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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2017

Gerechtigkeit

Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6)
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Ein Mann erwacht gefesselt an einen Stuhl ohne zu wissen wie er dorthin gekommen ist. Ein Mann mit einer Maske stellt ihn vor die Frage wen er töten soll, seine Freundin und die gemeinsame Tochter oder ...

Ein Mann erwacht gefesselt an einen Stuhl ohne zu wissen wie er dorthin gekommen ist. Ein Mann mit einer Maske stellt ihn vor die Frage wen er töten soll, seine Freundin und die gemeinsame Tochter oder er selbst als gerechten Ausgleich für eine tödliche Autofahrt. Darren Richards entscheidet sich für seine Freundin und wird schwer verletzt noch rechtzeitig von der Polizei aufgefunden.

Phil Brennan erhielt den Anruf des Mörders wo er zu finden ist. Dort angekommen sieht er sich dem schlimmsten Fall gegenüber. Eine Frau mit einem kleinen Kind auf dem Schoß von einer Armbrust erschossen.

Die Ermittlungen verlaufen schleppend und schwierig während der Mörder im Namen der Gerechtigkeit weiter zuschlägt.

Bei den Ermittlungen ist er auf sich alleine gestellt, da Marina sich den Dämonen der eigenen Vergangenheit gegenüber sieht. Sie wird von einer befreundeten Kollegin in eine Psychiatrie gerufen um dort eine Frau zu begutachten. Das ist jedoch nur ein Vorwand da in der Psychiatrie eine Doppelgängerin einer toten Psychiaterin einsitzt. Das bringt Marinas Leben ziemlich durcheinander.

Die zwei Handlungsstränge werden am Ende gut zusammengeführt. Ein dritter Handlungsstrang um Kleinkriminelle im Drogenmilieu von Birmingham erschien mir überflüssig und hat manches Mal den Lesefluss gestört.

Wie auch die Vorgängerbände um Phil Brennan und Marina Esposito bleibt die Grundspannung die ganze Zeit sehr hoch und das Buch endet ein weiteres Mal mit einem Cliffhänger. Ich bin schon gespannt mit welchem Fall die beiden sich das nächste Mal auseinander setzen müssen.

Veröffentlicht am 12.08.2017

College Romanze

Fangirl
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Die Zwillinge Wren und Cather, genannt Cath gehen zwar auf das gleiche College, jedoch in unterschiedlichen Wohnheimen. Während Wren das neue Leben in vollen Zügen genießt und jede Menge neue Freundschaften ...

Die Zwillinge Wren und Cather, genannt Cath gehen zwar auf das gleiche College, jedoch in unterschiedlichen Wohnheimen. Während Wren das neue Leben in vollen Zügen genießt und jede Menge neue Freundschaften schließt, zieht sich Cath immer mehr zurück. Sie liebt es in ihrem Zimmer zu sitzen und Fanfiction rund um Simon Snow zu schreiben.

So bemerkt sie auch fast nicht als sich der Freund der Wohnkameradin in sie verliebt. Erst langsam fängt sie an ihm zu vertrauen und eine zarte Liebe erblüht.

Dies ist ein nettes Buch über das erste Jahr in einem amerikanischen College und die erste Liebe. Der Schreibstil ist einfach und gut für Jugendliche geeignet. Großen Tiefgang oder spannende Szenen braucht man jedoch nicht zu erwarten. Leider haben mich die kurzen eingestreuten Absätze oder Geschichten rund um Simon Snow eher gestört als unterhalten.
Ich glaube für das Thema Fan Fiction werde ich allmählich zu alt.

Veröffentlicht am 12.08.2017

Der Fox

Eine von uns
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In einem kleinen englischen Dorf geschehen eines Tages merkwürdige Dinge, Gegenstände im Haus sind verschoben, es gibt jedoch keine Einbruchsspuren.
Dann verschwindet eine junge Frau aus dem Dorf und die ...

In einem kleinen englischen Dorf geschehen eines Tages merkwürdige Dinge, Gegenstände im Haus sind verschoben, es gibt jedoch keine Einbruchsspuren.
Dann verschwindet eine junge Frau aus dem Dorf und die Dorfgemeinschaft fürchtet sich von dem Fox der nachts durch die Häuser streicht.

In einzelnen Kapitel werden einzelne Bewohner näher beschrieben. So wird zunächst die Geschichte der jungen Deloris erzählt, die zunehmend die Lust an der täglichen Hausarbeit verliert und beschließt ihren Mann zu verlassen.
Weiter geht es mit Jim einem Vikar der eigentlich gar kein Pfarrer ist und den ein düsteres Geheimnis umgibt.

Die Beschreibungen sind sehr langatmig und die Personen bleiben dennoch farblos und eintönig wie ihr Leben. Skuril wie es in britischen Romanen oft vorkommt. Nur am Ende fiebert man ein wenig mit wer denn jetzt der geheimnisvolle Fox ist.
Der Klappentext weckt große Erwartungen die sich mir leider nicht ganz erfüllten.

Der Schreibstil ist durchaus ausgefeilt und eben teils britisch skuril, sehr große Spannung kommt jedoch nicht auf und die langen detaillierten Beschreibungen hemmen den Lesefluß.

Veröffentlicht am 08.06.2017

Verloren

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
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Das Buch beginnt schon sehr ungewöhnlich mit einer im Zug gefundenen Keksdose mit menschlicher Asche. Gefunden von Anthony Peardews der die Dose in seine Sammlung verlorener Gegenstände aufnimmt. In seinem ...

Das Buch beginnt schon sehr ungewöhnlich mit einer im Zug gefundenen Keksdose mit menschlicher Asche. Gefunden von Anthony Peardews der die Dose in seine Sammlung verlorener Gegenstände aufnimmt. In seinem Haus 'Padua' hortet und katalogisiert Peardew Gegenstände die er gefunden hat. Angefangen hat alles als er ein Medaillon seiner Verlobten verloren hat. Rund um die teilweise alltäglichen oder auch skurilen Gegenstände schreibt er Kurzgeschichten.

Laura, die gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat, liest im Wartezimmers ihres Arztes von dem sich ein Rezept für Tabletten erhofft, die Stellungsanzeige und fühlt sich sofort zu dem älteren Anthony und seinem Haus hingezogen. Sie kümmert sich um den Hauhalt mit Ausnahme seines Arbeitszimmers.
Nach seinem Tod erbt sie das Haus und die vielen Gegenstände mit der Auflage diese ihrem rechtmäßigen Besitzer wieder zuzuführen. Mit Hilfe des Mädchens Sunshine aus der Nachbarschaft und Freddy dem Gärtner macht sie sich an diese Herkulesaufgabe.

Im zweiten Erzählstrang 1974 lernt man Eunice und den Schriftsteller Bomber sowie seiner Schwester Portia kennen. Was das mit Peardew zu tun hat erfährt man erst spät.

Das Buch ist eine liebevollen Aneinanderreihung von Liebe, Tod und Freundschaft. Obwohl Schreibstil ist recht flüssig ist und durch den englischen schwarzen Humor teilweise recht amüsant ist, war es auf Dauer doch recht fad und hat mich leider nicht so mitgerissen.

Veröffentlicht am 08.06.2017

Nichts ist so wie es scheint

Der Brief
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Ein Tag im Mai, Marie Kluge erhält einen Brief der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Der Brief kommt von einer alten Schulfreundin zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch die Adresse und ...

Ein Tag im Mai, Marie Kluge erhält einen Brief der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Der Brief kommt von einer alten Schulfreundin zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch die Adresse und der Inhalt sind höchst merkwürdig. Lebt Marie Kluge in Paris mit einem Künstler zusammen, leidet an einem Aneurysma im Gehirn oder ist sie mit einer Frau zusammen in Hamburg ?
Die Schulfreundin beteuert diesen Brief nie geschrieben zu haben. Bis sie eines Tages selbst einen Brief bekommt der das Leben von Christine ebenfalls auf den Kopf stellt.

Was ist Wirklichkeit ? Darum dreht sich der Debüt Roman von Carolin Hagebölling. Der Schreibstil in Ich-Form aus Sicht von Marie Kluge ist sehr intensiv und lebendig. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen und wartet immer darauf auf den nächsten Seiten eine Erklärung zu finden.

Auch am Ende bleibt die Frage bestehen denn nichts ist so wie es scheint. Ein interessantes Buch und durchaus lesenswert.