Packende dystopische Lovestory
Ins fahle Herz des SommersWeltweit hat sich das Klima mittlerweile katastrophal verändert, die Sonne brennt unerbittlich herab und tagsüber ist die Hitze schier unerträglich. Eine schreckliche Pandemie hat unzählige Menschen dahingerafft ...
Weltweit hat sich das Klima mittlerweile katastrophal verändert, die Sonne brennt unerbittlich herab und tagsüber ist die Hitze schier unerträglich. Eine schreckliche Pandemie hat unzählige Menschen dahingerafft und die meisten der Überlebenden sind in den Norden abgewandert. Nachdem Fausto auf tragische Weise seinen Bruder verloren hat, strandet er in einem kleinen Dorf im Süden und richtet sich dort häuslich ein. Es gibt nur noch wenige andere Einwohner und keine Hoffnung auf eine Zukunft. Eines Tages stellt Fausto aber erstaunt fest, das ins Nachbarhaus nebenan jemand eingezogen ist!
Mit dem Titel „Ins fahle Herz des Sommers“ führt uns Autor Andreas Eschbach in eine ziemlich düstere Zukunft, in der ein unwirtliches Klima herrscht. Er beschreibt eine zerstörte Welt, in der Menschlichkeit völlig abhanden gekommen ist. Allerdings hat sich sein Hauptcharakter Fausto einen Rest an Mitgefühl bewahrt. Sein Kontakt mit ihm wohlgesonnenen Nachbarn hält sich aber in Grenzen und es gibt auch feindselige Individuen.
Die Handlung ist spannungsreich aufgebaut und die Seiten glitten nur so dahin. Erschreckend wie real sich das Szenario beim Lesen anfühlt. Das Bild und Gefühl eines glutheißen Dorfes wird fühlbar und auch die Hoffnung auf Liebe und Zukunft. Eine Handlung die mich bis zum Ende gefesselt hat. Mögen die Neandertaler ähnlich empfunden haben, deren Schicksal ein wenig vergleichbar, doch sich insgeheim eigentlich menschlicher entwickeln konnte.
Mein Fazit:
Faszinierende und gleichzeitig auch schockierende Lektüre über ein mögliches Endzeit-Szenario. Fesselnd und schnell zu lesen.