eine wirklich ausführliche Warenkunde mit unterhaltsamem Text.
Im Anschluss daran, folgen die Lieblingsrezepte der Autorinnen, meist mit Bild und ausführlich beschriebenen Kochvorgang. Des Weiteren folgen die bestmöglichen Kombinationsvorschläge von Aromakomponenten, also welche Zutaten jeweils gut zueinander passen, das ergibt weitere inspirierende Aspekte.
Weitere kurze Rezeptvorschläge regen zu zusätzlichen Verwendungsideen an, auch eine hilfreiche Kompetente. Durch das schlichte grafische Cover in einem satten Grün wirkt das Kochbuch schon jetzt wie ein GU-Klassiker, mir gefällt das.

Mein Fazit:
Ein ganz wunderbares und anregendes Kochbuch, das auch mich als Nicht-Vegetarierin begeistern konnte.
Besonders gut fand ich bei diesem Kochbuch die großartigen Details zu den einzelnen Nahrungsmitteln, äußerst informativ und interessant welche Sorten und Vielfalt es doch dabei gibt. Auch die ausgewählten und nicht allzu alltäglichen Gerichte fand ich super, mal was anderes. Mir hat das Fleisch dabei gar nicht gefehlt und wer mag, kann ja auch tierische Produkte hinzufügen.
Durch die vielen Tipps zu Sorten, Anbau und Aufzucht der einzelnen Gemüsearten ist das Buch auch eine wunderbare Lektüre für Hobbygärtner oder solche die es werden wollen. Insbesondere natürlich empfehlenswert für Vegetarier und Veganer.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Großartige Fortsetzung der Rheinsaga

Loreley - Fluss der Zeit
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Bacharach 1842 - Die bezaubernde Lisette und der Gastwirtssohn Manuel, stellen kurz vor Manuels Abreise zu seiner Ausbildungszeit in London fest, das sie ineinander verliebt sind. Ihre Liebe wollen sie ...

Bacharach 1842 - Die bezaubernde Lisette und der Gastwirtssohn Manuel, stellen kurz vor Manuels Abreise zu seiner Ausbildungszeit in London fest, das sie ineinander verliebt sind. Ihre Liebe wollen sie aber vorerst geheim halten. Keine sehr gute Idee, denn zu ihrem Unglück gibt es zwei Personen, die ihnen ihr Glück missgönnen und übel mitspielen werden. Während Manuel in London weilt, reist Lissi den Sommer über mit ihrem Vater auf dem Rhein. Dort schlägt das Schicksal bald besonders hart zu, denn sie erlebt ein traumatisches Schiffsunglück am Loreley-Felsen.

Der Roman „Fluss der Zeit“ von Autorin Susanne Popp, als Fortsetzung von „Die Frau am Fluss“ enthüllt nun das Rätsel um die Geburt und Abstammung von Juliane. Der Roman beginnt mit einer erwachsenen Lissy, Tochter der im ersten Band verunglückten Julie und des Schiffskapitäns Johann König. Grundliegendes Thema der beiden Bände ist dabei eine fantasievolle Geschichte um die Sagenentwicklung der Loreley, die Entwicklung der Rhein-Schifffahrt und des Tourismus. Insgesamt eine gelungene Komposition. Sehr anschaulich und intensiv erzählt, sowie außerordentlich gut recherchiert, präsentiert die Autorin hier ihre Version der Loreley-Sage. Mit einem Hauch von Romantik, einigen spannungsgeladenen Episoden und einer guten Portion Tragik, wünscht man sich am Ende sehr, das sich alles so zugetragen hat.

Mein Fazit:
Auch die Fortsetzung hat mich wieder total begeistern können. Ein faszinierendes und sehr unterhaltsames Buch-Duett, das sich intensiv mit der Geschichte der Loreley und dem Rhein beschäftigt. Man bekommt sogleich Lust eine Reise zu diesen sagenumwobenen herrlichen Orten am Rhein zu unternehmen, um auf den Spuren von Merle, Juliane und Lisette zu wandeln oder auf einem der historischen Schiffe den Fluss entlangzufahren. Absolute Leseempfehlung meinerseits:).

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein schockierender 11. Fall für Jan Tommen Und sein Team

Am Ende des Lichts
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Im Internet verbreitet sich ein gruseliges Video, in dem ein Mann mit Strom gefoltert wird. Die Entführer fordern den Tod von Paul Wank innerhalb von 24 Stunden. Wank, ein reicher Berliner Mäzen fällt ...

Im Internet verbreitet sich ein gruseliges Video, in dem ein Mann mit Strom gefoltert wird. Die Entführer fordern den Tod von Paul Wank innerhalb von 24 Stunden. Wank, ein reicher Berliner Mäzen fällt aus allen Wolken, er ist ein völlig unbescholtener Bürger. Nun ist
wieder das LKA Berlin mit Jan Tommen und seinem speziellen Team gefragt. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit!

Autor Alexander Hartung hat sich für seinen elften Teil “Am Ende des Lichts”der Jan Tommen Reihe wieder einen aufregenden Fall ausgedacht. Bei dieser unerklärlichen Mordserie dauert es einige Zeit, bis die Ermittlungen das Motiv hinter all den brutalen Vorgängen herausfinden. Es ist ein äußerst schwieriges Puzzle und es bleibt kontinuierlich spannend der Handlung zu folgen, teils sogar mit einigem Schaudern aufgrund der schockierenden Details.

Mein Fazit:
Auch mit diesem Fall der Serie fühlte ich mich spannend unterhalten, super Krimireihe, mag ich gerne.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Geschichte einer entfesselten Mordlust

Du kennst sie
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Sophie Braam, eine cool erscheinende Barfrau aus Virginia sucht ihren Männerhass hinter ihrer perfekt professionellen Maske zu verstecken. Doch gerade am Neujahrsmorgen kommt es zum Eklat, Sophies letzter ...

Sophie Braam, eine cool erscheinende Barfrau aus Virginia sucht ihren Männerhass hinter ihrer perfekt professionellen Maske zu verstecken. Doch gerade am Neujahrsmorgen kommt es zum Eklat, Sophies letzter Gast Mark Dixon wird brutal ermordet aufgefunden.
Nora Martin, eine junge dunkelhäutige Polizistin und angehende Mord Ermittlerin freundet sich mit der sympathischen Sophie an. Doch ist Sophie wirklich die nett wirkende Barkeeperin und eine neue Freundin für Nora?

Dem Debüt-Thriller “Du kennst Sie” der ehemaligen Barkeeperin Meagan Jennett merkt man an, die Frau hat Erfahrung von diesem Business. Kein Job für schwache Nerven, hier sind taffe Frauen gesucht. Der Thriller beschreibt dabei nicht nur Sophies Gastronomische Welt, die sich als ziemlich nervenaufreibend entwickelt. Überraschend intensiv wird eine ziemlich frauenverachtende Gesellschaft gezeigt, mit unerwartet brutalen häuslichen Übergriffen und sehr unsympathischen männlichen Gehabe. Diese als unheimlich brutal beschriebene Männergesellschaft zeichnet ein fürchterliches und abschreckendes Bild der amerikanischen Gesellschaft, man mag sich das gar nicht vorstellen!
So brutal geht dann auch die Mörderin vor, die verfällt teilweise in einen perfiden Mordrausch, dem sie immer mehr verfällt. Insgesamt fand ich bei dem Thriller die Entwicklung dennoch sehr vorhersehbar und es fehlte mir teilweise die Spannung. Mein Highlight war Sophies Cocktailkreation, getauft auf „Men‘s Tears“, ein wirklich schräger Einfall:).
Die Idee einer Frau als Serientäterin fand ich interessant, allerdings mag ich gerne unerwartete Wendungen, diese waren mir in der Handlung leider zu rar gesät.

Mein Fazit:
Für mich ein unterhaltsamer Kriminalroman gestaltet mit einer ungezügelten Mordgier, aber der ganz große Thrill hat dann doch nicht stattgefunden.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Tipps für mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Hund und den Mitmenschen

Lass die anderen reden
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Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier ...

Kennt ihr den Satz: „Eine Hundeschule wäre mal eine gute Idee?“ Dann ist das kleine Sachbuch „Lass die Anderen reden“, vielleicht eine gute Lektüre und Beratung.
Mit einem doch recht eigensinnigen Terrier gesegnet, fühlte ich mich jedenfalls angesprochen.
Die Autorin Vanessa Engelstädter beschreibt anhand ihrer Protagonistin Lilly, nervige und negative Situationen aus dem Leben eines Hundehalters. Engelstädter zeigt auf, das nicht nur der Hund gefordert ist, sondern auch der Mensch sein Verhalten und seine Einstellung ändern kann. Die Betrachtung konkreter Situationen aus einem anderen Blickwinkel sind aufschlussreich.
Die Autorin ist bemüht sich verständlich auszudrücken, trotz fachlicher Ausflüge in die Psychologie, ist ihr das gelungen. Viele Ratschläge habe ich zwar ähnlich schon einmal gelesen oder gehört, doch hier wird es in Bezug zum Hund gesetzt. Das Buch dient dem Stress-Coaching, wer praktische Tipps zur Hundeerziehung sucht, wird nicht fündig. Das Buch beschäftigt sich mehr mit der mentalen Ebene, sowie den richtigen Umgang mit Kommunikation, Schwächen und Schwierigkeiten der Menschen an sich.

Mein Fazit:
Viele Vorschläge ergeben Sinn und regen zum Hinterfragen an. Werde sicherlich einige der Ratschläge im Hinterkopf behalten. Insgesamt ein tolles Buch für die eigene Motivation, Stressmanagement und einen positiven Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen. Das ist kein Buch zum gezielten Hundetraining, wie ich ursprünglich gedacht hatte, sondern interessante Lebenshilfe.

Meine Lieblingsstelle:
„Ich habe so viel aus meinen Fehlern gelernt, ich denke glatt darüber nach, noch mehr zu machen.“

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