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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2023

Eine Frau steht den Männern in nichts nach!

Miss Emily und der tote Diener von Higher Barton
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Emily ist eine aufgeschlossenen junge Frau, die sich nichts gefallen lässt. Als sie die Versammlung einer bekannten Frauenrechtlerin besucht, kommt es zu Zwischenfällen und sie wird verhaftet. Ihre Mutter ...

Emily ist eine aufgeschlossenen junge Frau, die sich nichts gefallen lässt. Als sie die Versammlung einer bekannten Frauenrechtlerin besucht, kommt es zu Zwischenfällen und sie wird verhaftet. Ihre Mutter ist darüber entsetzt und schickt sie nach Cornwall, um dort zur Vernunft zu kommen.
Als sie auf Higher Barton ankommt, wird sie mit dem Tod eines Dieners konfrontiert…

Das Buch hat den gewohnt angenehmen Schreibstil der Autorin und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Und auch wenn es im Jahr 1905 spielt, konnte ich mich gut hineinversetzen. Emily war mir sofort sympathisch.

Sie will sich nicht in das gängige Korsett der ruhigen, schicksalsergebenen Frau zwängen lassen. Damit macht sie sich nicht unbedingt Freunde. Aber mit ihrer sozialen Art kann sie nicht anders. Sie ärgert sich darüber, dass dem Tod des Dieners nicht nachgegangen wird, denn es war eindeutig Mord - oder vllt auch nur Totschlag, aber definitiv kein Unfall. Sie forscht auf eigene Faust und macht sich damit noch mehr Feinde…

Das Ende war überraschend! Damit hätte ich niemals gerechnet! Mit reichlich Gefahr und einem Feuerwerk wurde alles aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in Rekordzeit verschlungen, deshalb vergebe ich volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 09.10.2023

Ein Griesgram wird handzahm…

Das Weihnachtswunder von Haus 7
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Luisa ist Witwe mit 2 kleinen Kindern und kommt gerade so über die Runden. Es ist Adventszeit und die Kinder wünschen sich Schnee, während Luisa eine neue Wohnung finden muss. Denn zu Ende Januar wurde ...

Luisa ist Witwe mit 2 kleinen Kindern und kommt gerade so über die Runden. Es ist Adventszeit und die Kinder wünschen sich Schnee, während Luisa eine neue Wohnung finden muss. Denn zu Ende Januar wurde ihr ihre aktuelle Bleibe gekündigt.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Luisa und ihre Kinder mochte ich von Anfang an. Auch den netten jungen Mann, dem Luisa begegnete, mochte ich sofort. Allerdings ist er Anwalt der Hausgemeinschaft, die Luisa und die anderen Mieter auf die Straße setzen möchte. Als das ans Licht kam, war klar, dass das Date nicht zustande kommen würde.

Als sie sich entschließt, den Eigentümer des Hauses aufzusuchen, um mit ihm zu reden, weiß sie noch nicht, worauf sie sie da einlässt. Sie kam vom Regen in die Traufe und wurde in ein perfides Spiel eingebunden.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich musste immer wieder schmunzeln, aber auch die ein oder andere Träne verdrücken - das Buch kann ich mit gutem Gewissen empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.10.2023

Wunder gibt es immer wieder!

Weihnachtsliebe in den schottischen Highlands
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Laurella ist seit 2 1/2 Jahren mit Erik zusammen und freut sich, ihn jetzt endlich wieder in die Arme zu schließen. Er war fast ein Jahr beruflich in Japan gewesen. Aber als er dann endlich wieder da war, ...

Laurella ist seit 2 1/2 Jahren mit Erik zusammen und freut sich, ihn jetzt endlich wieder in die Arme zu schließen. Er war fast ein Jahr beruflich in Japan gewesen. Aber als er dann endlich wieder da war, zerbrachen ihre Träume, denn er hat eine Puppe mitgebracht, mit der sie zu dritt leben sollten…
Callan besitzt eine Whisky-Destllerie und lebt mehr schlecht als recht davon.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Laurella und Callan waren mir sofort sympathisch und als Laurella mit ihrer Mutter zu einer Reise nach Schottland aufbrach und dort neue Freunde gefunden hat, habe ich mich sehr für sie gefreut.

Nora wollte nicht zufällig auf die Insel Skye, denn sie war dort schon einmal und wollte mit einer alten Geschichte abschließen. Und Callan konnte nach dem Brand vor 2 Jahren, bei dem die Destillerie zerstört und seine Eltern gestorben waren, sich zu nichts mehr aufraffen.

Wie dann alles zueinander gepasst hat und aus einem Weihnachtsmuffel ein fröhlicher Mensch geworden ist, war wunderschön! Ich habe während dem Lesen geflucht, geweint und auch vor Freude gejauchzt und kann das Buch jedem empfehlen, der den Zauber der Weihnachtszeit erleben möchte!

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Veröffentlicht am 03.10.2023

Dorfgemeinschaft ist schön!

Herbsthimmel über der kleinen Ambulanz in Wales
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Holly führt eine Ambulanz in einem walisischen Dorf. Sie fühlt sich dort sehr wohl, auch wenn ihr Cottage nach einem Sturm vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist. Und nachdem bei ihrer Freundin eingebrochen ...

Holly führt eine Ambulanz in einem walisischen Dorf. Sie fühlt sich dort sehr wohl, auch wenn ihr Cottage nach einem Sturm vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist. Und nachdem bei ihrer Freundin eingebrochen wurde, geht sie zusammen mit der Polizistin Anne auf die Suche…

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles gut vorstellen. Ich hatte nur anfangs ziemliche Probleme, die unterschiedlichen Figuren voneinander zu unterscheiden.

Ein kleines Dorf in Wales und viele unterschiedliche, zum Teil auch skurrile Einwohner. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar detailliert beschrieben: Die streitsüchtigen Schwestern Claire und Gwyn, die nicht anders mit der Krebserkrankung umgehen können. Die Schlossherrin Charlotte, die sich mit ihrem Noch-Ehemann rumärgern muss, die vorwitzige Miss Peabody, der verwahrloste Fagin, der Handwerker Gareth, die Umweltschützer Oscar und Isobel, die Polizistin Anne, die von Wechseljahrsbeschwerden geplagte Hotelchefin - und mittendrin Holly, die sich dann auch noch mit ihrer esotherischen Mutter auseinander setzen muss…

Leider hat es Holly nicht geschafft, mich zu überzeugen. Wenn ich dann mal Sympathie für sie aufbrachte, hielt das nicht lange an. Sie hatte mehr das Verhalten eines unzufriedenen Teenagers als das einer erwachsenen Frau.

Das Ende war harmonisch, auch wenn mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 30.09.2023

Kommunikation ist wichtig und kann Missverständnisse beseitigen…

Sweet Valentine / Weihnachtsglück gesucht - vorzugsweise für immer
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Es ist Adventszeit und bei Savannah läuft im Moment alles schief. Ihre Freundin hat ihr vor 2 Monaten das Zimmer gekündigt, weil sie mit ihrem Verlobten in der Wohnung wohnen möchte. Leider ist es in New ...

Es ist Adventszeit und bei Savannah läuft im Moment alles schief. Ihre Freundin hat ihr vor 2 Monaten das Zimmer gekündigt, weil sie mit ihrem Verlobten in der Wohnung wohnen möchte. Leider ist es in New York nicht einfach, etwas bezahlbares zu finden. Also steht sie mit ihrem Koffer in den verschneiten Straßen. Bei ihrem Freund kommt sie auch nicht unter, denn als sie an seiner Tür klingelt, öffnet seine neue Flamme. Frustriert sitzt sie in einem Café, um sich zu überlegen, was sie jetzt tun soll, als sie eine Mail mit ihrer Kündigung bekommt. Kann es noch schlimmer kommen?

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Savannah ist etwas chaotisch und unorganisiert, aber doch sympathisch.

Savannah bleibt nichts anderes übrig, als in ihre Heimatstadt Valentine zurück zu gehen. Sie hatte sich bei ihrem Weggang geschworen, nie wieder zu kommen. Aber jetzt hat sie keine andere Wahl!

Valentine ist laut Bürgermeister die „Stadt der Liebe“ und ihre große Liebe lebt dort. Die Einwohner sind herzlich und ich habe mich wohl gefühlt. Aber wie in jedem guten Buch gibt es auch hier Verwirrungen und Missverständnisse.

Das Buch war wunderschön und ich habe es sehr gerne gelesen. Ich musste viel schmunzeln, aber auch die ein oder andere Träne verdrücken. Das Ende war sehr ergreifend! Weihnachten, das Fest der Liebe…

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