Ein Klick, nur einen Wimpernschlag lang, das Geräusch mit dem man den Augenblick ins Metallkästchen sperrt.
Das beschreibt die Ereignisse die in diesem Buch erzählt werden. Die Geschichte einer Industriellen ...
Ein Klick, nur einen Wimpernschlag lang, das Geräusch mit dem man den Augenblick ins Metallkästchen sperrt.
Das beschreibt die Ereignisse die in diesem Buch erzählt werden. Die Geschichte einer Industriellen Familie Anfang des 19. Jahrhunderts in Wetzlar und eines Tüftlers der das Photographieren mit den schweren sperrigen Glasplatten satt hatte und ein handliches Metallkästchen gebaut hat. Als Feinmechaniker der Optik Werke Leitz war er der Erfinder der heute bekannten Leica Kamera.
Eindrucksvoll wird die Geschichte der Familie Leitz sowie anderer Personen aus Wetzlar, teils real teils fiktiv erzählt. Die Sorgen und Nöte des Firmeninhabers und den Kindern sowie der einfachen Bevölkerung der kleinen hessischen Stadt in der Nähe von Frankfurt.
Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Personen gut beschrieben, erlebt man die schwere Zeit über 2 Weltkriege hinweg. Ein Personenregister am Schluss und einige Photos machen das Buch zu einer besonderen Geschichtsstunde.
Deutschland zu Beginn des 3. Reiches, die Dichterin Ally bekommt ein Kind von einem schwarzen Musiker. Rheinlandbastard werden diese Kinder genannt und sie haben keine guten Zukunftsaussichten in Zeiten ...
Deutschland zu Beginn des 3. Reiches, die Dichterin Ally bekommt ein Kind von einem schwarzen Musiker. Rheinlandbastard werden diese Kinder genannt und sie haben keine guten Zukunftsaussichten in Zeiten der deutschen Rassenhygiene. So darf Lilith trotz ihrer Intelligenz keine Schule besuchen und wird auf der Straße beleidigt. So geht sie nur nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße.
Ein alter Professor aus dem Haus gibt ihr Unterricht. Ally gibt die Hoffnung nicht auf Liliths Vater wieder zu treffen. Um Lilith vor der Zwangssterilisation zu schüthen, gelingt es ihr am Ende mit Hilfe eines befreundeten Soldaten ein Visum für Kuba und ein Schiffsticket zu bekommen. Ein jüdisches Ehepaar aus dem Haus nimmt Lilith mit an Bord der St. Louis und ihnen gelingt es auf Kuba von Bord zu kommen.
Auf Kuba, zu den Glanzzeiten von Batista, beginnen die drei ein neues Leben. Lilith findet in der Schule die sie endlich besuchen darf Freunde und trifft auf Leute rundum Batista.
Sie heiratet den Schulfreund dessen Traum es ist Pilot zu werden. Kurz vor dem Jahreswechsel und Beginn der Revolution von Castro bekommt sie ihre Tochter Nadine. Dadurch verpassen sie die Chance das Land zu verlassen und Martin wird als Pilot angeklagt und später hingerichtet. Um Nadine vor der jetzt kommunistischen Einheitspartei von Castro zu retten, gelingt es Lilith Nadine an ein adoptionswilliges Paar in den USA zu vermitteln.
Nadine wächst anfangs recht sorgenfrei auf, die Eltern ermöglichen ihr alles, können ihr aber keine Liebe entgegenbringen. Dann klopft die Vergangenheit an die Tür und die Mutter muss sich ihrer eigenen Nazi Vergangenheit in Deutschland stellen.
So schließt sich der Kreis und Nadine baut sich ein eigenständiges Leben in Deutschland auf wo sie Luna zur Welt bringt.
Was für eine Geschichte, der erste und zweite Teil beschreiben sehr ausführlich und bildhaft das Leben zu Beginn des 2. Weltkrieges in Deutschland und das ehemals glanzvolle Leben Kubas.
Der Prozeß am Anfang des dritten Teils wird ebenfalls recht ausführlich erzählt. Zum Ende hin werden die Zeitsprünge immer größer um die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Eigentlich hätte jede der Frauen ein eigenes Buch verdient. Nach den ausführlichen Schilderungen war letztendlich für die Schicksale von Ally und Lilith nicht mehr viel Platz und das Romanhafte wisch den kurzen und knappen Schilderungen.
Eine Frau Mitte 40 wollte mit ihrer Freundin einen Urlaub auf einer kleinen Insel verbringen. Doch die Freundin muss kurzfristig absagen. Also fährt sie alleine und versucht das Beste aus dieser Reise ...
Eine Frau Mitte 40 wollte mit ihrer Freundin einen Urlaub auf einer kleinen Insel verbringen. Doch die Freundin muss kurzfristig absagen. Also fährt sie alleine und versucht das Beste aus dieser Reise zu machen. Die Kinder, Teenager und ihr Mann kommen auch ohne sie aus und vermissen sie nicht sonderlich. Den ständigen Blick aufs Handy kann sie sich sparen.
Am Strand findet sie eine Flaschenpost mit einer berührenden Botschaft. Per Zufall lernt sie kurz darauf die Schreiberin der Botschaft kennen, Lene eine Frau die mitten im Leben steht, ihr Geld mit Sandorn Produkten verdient. Die beiden freunden sich an und Lene verhilft ihr bei gemeinsamen Spaziergängen ein neues Lebensgefühl.
Dieses kleine Büchlein ist schnell gelesen und zeigt, das Glück ist da wo man es nicht erwartet, in einem selbst. Der Schreibstil ist schön, einfühlsam kann man ein paar Ratschläge mitnehmen und vielleicht auf das eigene Leben anwenden.
Vor Tausenden von Jahren sind Gottheiten auf die Erde gekommen, die Nachfahren leben heute noch in Reino del Sol. Alle 10 Jahre müssen 10 Jugendliche in Spielen gegeneinander antreten und für die Ehre ...
Vor Tausenden von Jahren sind Gottheiten auf die Erde gekommen, die Nachfahren leben heute noch in Reino del Sol. Alle 10 Jahre müssen 10 Jugendliche in Spielen gegeneinander antreten und für die Ehre kämpfen das Licht der Sonne zu tragen.
Dieses Mal ist der 17jährige Theo überraschenderweise auserwählt obwohl er einer anderen Gruppe angehört und überhaupt anders ist als die anderen Jugendlichen. Gemeinsam mit seinen Freunden will er an dem Wettbewerb teilnehmen.
Wieder einmal kann man mit Aiden Thomas in eine qweere Welt, angesiedelt in Lateinamerika, eintauchen nach den Cemetery Boys. Das Thema Diversität mit allen Facetten wird gut dargestellt. Die Welt der Götter und Halbgötter war für mich etwas verwirrend, man braucht etwas um sich auf diese Phantasiewelt einzulassen.
Das Cover und der farbige Buchschnitt machen das Buch bestimmt zu einem Hingucker in jeder Buchhandlung. Der Schreibstil ist durchaus temporeich und für die Jugendliche Zielgruppe gut zu lesen. Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung.
Marie Curie wusste schon als Kind dass sie Wissenschaftlerin werden will. Doch im 19 Jahrhundert war Schulbildung für Mädchen selten und ein Studium an einer Universität schlicht unmöglich. Mit ihrem eisernen ...
Marie Curie wusste schon als Kind dass sie Wissenschaftlerin werden will. Doch im 19 Jahrhundert war Schulbildung für Mädchen selten und ein Studium an einer Universität schlicht unmöglich. Mit ihrem eisernen Willen gelang es Marie diese Hürde zu nehmen und erhielt am Ende 2 Nobelpreise.
Vieles davon war mir selbst nicht bekannt.
In diesem Kinderbuch aus der Reihe 'Jede*r kann die Welt verändertn' wird das Leben dieser beeindruckenden Frau erzählt kindgerecht erzählt. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gestaltet. Gewöhnungsbedürftig finde ich allerdings, dass Marie auch als Erwachsene immer noch als Kind gezeichnet wird inmitten anderer. Zur Wiedererkennung für die jungen Leser aber ein gutes Mittel.
Die Botschaften die diese Buchreihe enthält ist alterslos und für alle Zeit gültig. Mit Bildung kann man das Leben verändern.