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Ullap

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Magisches Menü im winterlichen Hamburg

Winterglück im kleinen Gourmetladen
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Die Geschichte führt uns ins vorweihnachtliche Hamburg, wo die junge Irma einen kleinen Delikatessenladen betreibt, Treffpunkt für die Nachbarn aus nah und fern. Insbesondere Marktschreier Paul hat mehr ...

Die Geschichte führt uns ins vorweihnachtliche Hamburg, wo die junge Irma einen kleinen Delikatessenladen betreibt, Treffpunkt für die Nachbarn aus nah und fern. Insbesondere Marktschreier Paul hat mehr als nur ein Auge auf Irma geworfen, die ihrerseits sich aber in den Literaturprofessor Fred verguckt hat. Da kommt ihr ein altes Liebesrezept ihrer Tante gerade recht, sie lädt Fred zum magischen Essen zu sich ein. Irgendetwas muss aber bei dem Zauber schiefgelaufen sein...

Eine schöne Geschichte zur Vorweihnachtszeit, bei dem man sich ins verschneite Hamburg träumen kann und gedanklich all die kleinen Häppchen aus Irmas Laden geniessen möchte. Gerade die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich sehr bereichert, die Szenen mit dem Liebesessen fand ich allerdings recht überzogen und hätte ich hier nicht gebraucht.

Dennoch ein unterhaltsamer kleiner Roman für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Weihnachtliches New York

Winterträume in New York
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Nach der Trennung von ihrem Partner hat Marie Glück: Ihre Freundin gewinnt eine Reise ins vorweihnachtliche New York und Marie darf sie begleiten. Durch widrige Umstände muss Marie dort allerdings länger ...

Nach der Trennung von ihrem Partner hat Marie Glück: Ihre Freundin gewinnt eine Reise ins vorweihnachtliche New York und Marie darf sie begleiten. Durch widrige Umstände muss Marie dort allerdings länger bleiben als ihr eigentlich lieb ist, wäre da nicht noch der charmante Jack, der immer wieder ihren Weg kreuzt.

Die Autorin entführt uns mit ihrer Geschichte ins vorweihnachtliche New York. Ich konnte mir alles so toll vorstellen, alles glitzert, alles blinkt. Gleichzeitig wird einem vor Augen gehalten, dass im großen Amreika durch dessen Sozialsystem nicht alles Gold ist, was glänzt und nicht alle die Weihnachtszeit nach ihren Vorstellungen gestalten können.

Insgesamt ein schöner Wohlfühlroman mit etwas Tiefgang, den ich sehr gerne gelesen habe und weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Das ist der Stoff, aus dem atemberaubende Thriller gestrickt sind

Safe Space
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Nach "Happy end" hat uns die Autorin mit "Safe space" Ihr zweites Buch, wiederum einen Thriller, vorgelegt, der dem schon großartigen Debütroman in nichts nachsteht.
Die forensische Psychologin Anna Salomon ...

Nach "Happy end" hat uns die Autorin mit "Safe space" Ihr zweites Buch, wiederum einen Thriller, vorgelegt, der dem schon großartigen Debütroman in nichts nachsteht.
Die forensische Psychologin Anna Salomon beginnt ihre neue Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis, nicht ohne Hintergrund, sucht sie doch nach dem Mörder ihrer vor einigen Jahren verschwundenen Schwester Sina, den sie aufgrund einiger Anhaltspunkte in genau diesem Gefängnis vermutet und ausfindig machen möchte.
In einem zweiten Handlungsstrang lesen wir Sinas Tagebuch, die in eine toxischen Beziehung zu ihrem Freund führt.

Dieser Thriller hat mich von Beginn an gefesselt. Die Enge des Gefängnisses, das Verhalten der Insassen sowie Sinas Aufzeichnungen haben mir so manches Mal ein richtiges Gänsehautgefühl verursacht. Gelungen fand ich auch die Ambivalenz zwischen Annas professionellem Verhalten und der privaten Anna, die in Bezug auf die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester auch schnell mal (verständlicherweise) ihre Professionalität und dadurch auch den objektiven Blick auf die Dinge verliert.
Großartig, wie die Autorin geschickt falsche Fährten legt, um diese kurze Zeit später wieder zu zerstreuen, danach wieder andere Verdächtige ins Spiel bringt. So hatte ich lange Zeit die falschen Personen im Visier, um am Ende mit der sehr schlüssigen Auflösung total überrascht zu werden, der Gänsehautmoment schlechthin!
Thrillerfans kann ich diesen Roman wärmstens ans Herz legen, ängstliche Gemüter mögen vorher ihre Wohnung gut verschließen! Gerne mehr von dieser Autorin!

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Wunderbare Freundschaften

Winterglück im Café am Meer
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Als Helena gerade sowohl Freund als auch Job verloren hat, erreicht sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Fenja aus Norderney: Mara, eine weitere gemeinsame Freundin, steht dort kurz vor dem Burnout und ...

Als Helena gerade sowohl Freund als auch Job verloren hat, erreicht sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Fenja aus Norderney: Mara, eine weitere gemeinsame Freundin, steht dort kurz vor dem Burnout und benötigt eine Vertretung für ihre kleine Pension. Kurzentschlossen reist Helena auf die Insel und springt ein. Jetzt bewahrheitet sich der Schwur, den sich die drei damals als junge Mädchen gegeben haben: Immer für die anderen einzustehen.

Gerne habe ich Helena mit diesem Buch auf die Norseeinsel begleitet. Neben tollen Ortsbeschreibungen, die gleich ein Urlaubsgefühl in mir erweckt haben, steht das Thema Freundschaft im Vordergrund, allerdings kommt auch die Liebe wieder nicht zu kurz. Der leichte Schreibstil ließ mich flott durch die Zeilen fliegen, immer verbunden mit einem leichten Duft nach Plätzchen und Kuchen, der aus den Seiten springt, dank Helenas vorzüglicher Bäckkünste.

Eine empfehlenswerte Lektüre, für die Winter- und Urlaubszeit!

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Musikalische Familiengeschichte

Großmutters Geheimnis
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Wir lesen eine auf wahren Begebenheiten der Familie des Autoren basierende Geschichte von Großmutter Ruth, Tochter Lillian und Enkel Alexander. Ruth lebt mittlerweile in einem Altenheim in den USA, hat ...

Wir lesen eine auf wahren Begebenheiten der Familie des Autoren basierende Geschichte von Großmutter Ruth, Tochter Lillian und Enkel Alexander. Ruth lebt mittlerweile in einem Altenheim in den USA, hat seit langem keinen Kontakt zur ihrer Tochter mehr und den mittlerweile über 30 Jahre alten Enkel noch nie gesehen. Als Vermächtnis für Alexander bespricht die betagte jüdische alte Dame diverse Kasetten mit ihrer Lebensgeschichte, die sich hauptsächlich auf die Zeit im zweiten Weltkrieg und ihren Aufenthalt im KZ Theresienstadt bezieht. Diese Kasetten findet Alexander zufällig beim Aufräumen auf dem Speicher seiner Mutter. Alexander selbst versucht gerade zusammen mit seiner Lebensgefährtin durch deren künstliche Befruchtung Eltern eines Babys zu werden.

Von Thema her hätte die Geschichte für mich Potential gehabt: Schwierige Eltern-Kind-Konstellationen über alle Generationen hinweg sowie die offenbar vererbte große Liebe zur Musik, die alle drei verbindet. Jedoch waren mir die Ausführungen gerade zur Musik viel zu langatmig, so dass ich diese Pasagen oft nur quergelesen habe. Auch der Kinderwunsch des jungen Paares nahm für mich einen zu großen Raum ein, wiederholte sich ständig. Zu keiner Figur, auch der alten Dame, konnte ich näheren Zugang erlangen, alle sind mir irgendwie fremd geblieben.

Das Ende war für mich überraschend, hat mir hier in dem Zusammenhang jedoch wieder gut gefallen.

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