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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Authentisch und berührend

Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich schon zahlreiche Krimis und Thriller gelesen ha-be, aber immer auf der Suche nach etwas Neuem, Anderem und Mutigem bin. Das Autorenduo Peter Gallert und ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich schon zahlreiche Krimis und Thriller gelesen ha-be, aber immer auf der Suche nach etwas Neuem, Anderem und Mutigem bin. Das Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter hat im Kriminalroman „Glaube, Liebe, Tod“ einen Seelsorger in den Mittelpunkt gestellt. Ein ganz anderer, neuer Ansatz, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Martin Bauer ist eine tolle Hauptfigur, die mich schnell für sich eingenommen hat. Er versteht sich als Helfer und Mittler und möchte den Menschen dienen. Er will nicht die moralische Keule schwingen oder es besser wissen – das fand ich richtig toll. Gleichzeitig erfährt man auch nach und nach von seinem Vorleben, in dem er als Gemeindepfarrer „versagt“ hat. Er liebt seinen Job und die Her-ausforderungen, die er als Polizeiseelsorger zu meistern hat. Manchmal kommt aber auch er an seine Grenzen. Das fand ich richtig gut geschildert und dargestellt.
Auch ein bisschen Lokalkolorit fehlt in diesem Buch nicht. Das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da es sehr gekonnt und authentisch wirkt.
Schön fand ich auch, dass auch das Privatleben von Martin Bauer eine Rolle spielt. So kann er als Vater einer Teenietochter dem Schmerz des Sohnes, dessen Vater Selbstmord begangen haben soll, sehr gut nachvollziehen. Und auch als Ehemann wird er gefordert. Diese Einblicke in sein Privatleben haben das Buch für mich gelungen abgerundet.
Gut, dass der zweite Band „Tiefer denn die Hölle“ schon bei mir zur Lektüre bereit liegt. Bin wirk-lich neugierig, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 05.07.2018

Schöne Fortsetzung

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Es ist schon einige Zeit her, dass ich die beiden Vorgänger „Spreewaldgrab“ und „Spreewaldtod“ gelesen habe. Ich mochte beide Bücher sehr, sodass ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Ich war nach ...

Es ist schon einige Zeit her, dass ich die beiden Vorgänger „Spreewaldgrab“ und „Spreewaldtod“ gelesen habe. Ich mochte beide Bücher sehr, sodass ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Ich war nach ein paar wenigen Seiten sofort wieder mitten drin und unterwegs mit Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner. Sie fand ich von Anfang an super und eine tolle Hauptfigur. Sie hat Ecken und Kanten und ist gleichzeitig sympathisch. Sie kämpft mit ihrer Vergangenheit und versucht, sich in der Gegenwart zurecht zu finden und eine gute Ermittlerin zu sein.
In „Spreewaldrache“ kämpft sie gegen alte Familienfehden und die Gespenster der Vergangenheit. Sehr gut gefallen hat mir die Schreibweise mit den Rückblenden und dem aktuellen Geschehen, die abwechselnd von den Ereignissen berichten. So erfährt der Leser nach und nach immer wieder ein bisschen mehr von dem, was damals geschah und die Menschen in dem kleinen Örtchen bis heute nachhaltig beeinflusst. Schon damals gab es einen Toten und auch jetzt geht wieder ein Mörder um...
Klaudia Wagner macht sich auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit und hat auch gleichzeitig noch mit ihrem Privatleben zu tun. Das gefällt mir gut. Ihre Ermittlungen stehen im Vordergrund, doch gleichzeitig wird sie von Autorin Christiane Dieckerhoff auch als Privatperson sehr menschlich dargestellt.

Veröffentlicht am 05.07.2018

Gelungener Nachfolger

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Wieder steht der Polizeiseelsorger Martin Bauer vor großen Herausforderungen. Er geht wieder seinem Gefühl nach und sorgt für andere, auch wenn es ihn in Gefahr bringt... Wieder richtig spannend und interessant.
Nachdem ...

Wieder steht der Polizeiseelsorger Martin Bauer vor großen Herausforderungen. Er geht wieder seinem Gefühl nach und sorgt für andere, auch wenn es ihn in Gefahr bringt... Wieder richtig spannend und interessant.
Nachdem mir der Vorgänger „Glaube, Liebe, Tod“ der beiden Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter schon so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt und neugierig auf dieses Buch. Ich war ganz schnell wieder drin, kannte ich ja die Protagonisten bereits sehr gut. Da ich die beiden Bücher direkt hinter einander gelesen habe, hatte ich auch keine Probleme, wer wer ist. Ich denke, man kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten lesen, schöner ist für mich aber immer die richtige Reihenfolge. Gerade wenn auch das Privatleben eine etwas wichtigere Rolle spielt, weil sie die Figuren ja auch weiterentwickeln und das Leben weiterläuft.
Auch in diesem Buch wird wieder die Qualität des Autorenduos deutlich spürbar. Sie können einfach gut schreiben und sind ein perfektes Team!
Besonders gut gefallen mir die echten Typen und Charaktere, die nah am realen Leben dran sind. Keine Helden, die alles können, sondern Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Wünsche, Träumen und dem Leben, das nicht immer fair ist.
Ich hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung mit Martin Bauer, der auf jeden Fall in meinem Bücherregal bleiben darf!

Veröffentlicht am 30.06.2018

Spannend und atmosphärisch

Das Eis
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Diese Buch fand ich schon der Beschreibung nach sehr interessant und ansprechend und daher wollte ich es unbedingt lesen. Schön nach wenigen Seiten Lektüre war ich ganz gefangen von der unglaublichen ...


Diese Buch fand ich schon der Beschreibung nach sehr interessant und ansprechend und daher wollte ich es unbedingt lesen. Schön nach wenigen Seiten Lektüre war ich ganz gefangen von der unglaublichen Atmosphäre und Spannung diese Buches!
Autorin Laline Paull gelingt es wunderbar, die ganze besondere Schönheit und die atemberaubende Natur Spitzbergens zu schildern. Man fühlt sich als Leser mitgenommen in diese wunderbare Welt des Eises, der Stille und der Erhabenheit der Natur - einfach sagenhaft!
Gleichzeitig entführt die Autorin in einen spannende Situation, als Jahre nach einem Unfall durch einen Gletscherbruch plötzlich die Leiche des verschollenen Mannes auftaucht. Sein Freund hatte versucht, alles zu verdrängen und nun ist es, als wäre der Unfall erst gestern gewesen. Doch war es tatsächlich ein Unfall? Oder wollte jemand Tom aus dem Weg schaffen, weil er Probleme machte?

In diesem Buch ist leider schon die Zukunft eingetreten, der Pol im Sommer eisfrei und neue Schiffsrouten sind entstanden. Die Eisbären sind wirklich endlich fast ausgerottet und die Natur muss immer mehr der Habgier des Menschen weichen. So realistisch geschildert, dass es oft weh tut!

Spannend und atmosphärisch bis zum Ende! Eine absolute Leseempfehlung für alle, die das Besondere schätzen.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Fröhlich mit tollen Socken

Happy Feet
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Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und es hat mir schon auf den ersten Blick gefallen. Das Cover ist fröhlich und innen überzeugt das Buch mit vielen bunten und schöne Socken. Auf verschiedenste Art ...

Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und es hat mir schon auf den ersten Blick gefallen. Das Cover ist fröhlich und innen überzeugt das Buch mit vielen bunten und schöne Socken. Auf verschiedenste Art gestrickt, sodass jeder - egal ob Anfänger oder Könner - etwas für sich findet. Das Buch zeigt auf ganz viele Arten, wie man Socken stricken kann und welche Muster und Formen es gibt.

Zudem gibt das Buch "Happy feet" einen wunderbaren Überblick darüber, wie Socken aufgebaut sind und wie man die richtige und passende Größe ermittelt. Außerdem verrät die Autorin Cathy Carron viele kleine Tipps und Tricks, die beim Nacharbeiten helfen. Besonders gut gefallen haben mir auch die Illustrationen, die zeigen, wie es genau gemacht wird. Sowas hilft mir als sehr visuellem Menschen immer sehr. Auch die Unterteilung in vier verschiedene Schwierigkeitsgrade von Anfänger bis Könner fand ich gut. So kann man sich gleich auf die richtige Stufe einstellen und es entsteht kein Frust beim Handarbeiten.

Ein tolles Buch von Cathy Carron, von der ich auch das Buch "Coole Loops" habe, das mir ebenfalls sehr gefällt!