Er braucht sie, und sie braucht ihn – aber sie weiß es noch nicht.
Love me on IceIn Love Me on Ice geht es um Ace Coleman, der einen Skandal nach dem nächsten jagt. Er ist ein gefeierter Eishockeystar, kann sein Gesicht aber einfach nicht aus den Medien heraushalten und sorgt immer ...
In Love Me on Ice geht es um Ace Coleman, der einen Skandal nach dem nächsten jagt. Er ist ein gefeierter Eishockeystar, kann sein Gesicht aber einfach nicht aus den Medien heraushalten und sorgt immer wieder für neue Schlagzeilen – bis es schließlich seine Karriere gefährdet. Um sein Image zu retten, wird er gezwungen, als Assistent für die Eiskunstläuferin Hailey Olson zu arbeiten.
Hailey hat nur ein Ziel: den Sieg bei den Eiskunstlaufmeisterschaften. Sie hat keine Zeit für Ablenkung – ganz besonders nicht in Form eines arroganten Eishockeyspielers. Ace ist es gewohnt, dass sein Charme überall wirkt, und sein Selbstvertrauen ist überirdisch. Doch bei Hailey blitzt er eiskalt ab. Dabei ist sie die Einzige, die seine Karriere retten kann.
Während die beiden versuchen, irgendwie miteinander klarzukommen, prallen buchstäblich zwei Welten aufeinander: Leichtigkeit trifft auf Disziplin, Provokation auf Kontrolle. Und mitten im harten Training merken sie: Könnte da vielleicht mehr sein?
Ich muss sagen, ich liebe Sportromance, und in diesem Fall fand ich es besonders interessant, dass hauptsächlich der männliche Protagonist die Initiative ergreift. Ich muss auch sagen, dass ich das Buch extrem gut fand. Ich mochte Ace sehr, auch wenn er am Anfang ein bisschen nervtötend war. Gerade als man gemerkt hat, dass er selbst mit Problemen zu kämpfen hat, hat ihn das für mich viel menschlicher gemacht.
Ich fand auch gut, wie Hailey versucht hat, ihm mit seinen Problemen zu helfen und ihm zu zeigen, dass auch er nur ein Mensch ist, der Fehler machen darf und Dinge tun darf, die ihm guttun. Und ich glaube, wir sind uns alle einig, dass wir Luis überhaupt nicht leiden können.
Ich habe das Buch sehr gemocht, allerdings gab es auch ein paar Kritikpunkte. Die Lovestory zwischen den beiden fand ich wirklich toll, aber die Entwicklung ging mir stellenweise etwas zu schnell. Dafür, dass ich nur ein paar Seiten gelesen hatte, ging es schon ziemlich schnell zur Sache. Ein bisschen mehr Zeit hätte der Geschichte gutgetan – auch wenn es der Story insgesamt nicht wirklich geschadet hat.
Ein wesentlicher Faktor, warum ich Sportromance so sehr liebe, ist der Teamzusammenhalt. Gerade bei Sportarten wie Eishockey, Football, Eiskunstlauf oder Cheerleading ist dieser Zusammenhalt oft extrem stark. Das Team wird zu einer zweiten Familie – Menschen, die immer für dich da sind, dich auffangen und alles für dich tun würden.
Genau dieser Aspekt hat mir in diesem Buch jedoch gefehlt. Der Teamzusammenhalt war hier praktisch nicht vorhanden. Ganz im Gegenteil: Vieles wirkte eher toxisch, und ich muss sagen, wäre ich an der Stelle des Protagonisten gewesen, hätte ich dieses Team freiwillig verlassen. Das, was dort passiert ist, fand ich überhaupt nicht in Ordnung. Besonders gestört hat mich, dass dieses Thema am Ende nur kurz angeschnitten und dann schnell abgehandelt beziehungsweise beschönigt wurde.
Trotz dieses Kritikpunkts fand ich das Buch insgesamt wirklich sehr gut. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, würde es definitiv nochmal lesen und auch weiterempfehlen. Für alle, die Eishockey, Eiskunstlauf, Sportromance und eine gute Portion Drama mögen, ist es auf jeden Fall ein lesenswertes Buch – auch wenn der fehlende Teamzusammenhalt für mich ein deutlicher Minuspunkt war.