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Veröffentlicht am 19.08.2025

Eifersucht gibt es nicht nur in der Liebe!

SchwedenRache (Schwedenkrimi)
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Helene macht mit ihrem Mann Campingurlaub in Vimmerby. Als sie einen Schrei hört, vermutet sie ihren Mann, der beim Wasserholen gestürzt ist - aber es war eine Frau, die vor ihr zusammengebrach, mit einem ...

Helene macht mit ihrem Mann Campingurlaub in Vimmerby. Als sie einen Schrei hört, vermutet sie ihren Mann, der beim Wasserholen gestürzt ist - aber es war eine Frau, die vor ihr zusammengebrach, mit einem Pfeil im Rücken.
Polizeichef Marten Henriksson wird zum Fundort gerufen und nach der Ankunft fordert er das komplette Team an.

Es war schön, wieder von Marten und der Truppe zu lesen. Ich war sofort wieder im Geschehen drin und konnte mir alles bildlich vorstellen. Der Schreibstil ist angenehm, wie von der Autorin auch nicht anders zu erwarten.

Die Ermittler haben herausgefunden, dass die Tote Probleme mit dem örtlichen Klärwerk hatte. Sie war überzeugt davon, dass diese für die Krankheit ihrer Kinder und das Sterben ihrer Tiere verantwortlich sind. Aber nachzuweisen war das nicht - alle Untersuchungen waren makellos. Zusammen mit einer Umweltorganisation wollte sie Untersuchungen durchführen, aber dann wurde sie getötet. Gab es Mauscheleien zwischen den Ämtern und dem Klärwerk?

Die Ermittlungen verliefen schleppend und ergaben keine Anhaltspunkte. Bis dann irgendwann doch noch der sprichwörtliche Stein ins Rollen kam. Der führte zwar in die richtige Richtung, aber die Wahrheit war dann doch eine ganz andere.

Auch privat kam es immer wieder zu Reibereien zwischen Marten und Lena, die über ihre Scheidung endlich mal klar sprechen sollten um das Thema endlich abschließen und vllt einen Neuanfang starten zu können.

Das Ende fand ich sehr plausibel. Nach einem heftigen Showdown gab es ein glückliches Ende. Alles wurde aufgelöst und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Ehrlichkeit ist immer wichtig!

Wenn der Himmel das Meer berührt (Liebesroman)
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Emma Machner arbeitet beim Jugendamt und wurde zeitgleich anonym und über die Schule auf die 9-jährige Alina aufmerksam, die sie in einer übermüllten Wohnung voll dreckigen Wäschebergen, leeren Bierflaschen ...

Emma Machner arbeitet beim Jugendamt und wurde zeitgleich anonym und über die Schule auf die 9-jährige Alina aufmerksam, die sie in einer übermüllten Wohnung voll dreckigen Wäschebergen, leeren Bierflaschen und überquellendem Aschenbecher fand. Mithilfe der Polizei nahm sie das Mädchen in die Obhut des Jugendamtes. Alina war überzeugt, dass sie eine extrem große Belastung für ihre Mutter ist und nur stört. Emma wollte alles daran setzen, um Alina zu helfen, denn niemand hat so etwas verdient. Und Emma hat ein weiteres Problem: in dieser Nacht fand sich im ganzen Bezirk keine Notunterkunft für Alina. Also entschloss sie sich, sich über die Regeln hinwegzusetzen und die Nacht gemeinsam mit Alina im Aufenthaltsraum zu verbringen…

Das Buch ist aus Sicht von Emma geschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Emma war mir sofort sympathisch, sie hat das Herz am rechten Fleck. Und Alina berührte sie auf eine starke Weise, indem sie Erinnerungen an eine schmerzhafte Vergangenheit wach rief.

Das Jugendamt fand einen Onkel und Emma setzte sich mit ihm in Verbindung. Kurz darauf fuhr sie mit Alina an die Nordsee, um den Mann zu begutachten. Max war erschüttert, als er hörte, wie seine Nichte aufgefunden wurde. Als er sie vor 6 oder 7 Jahren das letzte Mal gesehen hatte, ging es ihr gut.

Auch Max war mir sofort sympathisch, der es trotz traumatischer Kindheit geschafft, etwas aus seinem Leben zu machen. Er hat sich sofort liebevoll um Alina gekümmert und Emma hatte keine Einwände, Alina bei ihm zu lassen. Obwohl er etwas zu verschweigen scheint. Aber beide haben sich in ihr Herz geschlichen und es schien ihr unmöglich, Abschied zu nehmen und zu gehen.

Und dann kam eine grausame Wahrheit ans Licht, die alles auf den Kopf stellte. Das Ende war nach einem Herzschlagfinale wunderschön. Ich habe das Buch zufrieden aus der Hand gelegt und gebe diesem sehr guten Buch auch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Der Zauber der Weihnacht!

Winters Liebeslied
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Svenja arbeitet an einem Lebkuchen-Stand auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Klausen in Südtirol. Sie brachte das Geld dringend, dafür nahm sie den Knebelvertrag, die Kälte, die Menschenmassen ...

Svenja arbeitet an einem Lebkuchen-Stand auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Klausen in Südtirol. Sie brachte das Geld dringend, dafür nahm sie den Knebelvertrag, die Kälte, die Menschenmassen und den Weihnachtstrubel auf sich. Denn eigentlich hasst sie Weihnachten, da in der Vergangenheit immer schlimme Dinge passiert sind. Als dann gegenüber ihrem Stand ein Musiker auftaucht, hat sie seit langem mal wieder zwischenmenschlichen Kontakt - denn außer mit dem Besuchern am Stand und ihrem Chef hat sie schon seit einem Jahr keine Gesprächspartner mehr.

Das Buch ist angenehm zu lesen, was bei dieser Autorin aber auch kein Wunder ist. Es war mein 18tes Buch aus ihrer Feder und ich war sofort gefesselt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte farbige Bilder im Kopf.

Svenja war mir sympathisch und sie tat mir unheimlich leid! Als dann der junge Mann auftauchte und sie einfach in ein Gespräch verwickelte, habe ich mich gefreut. Er verriet ihr seinen Namen nicht, den solle sie erraten. Und so entwickelte sich ein täglicher Austausch, bei dem Svenja immer mehr auftaute.

Im Gegensatz zu Svenja habe ich etwas mehr über den jungen Mann erfahren. Ben war mir auch sofort sympathisch. Als er Svenja gesehen hat, wusste er: sie ist seine Traumfrau! Sie strahlte aber eine Traurigkeit und Einsamkeit aus, sodass er wusste, er müsse sehr vorsichtig und langsam vorgehen.

Svenja genoss die Plänkeleien mit dem netten Musiker und freute sich über seine Freundlichkeit - aber er setzte seinen Charme bei jeder Frau ein, also hat es nichts zu bedeuten.

Und dann wurde sie krank. Trotzdem schleppte sie sich zum Weihnachtsmarkt. Als ihre Standnachbarin ihren Zustand bemerkte, schickte sie sie nach Hause und übernahm ihren Stand mit. So viel Zuspruch und Freundlichkeit ist Svenja nicht gewohnt - aber auch die zweite Standnachbarin lies keine Widerrede zu. Also ging Svenja nach Hause.

Das Buch ist einfühlsam und ich musste abwechselnd grinsen und schniefen. Das Leben ist nicht immer gerecht und manchmal scheisst der Teufel auf den größten Haufen - aber in Büchern ist alles möglich und es gibt ein schönes Ende! Ich habe das Buch mit einem Lächeln aus der Hand gelegt und gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Keltenkult in höchsten Kreisen.

Gnadenlos im Bayerwald
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Ein tschechischer Polizist hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die „kleinen Brüder“ zu vernichten. Diese Organisation hatte auch Zuspruch aus den höchsten Kreisen. Aber Ondrej hatte nicht mehr viel ...

Ein tschechischer Polizist hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die „kleinen Brüder“ zu vernichten. Diese Organisation hatte auch Zuspruch aus den höchsten Kreisen. Aber Ondrej hatte nicht mehr viel Zeit. Als er bei einer Razzia eine Drogentote fand, nutzte er die Gelegenheit: er präparierte sie und brachte sie über die Grenze, damit sie an einer Autobahnraststätte bei Deggendorf gefunden wurde.

Ich hatte leichte Probleme, dem Geschehen zu folgen. Es gab ein junges Mädchen in einem weißen Kleid, den tschechischen Polizisten, eine Organisation mit Menschenhandel, Geschwister mit krankem Vater, eine Gruppe Druiden die Rituale abhält, ein Kommissar in Deutschland mit einem Team aus verschiedenen Dienststellen, eine Unternehmerin in einer Festung, eine Staatsanwältin die sich einmischt, eine Wandergruppe und ein einsamer Eremit. Und alles läuft nebeneinander ohne einen Bezug zu haben. Ich musste gelegentlich Passagen mehrmals lesen, um sie zu verstehen.

Es war mein erstes Buch dieses Autors - vielleicht hätte es mir geholfen, wenn ich die vorigen Bände kennen würde? Nach etwa 150 Seiten wurde es besser und ich habe mich zurechtgefunden.

Die Polizei stand bei der jungen Frau vor einem Rätsel. Und als dann das Herz eines Mannes an einer keltischen Opferstelle gefunden wurde, sahen sie zwar einen Zusammenhang, aber keine Verbindung.

Nach und nach kam eine Geschichte ans Licht, die an Grausamkeit kaum zu überbieten war. Nach dem dritten Mord gab es eine Ahnung, um was es bei der ganzen Serie geht - aber bis zum Schluss blieb es vage. Erst auf den letzten Seiten wurde alles aufgelöst. Das Ende fand ich unglücklich. Manches passte nicht und es war auch unstimmig, dass der Kommissar ein eindeutiges Zeichen nicht bemerkt hatte. Ich gebe diesem Buch 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Vertuschung und falsche Fährten!

Die Spur − Er wird dich finden
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Eine amerikanische Familie ist im verregneten Salzburg eingetroffen. Der Sohn wollte mit einem pantomimischen Straßenkünstler Freiluftschach spielen - aber der Mann reagierte nicht und beim Antippen fiel ...

Eine amerikanische Familie ist im verregneten Salzburg eingetroffen. Der Sohn wollte mit einem pantomimischen Straßenkünstler Freiluftschach spielen - aber der Mann reagierte nicht und beim Antippen fiel er auf den Sohn.
In Paris hat die junge Liv ihre Konkurrenten übertrumpft, als sie einen Riesendeal für die Banque Parisienne an Land gezogen hat. Als sie zu Hause aus der Dusche trat, stand ein fremder Mensch vor ihr.
In Den Haag versuchte die Europol-Mitarbeiterin Inga Björk ihren Kollegen Christian Brand zu besuchen - aber in dem Haus gab es nur chinesische Namen und als sie ihn schließlich fand, zog sie sich unerkannt wieder zurück, weil er nicht alleine war.

Der Schreibstil war angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Auch wenn nicht sofort klar war, was die Vorkommnisse zu bedeuten haben, war ich von Anfang an gefesselt und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung war regelrecht greifbar.

Liv wird bestialisch ermordet. Und Brand versteht nicht, warum Björk sich so abweisend verhält, als sie wieder zusammen arbeiten müssen. Sie sind auf dem Weg nach Salzburg, um den Tod des Künstlers zu untersuchen. Und dann kam auch noch eine Schülerin in Paris ins Spiel, die zwischenmenschliche Probleme hat.

Brand bekam Nachrichten aufs Handy, die vom Täter stammen. Trotzdem gab es keine wirkliche Verbindung zu den unbekannten Toten. Und dann tauchten die nächsten Opfer auf.

Und nachdem es immer mehr Hinweise auf Brand gab, stand er für viele als Täter fest. So dass der wirkliche Täter fast unbehelligt weiter agieren konnte.

Durch Björks Hartnäckigkeit kamen sie dann doch noch auf die richtige Spur und alles wurde aufgelöst. Es blieben keine Fragen offen und ich habe das Buch zufrieden aus der Hand gelegt. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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