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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2026

„10 Dinge, die ich an A Killer Crush liebe“

A Killer Crush
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Schon beim ersten Blick hat mich das Cover von A Killer Crush von Shailee Thompson mit seiner besonderen Farbmischung und dem kreativen Bildspiel begeistert. Beim Lesen des Buches wurde diese Begeisterung ...

Schon beim ersten Blick hat mich das Cover von A Killer Crush von Shailee Thompson mit seiner besonderen Farbmischung und dem kreativen Bildspiel begeistert. Beim Lesen des Buches wurde diese Begeisterung sogar noch größer, denn das Cover steht in einem direkten Bezug zur Geschichte. Ein Detail, das ich immer besonders liebe.



Der Roman hat mich von Anfang an gepackt. Vor allem der Humor ist einfach großartig und sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente.

Alleine die "Zitate" am Anfang jedes Kapitels haben mich immer total zum lachen gebracht!

Gleichzeitig schafft es die Geschichte, Spannung aufzubauen, denn man weiß die ganze Zeit: Der Killer ist irgendwo unter ihnen. Dadurch habe ich beim Lesen ständig mitgerätselt, wem man eigentlich noch trauen kann.



Besonders viel Spaß haben mir die zahlreichen Anspielungen auf klassische Slasher Filme gemacht. Beim Lesen fühlte ich mich mehr als einmal in die Horrorfilme meiner Jugend zurückversetzt. Namensgleichheiten, bekannte Tropes und natürlich die herrlich ironische „Wie überlebe ich einen Slasher?“Liste sind für Fans einfach ein Highlight.



Die Protagonistin Laurie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Mit ihrer leicht eigensinnigen, loyalen und gleichzeitig lockeren Art mochte ich sie sofort und bin ihr unglaublich gern durch die Geschichte gefolgt. Gerade diese Mischung aus Humor, Selbstironie und Mut macht sie zu einer tollen Hauptfigur.



Auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass sich das Buch unglaublich leicht und schnell lesen lässt. Die Mischung aus RomCom Vibes und Slasher Atmosphäre funktioniert überraschend gut und sorgt für eine sehr unterhaltsame Dynamik zwischen Spannung, Humor und Romantik.



Ein kleiner Warnhinweis an alle, die das Buch lesen möchten: Danach bekommt man plötzlich wieder große Lust, Klassiker wie Scream oder Halloween zu schauen und vielleicht auch gleich ein paar typische RomComs aus dieser Zeit wie 10 Dinge, die ich an dir hasse, Eine wie keine oder Clueless.



Für mich war A Killer Crush eine unglaublich unterhaltsame Mischung aus Nostalgie, Humor und Spannung. Perfekt für alle, die Slasher lieben und gleichzeitig Spaß an romantischen Comedy Vibes haben.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 07.03.2026

Gute Denkanstöße, aber nichts grundlegend Neues

Lieber ECHT kaputt als perfekt am Arsch
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Ein angenehm kurz gehaltenes Buch, das sich schnell lesen lässt und viele Gedanken zur Selbstreflexion kompakt zusammenfasst. Vieles war für mich nicht völlig neu, da man ähnliche Ansätze auch aus anderen ...

Ein angenehm kurz gehaltenes Buch, das sich schnell lesen lässt und viele Gedanken zur Selbstreflexion kompakt zusammenfasst. Vieles war für mich nicht völlig neu, da man ähnliche Ansätze auch aus anderen Ratgeber- oder Persönlichkeitsentwicklungsbüchern kennt. Trotzdem konnte ich aus jedem Abschnitt etwas mitnehmen und einige Impulse haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht.



Besonders gefallen haben mir die Teile, die dazu anregen, ehrlich hinzuschauen, etwa bei Themen wie Selbstakzeptanz, Erwartungen von außen oder der Frage, was wirklich aus einem selbst herauskommt.



Teilweise driftet das Buch für meinen Geschmack etwas stark in eine religiöse bzw. spirituelle Richtung ab. Damit konnte ich persönlich weniger anfangen, aber für Menschen, die sich damit verbunden fühlen, kann das sicher wertvoll sein.



Insgesamt eine nette, kurze Lektüre mit guten Denkanstöße, für mich aber nichts wirklich Weltbewegendes.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein echter Wissensschatz

Tiere und Pflanzen lebensgroß
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Wir waren auf der Suche nach einem interessanten Naturbuch, das nicht nur den Kindern etwas beibringt, sondern auch mein eigenes Wissen mal wieder ein bisschen auffrischt. Bei dem Titel habe ich ursprünglich ...

Wir waren auf der Suche nach einem interessanten Naturbuch, das nicht nur den Kindern etwas beibringt, sondern auch mein eigenes Wissen mal wieder ein bisschen auffrischt. Bei dem Titel habe ich ursprünglich mit einem deutlich größeren Format gerechnet und war erst einmal überrascht, ein „normal“ großes Buch in den Händen zu halten.
Und trotzdem sind die Tiere tatsächlich lebensgroß abgebildet, natürlich teilweise nicht vollständig, was ja auch kaum anders möglich ist (da lag wohl eher mein Denkfehler 😉). Gerade das macht aber den Reiz aus, weil man plötzlich ein ganz anderes Gefühl für die tatsächliche Größe der Tiere und Pflanzen bekommt.
Besonders gut gefällt mir, dass das Buch nach Jahreszeiten gegliedert ist. Dadurch ist das Wissen super strukturiert zugänglich und das Buch kann einen wirklich durch das ganze Jahr begleiten. Man kann immer wieder passend zur aktuellen Jahreszeit hineinschauen und Neues entdecken.
Die Texte haben eine angenehme Länge nicht zu ausführlich, aber informativ und sind schön locker geschrieben, sodass auch Kinder gut angesprochen werden und bei der Sache bleiben. Wie wir es vom Kosmos Verlag gewohnt sind, sind die Inhalte wirklich interessant und gut recherchiert.
Ein absolutes Highlight für meine Tochter war die App-Funktion mit den Tierstimmen. Das macht das Ganze noch einmal lebendiger. Auch die vielen Mitmach-Seiten sorgen dafür, dass es nicht nur beim Lesen bleibt, sondern man direkt selbst aktiv wird.
Das Buch begeistert wirklich die ganze Familie. Gerade jetzt im Frühling ist es perfekt, um bewusst wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen und mit offenen Augen durch Wald und Wiese zu gehen. Für uns definitiv eine tolle Bereicherung im Bücherregal! 🌿

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Wieder Guppa

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels
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Wir sind zugegebenermaßen riesengroße Fans von Tobias Goldfarb. Die Bücher von Spekulatius und schon die ersten beiden Bände von Hilda Hasenherz haben wir mit Begeisterung gelesen. Und so war es jetzt ...

Wir sind zugegebenermaßen riesengroße Fans von Tobias Goldfarb. Die Bücher von Spekulatius und schon die ersten beiden Bände von Hilda Hasenherz haben wir mit Begeisterung gelesen. Und so war es jetzt auch beim 3. Abenteuer von Hilda!
Dieses Mal begeben sich die vier Abenteuerfreunde Hilda, Igromir, Eicho und Robinius auf den Weg zum Drachenfels, um endlich Hildas Eltern zu finden, die immer noch verschwunden sind. Auch alte Bekannte wie Prinz Lämpchen oder Dschango treffen wir wieder.
Die Geschichte ist in 26 Kapitel unterteilt, eigentlich hätten sie die perfekte Länge für eine kurze Leserunde vor dem Zubettgehen. Meine Tochter hat sich aber nie mit nur einem Kapitel zufriedengegeben, da sie völlig in die Geschichte eingetaucht ist!
Die Texte sind wie gewohnt super flüssig geschrieben, absolut gut verständlich und nachvollziehbar für Kinder, und das Buch hat auch mir als Erwachsene dank des Wortwitzes und der tollen Schreibweise wieder richtig Spaß beim Vorlesen gemacht.
Die Tiere behalten ihre sympathischen Charaktere, die genialen Einfälle und das starke Zusammengehörigkeitsgefühl bei. So wachsen einem die Figuren mal wieder richtig ans Herz und wir fiebern schon dem 4. Band entgegen!
Die Illustrationen von Verena Körting sind wieder richtig liebevoll und super passend zum Text und lockern die Kapitel schön auf.
Wir können die Abenteuer von Hilda nur jedem ans Herz legen. Der Band ist zwar auch einzeln lesbar, aber um die Freunde und die vorherige Geschichte besser zu verstehen, sollte man mit den ersten beiden Büchern anfangen. Auch die lohnen sich für jede Kinderzimmer-Bibliothek.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Viel Praxis, ehrliche Reflexion

Work Life Remix.
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Work Life Remix hat mich vor allem durch seinen praxisnahen und stark reflektionsorientierten Ansatz überzeugt. Der Einstieg mit „Sound“ macht das Buch durch die persönliche Geschichte der Autoren deutlich ...

Work Life Remix hat mich vor allem durch seinen praxisnahen und stark reflektionsorientierten Ansatz überzeugt. Der Einstieg mit „Sound“ macht das Buch durch die persönliche Geschichte der Autoren deutlich nahbarer und schafft Vertrauen in ihre Erfahrung. Man merkt, dass Carsten Meier, Gregor Kalchthaler und Nina Meier-Hahasvill wissen, wovon sie sprechen und Leser wirklich beim Neujustieren von Arbeits- und Privatleben unterstützen wollen.

Besonders stark fand ich die Mitmach-Elemente wie das Work Life Journal, den „Probeauftritt“ und die Analyse des IST-Zustands, hier entstehen echte Aha-Momente und man wird direkt ins Tun gebracht. Auch das „Synthesizing“ mit Input-Suchradar und Bedürfnis-Landkarte wirkt gut strukturiert und sinnvoll aufgebaut. Positiv ist außerdem der Blick auf Teams und das bewusste Justieren von Bedürfnissen und möglichen Konfliktstellen.

Die vielen Metaphern (Mischpult, Festival) sind stellenweise etwas anstrengend und wirken teilweise bemüht. Insgesamt ist das Buch aber inspirierend und liefert viele hilfreiche Denkanstöße für ein bewussteres Zusammenspiel von Arbeit und Leben.

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