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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Tintenteuflich gut

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
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Im 2. Jahr in Flohall beginnt für Sepia die Vorbereitung auf die erste Prüfung. Doch es geschehen merkwürdige Dinge und die Buchstaben die Sepia setzen will, verändern sich vor ihren Augen und lassen geheimnisvolle ...

Im 2. Jahr in Flohall beginnt für Sepia die Vorbereitung auf die erste Prüfung. Doch es geschehen merkwürdige Dinge und die Buchstaben die Sepia setzen will, verändern sich vor ihren Augen und lassen geheimnisvolle Botschaften sichtbar werden. Seit Sepia herausgefunden hat, dass Tintenmagie in ihr ruht spürt sie magische Dinge immer stärker. Mit ihren Freunden Stanzio und Niki entdeckt sie immer wieder neue Sachen in Flohall und auf den stattfindenden Festen. Auf einem Schiff voller Antiquitäten entdeckt sie einen Spiegel der das wahre Gesicht zeigen soll. Doch plötzlich taucht eine dunkle Kreatur auf. Geheimnisvolle Dinge geschehen rund herum und Meister Silbersilbe ist kaum noch zu Hause um die Fragen zu beantworten.
Zum Ende hin wird es wieder richtig spannend und Sepia und ihre Freunde beweisen wieder außerordentlichen Mut und überführen die Übeltäter.

Der Schreibstil ist einfach und packend. Sehr viele Cliffhänger machen es einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich kann es kaum erwarten das finale Buch von Sepia aus Flohall zu lesen

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Magisches Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Buenos Aires 1884, die 19 jährige Inez Olivera lebt bei ihrer Tante und ihren Cousinen und wartet sehnsüchtig auf einen Brief ihrer Eltern die das halbe Jahr in Ägypten verbringen. Zu gern möchte sie mit ...

Buenos Aires 1884, die 19 jährige Inez Olivera lebt bei ihrer Tante und ihren Cousinen und wartet sehnsüchtig auf einen Brief ihrer Eltern die das halbe Jahr in Ägypten verbringen. Zu gern möchte sie mit ihnen nach Ägypten. Doch der Brief kündigt ein Unheil an, die Eltern beide verstorben, ein Onkel übernimmt ihre Vormundschaft. Nichts kann sie jetzt mehr in Buenos Aires halten und so verschwindet sie aus dem Haus und macht sich auf die lange Seereise nach Alexandria. Dort angekommen wird sie nicht etwa, wie erwartet, freudig aufgenommen sondern ein Angestellter ihres Onkels soll sie gleich wieder auf den nächsten Dampfer gen Argentinien schicken. Sie entwischt erneut und läßt den jungen Whitford Hayes mit ihrem gesamten Gepäck stehen.

Das Buch hatte auf mich eine interessante Mischung aus ein wenig Phantasie mit einem Liebesroman. Besonders die Dialoge zwischen der störrischen Inez und Whit sind klasse. Allerdings hat das Buch doch einige Längen und wirkt durch wiederkehrende Begebenheiten langatmig während das Ende fast zu kurz kommt. Besonders der fiese Cliffhänger lässt mich jetzt schon ungeduldig auf den 2. Teil warten.

Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Gepflogenheiten Ende des 19. Jahrhunderts werden gut dargestellt ebenso wie die Personen der Reisegruppe in Ägypten. Das Cover ist sehr gelungen und edel. Die spanischen Kapitelüberschriften finde ich etwas unpassend, da hätte ich mir etwas mehr mit Bezug zu Ägypten vorgestellt.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Mal etwas anderes

Geht so
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Marisa ist Creative Director in einer Werbeagentur sie und ihr Team verkaufen den Leuten Dinge von denen sie gar nicht wussten, dass sie sie brauchen. Das tägliche Einerlei aus Meetings und Abgabeterminen ...

Marisa ist Creative Director in einer Werbeagentur sie und ihr Team verkaufen den Leuten Dinge von denen sie gar nicht wussten, dass sie sie brauchen. Das tägliche Einerlei aus Meetings und Abgabeterminen haben sie abstumpfen lassen bis hin zu einer Depression. Gefühlt dauert der Arbeitstag Jahre. Dem Hamsterrad des Arbeitslebens versucht sie mit You Tube Videos und Beruhigungsmitteln zu entfliehen. Kein Wunder, dass die Aufsicht auf ein Teamevent sie nervös macht. Was wenn die anderen merken, dass sie nicht mit der Masse schwimmt.
Beim Auftakt Paintball Spiel hofft sie möglichst schnell getroffen zu werden um den weiteren Verlauf von der Bank zu verfolgen. Vielleicht war die Mitnahme von Drogen keine gute Idee wie der weitere Abend zeigt.

Mit einigem Wortwitz wird in diesem Buch teilweise treffen, teilweise übertrieben die heutige Arbeitswelt beschrieben. In Ich-Form teilt Marisa aus, gegen die immer gleichen Meetings, Kollegen, Vorgesetzte und die heutige Social-Media süchtige Gesellschaft.
Das Ende fand ich etwas übertrieben, fast unglaubwürdig und hätte so drastisch nicht ausfallen müssen.

Eine Abwechslung ist dieser Roman der in Madrid spielt auf alle Fälle von den ansonsten überwiegenden Handlungsorten. Der Schreibstil ist bissig, ironisch die Protagonisten gut ausgearbeitet. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Urlaub in Frankreich

Drei Wochen im August
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Der Klappentext hat ein intensives Kammerspiel in der Hitze des französischen Sommers. Dennoch ist es vorhersehbar, dass die Idylle trügt wenn mehrere psychisch labile Menschen in einem abgelegenen Ferienhaus ...

Der Klappentext hat ein intensives Kammerspiel in der Hitze des französischen Sommers. Dennoch ist es vorhersehbar, dass die Idylle trügt wenn mehrere psychisch labile Menschen in einem abgelegenen Ferienhaus aufeinandertreffen.

Anfangs sind die Beschreibungen von Elena die mit ihren Kindern, einem Kindermädchen und einer Freundin ihrer Tochter in dem Ferienhaus eintreffen noch interessant aber bald wird es langweilig weil einfach nichts passiert.

Der Schreibstil mit der latenten Grundspannung ist leider nicht sehr fesselnd. Es wird viel auf die psychologische Schiene gesetzt. Wie schaffen es Elena und Eva, das Kindermädchen für die die Kinder eigentlich längst zu alt sind nebeneinander her in einem Haus zu leben? Klar, läßt Eva sich den Aufenthalt gut bezahlen und fordert immer mehr ihr Recht auf eigene Ferien ein. Die Kinder sind merkwürdig und wirken irgendwie hölzern.

Als Urlaubslektüre nur bedingt geeignet hat mich das Buch kopfschüttlend zurück gelassen.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

spannende Fortsetzung

Der Wolf im dunklen Wald
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Der erste Teil um Carla Seidel im Wendland hat mich überzeugt. Daher war klar, den zweiten Teil will ich auch lesen.

In einem Forst im Wendland wird bei einer Treibjagd ein Toter gefunden. Brisanterweise ...

Der erste Teil um Carla Seidel im Wendland hat mich überzeugt. Daher war klar, den zweiten Teil will ich auch lesen.

In einem Forst im Wendland wird bei einer Treibjagd ein Toter gefunden. Brisanterweise war Lana, Carlas hochsensible Tochter, an diesem Morgen ebenso im Wald auf einem Hochsitz mit dem Sohn des Jagdveranstalters. Der Tote, ein Teilnehmer der Jagd hatte nicht nur Freunde doch die Ermittlungen ziehen sich. Dieses Mal übernimmt Carla die Führung bei den Ermittlungen und so spielt ihr Privatleben ebenfalls eine große Rolle. Man erfährt was Auslöser zu Carlas Flucht ins Wendland und ihrer Tochter die jetzt 18 Jahre wird.

Eigentlich sollte Carla wissen, wie sensibel Lana reagiert und ihr Flipchart mit Ermittlungs Gedanken nicht offen zugänglich deponieren. Dann kommt es zu einem zweiten Toten und einem packenden Showdown.

Im Vergleich zum ersten Teil hatte die Fortsetzung schon einige Längen, die Ermittlungen drehen sich im Kreis, Carlas bewegtes Privatleben spielt eine sehr große Rolle und läßt ihren Zwispalt deutlich werden der Annäherung zu ihrer Tochter und deren rebellisches Aufbegehrens zur Entnabelung von der Mutter.

Der Schreibstil ist angenehm, man kommt gut in die Geschichte rein, die Personen werden gut beschrieben und eine Grundspannung ist gegeben. Ich bin schon gespannt auf einen dritten Teil.

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