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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2026

Mitreißende Persepktive, aber irreführender Klapptext

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um ...

Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um Hanna während des zweiten Weltkriegs eintauchen.
Es war spannend den Krieg mal aus einer selten eingenommen Perspektive der Katholiken zu erleben, die zwar auch als minderwertig angesehen wurden, aber erstmal recht verschont blieben.
Wir erleben die ganzen Kriegsjahre sehr detailliert. Auch das Ende des Krieges und die nur kurz anhaltende Freude darüber.
Hanna und ihre Geschwister und ihre Freunde der Großvater - alles richtig authentische und gute Figuren.
Bis dahin hat es mir wirklich sehr gut gefallen.
Die Flucht, die darauf folgt wird mir im Vergleich leider viel zu kurz abgefrühstückt. Und auch die Rahmenhandlung in 2002, die im Klappentext doch eine Im Fokus stehende Rolle einnimmt wird nur ganz kurz und schnell angeschnitten.
Ich finde das Buch im Großteil sehr gut. Allerdings bin ich der Meinung, dass im Klappentext ein falscher Fokus gesetzt wird und die Rahmenhandlung hätte ich persönlich nicht benötigt.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Einnehmende Gedanken

Grüne Welle
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Das Cover und auch der Titel passt sehr gut zum Buchinhalt. Die Kapitellänge ist sehr angenehm.
Wir lesen in Gedankengängen. Deshalb ist der Schreibstil nicht immer einfach und auch nicht immer direkt ...

Das Cover und auch der Titel passt sehr gut zum Buchinhalt. Die Kapitellänge ist sehr angenehm.
Wir lesen in Gedankengängen. Deshalb ist der Schreibstil nicht immer einfach und auch nicht immer direkt zu verstehen. Klar, ehrlich und ungefiltert.
Eine Problemstellung des echten Lebens, die verdrängt, erkannt oder auch ausgeblendet wird.
Der ganze Roman spielt in 24 Stunden. Wir begleiten eine Frau auf einer erkenntnisreichen Autofahrt und erhalten auch Einblicke in das Gedankenleben ihrer besten Freundin.
Es ist kein typischer Roman mit einer klaren Handlung und einem Happy End. Manchmal auch etwas skueeil und niucht immer nachvollziehbar.
Eher eine subjektive und doch sehr schablonenartig gezeichnete Momentaufnahme.
Ich finde es sehr spannend gemacht und habe das Buch ganz gerne gelesen, auch wenn das Ende einen nicht ganz zufrieden gestellt zurücklässt.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Freundschft vs. Liebe vs. Unabhängigkeit

Villa Rivolta
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Das Cover ist schön und auch sehr passend zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil ist - wie von Daniel Speck gewohnt sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und die zwei zeitlichen Perspektiven, ...

Das Cover ist schön und auch sehr passend zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil ist - wie von Daniel Speck gewohnt sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und die zwei zeitlichen Perspektiven, die eingenommen werden, sind passend und spannend.
Das Setting in den 60er Jahren in Mailand ist sehr spannend und auch der Bezug zur Automobilbranche, sowie zur Revolution habe ich spannend und nicht als überladen empfunden.
Valeria habe ich als Hauptprotagonistin wahrgenommen. Eine starke Frau, die nicht ganz in die Gesellschaft passt, unabhängig sein will und es doch nicht schafft sich ganz zu lösen. Die Personen um sie herum sind authentisch, ungleich und konfliktbelastet. Eine hohe Heterogenität in den Personen, macht das Lesen und vor Allem das Verständnis gegenüber manchen nicht immer einfach, aber es wirkt alles echt und ehrlich aus dem Leben heraus.
Emotional ist es auf jeden Fall sehr mitreißend. Von Liebe, über Freundschaft, geplatzte Träume und der Platz in der Gesellschaft.

Ich kann es wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Deutsche Nachkriegsgeschichte

Berchtesgaden
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Das Cover ist passend und ansprechend. Auch der Schreibstil ist, trotz sensibler Themen, sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Das Setting in Bertchtesgaden (Hitlers Urlaubsort) kurz nach dem zweiten Weltkrieg ...

Das Cover ist passend und ansprechend. Auch der Schreibstil ist, trotz sensibler Themen, sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Das Setting in Bertchtesgaden (Hitlers Urlaubsort) kurz nach dem zweiten Weltkrieg ist unglaubich gut gewählt und bringt eine Perspektive, die man so nicht so oft antrifft.

Das ganze Buch ist sehr gut recherchiert. Es gibt unheimlich viele (für mich auch neue) Blickwinkel in das kürzlich besiegte Deutschland. Amerikaner, Franzosen und Deutsche treffen aufeinander. Interessenskonflikte enstehen und man versucht eine Ordnung herzustellen. Die Handlung wird von historischen Fakten dominiert. Eine Spannungskurve gibt es kaum. Die Geschichte um Sophie und Sam plätschert als schmaler roter Faden daneben her. Ich persönlich habe das nicht als störend empfunden, weil ich einfach die Historie in diesem Fall sehr spannend und gut in einer stimmigen Handlung umgesetzt empfunden habe und somit immer wieder gerne zum Buch gegriffen habe.

Wer allerdings eine fiktionale Geschichte mit Spannungsbogen im Vordergrund erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden.

Für mich ein gutes Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Philippinische Drogen

Heaven's Gate
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Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Das Bild passt hervorragend und insgesamt ist der "Diogenes-Stil" einfach unübertrefflich.

Der Schreibstil von Daniel Faßbender ist angenehm zu lesen. Ich mochte ...

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Das Bild passt hervorragend und insgesamt ist der "Diogenes-Stil" einfach unübertrefflich.

Der Schreibstil von Daniel Faßbender ist angenehm zu lesen. Ich mochte die Länge der Kapitel sehr gerne und das wenige, aber gute Spiel mit den Perspektiven hat mir auch sehr gut gefallen.

Das Setting auf den Philippinen ist natürlich auch etwas Besonderes, vor Allem die Tatsache, dass Caruso ein Deutscher dort ist, hat es irgendwie lustig und auch gut verständlich gemacht.

Die Handlung ist in einer Guten Mischung von Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit gebettet. Wir haben einen recht spannenden Fall, aus dem bestimmt auch noch etwas mehr gemacht hätte werden können. Ab und an etwas sehr schnelllebig und vielleicht einen Handöungsstrang zu viel für die geringe Seitenanzahl.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und würde mich freuen mnoch mehr von Caruso zu hören.

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