Spannender historischer Roman
TransatlantikApril 1937, die Lage in Deutschland wird zunehmend brenzlig, die NSDAP ist auf dem Vormarsch. Eigentlich wollten Gereon und Charly Rath nach Prag, aber nun gilt Gereon offiziell als tot und Charly kann ...
April 1937, die Lage in Deutschland wird zunehmend brenzlig, die NSDAP ist auf dem Vormarsch. Eigentlich wollten Gereon und Charly Rath nach Prag, aber nun gilt Gereon offiziell als tot und Charly kann nicht weg, weil sie ihren ehemaligen Pflegesohn Fritze aus der Nervenheilkanstalt befreien und mit nach Prag nehmen will.
Außerdem ist ihre Freundin und Mitbewohnerin Greta spurlos verschwunden und steht zudem unter Mordverdacht.
Gereon hat es geschafft, einen Zeppelin nach Amerika zu besteigen und es wird für ihn sehr turbulent.
Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal allerdings Charlotte "Charly" Rath, die sich ohne ihren Mann durchschlagen muss und hautnah miterlebt, wie die Luft dünner und wird und die politische Lage sich zuspitzt.
Wem kann mann noch trauen, wer ist ein Spitzel?
Auch für Fritze ist es schwierig, ist er doch statt wieder bei den Raths nun bei der linientreuen Familie Rademann gelandet. Und abhauen ist keine Option, denn sein Pflegevater hat ihn in der Hand...
Volker Kutscher hat wie gewohnt einen bestens recherchierten, äußerst spannenden historischen Roman geschrieben und versteht es perfekt, die Atmosphäre Berlins in den 1930er Jahren sehr authentisch und lebendig zu vermitteln.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band!