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Veröffentlicht am 11.11.2019

hölzerne Dialoge

Letzte Rettung: Paris
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Der 33-jährige Malcolm ist ein Muttersöhnchen worunter auch seine Beziehung zur seiner Dauerverlobten Susan leidet. Seine Kinder- und Jugendzeit verlief sehr einsam, nicht nur die Schulzeit, auch die Ferien ...

Der 33-jährige Malcolm ist ein Muttersöhnchen worunter auch seine Beziehung zur seiner Dauerverlobten Susan leidet. Seine Kinder- und Jugendzeit verlief sehr einsam, nicht nur die Schulzeit, auch die Ferien verbrachte er im Internat. Erst nach dem Tod seines schwerreichen Vaters zog er zusammen mit seiner Mutter Frances in ein Apartment in Manhatten. Beide lebten in Saus und Braus und das Erbe schmolz dahin. Nun stehen sie vor dem Nichts, ihr Eigentum wird versteigert und sie haben die Wohnung zu verlassen. Joan, die einzig verbliebene Freundin von Frances bietet ihnen ihre Pariser Wohnung unentgeltlich an. So machen sie sich per Schiff auf die Reise. Mit dabei ist ihr Kater, der, nach Meinung Frances, die Seele ihres verstorbenen Mannes in sich trägt. Als in Paris der Kater spurlos verschwindet sammeln sie seltsame und verquere Menschen um sich um Kontakt mit dem Kater aufzunehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Handlung klingt auf den ersten Blick interessant, skurril und humorvoll. Leider ist der Schreibstil, besonders in den Dialogen, extrem hölzern und nur in Ansätzen witzig. Die Passage aus der Sicht des Katers ist meiner Meinung die beste Stelle, leider jedoch zu kurz. Aus dem Thema hätte mehr werden können.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Ausloten von Möglichkeiten

Gespräche mit Freunden
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Frances und Bobbi, beide Anfang 20 und Studentinnen, leben als lesbisches Paar in Dublin zusammen. Bei einer Poetry Slam Veranstaltungen treffen sie das ca. 10 Jahre ältere Ehepaar Melissa und Nick, sie ...

Frances und Bobbi, beide Anfang 20 und Studentinnen, leben als lesbisches Paar in Dublin zusammen. Bei einer Poetry Slam Veranstaltungen treffen sie das ca. 10 Jahre ältere Ehepaar Melissa und Nick, sie Fotografin, er Schauspieler. Sie unterhalten sich und tauschen Telefonnummern aus. Seitdem treffen sie sich bei vielen öffentlichen Veranstaltungen wieder, sie mailen einander und bald stellt sich heraus, dass Bobbi sich zu Melissa hingezogen fühlt während Frances Nick sehr attraktiv findet.
Dieser Roman kreist um die vier Protagonisten mit ihren Ansichten und Lebenseinstellungen, mit ihrem Umgang miteinander. Es geht um Untreue und Sex, um das Ausloten von Möglichkeiten, um die Irrungen und Wirrungen in der Liebe. Aus der Sicht von Frances wird die Handlung erzählt, die jedoch wenig Handlung und viel Inneneinsichten bietet. Teils sehr langatmig und immer sehr Ichbezogen.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Jagd auf den Serienkiller

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Der Wärter der Justizvollzugsanstalt wundert sich, dass er seine Kollegen nicht sieht. Dann sieht er das Blut im kugelsicherem Kontrollraum und findet die mit einem Messer enthaupteten Kollegen. Die Kleidung ...

Der Wärter der Justizvollzugsanstalt wundert sich, dass er seine Kollegen nicht sieht. Dann sieht er das Blut im kugelsicherem Kontrollraum und findet die mit einem Messer enthaupteten Kollegen. Die Kleidung und die Waffen fehlen. Nur die Zelle Nr. 1 im Krankenhaus war belegt, von Lucien Folter, der eigentlich im Hochsicherheitstrakt in Sicherheitsverwahrung sein sollte und nun flüchtig ist. Lucien war einst ein Studienkollege von Robert Hunter, Lucien wurde zum Serienkiller während Robert zur Polizei ging. Robert nimmt die Spur auf und wird von dem sehr intelligenten Flüchtigen herausgefordert.
Sehr spannend, aber auch sehr blutrünstig geschrieben. Gleichzeitig schriftstellerisch sehr gut und mit intelligenten Schachzügen versehen. Die Stimme und Einlesung von Uve Teschner machen das Zuhören zu einem Vergnügen.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Brandzeichen Wolfskopf

Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)
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Jan Römer braucht dringend einen Erholungsurlaub, seine Scheidung und die Trennung von seinem Kind machten ihn zu schaffen. Die einsame Hütte im Thüringer Wald ohne Telefon und Internet sind genau das ...

Jan Römer braucht dringend einen Erholungsurlaub, seine Scheidung und die Trennung von seinem Kind machten ihn zu schaffen. Die einsame Hütte im Thüringer Wald ohne Telefon und Internet sind genau das Richtige. Er hat gerade sein Buch zu Ende gelesen, als eine blutende Frau vor seiner Tür stand. Hannah Wozniak sagte, dass sie beim Joggen gestürzt sei, sie benötigt Hilfe. Sie erzählt von dem Wald der Wölfe, in dem immer wieder Menschen tot aufgefunden wurden. Vor drei Jahren von man einen Erschossenen mit einem Brandzeichen, einen Wolfskopf mit der römischen Zahl 13. Jan lässt Hannah auf dem Sofa schlafen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden und er macht sich Sorgen. Als Reporter ist er spezialisiert auf ungelöste Kriminalfälle und er wittert, wenn es Probleme gibt.
Die Spannung ist von Beginn an da. Die Kriminalfälle um Jan Römer kannte ich bisher nicht, man kommt jedoch ohne Schwierigkeiten gleich in die Handlung hinein.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Auszeit auf einem Leuchtturm

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Kaum in ihrem Job als Journalistin angekommen, wird Liv nach einem verpatzten Interview gekündigt. Während des Journalistikstudiums hat sie sich ihr Leben anders vorgestellt. Beim Durchforsten der Stellenanzeigen ...

Kaum in ihrem Job als Journalistin angekommen, wird Liv nach einem verpatzten Interview gekündigt. Während des Journalistikstudiums hat sie sich ihr Leben anders vorgestellt. Beim Durchforsten der Stellenanzeigen wird sie auf eine Housesittingstelle aufmerksam. Für sechs Monate auf einem Leuchtturm auf einer kleinen irischen Insel, eine bessere Auszeit zum Überdenken gibt es nicht. So macht sie sich von Hamburg auf nach Irland und trifft dort am Leuchtturm auf den attraktiven Iren Kjer Whelan. Eine Liebesgeschichte bahnt sich an.
Auch wenn der Ablauf vorhersehbar ist, die der Roman vom Schreibstil her deutlich besser als durchschnittliche Frauenromane. Von einer Auszeit im Leuchtturm träumt wohl so manch einer/ eine.