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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Anders als erwartet

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Das Buch ist ganz anders, als ich es erwartet habe. Der Titel, das Cover und die ersten Kapitel versprechen eine abenteuerliche Suche nach geheimnisvollen Münzen, doch diese Geschichte birgt ein Geheimnis ...

Das Buch ist ganz anders, als ich es erwartet habe. Der Titel, das Cover und die ersten Kapitel versprechen eine abenteuerliche Suche nach geheimnisvollen Münzen, doch diese Geschichte birgt ein Geheimnis und eine besondere Tiefe, die ich nicht erwartet habe.
Das Cover mit den Vertiefungen und dem Farbschnitt zeigen, mit wie viel Liebe dieses Buch gestaltet ist und bereitet den Weg für die besondere Atmosphäre des Londons von 1918, die man während des Lesens spüren kann.
Kindgerecht werden die damaligen Probleme angesprochen und auch die gesellschaftlichen Unterschiede dargestellt. Während auf der einen Seite des Flusses die Menschen Hungern und im Schlamm der Themse nach Dingen suchen, die sie verkaufen müssen, scheinen auf der anderen Seite der Themse die Menschen sich alles leisten zu können, was sie wollen. Doch wie der Leser erfährt, kann der Schein trügen und auch Menschen, die viel Geld haben, müssen nicht glücklich sein.
Während Bo und Billy Freunde werden und sich auf die Suche nach der zweiten Münze begeben, muss Bo lernen, dass ihre Freundschaft zu ihrem Jugendfreund und Nachbarn nicht selbstverständlich ist, man sich aber auch mal streiten darf.
Schon im Laufe der Geschichte wird der Leser mit dem Tod eines Soldaten konfrontiert, was jedoch zunächst nur am Rande passiert. Doch die drückende Stimmung in London vor dem Hintergrund des Krieges ist spürbar, dennoch für Kinder noch erträglich dargestellt.
Während Bo lernt, dass Erwachsene lügen und man nicht immer alles tun muss, damit man gemocht wird, muss sie sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen und auch damit, wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn oder einer Schwester zu ihrem Bruder einen zu verzweifelten Handlungen zwingen kann. Kindgerecht wird gezeigt, dass es Zeiten gibt, in denen man loslassen muss und das wichtigste: Wenn man Menschen in seinem Herzen trägt, verliert man sie nie ganz.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2026

Traumhaft

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat
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Ein zauberhaftes Kinderbuch mit geheimnisvollen Pflanzen. einem ungewöhnlichen Freund und den Besonderheiten von einem Neuanfang. Emilia lebt mit ihren Eltern und ihrer Großmutter allein auf einer Insel ...

Ein zauberhaftes Kinderbuch mit geheimnisvollen Pflanzen. einem ungewöhnlichen Freund und den Besonderheiten von einem Neuanfang. Emilia lebt mit ihren Eltern und ihrer Großmutter allein auf einer Insel und schwimmt in ihrer Freizeit mit Delfinen. Als ihre Großmutter ein Ei am Strand findet und es ausbrütet erhält Emilia ihren ersten und besten Freund Dodo. Eine Dronte, die verdeutlicht, wie viele Tiere bereits ausgestorben sind, aber auch, wie wichtig Freundschaft ist, auch wenn es hin und wieder eine Sprachbarriere gibt. Auch wenn diese nicht in einer anderen Sprache liegt, sondern in dem Unterschied zu einer Sprache zu Zeiten von Königen und Kaisern im Gegensatz zur heutigen Zeit.
Als Emilia eine wichtige Aufgabe erhält und dafür ihr Zuhause verlassen muss, kann der Leser sehen, dass ein Abschied auch ein Anfang sein kann und man sich Neuem nicht unbedingt verschließen muss. Natürlich ist es traurig, dass Emilia nicht mehr bei ihren Eltern leben kann, doch sie kann neue Freunde finden, neue Erfahrungen machen und mehr kennenlernen als die Insel, von der sie stammt.
Schön finde ich die vielen unterschiedlichen, besonderen Pflanzen, die zum einen ein Gespür für Pflanzen wecken und zum anderen alltägliche oder magische Dinge erklären.
Das Buch ist in sich geschlossen und macht dennoch neugierig auf eine weitere Geschichte, da Emilia einem sogleich ans Herz wächst ebenso wie Dodo, der Direktor, Frau Wunsch und die anderen Kinder vom Flur, in dem Emilia wohnt. Das große Ganze ist noch nicht beendet, aber vorerst hat dieses Abenteuer ein Ende, sodass man das Buch guten Gewissens beiseitelegen kann.
Die Schriftart ist gut gewählt für Leseanfänger oder für das Vorlesen (besonders abends im Bett). Die Kapitel sind angemessen, um eine Geschichte vor dem Schlafen zu lesen.
Ich freue mich auf den nächsten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2026

Spannend

Der Kissenmörder (Bajetzky & Kuper - Thriller 6)
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Alex und Emma ermitteln in einem Mordfall, der sich schnell als Serienmordfall entwickelt. Der Täter foltert und ermordet Frauen, die in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen und Emma und ...


Alex und Emma ermitteln in einem Mordfall, der sich schnell als Serienmordfall entwickelt. Der Täter foltert und ermordet Frauen, die in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen und Emma und Alex stehen zunächst vor einem Rätsel. Neben den mir bekannten Ermittlern aus Bielefeld kommen auch bekannte Personen aus Köln dazu, was ein schönes Crossover der Ermittlergeschichten ergibt.

Die Ermittlungen sind spannend und einigermaßen realistisch dargestellt, jedoch unterläuft dem Autor ein grober Logikfehler, der grundsätzlich nicht dazu führt, dass die Geschichte keinen Sinn mehr ergibt oder die Ermittelungen falsch laufen, dennoch ist es offensichtlich und für mich störend. Das letzte Bild, dass aufgefunden wird, ist verkehrt herum gemalt.

Schön finde ich, dass mehrere Verdächtige präsentiert werden und man mit rätseln kann, wer der Mörder ist. Obwohl ich zwischendurch einen starken Verdacht hatte, wer der Mörder ist, führt die Geschichte mich zunächst in die Irre und macht das Lesen umso spannender.

Die kurzen Kapitel und der gute Schreibstil lassen einen nur so durch die Seiten fliegen.

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  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2026

Schön

Falling Like Leaves
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Ein Mädchen, dass aus seiner gewohnten Umgebung New York gerissen wird und in einen kleinen, beschaulichen Ort ziehen muss, in dem jeder jeden kennt und jeder alles zu wissen scheint und ein junge, der ...

Ein Mädchen, dass aus seiner gewohnten Umgebung New York gerissen wird und in einen kleinen, beschaulichen Ort ziehen muss, in dem jeder jeden kennt und jeder alles zu wissen scheint und ein junge, der noch immer seiner ersten Liebe nachtrauert, birgt eine tolle Geschichte mit vielen Themen und Wendungen.

Für Ellis scheint eine Welt zusammenzubrechen, da sie ihre Zukunft in New York mit einem Praktikum und College-Vorbereitungskursen sieht und nicht in dem kleinen Ort, den sie viele Sommer besucht hat, doch nun muss sie sich damit abfinden, bis Thanksgiving in Bramble Falls zu bleiben.

Das Buch zeigt eine schöne Entwicklung von Ellis, die durch den Umzug Abstand zu ihrem bisherigen Leben erhält und auch Seiten an ihrer Mutter kennenlernt, die sie vorher nicht kannte. Ich hätte meiner Mutter zwar nicht so schnell vergeben, wenn sie mich zu so einem Umzug gezwungen hätte, aber dennoch ist es eine schöne Geschichte.

Durch die unterschiedlichen Charaktere, die alle liebenswert sind, erhält der Leser unterschiedliche Blickwinkel auf die Situationen und kann sich so gut seine eigene Meinung über die Handlungsweisen bilden. Hin und wieder kann man auch verstehen, warum eine Person so handelt, wie sie handelt, auch wenn man selbst anders handeln würde.

Das Buch behandelt viele wichtige Themen wie Selbstfindung, Familie, Freundschaft, Betrug, die Erfüllung fremder Erwartungen u. a. Dennoch liest sich das Buch leicht und locker. Es macht richtig Spaß in das Leben in Bramble Falls mit allen Herbstaktivitäten einzutauchen. Wenn es den Ort und die Herbstaktivitäten wirklich gibt, würde ich dort gerne einmal Urlaub machen.

Ein bisschen Gilmore Girls und ganz viel Erwachsen werden, Entscheidungen zu treffen und die eigene Lebensplanung zu überdenken.

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannend

Das Juliusspital – Wie alles begann
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Ich kenne das Buch „Das Juliusspital“ nicht, dachte mir aber, dass die Vorgeschichte sicher auch ohne das Buch interessant ist und Sinn ergibt. In dieser Vorgeschichte erfahren wir etwas über das Leben ...

Ich kenne das Buch „Das Juliusspital“ nicht, dachte mir aber, dass die Vorgeschichte sicher auch ohne das Buch interessant ist und Sinn ergibt. In dieser Vorgeschichte erfahren wir etwas über das Leben zur damaligen Zeit und wie sich augenscheinlich eine romantische Beziehung zwischen einer Tochter aus gutem bürgerlichen Haus und einem Steinmetz entwickelt, obwohl dies äußerst unschicklich ist. Daher geschieht dies heimlich ohne Wissen der Familie der Hauptprotagonistin.

Die Geschichte ist spannend geschrieben und man spürt die Atmosphäre der damaligen Zeit, die viele der Begebenheiten erst so ermöglicht, wie sie beschrieben sind.

Für mich endet die Geschichte ziemlich abrupt, was jedoch daran liegen könnte, dass es eine Vorgeschichte ist, die dann im ersten Teil oder im Hauptbuch fortgesetzt wird, denn ich möchte nun doch wissen, wie es mit den Beiden weitergeht.

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