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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Ein Hund namens Pommes

Die Kinder von Birkby. Hier kommen die Tierretter! (Band 1)
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Emilia, ihr kleiner Bruder Benno und Jette leben in einem kleinen Dorf am Rande des Meeres. Auf dem Weg zum Bäcker um Sonntagsbrötchen für die Familien zu holen finden sie am Kiosk einen angebundenen kleinen ...

Emilia, ihr kleiner Bruder Benno und Jette leben in einem kleinen Dorf am Rande des Meeres. Auf dem Weg zum Bäcker um Sonntagsbrötchen für die Familien zu holen finden sie am Kiosk einen angebundenen kleinen Hund. Als sich kein Besitzer findet, nehmen die Kinder den Hund mit der kurz darauf eine Tierklinik ins Chaos stürzt und überhaupt für viel Aufregung sorgt.

Eine heitere Geschichte um Freundschaft und Abenteuer denn sowohl der Hund als auch Benno verschwinden spurlos als der demente Besitzer des Hundes im Nachbardorf gefunden wird. Irgendwie erinnert einem das Buch an die Abenteuer von Bullerbü was ich als Stadtkind immer geliebt habe.

Das Buch ist altersgerecht als Vorlesebuch geeignet aber auch für Grundschulkinder zum Selbstlesen. Die Illustrationen sind zauberhaft und wirken nicht überladen. Eine heitere Geschichte für jung und alt.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Überraschend anders

Die Schanze
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Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Freund in Hamburg zieht Ellen wieder in ihr Heimatdorf in den Bergen im Süden. Als Ärztin übernimmt sie dort die Praxis eines alten Hausarztes und ihre Schwester ...

Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Freund in Hamburg zieht Ellen wieder in ihr Heimatdorf in den Bergen im Süden. Als Ärztin übernimmt sie dort die Praxis eines alten Hausarztes und ihre Schwester wohnt ebenfalls in dem Ort. Allerdings verbindet sie mit der alten Heimat auch schmerzhafte Erinnerungen an ihre Jugend.
Was genau damals vorgefallen ist, erfährt man zunächst bruchstückhaft nach dem Fund einer Leiche an der Skischanze. Dort hängt ein Mann mit einem Seil um den Hals. Ellen erkennt ihn und wecken alte Alpträume in ihr. Ein Selbstmord war es nicht, also kennt jemand Ellen und ihre Vergangenheit. Erkennt die Polizei einen Zusammenhang? Wenig später geschieht ein weiterer Mord und ein Bekannter, der ihr helfen wollte wird bei einem Unfall schwer verletzt. Nur langsam erinnert sie sich an weitere Details der schrecklichen Nacht in der Vergangenheit. Wer war der geheimnisvolle Dritte Mann?
Es dauert etwas bis dieses Buch Fahrt aufnimmt und man mitgerissen wird. Der Schreibstil ist lebendig, die Personen werden gut eingeführt, wirken zum Teil aber etwas hölzern. Ein spannendes Buch mit einem dramatischen Ende. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Lars Menz.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Zwigespalten

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Der Möchtegern Autor Tommi hat sein Buch im Geise zwar fertig, in der Realität kaum mehr als einen Satz zu Papier gebracht. Aus chronischer Geldnot haust er in einem uralten Wohnmobil. Dazu gehört auch ...

Der Möchtegern Autor Tommi hat sein Buch im Geise zwar fertig, in der Realität kaum mehr als einen Satz zu Papier gebracht. Aus chronischer Geldnot haust er in einem uralten Wohnmobil. Dazu gehört auch die ukrainische Putzfrau Svetlana die mit vielen Kommentaren zu Heiterkeit beiträgt. Bei einer gemeinsamen Fahrt stoßen sie im Wald auf ein kleines Mädchen und übergeben sie der Polizei. Doch die Neugier packt die beiden Hobby Detektive und sie beginnen zu forschen wohin das Kind gehört.

Mit vielen aktuellen Bezügen zum Zeitgeschehen wird hier versucht ein Krimi zu konstruieren. Die Handlung gerät leider ziemlich in den Hintergrund und Tommi und Svetlana stolpern eher von einem Fettnäpfchen ins nächste. Der Schreibstil ist heiter, manchmal jedoch auch sehr an den Haaren herbeigezogen.

Ich habe mit mit Begeisterung die Kluftinger Romane der Autoren Volker Klüpfel / Michael Kobr gelesen die ich herrlich amüsant finde. Leider konnte mich dieser Einzelroman nicht so überzeugen und ich warte lieber auf einen neuen Band der Allgäu Krimis.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Dunkle Vergangenheit

Kummersee
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Auf der Suche nach einem Endlager für den Atommüll kommt Lena in ihre alte Heimat Horlow im Kreis Dannenberg zurück. Als Polizistin soll sie und ihr Kollege für die Sicherheit eines Vermessungsteams sorgen. ...

Auf der Suche nach einem Endlager für den Atommüll kommt Lena in ihre alte Heimat Horlow im Kreis Dannenberg zurück. Als Polizistin soll sie und ihr Kollege für die Sicherheit eines Vermessungsteams sorgen. Doch Lena möchte sich auch ihrer Vergangenheit stellen, als neunjährige waren sie bei einem verbotenen See baden doch Tom ertrank auf mysteriöse Weise. Lena war schwer traumatisier und sie und floh aus dem dunklen Ort so bald wie möglich.

Der Empfang des Teams wird von Protestaktionen begleitet und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Die Leute im Ort benehmen machen ihre Ablehnung deutlich. Einige Zeit später verschwindet einer der Vermesser und ruft erneut eine Hundertschaft an Einsatzkräften auf den Plan. Und was ist das, was eine alte Nachbarin Lena da erzählt? Lauert tatsächlich etwas böses in dem abgesperrten See?

Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Personen, die Stimmung damals und heute werden gut eingefangen auch der historische Hintergrund. Allerdings ist der Verlauf der Geschichte etwas unglaubwürdig.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Wann werde ich sterben

Vorsehung
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Ein gewöhnlicher Flug von Sydney nach Hobbard. Die Passagiere sind angespannt da ein Kleinkind die ganze Zeit schreit, die Flugbegleiterin Allegra bemüht sich trotz schmerzendem Rücken es allen Recht zu ...

Ein gewöhnlicher Flug von Sydney nach Hobbard. Die Passagiere sind angespannt da ein Kleinkind die ganze Zeit schreit, die Flugbegleiterin Allegra bemüht sich trotz schmerzendem Rücken es allen Recht zu machen. Da steht eine alte Dame auf und geht langsam durch den Gang und bleibt bei jedem Gast stehen und verkündet das Todesdatum und die Ursache. Die Fluggäste nehmen das nicht richtig ernst und denken an ein Witz. Erst später fangen sie an darüber nachzudenken und versuchen der drohenden Todesursache aus dem Weg zu gehen. Doch kann man das? Was, wenn die Vorhersagen wahr sind? Als eine junge Frau tatsächlich ums Leben kommt beginnt das große Nachdenken über das eigene Leben und was man erreicht hat.

Mit jedem Kapitel geht es um einen Fluggast und sein Leben, dazwischen gibt es kurze Abschnitte die die Beweggründe der alten Dame, Cherry. Die Kapitel sind allgemein teilweise recht kurz und ohne Überschrift fällt einem der Perspektivwechsel nicht immer leicht.

Der Schreibstil ist ruhig, teilweise recht langatmig wie das Buch insgesamt ziemliche Längen aufweist. Da wäre weniger sicher mehr gewesen, so verliert sich die spannende Grundidee in einem langatmigen Roman ohne rechte Höhen und Tiefen.

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