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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

Schöne Geschichte, aber

Botanic Hearts
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Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm ...

Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm für mich jedes Mal wie ein Rechtschreibfehler aus und stößt negativ beim Lesen auf. Der Hinweis kommt etwas später, als erhofft, aber auch dieser führt nicht dazu, dass ich ein wirkliches Verständnis für die Nutzung eines eigenen Pronomens aufbringen kann, weil es einfach den Lesefluss stört.

Von diesen beiden Punkten abgesehen ist es eine sehr schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die sich während der Geschichte weiterentwickeln und das nicht nur die zwei Hauptprotagonisten. Während Tansy für das Leben ihrer Bibliothek arbeitet, versucht Jack den Botanischen Garten mit Leben zu erfüllen, die beide bei einem Hurrikan zerstört wurden. Doch neben diesen offensichtlichen Baustellen, zeigt die Autorin viele andere Probleme auf, auch außerhalb von Tansy und Jack, über die man nachdenken sollte.

Nicht nur die kleine Briar zeigt, wie wichtig es ist, auf die Individualität von jedem Einzelnen und besonders von Kindern einzugehen. Sie zu hinterfragen und entsprechend zu agieren.

Hin und wieder hätte ich mir mehr Einblicke in Jack gewünscht, da seine Ehe wirklich tiefe Spuren hinterlassen hat, die ihn augenscheinlich dazu bewogen haben, sich von der ganzen Welt abzuwenden, obwohl er so viel tut, um es für alle um ihn herum besser zu machen.

Ein schönes auf und ab der Gefühle und der Angst, die Veränderungen mit sich bringen können.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannend und kurzweilig

Aurora Academy (Band 2) – Wenn das Nordlicht entflammt
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Der zweite Teil der Aurora Academy setzt dort an, wo der erste Teil endet. Durch kurze und knappe Wiederholungen kann man den zweiten Teil auch verstehen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich fand ...

Der zweite Teil der Aurora Academy setzt dort an, wo der erste Teil endet. Durch kurze und knappe Wiederholungen kann man den zweiten Teil auch verstehen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich fand es jedoch hilfreich den ersten Teil zu lesen. Noch dazu ist er sehr lesenswert. Die Trauer um ihren Hund Suki bringt Yara fast um und ich denke, jeder der einmal ein Haustier verloren hat, kann den Schmerz nachvollziehen, auch wenn man von seinem Hautier keine Antworten bekommen hat, wie Yara von Suki.

Yara weiß in diesem Teil, dass sie ein Nordlicht ist und versucht noch immer, ihre zwei Leben (das Leben an der Academy und das Leben mit ihren Eltern) unter einen Hut zu bekommen, was ihr zunehmend schwerer fällt. Auch ihre Emotionen und ihre Laune geraten zunehmend in´s Wanken und gefähren nicht nur ihre Freunschaften, sondern auch ihre Fähigkeiten.

Während Yara an jeder Ecke Gefahren wittert, versuchen alle Anderen sie zu beruhigen, da man sich in Aurora in Sicherheit glaubt. Doch die kuriosen Vorfälle nehmen zu und selbst die Direktorin findet zunächst keine Erklärung dafür.

Der zweite Teil ist genauso spannend wie der erste Teil und man fiebert mit den vier Freundinnen mit, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich genau deswegen so gut ergänzen und jede Situation, in die die vier Freundinnen geraten, aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Den Lesern werden dadurch die unterschiedlichen Ansichten, die man zu einer Situation haben kann dargelegt, ohne, dass sie bewertet werden. So kann sich jeder in einer der vier Freundinnen wieder erkennen, aber auch die anderen Perspektiven verstehen und nachvollziehen.

Auch in diesem Teil wird auf die Wichtigkeit von Umweltschutz, Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt immer wieder eingeflochten ohne zu dominant zu sein.

Eine tolle Fortsetzung und ich hoffe, dass es weitere Teile geben wird, denn meiner Meinung nach ist die Geschichte von Yara noch nicht auserzählt und ich würde gerne mehr darüber erfahren, wie das Leben an der Aurora Acadeym weitergeht.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Oberflächlich

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
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Ein historischer Roman, dessen Titel ich etwas missverständlich finde, da es hier nur um eine Tochter geht und nicht um mehrere junge Frauen, wie ich es erwartet hättet.

Es geht um eine junge Frau, die ...

Ein historischer Roman, dessen Titel ich etwas missverständlich finde, da es hier nur um eine Tochter geht und nicht um mehrere junge Frauen, wie ich es erwartet hättet.

Es geht um eine junge Frau, die von ihrem Vater entwurzelt wird, da dieser als Ingeneur eine wichtige Anstellung erhält und seine Familie damit zu einem Umzug zwingt. Doch so richtig deutlich wird nicht, warum es eine so schlimme Veränderung ist, weil wir wenig über das Leben in München erfahren, außer einer jungen Liebe, die nicht sein darf.

Ebenso muss der Sohn des Hauses ein neues Leben beginnen, da er angeblich statt zu studieren, in Hurenhäusern seine Zeit verbringt. Nun soll er Bergmann werden, um so erleben, was körperliche Arbeit bedeutet.

Nach einem schweren Grubenunglück ändert sich für die Familie alles und auch die bis dahin letargische Mutter scheint aus ihrer Trance zu erwachen und sich nun für ihre beiden fast erwachsenen Kinder einzusetzen.

Insgesamt finde ich den Roman sehr oberflächlich, dafür ist er sehr kurzweilig. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht sowohl bei den Charakteren als auch bei den Beschreibungen der Umstände, unter denen damals gelebt wurde.

Überrascht war ich insbesondere von der Tatsache, dass ein junges Mädchen, dass zuvor immer nur von Angestellten umgeben war, nunmehr kochen und den Haushalt erledigen kann.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Spannend

Aurora Academy (Band 1) – Wenn das Nordlicht erwacht
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Der Auftakt der Nordlicht-Reihe, die bisher nur zwei Bände umfasst. Ich hoffe jedoch, dass die Reihe fortgesetzt wird, denn es gibt sicher noch mehr, was die Nordlicher erleben können.

Yara erfährt an ...

Der Auftakt der Nordlicht-Reihe, die bisher nur zwei Bände umfasst. Ich hoffe jedoch, dass die Reihe fortgesetzt wird, denn es gibt sicher noch mehr, was die Nordlicher erleben können.

Yara erfährt an ihrem 14ten Geburtstag, dass sie ein Nordlich ist, doch allein schon bis zu dieser Erkenntnis ist es eine spannende und sehr anschaulich geschriebene Geschichte. Besonders gelungen finde ich die Beschreibungen der Winterlandschaft, in der Yara ohnehin zur Weihnachtszeit lebt.

Yara durchlebt nicht nur eine magische Enwicklung, sondern auch eine charakterliche. Sie findet neue Freundinnen und muss lernen, dass es Menschen gibt, denen sie wichtig ist und denen sie vertrauen kann. Während die magische Entwicklung hübsch anzusehen ist, ist sie doch auch tief verbunden mit der charakterlichen Entwicklung, da die Magie der Nordlicher an ihre Gefühle gebunden ist.

Es ist sehr gut gelungen wichtige Themen, wie Freundschaft, Weiterentwicklung, Naturschutz u. ä. für Kinder ab 14 Jahren aufzubereiten und neugierig zu machen, um mehr zu erfahren.

Die Schattenwesen finde ich sehr gruselig und denke, dass die Geschichte nicht für jedes Kind geeignet ist und man es vorher sorgsam abwägen sollte.

Der Schreibstil ist flüssig und trotz der fremden Magie sind die Sätze einfach gehalten und leicht verständlich, sodass es für junge Leser/innen einfach ist, den Text zu lesen. Die Entwiclung und Geschehnisse in der Geschichte sind so rasant wie eine Fahrt mit dem Rentierschlitten und man fliegt nur so durch sie Seiten.

Auch wenn man mit Trauer zurückbleibt, freut man sich doch auf den nächsten Band und ein kleines bisschen Hoffnung bleibt.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Spannend und Unterhaltsam

Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris
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Das Cover ist sehr schön gestaltet, genauso wie die Zeichnungen im inneren Teilen. Die Geschichte ist fast ohne Text zu verstehen, wenn man sich nur die Bilder ansieht, auf denen es viel zu entdecken gibt. ...

Das Cover ist sehr schön gestaltet, genauso wie die Zeichnungen im inneren Teilen. Die Geschichte ist fast ohne Text zu verstehen, wenn man sich nur die Bilder ansieht, auf denen es viel zu entdecken gibt.

Die Geschichte ist in kurzen und einfachen Sätzen geschrieben, dass das Lesen vereinfacht. Unterstützt von den Bildern ist es eine tolle Lektüre für Leseanfänger.

Ein Diebstahl und ein verschwundener Kakadu sorgen für Aufregung und die Kinder versuchen, sowohl den Diebstahl aufzuklären, als auch den Kakadu zu finden. Während der Suche kommen sie an einigen Sehenswürdigkeiten von Paris vorbei, die die Leser auf den Bildern sehen können.

Während des Lesens kann man kurze Frage zum Inhalt entdecken, die das Leseverständnis überprüfen, aber auch sehr unterhaltsam sind und zu großer Freude führen, wenn sie richtig beantwortet werden. Am Ende sind noch ein paar Aufgaben und sogar Hinweise, wie man die französischen Wörter ausspricht.

Einen Stern Abzug gibt es, weil ein Logikfehler vorhanden ist, der besonders den Kindern aufgefallen ist. Der Kakadu fliegt und im nächsten Satz startet er von der Schulter. Dies führte zu einer Diskussion, die leider vom Inhalt abgelenkt hat. Sonst ist es aber ein sehr schönes Buch.

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