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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2021

Die Geister die ich rief

Die Geister der Pandora Pickwick
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Fanny darf die Ferien über bei ihrer Tante Harriet bleiben die ein Antiquitätengeschäft führt. Fanny fühlt sich dort sehr wohl, besser als mit ihren Eltern die Schnürsenkel verkaufen, auf Reisen zu sein. ...

Fanny darf die Ferien über bei ihrer Tante Harriet bleiben die ein Antiquitätengeschäft führt. Fanny fühlt sich dort sehr wohl, besser als mit ihren Eltern die Schnürsenkel verkaufen, auf Reisen zu sein. Mitten in der Nacht wird sie von einem lauten Poltern geweckt das ihre Tante gar nicht zu bekümmern scheint. Also begibt sie sich alleine auf die Suche nach dem Geräusch in den Laden wo ihr ein merkwürdiges Wesen gefährlich nahe kommt.

Als ihre Tante ihr endlich die Wahrheit sagt, kann Fanny es gar nicht glauben. Ihre Tante betreibt eine Vermittlungsagentur für Geister und ein Poltergeist hat Fanny erschreckt. Als sie feststellt, dass auch sie Geister sehen kann, ist sie mit Feuer und Flamme bei der Sache. Die Begegnung mit den Geistern führt Fanny in eine ganz andere gefährliche Welt.

Das Buch ist ansprechend gestaltet mit dem bunten Cover und etlichen schwarz weiß Illustrationen im Text. Der Schreibstil ist kindgerecht, spannend und lustig. Ein Buch das auch ältere Leser die einen Hang zu Fantasy haben begeistern kann.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

überraschend spannend

Das Flüstern der Puppen (Thriller)
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Dies ist das erste Buch das ich von Gunnar Schwarz gelesen habe und es hat mich positiv überrascht.

An ihrem ersten Arbeitstag muss Lena Freyenberg mit ihrem neuen Partner in einem Mordfall ermitteln. ...

Dies ist das erste Buch das ich von Gunnar Schwarz gelesen habe und es hat mich positiv überrascht.

An ihrem ersten Arbeitstag muss Lena Freyenberg mit ihrem neuen Partner in einem Mordfall ermitteln. Eine junge Frau liegt halb verbrannt in einem Ofen. Der Mörder hat eine Puppe auffällig zurechtgemacht am Tatort zurückgelassen. Und weitere Morde lassen nicht lange auf sich warten.

In den kurzen Kapiteln die jeweils von einer Person an einem Tag beschrieben sind, kommt man dem Motiv hinter den grausamen Morden langsam näher und errät dank einiger überraschenden Wendungen nicht den wahren Täter.

Der Schreibstil ist fesselnd, der Spannungsbogen sehr hoch so lässt sich das Buch gut und schnell lesen. Auch die Personen werden gut eingeführt, das Verhältnis zwischen Ermittlungsarbeit und privaten Problemen ausgewogen. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit diesem Ermittlerpaar.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

gefährliche Haarfarbe

Die Tote mit der roten Strähne
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Die polnisch stämmige Ermittlerin Betty Rhyzyk verschlägt es von New York nach Texas. Dort trifft sie auf Drogenkartelle, fundamentale Sekten und Stalker. Bei ihrem ersten Einsatz als Leiterin einer verdeckten ...

Die polnisch stämmige Ermittlerin Betty Rhyzyk verschlägt es von New York nach Texas. Dort trifft sie auf Drogenkartelle, fundamentale Sekten und Stalker. Bei ihrem ersten Einsatz als Leiterin einer verdeckten Ermittlung geht alles schief. Unbeteiligte Zivilisten werden getötet, ein Polizist verletzt und der gesuchte Boss eines Drogenkartells entkommt.

Damit hat sie einen schweren Stand bei ihrem Vorgesetzten und muss alles daransetzen den Boss des Drogenkartells zu finden. Während sie den Spuren folgt, macht sich ein anderer Täter auf den Weg um Betty zu folgen. Er macht ihr makabere Geschenke und tut alles ihre Aufmerksamkeit zu erwecken. Damit gerät nicht nur Betty in Gefahr sondern auch ihr Umfeld denn in dem eher konservativen Texas fällt Betty immer wieder auf, sie lebt mit einer Frau zusammen und hat leuchtend rote Haare.

Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig in der Gegenwartsform. Im ersten Teil lernt man die Protagonisten kennen was einige Längen hat. Erst im weiteren Teil kommt Spannung auf und die Kapitel enden mit etlichen Cliffhangern. Die Spannung bleibt so erhalten und man möchte schnell weiterlesen.

Ein eher ungewöhnlicher Thriller mit einer taffen Ermittlerin die ihren Weg in der von Männern dominierten Polizeiwelt gehen muss.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Frida, der kleine Tod

Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen
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Samuel hat ein kaputtes Immunsystem und lange Zeit im Krankenhaus verbracht. Nach einer erfolgreichen Stammzellen Transplantation kann er das Krankenhaus auch ohne seinen Schutzanzug verlassen und ein ...

Samuel hat ein kaputtes Immunsystem und lange Zeit im Krankenhaus verbracht. Nach einer erfolgreichen Stammzellen Transplantation kann er das Krankenhaus auch ohne seinen Schutzanzug verlassen und ein normales Leben führen. Dabei weiß doch jeder, das draußen die größten Gefahren lauern. Also bleibt er lieber in seinem Zimmer.

Eines Tages erhält er überraschend Besuch von einer kleinen Gestalt mit einer Sense doch als die Gestalt die Kutte ablegt erscheint ein normales Mädchen das sich Frida nennt. Sie ist die Gehilfin des großen Todes und soll lernen wie sich ein normales Leben anfühlt. Und Frida möchte raus, Samuel auf keinen Fall.

Das Leben mit Frida verläuft sehr chaotisch und abenteuerlich doch am Ende erkennt Samuel das er sich auf andere Menschen verlassen kann und er findet neue Freunde.

Kindgerecht wird in diesem Besuch das traurige Thema Tod und Abschied verarbeitet wobei die teilweise morbiden Gedanken von Frida wie sie Samuel am besten holen kann nichts für zarte Gemüter sind. Ansonsten ist der Schreibstil eher lustig und lebendig und bietet ein schönes Leseabenteuer.

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Veröffentlicht am 04.09.2021

spannendes Familienpuzzle

Die andere Tochter
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Das Cover mit den Puzzleteilen ist schlicht und doch sehr passend für diesen Roman. Antonia arbeitet als Entrümplerin von Wohnungen Verstorbener. Bei einem Rundgang durch eine Wohnung kommt sie mit einer ...

Das Cover mit den Puzzleteilen ist schlicht und doch sehr passend für diesen Roman. Antonia arbeitet als Entrümplerin von Wohnungen Verstorbener. Bei einem Rundgang durch eine Wohnung kommt sie mit einer ätzenden Flüssigkeit in Berührung und verliert ihr Augenlicht. Durch eine Hornhaut Transplantation kann sie wieder sehen. Sie möchte der Mutter der verstorbenen Spenderin danken.

Und obwohl der Kontakt von Spender und Empfänger streng geregelt ist, erhält sie ein persönliches Schreiben der Mutter und trifft sich mit ihr in Frankfurt. Sie bietet sich an die Wohnung zu räumen und erhält so einen tiefen Einblick in das Leben der Verstorbenen und deren Familie. Sie hat Flashbacks und weiß nicht mehr wem sie noch trauen kann und am Ende gerät ihre eigene Familie in Gefahr.

Das Thema Organspende und die unterschiedlichen Traumata der Empfänger wird hier gut dargestellt. Die Geschichte ist sehr komplex mit unterschiedlichen und doch sehr nah beieinanderliegenden Zeitpebenen. Allerdings gibt es einige Längen und den Exkurs in den zweiten Weltkrieg und die Beutekunst hätte es nicht unbedingt gebraucht. Die Erklärungen am Ende waren sehr hilfreich um das Verhalten von Toni zu verstehen.

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