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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2026

Riesen Saurierspaß!

Hilfe, zu viele Saurier!
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Schon beim Blick auf das Cover und den Titel war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Mein Neffe ist ein riesiger Dinosaurierfan und kommt in diesem Jahr in die Schule. Da passt das doch ...

Schon beim Blick auf das Cover und den Titel war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Mein Neffe ist ein riesiger Dinosaurierfan und kommt in diesem Jahr in die Schule. Da passt das doch perfekt! Ich mag das illustrierte Cover mit den witzigen Dinos sehr, gerade die Raptoren haben es mir angetan. Ja, die sind fies und sehen auch ein bisschen so aus, gleichzeitig sind sie aber auch echt goldig, finde ich!

Insgesamt untermalen die witzigen Illustrationen von Daniela Kohl die Geschichte richtig gut, es macht Spaß, auch die Bilder zu betrachten. Zudem sie auch den einen oder anderen Hinweis geben, wenn man genauer hinschaut!

Die 4b in der Henriette-Haumichnich-Schule ist eine ganz besondere Klasse. Jedes der Kinder ist einzigartig und besonders und bringt auch ein spezielles Problem mit. Sören hat wohl zu viele Sauerier ... oder ist es eher der coole Tommy, der dieses Problem hat und dann gar nicht mehr so locker ist? Sören wollte ihn so gerne beeindrucken, aber wie soll das gehen, wenn jemand so cool und reich ist? Das Set mit den Urzeitkrebsen vom Flohmarkt jedenfalls funktioniert schon mal nicht. Aber dann steht da plötzlich ein Brontosaurier im Garten von Tommy und Sören soll helfen. Gut, dass auch die kleine Fine mit an Bord ist. Eigentlich findet Sören sie ja meistens ziemlich nervig, aber schlau ist sie schon. Und zwar so richtig, dass sie sogar Tommy beeindruckt ... und dann wirds gefährlich, als die hungrigen Raptoren die Kinder jagen. Na, neugierig geworden? Dann unbedingt das Buch lesen, es lohnt sich!

Besonders gut gefallen haben mir neben der wirklich spannenden und zugleich witzigen Geschichte die Infos, die man über die Saurier bekommt und die unterschwelligen Botschaften, die so gut ins Geschehen verwoben sind. Am Ende zählen immer Freundschaft, Zusammenhalt und der Glaube an sich selbst!

Gut, dass in der Klasse 19 Kinder sind, die alle ihre Geschichte erzählen wollen ... Wir freuen uns auf viele weitere Fortsetzungen!

Veröffentlicht am 02.05.2026

Gefährliche Vergangenheit

Das Zeitmobil – Flucht aus der Vergangenheit (Band 3)
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Nachdem ich schon die ersten beiden Bände aus dieser wunderbaren Zeitreise-Reihe gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht. Zweimal war es schon richtig spannend und gefährlich. ...

Nachdem ich schon die ersten beiden Bände aus dieser wunderbaren Zeitreise-Reihe gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht. Zweimal war es schon richtig spannend und gefährlich. Die drei Kinder sind zusammen mit ihrem Nachbarn Herrn Sauerbier in die Vergangenheit gereist und haben es gerade so geschafft, wiederzukommen. Mein Highlight ist immer noch Band 1 mit dem Minidino Alfi. Wer dieses Buch noch nicht kennt, sollte es unbedingt lesen!

Aber zurück zu "Flucht aus der Vergangenheit" ... der Titel würde auf alle drei Bände passen, aber hier besonders. Ich fand es super, dass das Buch in Köln spielt - ich wohne gar nicht so weit weg. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Millionenstadt mal fast wie ein Dorf war. Mir hat dieser Ausflug in die Vergangenheit wieder richtig gut gefallen und ich fand es toll, wie mutig die Kinder waren, um Herrn Sauerbier zu befreien. Da waren sie dieses Mal so gut vorbereitet und dann das ... was? Sag ich nicht, selber lesen! Ihr werdet es nicht bereuen, denn Euch stehen spannende Stunden bevor. Und wer dann immer noch Lust auf die Vergangenheit hat, kann im Wissensteil noch viel Interessantes erfahren.

Für mich zum dritten Mal eine tolle Mischung aus Roman, Kinderbuch und Wissenswertem, ergänzt durch tolle Zeichnungen. Ich mag die bunte Truppe und bin soooo gespannt auf das nächste Abenteuer. Was wird dann passieren?

Veröffentlicht am 02.05.2026

ABC oder Z bis A?

Retten wir das ABC!
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Mein Neffe kommt im Sommer in die Schule und ist schon total aufgeregt. Daher bin ich aktuell immer wieder auf der Suche nach Büchern, die sich mit dem Lesen oder Rechnen lernen beschäftigen und ihn gleichzeitig ...

Mein Neffe kommt im Sommer in die Schule und ist schon total aufgeregt. Daher bin ich aktuell immer wieder auf der Suche nach Büchern, die sich mit dem Lesen oder Rechnen lernen beschäftigen und ihn gleichzeitig aber auch nicht überfordern. Dieses Buch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht, daher passte das sehr gut. Er hat einen langen Namen, kann aber mit ein bisschen Hilfe diesen schon schreiben. Das S ist dann manchmal verdreht oder sowas, aber er hat riesen Spaß daran. Dieses Buch wird ihn sicherlich begeisern, ich höre schon sein Lachen.

Ich habe es schonmal alleine testgelesen, das mache ich bei Kinderbüchern immer. Ich musste auch immer wieder schmunzeln, es hat richtig Spaß gemacht! Auf dem Klappentext hinten steht "Ein rückwärts gereimtes ABC-Abenteuer mit Herz und Humor - perfekt zum Vorlesen und Buchstabenentdecken" und das passt wirklich gut. Auch der Hinweis "Vorsicht: Lachanfälle nicht ausgeschlossen" ist einfach passend und so nett zuggleich. Wenn dort hinten auf dem Cover das Yak und das Zebra zusammen mit dem Hula-Hoop-Reifen zu sehen sind, ist man sofort verliebt - schon bevor man das Buch aufgeschlagen hat.

Ich mochte die Reime und die witzige Suche nach dem Apfel, der einfach verschwunden ist. Die süßen Zeichnungen untermalen das Geschriebene so perfekt, das macht echt Spaß. Gerade für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, wird das Buch so ebenfalls zu einem Highlight. Ein richtig schönes Buch für alle Leseanfänger und künftigen Schulkinder und sicherlich auch für schon etwas ältere Kinder (und Erwachsene sowieso).

Veröffentlicht am 02.05.2026

Nordisch düster und spannend

Nordlicht - Das fremde Gesicht
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Ich mag die skandinavischen Autoren und Romane seit meiner Teeniezeit, als mir durch Zufall ein Wallander in die Hände gefallen ist. Seitdem hat mich die Lust am Nordic Noir nie mehr verlassen und ich ...

Ich mag die skandinavischen Autoren und Romane seit meiner Teeniezeit, als mir durch Zufall ein Wallander in die Hände gefallen ist. Seitdem hat mich die Lust am Nordic Noir nie mehr verlassen und ich bin immer wieder auf der Suche nach neuem Stoff. Oft ist es ja leider so, dass deutsche Autoren Bücher schreiben, die im hohen Norden spielen, die aber das Flair nicht einfangen. Hier ist es ganz wunderbar gelungen, vielleicht weil die Autorin selbst ein "Nordlicht" ist? Flensburg ist für mich zudem besonders spannend, genau wie die Grenzregion zu Dänemark, da die Familie meines Mannes von dort stammt. Das Buch hat mir auch nochmal richtig Lust auf die Region gemacht. Genau wie es mir Lust auf die anderen Teile der inzwischen doch schon langen Reihe gemacht hat. Außerdem hat mich das "Nordlicht" aus einer Leseflaute geführt, worüber ich sehr erfreut und dankbar bin. Endlich wieder ein Krimi, den ich extrem gerne gelesen habe und nicht mehr aus der Hand legen wollte!

Der Einstieg war komplett problemlos, obwohl es sich bei "Nordlicht - Das fremde Gesicht" schon um den siebten Teil handelt. Ich kam recht schnell in der Geschichte an und habe mit Vibeke und Rasmus mitgefiebert. Gerade Rasmus ist eine Romanfigur mit Ecken und Kanten, die es sicherlich nicht jedem Leser leicht macht, aber ich mochte ihn sofort. Man spürt, wie zerrissen, einsam und traurig er ist. Das passte für mich wunderbar zu einem Krimi im hohen Norden.

Die Story als solche war sehr spannend und ich war lange im Unklaren darüber, wer der Täter ist. Auch wenn ich eine Ahnung bezüglich der Vergangenheit hatte, war es bis zur letzten Seite spannend, die dann auch noch mit einem Knall endet. Man darf sehr gespannt auf Band 8 sein. Umso besser, dass Teil 1 und noch ein weiterer Band bereits auf meinem SUB auf mich warten. So kann ich die Wartezeit bestens überbrücken ...

Veröffentlicht am 02.05.2026

Flaco war nicht mein Fall

Rote Sonne - Mord auf Fuerteventura
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Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf Fuerteventura" und dem tollen Foto der Kirche in Betancuria hatte mich das Buch sofort für sich eingenommen. Ich hatte von einer Freundin Teil 1 gelesen, damit ich gut informiert in diesen zweiten Teil der Reihe starten kann. Leider ging es mir schon so, dass mir "Roter Sand - Mord auf Gran Canaria" schon nicht so recht gefallen hat. Ich hatte gehofft, dass Fuerteventura dann den Unterschied macht, aber auch hier kam ich nie richtig an ...

Natürlich ist es immer Geschmackssache, aber mit Flaco, der Hauptfigur des Buch und der ganzen Reihe, wurde ich einfach nicht warm. Er ist mir zu egozentrisch, zu flapsig, zu chauvimäßig. Ja, er ist auch selbstkritisch und ironisch, aber ich muss nicht auf jeder Seite innere Monologe oder Witzchen lesen. Und schon gar nicht bei einem Krimi. Auch wenn ich Humor an sich gerne mag und auch bei Spannungsliteratur gerne mal grinse.

Zudem konnte mich leider auch der Kriminalfall nicht so richtig in seinen Bann ziehen. Lange Zeit habe ich nicht recht verstanden, was da eigentlich passiert, und wenn man die Auflösung kennt, weiß man auch, warum das so ist. Ich fand es eher unrealistisch. Auch die Endszene mit einer Versammlung aller Verdächtigen à la Miss Marple und Co. war nicht so meins.

Schön fand ich, dass auf Seite 102 ein Bezug zum Titel hergestellt wird, das mag ich immer sehr: "Der rote Sonnenball in der Mitte des Himmels glühte in den unterschiedlichsten Gelbtönen bis hin zu Ocker und Braun. Auch weiter vorne gab es schon mal eine sehr poetische Beschreibung der Insel, die mir sehr gut gefallen hat. Wer die Insel mag, kann das auch gut nachvollziehen. Aber insgesamt hätte es für mich auch mehr Lokalkolorit sein dürfen, vor allem dann, wenn schon der Ort mit im Titel und auf dem Cover steht.