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Veröffentlicht am 23.03.2025

Magie und Wünsche ans Universum und den Weihnachtsmann!

Auf tapsigen Pfoten ins Glück
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Jana Weißmüller ist Glaskünstlerin. Als sie von einer Fortbildung zurückkehrte, fand sie ihre Werkstatt vollkommen verwüstet vor. Jemand ist eingebrochen und hat alles zerstört.
Die Polizei hat keinerlei ...

Jana Weißmüller ist Glaskünstlerin. Als sie von einer Fortbildung zurückkehrte, fand sie ihre Werkstatt vollkommen verwüstet vor. Jemand ist eingebrochen und hat alles zerstört.
Die Polizei hat keinerlei Hinweise gefunden und auch als sie Umschläge mit Scherben ihrer Arbeiten erhält, kann die Polizei nichts machen. Also nimmt sie den Rat ihrer Freundinnen an und engagiert einen Privatdetektiv…

Der Schreibstil ist angenehm, wie immer bei dieser Autorin! Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und habe mich sofort wohlgefühlt!

Jana war mir sofort sympathisch und sie tat mir unsagbar leid! Auch war es wieder wunderschön, Elfe-Sieben und Santa Claus samt Gattin zu begegnen. Auch Oliver, der Privatdetektiv war mir sofort sympathisch - ebenso wie Scottie. Er hat den Hund kürzlich aus dem Tierheim geholt und muss ihm unbedingt noch Manieren beibringen…

Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, aber trotzdem kamen sie gut miteinander aus. Und Scottie schlich sich in jedes Herz. Weder Jana noch Oliver haben Interesse an einer Beziehung, da sie sich beide für beziehungsunfähig halten - aber der Anziehungskraft zueinander können sie sich nur schwer entziehen. Und als Jana von Olivers Zusatzaufgabe erfährt, scheint alles vorbei zu sein… Aber sie haben den Plan ohne den Weihnachtsmann und ohne den Bedroher gemacht, der jetzt seine Briefe an Beide schickt…

Nachdem endlich herausgekommen ist, wer für den Schaden verantwortlich war, gaben die Beiden ihr Arrangement wieder auf - aber glücklich waren sie damit nicht…

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch glücklich aus der Hand gelegt. Ich vergebe für dieses sehr gute Buch sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Erschütternde Kindheitserinnerungen!

Der Beobachter
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Samson Segal ist ein einsamer Mann, der andere Menschen beobachtet. Dadurch wurde sein tristes Leben leichter. Normalerweise beschattet er nur einsame Frauen, aber es gibt eine Ausnahme: die Familie Ward. ...

Samson Segal ist ein einsamer Mann, der andere Menschen beobachtet. Dadurch wurde sein tristes Leben leichter. Normalerweise beschattet er nur einsame Frauen, aber es gibt eine Ausnahme: die Familie Ward. Erfolgreicher Familienvater, attraktive Mutter und die 12-jährige lebhafte Tochter - eine perfekte Familie!
Und dann taucht die erste Tote auf: eine einsame Frau, die 10 Tage unbemerkt tot in ihrer Hochhauswohnung lag.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Samson tat mir leid, hat er doch ein trostloses Leben mit einer Schwägerin, die ihm das Leben schwer macht. Die Familie Ward, die nach außen hin eine idyllische Familie darstellt, aber doch nicht so harmonisch ist. Und viele einsame Frauen, die unglücklich sind.

Samson gerät beim dritten Mord ins Visier der Ermittler und taucht unter. Dadurch wird er zum Hauptverdächtigen und die Suche nach dem wahren Täter wird vernachlässigt. Einzig der Ex-Polizist John Burton hilft Samson. Aber warum? Samson kann den Liebhaber von Gillian nicht leiden und wundert sich über dessen Hilfe, nimmt sie aber dankbar an. Aber was genau treibt John an, ihm zu helfen? Er gilt für den Ermittler selbst verdächtig, da es in der Vergangenheit einen Vorfall gab und er sich seither sonderbar verhält.

Es wurde dramatisch und was dann ans Licht kam, war heftig! Das Geschehen spitzte sich zu und in letzter Sekunde konnte das Schlimmste verhindert werden.

Das Ende war heftig und atemberaubend. Alles wurde aufgelöst und es blieben keine Fragen offen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch glücklich aus der Hand gelegt.

Ich vergebe für ein sehr gutes Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Grausame Ritualmorde!

Blutrote Grazien
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Im DarkNet taucht ein Video auf, in dem eine junge Frau noch lebend zerstückelt wird, untermalt mit einem Gedicht. Kurz darauf finden die Ermittler die Körperteile der jungen Frau. Vom Täter fehlt jede ...

Im DarkNet taucht ein Video auf, in dem eine junge Frau noch lebend zerstückelt wird, untermalt mit einem Gedicht. Kurz darauf finden die Ermittler die Körperteile der jungen Frau. Vom Täter fehlt jede Spur – aber es bleibt nicht bei dem einen Mord…

Der Schreibstil war angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Aber ich wurde mit den Ermittlern Aron und Marie nicht richtig warm. Aron war mir zu sexistisch und wenn er mal bei mir punkten konnte, dann machte er es auch schnell wieder zunichte. Marie fand ich oberflächlich und ihr Auftreten sehr provokant.

Der Täter wurde dagegen gut dargestellt, ein Psychopath der schlimmsten Sorte. Durch das mediale Interesse wurde ein Profiermittler aus Rom hinzugezogen, dem Aron sich unterordnen musste.

Dann gab es eine schockierende Wendung. Was dann am Ende ans Licht kam, hat mich erschüttert. Ich war fassungslos, aber es blieben keine Fragen offen!

Das Buch ist nichts für schwache Nerven und sensible Mägen. Es war spannend von Anfang bis Ende. Auch wenn einige Passagen (die nicht direkt um die Morde gingen) etwas ausführlicher sein könnten, fand ich es doch sehr gut.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

KI – in falschen Händen eine moderne Atombombe!

Deepfake
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Tom Anson ist bei der Cyber Crime Unit des FBI in San Francisco. Als Joshua Brandon, CEO eines erfolgreichen Start-ups in Silicon Valley, tot in seiner teuren Penthouse-Wohnung gefunden wurde, soll Tom ...

Tom Anson ist bei der Cyber Crime Unit des FBI in San Francisco. Als Joshua Brandon, CEO eines erfolgreichen Start-ups in Silicon Valley, tot in seiner teuren Penthouse-Wohnung gefunden wurde, soll Tom herausfinden, ob es wirklich Selbstmord war. Seine Firma ist erst vor kurzem an die Börse gegangen und schon mehrere hundert Millionen wert. Bei den Ermittlungen kam heraus, dass es ein diskreditierendes Video gibt und dadurch der Aktienkurs stark gefallen ist, sodass die Firma vor dem Konkurs steht.
Es blieb nicht bei diesem einen Start-up, es tauchen weitere Videos auf und die Verantwortlichen widersprechen dem vehement. Ins Visier gerät eine Firma, die bei all diesen Start-ups investiert hat und ein Börsen-Guru, der dieses vorhergesagt hat, nachdem er die Videos gezeigt hat.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Zwar war alles etwas unübersichtlich, aber das hat mich nicht gestört. Tom war mir sympathisch. In seiner Vergangenheit muss irgendetwas vorgefallen sein, aber es gab lange keine Details.

Die Ermittlungen kamen ins Stocken. Es gibt keine Hinweise, dass das Video, das zum Kursverlust geführt hat, gefälscht wurde. Warum wurde Brandon so verleumdet? Ging es um ihn als Person oder um die Firma?

Im Gespräch mit einem Wissenschaftler erfuhr Tom, dass die KI immer besser wird und bald nicht mehr als falsch erkannt wird. Ist das bei den Videos schon der Fall? Aber warum sollte eine KI Firmen zerstören? Und dann gab es auch noch Angriffe auf die Beamten…

Das Buch war spannend und fesselnd und ich wollte es nicht aus der Hand legen. Ein brandaktuelles Thema sehr gut umgesetzt. Einzig die vielen Schreib- und Grammatikfehler, sowie doppelte oder fehlende Wörter machten das Lesen mühselig, weshalb ich 1 Stern Abzug gebe - somit bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne…

Tom und seine Kollegen mussten unter dem Radar ermitteln und machten unglaubliche Entdeckungen. Aber irgendwie passte alles trotzdem nicht zusammen. Zum Schluss gab es ein wahres Feuerwerk an Showdowns an mehreren Schauplätzen und alle Fäden liefen zusammen. Das Ende fand ich plausibel. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Die Biografie einer Pionierin.

Die Farben der Schmetterlinge
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Die junge Gräfin Maria von Linden stellte sich schon im frühen Alter gegen das typische Gesellschaftsbild und hatte ihre eigenen Vorstellungen zu ihrem Leben. Sie wollte nicht heiraten und Kinder bekommen, ...

Die junge Gräfin Maria von Linden stellte sich schon im frühen Alter gegen das typische Gesellschaftsbild und hatte ihre eigenen Vorstellungen zu ihrem Leben. Sie wollte nicht heiraten und Kinder bekommen, sondern die Natur und ihre Lebewesen erkunden.

Ich kenne bereits viele Werke dieser Autorin und bin von ihrem lebhaften Schreibstil begeistert. Auch dieses Mal wurde ich gut unterhalten und konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Schon als Kind hat sich Maria gegen die klassische Rollenverteilung gestellt, was nicht überall gut ankam. Sie hat alles dafür getan, als Frau die Reifeprüfung zu erhalten, was ihr tatsächlich nach vielen Widrigkeiten gelang. Aber der Weg an die Universität war lang.

Eine interessante Frau, die ihrer Zeit voraus war. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

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