Platzhalter für Profilbild

Viola

Lesejury Star
offline

Viola ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Viola über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2018

Packend bis zum Schluss

Sie finden dich nie
0

Dieses Buch habe ich voller Begeisterung und quasi in einem Stück – dem Urlaub sei Dank – verschlungen. Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mehrfach ...

Dieses Buch habe ich voller Begeisterung und quasi in einem Stück – dem Urlaub sei Dank – verschlungen. Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mehrfach war ich versucht, die letzten Seiten zu überfliegen, um schneller zu erfahren, was mit dem armen Mädchen, der kleinen Daisy, passiert ist. Stellenweise war mir fast schon übel beim Lesen. Nach und nach offenbaren sich immer mehr Geheimnisse in ihrer Familie und man fragt sich, was hinter einer gutbürgerlichen Fassade noch alles stecken kann. Gleichzeitig klingt es so alltäglich und plausibel, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass es ganz genauso wirklich passiert. Dass diese Familie die eigenen Nachbarn sein könnten, die man jeden Tag sieht und grüßt und die immer so normal wirken...
Die Autorin Cara Hunter ist für mich eine absolute Entdeckung. Sie schreibt packend, spannend, temporeich und mit vielen Details, sodass man als Leser regelrecht in die Geschichte gesaugt wird und erst am Ende atemlos wieder auftaucht. Für dieses Buch gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 24.10.2018

Spannend und packend

Sie sind nichts wert
0

Dieses Buch ist sehr kurz, gleichzeitig aber spannend und packend. Man fühlt mit den Figuren mit und zuckt manchmal auch regelrecht zusammen, wenn man bestimmte Szenen im Lesen miterlebt. Schnell merkt ...

Dieses Buch ist sehr kurz, gleichzeitig aber spannend und packend. Man fühlt mit den Figuren mit und zuckt manchmal auch regelrecht zusammen, wenn man bestimmte Szenen im Lesen miterlebt. Schnell merkt man, dass die Entführung der jungen Frau in Zusammenhang mit anderen schlimmen Ereignissen steht. Bis zum Schluss ist es spannend und interessant und die Auflösung hat mich überrascht. Damit hatte ich so nicht gerechnet, aber es passte gut, finde ich. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Dieses Werk ist wohl der Auftakt zu einer dreiteiligen Serie, die auf Gran Canaria spielt.

Die Szenerie hat mir gut gefallen, weil es auch irgendwie wie Urlaub ist. Dazu passt auch das Cover, das zugleich Urlaubsstimmung aufkommt und einem ein leichter Schauer über den Rücken rinnt. Gruslig und schön zugleich. Und so ist auch das Buch.

Die beiden Hauptfiguren haben mir gut gefallen und auch die aufkommende Beziehung zwischen den beiden war ein guter Gegenpart zum Kriminalfall.

Passend fand ich die eingeflochtenen spanischen Worte, die mit Hilfe der Fußnoten wunderbar zu lesen waren. Das machte das Geschehen vor Ort auf der Insel noch authentischer für mich.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Grausam und realistisch

Tu, was ich dir sage
0

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Vorgänger „Sie sind nichts wert“ mochte und spannend fand. Dieses Buch hat mir jetzt noch besser gefallen. Es ist deutlich grausamer und brutaler, aber ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Vorgänger „Sie sind nichts wert“ mochte und spannend fand. Dieses Buch hat mir jetzt noch besser gefallen. Es ist deutlich grausamer und brutaler, aber auch spannender und dadurch interessanter. Ein tiefer Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele, der durchaus beängstigend ist – umso mehr, weil es auch realistisch ist. Ich war regelrecht gefangen in der Lektüre und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie das Buch endet. Bis zuletzt habe ich mitgefiebert und gehofft, dass es noch halbwegs gut ausgeht. Das Buch ist enorm temporeich und brutal, aber auch wirklich mitreißend und zu Herzen gehend. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass „Tu, was ich dir sage“ auf keinen Fall etwas für Leser mit zartem Gemüt ist, denn es ist schon auch sehr heftig.
Man merkt, dass die Autorin Drea Summer schreiben und ihre Leser fesseln kann. Sie kennt die Örtlichkeiten der Insel und beschreibt auch detailreich, sodass man wie vor Ort ist beim Lesen. Dadurch gewinnt das Buch nochmal an Authentizität und wird umso lesenswerter.
Ich hoffe sehr, dass es der dritte Band der Gran Canaria-Reihe, die ja eine Trilogie werden soll, bald erscheinen wird! Da bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Spannend und temporeich

Die Meisterbanditin
0

Da ich bisher einige Bücher von Silvia Stolzenburg mit Genuss gelesen habe, habe ich mich auf dieses Buch schon sehr gefreut. Gleich auf den ersten Seiten geht es in die Vollen und man mag das Buch eigentlich ...

Da ich bisher einige Bücher von Silvia Stolzenburg mit Genuss gelesen habe, habe ich mich auf dieses Buch schon sehr gefreut. Gleich auf den ersten Seiten geht es in die Vollen und man mag das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Marie wächst einem sehr schnell ans Herz und man möchte ihr Schicksal zu gerne mitverfolgen. Sie hat es nicht leicht und muss nicht nur um eine Anstellung und ihr Auskommen, sondern teilweise auch um Leib und Leben kämpfen. Das macht das Buch sehr spannend und kaum vorhersehbar.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch am Ende sehr schnell zu Ende gelesen ist und ich mir bei der Auflösung ein paar Seiten mehr gewünscht hätte. Aber das kann auch daran liegen, dass ich einfach gerne weitergelesen hätte. Zum Glück sitzt die Autorin schon am zweiten Teil, auf den ich schon sehr gespannt bin!
Gut gefallen hat mir der Einblick in die damalige Welt – einerseits bei den armen Dörflern, andererseits bei den Herrschenden. Marie lebt in beiden Welten und steht auch irgendwie immer zwischen den Stühlen. Genau das macht die Geschichte so spannend und unterhaltsam. Die Autorin schreibt sehr authentisch und man hat beim Lesen das Gefühl, einen Zeitsprung gemacht zu haben. Man taucht tief ein in die Geschichte unseres Landes, das damals eine ganz andere Welt war. Unglaublich spannend und auch lehrreich, ohne je langweilig oder trocken zu sein. Hut ab, das ist wirklich toll. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen und freue mich nun auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 24.10.2018

Konnte mich leider nicht völlig überzeugen

Wut kommt selten allein
0

Ich selbst war leider noch nie in Südtirol, höre aber immer Kollegen und Freunde von dieser ganz besonderen Gegend schwärmen. Zuletzt habe ich einige Krimis gelesen, die dort spielen und die mir sehr gut ...

Ich selbst war leider noch nie in Südtirol, höre aber immer Kollegen und Freunde von dieser ganz besonderen Gegend schwärmen. Zuletzt habe ich einige Krimis gelesen, die dort spielen und die mir sehr gut gefallen haben. Daher war ich auf dieses Buch sehr neugierig und habe es mir als Lektüre mit in den Urlaub genommen.
Leider muss ich aber nun sagen, dass mich das Buch nicht so wirklich überzeugen konnte. Schon von den ersten Seiten an fand ich die Geschichte eher zäh und langwierig und konnte mich auch mit den Figuren nicht so recht anfreunden. Vielleicht liegt es auch daran, dass es bereits der siebte Band einer Reihe ist, deren Vorgänger ich nicht kenne. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich die Figuren schon gekannt hätte. So aber wirkten sie auf mich eher hölzern und nicht so ansprechend. Und auch die Kriminalgeschichte konnte mich leider nicht so recht begeistern. Ich habe zwischendrin auch mal Pause gemacht und das Buch dann weiter gelesen, aber auch dann hat es mich nicht recht gepackt. Schade.