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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2025

Das berühmteste Weihnachtslied der Welt

Das kleine Buch: Stille Nacht! Heilige Nacht!
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Genau am Heiligen Abend habe ich mir dieses kleine Büchlein zum Lesen ausgesucht. Es gibt einen kurzen und präzisen Hintergrund zur Entstehung des Liedes "Stille Nacht, Heilige Nacht", zum Komponisten ...

Genau am Heiligen Abend habe ich mir dieses kleine Büchlein zum Lesen ausgesucht. Es gibt einen kurzen und präzisen Hintergrund zur Entstehung des Liedes "Stille Nacht, Heilige Nacht", zum Komponisten und dem Textdichter und zu verschiedenen Anlaufstellen wie Museen und Kapellen, die zu dem Lied einen Bezug haben und heute noch besucht werden können. Das Buch ist nicht überladen mit Fakten und daher für jeden als kleine Informationsquelle gedacht. Gerade an Weihnachten eine kurze und besinnliche Lektüre, auch wunderbar als kleines Geschenk geeignet! 

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Eine bewegende Geschichte, historisch bestens recherchiert!

Der unheilige Mond
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Wir schreiben das Jahr 1969, als die 15jährige Ingrid, Tochter aus einem Arzthaushalt, während eines Spaziergangs mit ihrem Hund verschwindet. 

Was wie ein "normaler" Krimi beginnt, stellt sich bald als ...

Wir schreiben das Jahr 1969, als die 15jährige Ingrid, Tochter aus einem Arzthaushalt, während eines Spaziergangs mit ihrem Hund verschwindet. 

Was wie ein "normaler" Krimi beginnt, stellt sich bald als viel mehr heraus, das verschwundene Mädchen wird dabei fast zur Nebensache. Ein kleines Dorf und seine Bewohner, der Hausarzt mit seiner Ehfrau, die sich kaum der Öffentlichkeit zeigt, alte Nazi-Strukturen, schlimme Erlebnisse aus der Vergangenheit und die unbedarfte Neugier eines aufgeweckten kleinen Jungen, aus diesem Stoff hat uns die Autorin einen Roman gestrickt, der einen beim Lesen immer tiefer in die Handlung hineinzieht und den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Es gibt dabei sowohl berührende als auch sehr bedrückende Momente, erst ganz zum Schluss klären sich für mich die einzelen Erzählstränge nicht nur überraschend sondern auch sehr schlüssig auf. Für mich war dieses Buch ein wahres Juwel mit einer Handlung, die ich in dieser Qualität anhand des Klappentextes so nicht erwartet hatte. Mit Begeisterung kann ich den Roman nur jedem weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Aufbruch nach Neuguinea

Aufbruch ins Paradies
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Ende des 19. Jahrhunderts verliert die in Karlsruhe ansässige Unternehmerfamilie Berger durch einen Brand ihre Möbelfabrik. Ermuntert durch einen Onkel, beschließen sie, ihr neues Glück in der Ferne zu ...

Ende des 19. Jahrhunderts verliert die in Karlsruhe ansässige Unternehmerfamilie Berger durch einen Brand ihre Möbelfabrik. Ermuntert durch einen Onkel, beschließen sie, ihr neues Glück in der Ferne zu finden, um in der Kolonie Neuguinea einen Neustart zu wagen. Bereits die lange Schiffpassage stellt die Menschen vor einige Herausforderungen... Hat der Onkel womöglich zu viel versprochen?

Tara Haigh hat uns wieder einmal mit einem hervorragend recherchierten Roman in fremde Welten entführt, diesmal sogar fast bis ans andere Ende der Welt. Eine spannende Schiffreise, auf der es so einiges zu erleben gibt, zwischenmenschliche Irrungen und Wirrungen sowie der mutige Aufbruch in eine ungewisse Zukunft haben mich hier wieder sehr gefesselt. Die unterschiedlichen Charaktere der Familie, ob jung oder alt, verheiratet oder ungebunden, sorgen für eine tolle Unterhaltung, der flüssige Schreibstil hat mich wieder sehr schnell durch die Zeilen fliegen lassen. Gerade die Beschreibungen an Bord sowie der Zwischenstationen in fremden Hafenstädten haben mich sehr fasziniert. Leider war das Buch zu flott zu Ende gelesen, viele offenen Fragen werden hoffentlich in dem schon bald erscheinenden Nachfogeband beantwortet werden, auf den ich bereits jetzt gespannt blicke. Gerne 5 Sterne von mir für einen tollen Roman!

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Zusammenhalt

In den Scherben das Licht
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Im zerbombtem Nachkriegshamburg des Jahres 1946 treffen die beiden jungen Leute Gisela und Gert auf der Suche nach einem Unterschlupf aufeinander. Diesen finden sie im Keller einer Villa der ehemaligen ...

Im zerbombtem Nachkriegshamburg des Jahres 1946 treffen die beiden jungen Leute Gisela und Gert auf der Suche nach einem Unterschlupf aufeinander. Diesen finden sie im Keller einer Villa der ehemaligen gefeierten Schaupielerin Friede, die die noch intakte erste Etage der Villa bewohnt und von vergangenen Zeiten träumt. Gemeinsam versuchen sie sich zu unterstützen und ihr hartes Leben zu regeln um für einen Neubeginn zu kämpfen.
Die bisherigen Romane von Carmen Korn habe ich aufgrund ihrer Authentizität sehr gerne gelesen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Charaktere sind sehr liebevoll und individuell gezeichnet, die schwierige Situation Aller direkt nach dem Krieg konnte ich mir bestens vorstellen. Gerade die pfiffigen jungen Leute zeigen hier großes Organisationstalent und sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch tolle Nebenfiguren wie Friedes Freundin Marthe bringen hier richtig Farbe ins Spiel. Trotz des ernsten Themas musste ich so einige Male bei den Dialogen zwischendurch schmunzeln.
Es ist eine Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Willen, zu überleben, die ich gerne empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Eine Wintergeschichte, die verzaubert

Das Schneeflockenmädchen
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Im Dezember des Jahres 1925 begegnen sich in Rothenburg ob die Tauber auf dem Markt zwei junge Leute: Marie, die mit einem Pferdewagen umherzieht, um Klein und Groß ihre Märchen zu erzählen, sowie Carl, ...

Im Dezember des Jahres 1925 begegnen sich in Rothenburg ob die Tauber auf dem Markt zwei junge Leute: Marie, die mit einem Pferdewagen umherzieht, um Klein und Groß ihre Märchen zu erzählen, sowie Carl, der Zuckerwatte verkauft. Beide scheinen vor etwas aus ihrer Vergangenheit zu fliehen, beiden ist jedoch die große Begeisterung für ihren Job gemeinsam, mit dem sie die Herzen vor allem der Kinder erfreuen möchten.

Gerade in der Adventszeit ist dieses Buch eine wunderbare und empfehlenswerte Lektüre, einer der schönsten Winterromane, die ich je gelesen habe! Von den beiden jungen Leuten geht so viel Herzenswäme aus, dass man sich richtig in die Geschichte hineinkuscheln möchte. Die Schlichtheit und die große Freude auch an einfachen Dingen bringt einen in der hektischen Zeit hier mal wieder angenehm auf den Boden der Tatsachen zurück, sowohl die Umgebung, als auch das einfache Leben der fahrenden oder wandernden Marktbeschicker ist hier so wunderbar gelungen, dass ich mich richtig verzaubert gefühlt habe. Eine wunderschöne Geschichte für gemütliche Stunden, aus der ich am Ende nur ungern wieder aufgetaucht bin!

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