dahin plätschernd
Happy HourDas Cover gefällt mir gut. Es vermittelt richtige Sommer- und auch New York Vibes. Außerdem passt es auch relativ gut zum Inhalt.
Der Schreibstil hat mir -nach einer kurzen Eingewöhnungsphase- auch ...
Das Cover gefällt mir gut. Es vermittelt richtige Sommer- und auch New York Vibes. Außerdem passt es auch relativ gut zum Inhalt.
Der Schreibstil hat mir -nach einer kurzen Eingewöhnungsphase- auch sehr gut gefallen. Es war leicht und locker zu lesen und hat einem teilweise über den etwas zähen Handlungsfluss hinweg helfen können. Dass das Buch im Stil eines Tagebuchs geschrieben ist, habe ich tatsächlich erst relativ spät bemerkt, das hat mich jetzt aber nicht gestört.
Protagonistin Isa und Freundin Gala ziehen nach New York, um ein Leben zu führen, das ich mir so nicht vorstellen kann. Die beiden sind 21, wirken aber auch mich durch die vielen Erzählungen von Erlebnissen aus der Vergangenheit teilweise deutlich älter. Ich habe im Laufe des Buches, trotz deren ausgefallenen Lebensstil keine Charakterentwicklung erkennen können, was ich persönlich etwas schade finde.
Insgesamt bleibt die Handlung eher oberflächlich, ohne Spannungsbogen und mehr oder weniger ähnlichen Erlebnissen, was das ganze Buch etwas zäh wirken lässt. New York als Setting bleibt eher im Hintergrund und auch angekündigte Probleme oder gesellschaftliche Kritik werden nur an der Oberfläche angekratzt. Insgesamt plätschert die Handlung -genau wie das Leben der Protagonisten- einfach so dahin; mit kleinen Hochs und Tiefs, aber nichts stark veränderndes.
Ich hatte etwas mehr Erwartungen von dem Buch und wurde dahingehend etwas enttäuscht. Trotzdem finde ich das Buch nicht schlecht und bin der Meinung, es kann eine sehr gute Abwechslung darstellen, wenn man mit anderen Erwartungen rangeht. Ich habe es trotz allem recht gerne gelesen.