Flucht
Noah und der verlassene LeuchtturmNoah fand es eigentlich nie besonders aufregend, dass sein Vater bei der Kriminalpolizei arbeitet. Doch plötzlich wird der Alltag der Familie von dunklen Schatten überschattet: Unheimliche Gestalten tauchen ...
Noah fand es eigentlich nie besonders aufregend, dass sein Vater bei der Kriminalpolizei arbeitet. Doch plötzlich wird der Alltag der Familie von dunklen Schatten überschattet: Unheimliche Gestalten tauchen auf, sie werden verfolgt, das Telefon klingelt mit anonymen Anrufen – und schließlich erreicht sie sogar ein Drohbrief. Aus Sorge um Noahs Sicherheit entscheidet sein Vater kurzerhand, ihn übers Wochenende an die Nordsee zu schicken. Dort soll er zur Ruhe kommen und Abstand gewinnen, während sein Vater versucht, der Gefahr auf den Grund zu gehen.
An der Nordsee angekommen, will Noah zusammen mit seinen Freunden Hannes und Ella die Zeit genießen und das Bedrohliche hinter sich lassen. Strand, Meer und frische Luft sollen für Ablenkung sorgen. Doch die dunklen Gestalten aus Berlin haben ihre Spur längst aufgenommen. Schon bald merken die drei Freunde, dass sie alles andere als sicher sind. Die Bedrohung ist näher, als sie dachten – und als sie das ganze Ausmaß der Gefahr erkennen, ist es bereits zu spät für eine einfache Flucht ...
Die Grundidee der Geschichte war wirklich spannend und hat mich neugierig gemacht. Der Mix aus Bedrohung, Flucht und dem Versuch, das Geheimnis zu lösen, hatte viel Potenzial. Allerdings wurde dieses durch einige zu ausführlich beschriebene Szenen – wie etwa die Wattwanderung – ein wenig ausgebremst. Ich hätte mir gerade zu Beginn mehr detektivischen Spürsinn und ein stärkeres Gefühl von Abenteuer gewünscht. Stattdessen verlief die Handlung stellenweise etwas ruhiger, als ich es mir erhofft hatte. Trotzdem ein solides Buch, das Lust auf mehr macht.