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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2024

zum Verwechseln ähnlich

Die Wildblütentochter (Die Blumentöchter 2)
1

Soley sollte doch eigentlich glücklich sein - als erfolgreiche Sängerin steht sie auf den Bühnen dieser Welt. Doch irgendwie wird ihr das alles zu viel.
Als ihre Cousinen ein Ölgemälde von Soley finden, ...

Soley sollte doch eigentlich glücklich sein - als erfolgreiche Sängerin steht sie auf den Bühnen dieser Welt. Doch irgendwie wird ihr das alles zu viel.
Als ihre Cousinen ein Ölgemälde von Soley finden, aber sie es nicht sein kann, entschließt Soley sich auf die Spuren der Vergangenheit zu bewegen.
Sie fliegt nach Island um die Familie ihres Vaters kennenzulernen. Sie wird jedoch nicht von Allen freundlich empfangen. Erfährt aber schnell, dass die Frau auf dem Bild ihre Urgroßmutter ist. Dieser sieht sie zum Verwechseln ähnlich. Doch warum haben ihre englischen Großeltern ein Bild von ihrer isländischen Urgroßmutter? Und warum hat ihr Vater keinen Kontakt mehr zu seiner Familie?

Auf der Reise in die Vergangenheit lernt Soley sowohl ihre Familie und dessen Geheimnisse näher, sie lernt auch sich richtig kennen und beschließt ihr Leben zu ändern.

Doch wie wird sie das umsetzen können? Wo wird sie Wurzeln schlagen? Wird ihre Familie sich jemals vertragen und woher kommt diese tiefe Abneigung gegen England?

Wir begleiten eine erfolgreiche starke (und sture 😉) Frau auf ihrer abenteuerlichen Reise. Geprägt von einigen Auf und Abs, wird Soley ihren Weg finden.
Der Schreibstil dieses zweiten Bandes war mal wieder super. Die Seiten sind einfach so geflogen und ich war wieder gerne Teil der Blumentöchter 😉

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Veröffentlicht am 27.10.2024

zurück in Niebüll

Lass uns tanzen, Fräulein Lena
0

Als sogenannte "Rucksackdeutsche" kam Lena Buth zusammen mit ihrer Schwester Margot in Niebüll an. Auch das sie als Übersetzerin für die britischen Besatzer arbeitet, passt den Einheimischen nur wenig. ...

Als sogenannte "Rucksackdeutsche" kam Lena Buth zusammen mit ihrer Schwester Margot in Niebüll an. Auch das sie als Übersetzerin für die britischen Besatzer arbeitet, passt den Einheimischen nur wenig.
Viele Freunde hat sie auch noch fast einem Jahr noch nicht. Treu an ihrer Seite ist jedoch ihr Freund Rainer. Mit ihm unternimmt sie auch weiterhin lange Spaziergänge und führt intensive Gespräche. Doch der nächste Schritt fehlt, beide führen eher ein freundschaftliches Verhältnis. Bildet sich Lena die Zuneigung von Rainer doch nur ein?
Ablenkung verschafft Lena ihre neue Kollegin Doro. In ihr findet sie eine wahre Freundin. Doro entführt Lena öfter in sämtliche Jazzkeller und Lena findet immer mehr gefallen am Tanzen.

Doch kann die Freundschaft der beiden Frauen über das Gerede der Einheimischen hinweghelfen? Werden die Unwahrheiten, die man über Lena verbreitet dadurch weniger schlimm? Wird man sie irgendwann in Niebüll akzeptieren? Und vor allem: wie geht es mit Rainer weiter?

Band zwei einer netten Reihe rund um die Pastorentochter Lena. Wurden wir im ersten Band beim Ankommen in Niebüll mitgenommen, so erleben wir im zweiten Teil, wie hart das Leben als Flüchtling ist. Auch wenn es für die meisten Menschen schlimm ist, ist die Situation für die "Heimatlosen" wohl noch viel schlimmer.
Für mich eine sehr schöne, spannende Geschichte. Auch der zweite Band hat mich überzeugt. Der Schreibstil ist klasse und die Seiten fliegen nur so.

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Veröffentlicht am 07.10.2024

einseitige Freundschaft

Wie wir waren
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So unterschiedlich die beiden Freundinnen Paula und Zett auch sind, so sehr stehen sie für ihre Freundschaft ein.
Bis ein Mann die Beiden trennt.
Zett, die sich schon immer für die schwächeren Menschen ...

So unterschiedlich die beiden Freundinnen Paula und Zett auch sind, so sehr stehen sie für ihre Freundschaft ein.
Bis ein Mann die Beiden trennt.
Zett, die sich schon immer für die schwächeren Menschen einsetzt, findet in Paula eine neue gute Freundin. Und auch Paula kann sich glücklich mit der taffen Zett schätzen.
Doch als Paula auf Maik trifft und sie sich immer wieder für ihn anstatt für Zett entscheidet, entfernen sich die Beiden.

Doch auch das hält eine Freundschaft aus. Und so nähern sich Paula und Zett nach einigen Jahren Funkstille wieder an. Doch wie lange wird die Freundschaft dieses Mal halten? Immerhin ist Paula weiterhin mit Maik liiert. Und auch ihm gefällt das neuerliche Anfreunden nur bedingt.
Wie viele Pausen und Meinungsverschiedenheiten hält eine Freundschaft aus?
Ist es wirklich eine Freundschaft bis zum Lebensende? Oder gehen beide Frauen irgendwann ihre eigenen Wege?

Eine ganz nette Geschichte, die für mich persönlich sehr einseitig ist. Wie lesen und erfahren sehr viel aus Paulas Leben, aber nur sehr wenig von Zett. Das finde ich sehr schade. Manche Handlungen von Zett werfen oft Fragen auf.
Der Schreibstil war ganz ok. Es ließ sich schnell weg.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Liebe über den Tod hinaus

Für immer und ein Jahr
0

Was würdest du tun, wenn du weißt das du bald stirbst?
Für Kaya steht fest, sie muss ihrem Mann Jan unbedingt eine Aufgabe hinterlassen. Etwas, dass er tun muss um sich nicht auch noch selbst zu verlieren. ...

Was würdest du tun, wenn du weißt das du bald stirbst?
Für Kaya steht fest, sie muss ihrem Mann Jan unbedingt eine Aufgabe hinterlassen. Etwas, dass er tun muss um sich nicht auch noch selbst zu verlieren. Und so übergibt sie ihm ihr Geburtstagsbuch mit der Aufgabe, jeden der in diesem Buch steht, zum Geburtstag zu gratulieren.
Von der Nachbarin, über alte Freunde, über die Trauerrednerin bis hin zur Familie. Es stehen einfach unglaublich viele verschiedene Menschen in diesem Buch. Jeder Anruf kostet Jan unglaublich viel Überwindung. Was soll ihm das bringen? Was hat sich Kaya dabei bloß gedacht?
Doch mit jedem Anruf löst sich etwas in Jan.
Auch wenn er weiterhin nicht weiß, wie er ohne Kaya weiterleben soll, wie er ohne Kaya ihre gemeinsamen Kinder großziehen soll.
Er kämpft sich von Tag zu Tag und öffnet sich allmählich wieder seiner Außenwelt, ohne Kaya zu vergessen.

Eine unglaublich bewegende Geschichte. Und ich habe mich immer wieder gefragt, was ich an Kaya stelle getan hätte und wie es mir an Jans Stelle ergangen wäre. Was hätte ich gemacht? Wie wäre ich mit Kindern umgegangen?

Der Schreibstil ist wirklich klasse. Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt oder die Story war langatmig. Es hat sich super gelesen.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

harte Zeiten für die neue Hebamme

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
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Maria hat es geschafft. Sie hat bewiesen das selbst ein "Bankert" zu etwas werden kann. So ist aus dem einstigen Findelkind Maria, die ausgebildete Hebamme Maria geworden ist.
Doch eines ist sicher, in ...

Maria hat es geschafft. Sie hat bewiesen das selbst ein "Bankert" zu etwas werden kann. So ist aus dem einstigen Findelkind Maria, die ausgebildete Hebamme Maria geworden ist.
Doch eines ist sicher, in der Geburtenanstalt möchte sie nicht mehr arbeiten. Umso schöner ist es, dass ihr bester Freund aus ihrer Heimat, Max, sie davon überzeugen möchte, in ihrem Heimatdorf als Hebamme tätig zu werden.
Aber will sie das wirklich? Will sie zurück in das Dorf/die Gemeinde, die oft so feindselig ihr gegenüber waren?
Nach langem hin und her sagt Maria Max zu. Doch kaum ist sie wieder zurück, macht ihr die alte Hebamme Alma, sowie die alteingesessenen Bewohner das Leben schwer. Wird sich Maria dennoch behaupten und durchsetzen können? Oder muss sie doch die Segel vorzeitig streichen? Ist und bleibt sie weiterhin im Dorf das "Bankert"?

Eine schöne Story rund um die liebevolle Art der modernen Hebamme. Und zeitgleich wird gezeigt wie schlecht Menschen einen behandeln können. Auch wenn die Story zeitweise etwas langatmig war, war ich wieder sehr begeistert.

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