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Veröffentlicht am 27.09.2025

Bibliotheksvampir

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Studentin Katherine Campbell hat ein klares Feindbild: Vampire. Doch als sie versucht, ein verbotenes Zauberbuch aus der geheimen Bibliothek der Darkthorn University zu stehlen, entfesselt sie versehentlich ...

Studentin Katherine Campbell hat ein klares Feindbild: Vampire. Doch als sie versucht, ein verbotenes Zauberbuch aus der geheimen Bibliothek der Darkthorn University zu stehlen, entfesselt sie versehentlich einen mächtigen Fluch. Ausgerechnet Ethan Hawthorn rettet sie – Chef-Bibliothekar, mächtiger Vampir, unverschämt attraktiv und Katherines erklärter Erzfeind. Um den Fluch unter Kontrolle zu halten, muss Ethan sie regelmäßig beißen – etwas, das seit 1899 streng verboten ist. Der einzige Ausweg: eine Heirat. Von nun an muss Kat alles mit ihrem griesgrämigen Beschützer teilen, auch sein Bett. Egal, wie sehr sie seine Selbstbeherrschung auf die Probe stellt. Egal, wer sonst noch Interesse an Kat und dem Fluch zeigt. Klar ist nur: Ethan wird seine „Frau“ um jeden Preis beschützen. Auch wenn die Ehe eigentlich nur ein Fake sein sollte … oder doch nicht?

Anfangs war ich ziemlich begeistert, doch mit der Zeit hat mich Kat zunehmend genervt. Ihr Verhalten erinnert oft an ein trotziges Kind: Man warnt sie, etwas nicht zu tun, und sie macht es trotzdem – um danach anderen die Schuld zu geben, wenn sie sich „die Finger verbrennt“. Das Thema des Fluchs wurde anfangs stark betont, dann aber immer wieder zugunsten anderer Handlungsstränge beiseitegeschoben. Statt konsequent daran zu arbeiten, den Fluch zu lösen, lag der Fokus häufig auf Nebenszenen und der Dynamik zwischen Kat und Ethan. Dadurch verlor die eigentliche Bedrohung an Gewicht. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen: Es wirkte so, als müsse die Geschichte schnell abgeschlossen werden, ohne der Auflösung genügend Raum zu geben. Positiv fand ich allerdings die Grundidee sowie das Setting an der Universität, das für eine besondere Atmosphäre sorgt. Auch Ethan als Figur war interessant – geheimnisvoll, stoisch und zugleich verletzlich. Insgesamt solide Unterhaltung, aber mit spürbaren Schwächen im Spannungsaufbau.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Inse Binse Spinne

Dread Wood. Tödliches Nachsitzen
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Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben eines gemeinsam: Sie sitzen in derselben Klasse – und können sich überhaupt nicht leiden. Ausgerechnet sie müssen an einem Samstag gemeinsam nachsitzen. Langweiliger ...

Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben eines gemeinsam: Sie sitzen in derselben Klasse – und können sich überhaupt nicht leiden. Ausgerechnet sie müssen an einem Samstag gemeinsam nachsitzen. Langweiliger und nerviger geht es kaum. Doch dann nimmt der Tag eine völlig unerwartete Wendung. Plötzlich wirkt das Schulgebäude unheimlich, eine dunkle Macht scheint Besitz davon zu ergreifen. Ihr Lehrer wird entführt, und die vier Schüler stehen allein dem Grauen gegenüber. Schon bald wird klar: Wenn sie überleben wollen, müssen sie zusammenarbeiten. Denn ihr Zusammentreffen ist kein Zufall – es steckt ein grausamer Plan dahinter. Das Ziel: Rache.


Dieses Buch hat mich überrascht – und gelehrt, dass ich in Zukunft das Cover genauer anschauen sollte. Ich war zunächst fest überzeugt, dass es um ein Monster tief unter der Erde gehen würde. Erst als im Hörbuch immer mehr Spinnen auftauchten, wurde mir klar, dass ich mich geirrt hatte. Ein Blick aufs Cover hätte mir das sofort gezeigt. Wer Angst vor Spinnen hat, sollte daher lieber die Finger von der Geschichte lassen, denn die Tiere spielen eine zentrale Rolle und tauchen in erschreckender Häufigkeit auf. Ich selbst habe das Buch als Hörbuch gehört. Hätte ich es als Printausgabe gelesen, wäre ich vermutlich ausgestiegen – einfach, weil ich kein Fan von Spinnen bin und die Beschreibungen teilweise sehr bildhaft sind. Trotzdem: Der Spannungsaufbau ist gelungen, die Atmosphäre dicht und beklemmend. Besonders die Entwicklung der Figuren, die lernen müssen, ihre Abneigungen zu überwinden und als Team zu funktionieren, hat mir gut gefallen. Auch das Motiv der Rache, das alles zusammenhält, ist stimmig umgesetzt. Insgesamt eine packende und originelle Geschichte, die zwar meine persönlichen Grenzen bei Krabbeltieren getestet hat, aber handwerklich überzeugt.

Veröffentlicht am 27.09.2025

Brumm Brumm

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Fiona MacKenzie liebt die Formel 1 – und sie hasst Duncan McKinnon. Der arrogante Renn-fahrer aus dem Team ihres Vaters erwidert diese Abneigung nur allzu gern. Für ihn verkörpert Fiona mit ihrem Luxusleben ...

Fiona MacKenzie liebt die Formel 1 – und sie hasst Duncan McKinnon. Der arrogante Renn-fahrer aus dem Team ihres Vaters erwidert diese Abneigung nur allzu gern. Für ihn verkörpert Fiona mit ihrem Luxusleben alles, was er verachtet. Doch Fiona versucht mit all dem nur, die Aufmerksamkeit ihres Vaters zu gewinnen, um die sie seit Jahren mit Duncan – seinem Goldjungen – konkurriert. Als ihr Vater sich schließlich auch noch gegen ihren größten Traum stellt, setzt Fiona alles auf eine Karte. Doch erneut ist es Duncan, der ihre Pläne durchkreuzt. Denn er will nur eins: Rennen fahren. Ablenkung kann er sich nicht leisten – schon gar nicht in Gestalt von Fiona MacKenzie …


Das Formel-1-Setting ist eigentlich nicht mein Gebiet, und für Außenstehende wirkt die Welt des Motorsports vielleicht wie „Autos, die im Kreis fahren“. Trotzdem hat mich die Geschichte positiv überrascht, denn die Autorin vermittelt Spannung und Atmosphäre so, dass man auch ohne großes Vorwissen mitfiebert. Im Verlauf passiert sehr viel, wodurch es manchmal an Tiefe bei den Figuren fehlt – vieles über sie erfährt man schon recht früh. Was mich etwas gestört hat: Nach nur einem gemeinsamen Tag spüren Fiona und Duncan plötzlich, dass sie nicht ohneeinander können. Diese schnelle Wendung wirkte auf mich etwas konstruiert und nahm der Liebesgeschichte an Glaubwürdigkeit. Dennoch ließ sich das Buch flüssig lesen und bot unterhaltsame Momente. Besonders gefallen hat mir, dass Fiona nicht nur als verwöhntes „Rennsport-Prinzesschen“ dargestellt wird, sondern auch ihre verletzliche Seite gezeigt wird. Duncan hingegen bleibt in seiner Rolle als kompromissloser Fahrer recht eindimensional, was dem Konflikt zwischen den beiden zwar Schärfe verleiht, aber auch vorhersehbar macht. Insgesamt ein leichter, kurzweiliger Roman, der sich gut zur lockeren Unterhaltung eignet – auch für Leserinnen, die mit der Formel 1 sonst wenig anfangen können.

Veröffentlicht am 27.09.2025

Deepfake

Seven Ways to Tell a Lie
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In der idyllischen Kleinstadt Wane sorgt ein verstörendes Video für Aufsehen: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht, geht in Flammen auf – und alle Insassen sterben. Jonah ist fassungslos, denn er selbst ...

In der idyllischen Kleinstadt Wane sorgt ein verstörendes Video für Aufsehen: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht, geht in Flammen auf – und alle Insassen sterben. Jonah ist fassungslos, denn er selbst ist im Video zu sehen, gemeinsam mit seinen früheren besten Freunden. Doch der Unfall hat nie stattgefunden! Schnell wird klar: Es handelt sich um ein Deepfake. Doch wer steckt dahinter – und warum? Schon bald zeigt sich, dass jemand es auf die dunkelsten Geheimnisse der Clique abgesehen hat. Um Schlimmeres zu verhindern, müssen sich Jonah und seine ehemaligen Freunde ihrer Vergangenheit stellen und das zerstörte Vertrauen wieder aufbauen. Doch kaum beginnen sie, der Wahrheit näherzukommen, taucht bereits das nächste Video auf …



Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt, und ich habe beim Lesen kaum bemerkt, wie die Zeit vergeht – so flüssig und spannend ist der Schreibstil. Besonders die Idee mit den Deepfake-Videos ist erschreckend realistisch und sorgt für ein dauerhaftes Gefühl von Bedrohung. Man fragt sich ständig: Was wird im nächsten Video passieren, und wen wird es treffen? Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass die Zahl der möglichen Verdächtigen und Motive recht überschaubar blieb. Dadurch fehlte mir beim Lesen ein wenig die Möglichkeit, intensiver mitzurätseln und mich noch mehr vom finalen Plot Twist überraschen zu lassen. Dennoch schmälert das den Lesespaß kaum, denn die Dynamik innerhalb der Clique, das Misstrauen und die Enthüllungen sorgen für stetige Spannung. Auch das Thema Freundschaft und Vergebung spielt eine große Rolle und verleiht der Geschichte Tiefe. Alles in allem ein packender Thriller, der zeigt, wie schnell Lügen und digitale Manipulation außer Kontrolle geraten können.

Veröffentlicht am 27.09.2025

Bananen in der Eifel

Detektei Anton: Ausgerechnet Bananen
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Die 13-jährige Rahel ist alles andere als begeistert, als ihre Familie ins verschlafene Eifeldorf Brehl zieht. Langeweile scheint hier vorprogrammiert – bis plötzlich Einbrecher und Drogenhändler auftauchen. ...

Die 13-jährige Rahel ist alles andere als begeistert, als ihre Familie ins verschlafene Eifeldorf Brehl zieht. Langeweile scheint hier vorprogrammiert – bis plötzlich Einbrecher und Drogenhändler auftauchen. Endlich passiert etwas, und Rahel stürzt sich voller Eifer ins Abenteuer. Sie ist fest entschlossen, den Verbrechen auf den Grund zu gehen, die bald sogar ihre Schule betreffen. Doch je tiefer sie gräbt, desto gefährlicher wird es. Ihr Bruder Silas kann sie nicht länger beschützen, denn auch er selbst gerät in höchste Gefahr. Zum Glück gibt es Onkel Anton, der trotz seiner Einschränkungen mit wachem Blick und zusammen mit Hund Caruso den Überblick behält und wichtige Hinweise liefert.


Ich habe eigentlich ein Jugendbuch erwartet, aber die Geschichte richtet sich eher an Leseanfänger. Viele Szenen wirken sehr ausgedehnt – so wird etwa ein kompletter Gottesdienst ausführlich beschrieben. Für mich hat das die Spannung deutlich gebremst und das Lesen nicht immer zum Genuss gemacht. Positiv fand ich jedoch, dass Rahel mit ihren Gedanken und Einschätzungen häufig meine Sicht teilt. Besonders gelungen ist die Figur des Onkel Anton: Er zeigt eindrücklich, dass Menschen mit Einschränkungen klug, liebenswert und voller Überraschungen sein können, wenn man ihnen die Chance gibt. Das ist eine wertvolle Botschaft, die Kindern vermittelt, Vorurteile zu hinterfragen und offen auf andere zuzugehen. Der eigentliche Kriminalfall tritt dagegen etwas in den Hintergrund, da viele Situationen sehr breit erzählt werden. Für erfahrene Leserinnen und Leser mag das langatmig wirken, doch gerade Einsteiger können in diesen Schilderungen Freude finden, weil sie sich leichter in den Ablauf hineinversetzen können. Insgesamt eine nette Geschichte mit wichtigen Ansätzen, die aber noch mehr Spannung vertragen hätte.