Platzhalter für Profilbild

Viola

Lesejury Star
online

Viola ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Viola über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2018

Gelungener Abschluss

Winter eines Lebens
0

Nachdem ich schon sechs Romane lang mit Harry, Giles und Emma und die vielen anderen lieb-gewonnenen Charaktere. Nachdem ich durch Zufall den ersten Band in die Hände bekommen und regelrecht verschlungen ...

Nachdem ich schon sechs Romane lang mit Harry, Giles und Emma und die vielen anderen lieb-gewonnenen Charaktere. Nachdem ich durch Zufall den ersten Band in die Hände bekommen und regelrecht verschlungen hatte, war ich süchtig. Eigentlich bin ich kein Fan von Familiensagas und auch nicht von so langen Reihen. Ich mag dicke Bücher, aber manchmal ist das einfach dann nur noch öde und langatmig. Jeffrey Archer aber hat es geschafft, gleich sieben Bände einer Saga zu schreiben, die ich gerne und sehr zügig gelesen habe. Geliebt habe ich den Anfang mit Harry als Kind, aber auch die anderen Bände fand ich toll.
Ich fand sogar die Beschreibungen über die Politik interessant, denn wie das System in England ist, war mir nicht in Gänze klar. Jetzt weiß ich es. Manches Mal war es mir zu viel, aber man kann sol-che Passagen ja auch gut überlesen.
Gut gefallen hat mir, dass auch dieser siebte und letzte Band voller Spannung und Dramatik war. Vor allem der Anfang mit dem Drama um Karin war wirklich toll geschrieben. Ich war traurig, dass ich Abschied nehmen musste von den Figuren, die mir über hunderte von Seiten ans Herz ge-wachsen waren. Aber ich bin froh, diese außergewöhnliche Saga gelesen zu haben und werde dies sicherlich irgendwann wiederholen.

Veröffentlicht am 05.05.2018

Spannung in der Bucht

Grado im Nebel
0

Bisher kannte ich nur „111 Orte in Klagenfurt und am Wörthersee...“ von Andrea Nagele und keine Krimis. Schade, denn „Grado im Nebel“ fand ich wirklich gut! Schön, dass ich dieses Versäumnis noch beheben ...

Bisher kannte ich nur „111 Orte in Klagenfurt und am Wörthersee...“ von Andrea Nagele und keine Krimis. Schade, denn „Grado im Nebel“ fand ich wirklich gut! Schön, dass ich dieses Versäumnis noch beheben kann.
Der Adria-Krimi hat mich in die aufregende und spannende Welt der Commissaria Degrassi mitge-nommen. Sie hat nicht nur Probleme in ihrem Team, sondern auch privat eine harte Zeit. Ich mag es, wenn ein Krimi nicht nur aus dem Fall, sondern auch aus „Drumherum“ besteht. Das macht die Figuren sympathischer und persönlicher für mich. Die Beschreibungen der Natur und der Land-schaft zeigen, dass die Autorin die Gegend sehr gut kennt und mag. Man fühlt sich richtig mitge-nommen auf eine Reise nach Italien.
Auch die Personen werden detailreich und authentisch beschrieben und man mag mit ihnen mitfie-bern, lachen und weinen und sich auf das Buch mit seiner Geschichte einlassen. Wenn einem Au-tor das gelingt, dann hat geschafft, was einen guten Krimi ausmacht – finde ich.
Ich freue mich, dass ich Maddalena und ihre Kollegen, allen voran „Legolas“, kennen lernen durfte! Ich werde die Vorgängerkrimis, die ebenfalls in Grado spielen, auf jeden Fall bald lesen!

Veröffentlicht am 02.05.2018

Wie weit würdest Du gehen?

NACHTWILD
0

Wie weit würdest Du gehen, wenn jemand das Leben deines kleinen Kindes bedroht? Was würdest Du tun oder eben auch nicht?!? Joan ist mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln im Zoo, einfach so, wie ganz oft. ...

Wie weit würdest Du gehen, wenn jemand das Leben deines kleinen Kindes bedroht? Was würdest Du tun oder eben auch nicht?!? Joan ist mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln im Zoo, einfach so, wie ganz oft. Sie verbringen hier immer eine schöne Zeit und sie denkt darüber nach, wie sehr er ihr Leben bereichert und wie sehr er sich in der kurzen Zeit immer wieder verändert hat. Und sie ist glücklich und zufrieden. Doch dann ändert sich alles. Sie hört Schüsse und auf dem Weg zum Aus-gang sieht sie tote Menschen auf dem Boden liegen. Weil der Ausgang durch den Täter versperrt ist, dreht sie um und rennt zurück in den Zoo, ihren Sohn in den Armen.
Nun wird es dramatisch und spannend. Wie können sie sich vor dem Täter schützen, wo sind sie sicher? Was ist mit dem kreischenden Baby, es zieht doch die Täter wie magisch an... Wen muss sie retten? Nur sich und Lincoln oder soll sie auch anderen helfen? Und wenn ja, was ist, wenn dadurch ihr Kind in noch größere Gefahr gerät? Wer ist der oder die Täter und warum verursachen er oder sie ein Massaker im Zoo?
Gin Phillips schreibt unglaublich authentisch und lebensnah und hat mich richtig mitgerissen. Ich habe richtig mitgefiebert und das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Joans Gedankenwelt hat mich sehr berührt und ich habe ebenfalls viel darüber nachgedacht, was man in einer solchen Situation alles tun würde. Oder eben auch nicht. Was man für andere tun würde. Oder eben auch nicht. Wer einem dann noch so wichtig wäre, dass man für ihn sein eigenes Leben aufs Spiel setzt. Ich finde, die Autorin hat den Gegensatz zwischen Normalität am Anfang und dem dann folgenden Grauen sehr gut beschrieben! Für mich war das Buch sehr intensiv und das Thema ist mir nahe gegangen.
Einen Nachfolger bzw. das nächste Buch dieser Autorin werde ich auf jeden Fall lesen!

Veröffentlicht am 02.05.2018

Spannend und schockierend

Fanatisch
0

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich hatte gar keine Ahnung, wie es ausgeht bis zum Schluss. Also Spannung pur! Und ich war auch erschrocken, wie weit ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich hatte gar keine Ahnung, wie es ausgeht bis zum Schluss. Also Spannung pur! Und ich war auch erschrocken, wie weit Menschen gehen, wenn sie an etwas glauben.
Begeistert hat mich Nara, die trotz aller Angst, Strapazen und Schmerzen etwas Starkes, Unzerbrechliches ausstrahlt. Sie hofft immer auf ein gutes Ende und tut alles dafür, dass es auch gut wird und gut geht. Ihr Leiden und ihre Schmerzen werden ziemlich anschaulich dargestellt und so habe ich sehr mit ihr gelitten, gebangt und gehofft. Ich mochte Nara von der ersten Seite an, eine wunderbare Protagonistin.
Gut gemacht war, dass es neben dem Zeitungsartikel ganz am Anfang des Buches auch immer wieder Einblicke in die Seele des Täters und des anderen Gefangenen gab. Das war wirklich spannend und gut gemacht. So war auch die Spannung bis zum Ende da und dann kam nochmal ein Schock für mich. Der Schluss war dann wieder etwas versöhnlicher und hat mir sehr gut gefallen.
Auch wenn ich lange aus dem Jugendalter bin, war dieses Buch sehr spannend und interessant für mich! Ich habe es wirklich gerne gelesen und habe mich gut unterhalten gefühlt. Mein erstes Buch von Patricia Schröder, aber ganz sicher nicht mein letztes!

Veröffentlicht am 01.05.2018

Eine gelungene Fortsetzung

Der Serbe
0

Nachdem ich „Kalendermord“ zu Ende gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Sven Spelzer und Karin Hollmann weitergeht. Gemeinsam haben sie den Serienmörder Pehling gejagt und gefangen, doch ...

Nachdem ich „Kalendermord“ zu Ende gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Sven Spelzer und Karin Hollmann weitergeht. Gemeinsam haben sie den Serienmörder Pehling gejagt und gefangen, doch das ist natürlich noch lange nicht das Ende! Schon stehen sie vor neuen Rät-seln und brutal getöteten Mordopfern. Drogen- und Menschenhandel sind Thema und auch ein Maulwurf in den eigenen Reihen. Der Ermittler und die Rechtsmedizinerin haben wieder richtig viel zu tun und nicht viel Zeit und Muße für ihr Privatleben, das doch gerade erst wieder aufblühte.
Gewohnt gekonnt schreibt H.C. Scherf und reißt den Leser mit in die dunkle Welt des Ermitt-lerduos, das sich beruflich und privat ganz wunderbar ergänzt. Ich mag die teilweise witzige, ironi-sche, aber immer spannende und rasante Schreibweise des Autors. Man fliegt regelrecht durch das Buch und bleibt am Ende quasi atemlos zurück. Gerade auch die detailreichen Schilderungen und Beschreibungen der Figuren machen das Buch so spannend und interessant. Man lebt regelrecht mit und kann die Beweggründe sehr gut nachvollziehen. Wenn es einem Autor gelingt, dass man mitleidet und mitfühlt, dann ist ein Roman gelungen – finde ich. Und das kann H.C. Scherf bestens! Nun freue ich mich schon auf Teil 3 der Spelzer-Hollmann-Serie!