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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2017

Unterhaltsam und spannend, aber nicht überragend

Das Haus der schönen Dinge
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Dieses Buch hat mir gut gefallen, aber andere Bücher dieser Autorin, wie zum Beispiel "Sommer der Freiheit", haben mir leider viel besser gefallen. Ich kann gar nicht sagen, was mich so störte, aber insgesamt ...

Dieses Buch hat mir gut gefallen, aber andere Bücher dieser Autorin, wie zum Beispiel "Sommer der Freiheit", haben mir leider viel besser gefallen. Ich kann gar nicht sagen, was mich so störte, aber insgesamt kann ich leider nur drei Sternchen vergeben.
Das Buch ist aber ansonsten unterhaltsam und spannend und erzählt eine interessante Geschichte in einer sehr spannenden Zeit der deutschen Geschichte. Da das Buch in München spielt, wollte ich es sehr gerne lesen. Ich habe auch einiges wieder erkannt und entdeckt.
Die Familiengeschichte ist interessant und detailreich geschildert und nimmt den Leser mit in die Welt der Familie Hirschvogel, die ein Kaufhaus für all die schönen Dinge, die das Herz begehrt, hat. Man fiebert mit und möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Veröffentlicht am 06.09.2017

Unglaublich atmosphärisch

Die Legion des Raben
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Dieses Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Die Autorin Maria W. Peter schafft es auch wieder, in ihrer unnachahmlichen Art und Weise, eine lebendige, ...

Dieses Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Die Autorin Maria W. Peter schafft es auch wieder, in ihrer unnachahmlichen Art und Weise, eine lebendige, authentische Szenerie zu beschreiben, die den Leser mit auf eine Zeitreise nimmt. Das Alte Rom mit seinen Provinzen und der Lebensart der damaligen Menschen – Reiche einerseits und die Sklaven auf der anderen Seite, Römer und Germanen, Verbrecher und solche, die auf der Seite des Guten stehen – wird richtiggehend lebendig und erscheint vor dem Auge des Lesers. Es macht einfach nur Spaß, gemeinsam mit Invita das brutale Verbrechen aufklären zu wollen und dafür zu sorgen, dass nicht Unschuldige den Tod finden.
Invita ist ein absoluter Herzensmensch, der mich begeistert hat. Sie ist unglaublich tapfer und mutig und versucht, ein guter Mensch zu sein. Sie weiß, dass sie nur eine Sklavin ist, die nicht viele Rechte hat und vor dem Gesetz nur eine Sache ist. Dennoch traut sie sich einiges zu, ist neugierig und wissbegierig und sympathisch. Man fiebert richtig mit, dass sie den Fall lösen kann und selbst nicht zu Schaden kommt.
Und dann ist da noch Flavus, der edle und treue Germane, der scheinbar ein dunkles Geheimnis hat. Aber warum wird Invita immer so heiß, wenn sie ihn sieht? Eine wunderbar zarte Liebesgeschichte entspannt sich hier.
Besonders begeistert haben mich die immer topp recherchierten historischen Begebenheiten und Besonderheiten. Man merkt der Autorin bzw. ihren Büchern einfach an, dass sie ihre Bücher mit ganz viel Begeisterung und Akribie schreibt. Absolut faszinierend!
Ich hoffe sehr, dass Maria W. Peter ihre Fans mit vielen weiteren Büchern über Invita beglücken wird. Im November soll nach „Fortunas Rache“ und „Die Legion des Raben“ der dritte Teil namens „Der Schatz Saloms“ erscheinen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Veröffentlicht am 06.09.2017

Das etwa andere Märchen

Lippen so rot wie Blut
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Ein altes Märchen neu erzählt, das hat was. „Lippen so rot wie Blut“ hat mir sehr gut gefallen und mich auch begeistert. Anfangs wird Nelas Vorgeschichte erzählt und wie es dazu kam, dass alles ist, wie ...

Ein altes Märchen neu erzählt, das hat was. „Lippen so rot wie Blut“ hat mir sehr gut gefallen und mich auch begeistert. Anfangs wird Nelas Vorgeschichte erzählt und wie es dazu kam, dass alles ist, wie es heute ist. Dann erfolgt der Sprung in die Gegenwart und hier wird es ganz schnell gefährlich für das junge Mädchen. Sie ist mit einem Fluch belegt und daher sollte sie den Dunklen Wald nicht betreten. Tut sie es doch, droht ihr der Tod – falls nicht ihre wahre Liebe sie mit einem Kuss vom Fluch erlöst.
Gut gefallen hat mir die gekonnte Verwebung von Moderne und Märchen. So gibt es beispielsweise eine Dusche und Eis, dennoch fahren die Menschen aber mit einer Kutsche.
Die Figuren, die im Laufe des Märchens vorkommen, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind sehr detailreich beschrieben, sodass man Leser mitten im Geschehen ist. Erst nach und nach werden die verschiedenen Geheimnisse aufgedeckt und der Leser erfährt gemeinsam mit Nela, was wirklich passiert ist.
Leider hat mir der Schluss nicht so gut gefallen, das war mir dann alles zu tragisch. Bei einem Märchen hätte ich sehr gerne ein echtes Happy End gehabt. Außerdem hatte der Text relativ viele Schreibfehler, die mich auf Dauer dann doch gestört haben. Ich bin da aber auch sehr pingelig.
Insgesamt ein tolles, ganz anderes Märchen, das Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 06.09.2017

Konnte mich leider nicht begeistern

Teufelskälte
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und ich habe mich auch sehr darauf gefreut. Leider konnte es mich dann nicht so recht begeistern. Ich fand den Anfang ganz gut, aber dann wurde es für mich immer zäher. ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und ich habe mich auch sehr darauf gefreut. Leider konnte es mich dann nicht so recht begeistern. Ich fand den Anfang ganz gut, aber dann wurde es für mich immer zäher. Ich habe trotzdem weitergelesen, weil ich immer dachte, dass der Knüller sicherlich noch kommt, aber leider war das nicht der Fall. Tommy Bergman war mir trotz seiner Art und seiner Selbstzweifel sympathisch, aber ich fand den Fall sehr verworren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Band 1 „Der letzte Pilger“ nicht gelesen habe. Zwar wurde mir gesagt, die beiden Bände wären einzeln gut zu lesen und die Fälle darin unabhängig voneinander, aber wer weiß...

Ich mag nordische Krimis und Thriller eigentlich sehr gerne, aber dieser war mir dann doch zu abgedreht. Ich habe den Roman bis zum Ende gelesen, konnte aber leider keine Beziehung zur Handlung aufbauen. Vielleicht lese ich das Buch nochmal, wenn ich den ersten Band gelesen habe, der auch schon bei mir im Regal steht.

Die Passagen, in denen es so seltsam ist, weil man die Gedanken des Mörders lesen kann, haben meiner Meinung nach dem Buch nicht unbedingt gut getan, da sie zu viele sind. Schade.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Gesehen und verliebt

Green Bonanza
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Dieses Buch habe ich gesehen und nach der Lektüre der Leseprobe hatte ich mich schon verliebt und musste es direkt bestellen. Nun ist es endlich da und ich bin begeistert. Schon lange wünsche ich mir „mehr ...

Dieses Buch habe ich gesehen und nach der Lektüre der Leseprobe hatte ich mich schon verliebt und musste es direkt bestellen. Nun ist es endlich da und ich bin begeistert. Schon lange wünsche ich mir „mehr grün auf dem Tisch“, aber oft fehlt mir einfach die Fantasie. „Green Bonanza“ bietet viele tolle Rezepte, die Lust auf vegetarisches Essen machen. Die Autorin ist eine Norwegerin und das allein fand ich schon sehr spannend. Besonders gut gefallen hat mir auch der Ansatz, mög-lichst viel vom Gemüse zu verwenden und wenig zu verschwenden und damit dann auch weniger Abfall zu produzieren. So spart man Geld, schont die Umwelt und muss kein Essen in den Müll werfen.
Schon das Titelfoto macht Appetit und ist so ansprechend, dass man sofort Lust hat, im Buch zu blättern, sich Anregungen zu holen und direkt nach dem Einkaufen in die Küche zu eilen und was Leckeres zuzubereiten. Auch alle anderen Fotos im Buch sind sehr schön und vor allem so authen-tisch und sympathisch, dass man gerne dabei wäre. Die Einleitung und der Punkt „10 Dinge, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen“ fand ich richtig toll. Auch der kurze Abschnitt „13 Zutaten, die vielleicht erklärungsbedürftig sind“ hat mir gut gefallen.
Die Kartoffelpizza mit Knoblauch und Kräutern aus der Leseprobe habe ich direkt schon ausprobiert und war begeistert. Einfach nur lecker und auch in der Herstellung einfach und gut beschrie-ben. Dieses tolle Gericht werden wir sicherlich noch öfter zubereiten und mit Genuss essen. Nun sind wir auf viele weitere Rezepte gespannt und lassen es uns schmecken.