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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

ABC oder Z bis A?

Retten wir das ABC!
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Mein Neffe kommt im Sommer in die Schule und ist schon total aufgeregt. Daher bin ich aktuell immer wieder auf der Suche nach Büchern, die sich mit dem Lesen oder Rechnen lernen beschäftigen und ihn gleichzeitig ...

Mein Neffe kommt im Sommer in die Schule und ist schon total aufgeregt. Daher bin ich aktuell immer wieder auf der Suche nach Büchern, die sich mit dem Lesen oder Rechnen lernen beschäftigen und ihn gleichzeitig aber auch nicht überfordern. Dieses Buch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht, daher passte das sehr gut. Er hat einen langen Namen, kann aber mit ein bisschen Hilfe diesen schon schreiben. Das S ist dann manchmal verdreht oder sowas, aber er hat riesen Spaß daran. Dieses Buch wird ihn sicherlich begeisern, ich höre schon sein Lachen.

Ich habe es schonmal alleine testgelesen, das mache ich bei Kinderbüchern immer. Ich musste auch immer wieder schmunzeln, es hat richtig Spaß gemacht! Auf dem Klappentext hinten steht "Ein rückwärts gereimtes ABC-Abenteuer mit Herz und Humor - perfekt zum Vorlesen und Buchstabenentdecken" und das passt wirklich gut. Auch der Hinweis "Vorsicht: Lachanfälle nicht ausgeschlossen" ist einfach passend und so nett zuggleich. Wenn dort hinten auf dem Cover das Yak und das Zebra zusammen mit dem Hula-Hoop-Reifen zu sehen sind, ist man sofort verliebt - schon bevor man das Buch aufgeschlagen hat.

Ich mochte die Reime und die witzige Suche nach dem Apfel, der einfach verschwunden ist. Die süßen Zeichnungen untermalen das Geschriebene so perfekt, das macht echt Spaß. Gerade für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, wird das Buch so ebenfalls zu einem Highlight. Ein richtig schönes Buch für alle Leseanfänger und künftigen Schulkinder und sicherlich auch für schon etwas ältere Kinder (und Erwachsene sowieso).

Veröffentlicht am 02.05.2026

Nordisch düster und spannend

Nordlicht - Das fremde Gesicht
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Ich mag die skandinavischen Autoren und Romane seit meiner Teeniezeit, als mir durch Zufall ein Wallander in die Hände gefallen ist. Seitdem hat mich die Lust am Nordic Noir nie mehr verlassen und ich ...

Ich mag die skandinavischen Autoren und Romane seit meiner Teeniezeit, als mir durch Zufall ein Wallander in die Hände gefallen ist. Seitdem hat mich die Lust am Nordic Noir nie mehr verlassen und ich bin immer wieder auf der Suche nach neuem Stoff. Oft ist es ja leider so, dass deutsche Autoren Bücher schreiben, die im hohen Norden spielen, die aber das Flair nicht einfangen. Hier ist es ganz wunderbar gelungen, vielleicht weil die Autorin selbst ein "Nordlicht" ist? Flensburg ist für mich zudem besonders spannend, genau wie die Grenzregion zu Dänemark, da die Familie meines Mannes von dort stammt. Das Buch hat mir auch nochmal richtig Lust auf die Region gemacht. Genau wie es mir Lust auf die anderen Teile der inzwischen doch schon langen Reihe gemacht hat. Außerdem hat mich das "Nordlicht" aus einer Leseflaute geführt, worüber ich sehr erfreut und dankbar bin. Endlich wieder ein Krimi, den ich extrem gerne gelesen habe und nicht mehr aus der Hand legen wollte!

Der Einstieg war komplett problemlos, obwohl es sich bei "Nordlicht - Das fremde Gesicht" schon um den siebten Teil handelt. Ich kam recht schnell in der Geschichte an und habe mit Vibeke und Rasmus mitgefiebert. Gerade Rasmus ist eine Romanfigur mit Ecken und Kanten, die es sicherlich nicht jedem Leser leicht macht, aber ich mochte ihn sofort. Man spürt, wie zerrissen, einsam und traurig er ist. Das passte für mich wunderbar zu einem Krimi im hohen Norden.

Die Story als solche war sehr spannend und ich war lange im Unklaren darüber, wer der Täter ist. Auch wenn ich eine Ahnung bezüglich der Vergangenheit hatte, war es bis zur letzten Seite spannend, die dann auch noch mit einem Knall endet. Man darf sehr gespannt auf Band 8 sein. Umso besser, dass Teil 1 und noch ein weiterer Band bereits auf meinem SUB auf mich warten. So kann ich die Wartezeit bestens überbrücken ...

Veröffentlicht am 02.05.2026

Flaco war nicht mein Fall

Rote Sonne - Mord auf Fuerteventura
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Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf Fuerteventura" und dem tollen Foto der Kirche in Betancuria hatte mich das Buch sofort für sich eingenommen. Ich hatte von einer Freundin Teil 1 gelesen, damit ich gut informiert in diesen zweiten Teil der Reihe starten kann. Leider ging es mir schon so, dass mir "Roter Sand - Mord auf Gran Canaria" schon nicht so recht gefallen hat. Ich hatte gehofft, dass Fuerteventura dann den Unterschied macht, aber auch hier kam ich nie richtig an ...

Natürlich ist es immer Geschmackssache, aber mit Flaco, der Hauptfigur des Buch und der ganzen Reihe, wurde ich einfach nicht warm. Er ist mir zu egozentrisch, zu flapsig, zu chauvimäßig. Ja, er ist auch selbstkritisch und ironisch, aber ich muss nicht auf jeder Seite innere Monologe oder Witzchen lesen. Und schon gar nicht bei einem Krimi. Auch wenn ich Humor an sich gerne mag und auch bei Spannungsliteratur gerne mal grinse.

Zudem konnte mich leider auch der Kriminalfall nicht so richtig in seinen Bann ziehen. Lange Zeit habe ich nicht recht verstanden, was da eigentlich passiert, und wenn man die Auflösung kennt, weiß man auch, warum das so ist. Ich fand es eher unrealistisch. Auch die Endszene mit einer Versammlung aller Verdächtigen à la Miss Marple und Co. war nicht so meins.

Schön fand ich, dass auf Seite 102 ein Bezug zum Titel hergestellt wird, das mag ich immer sehr: "Der rote Sonnenball in der Mitte des Himmels glühte in den unterschiedlichsten Gelbtönen bis hin zu Ocker und Braun. Auch weiter vorne gab es schon mal eine sehr poetische Beschreibung der Insel, die mir sehr gut gefallen hat. Wer die Insel mag, kann das auch gut nachvollziehen. Aber insgesamt hätte es für mich auch mehr Lokalkolorit sein dürfen, vor allem dann, wenn schon der Ort mit im Titel und auf dem Cover steht.

Veröffentlicht am 30.04.2026

Hat mich in Atem gehalten

Beschütze sie
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Dieses Buch lag schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher, dann kam es mir auch noch als Hörbuch unter - es wollte wohl endlich unbedingt drankommen. Ich habe es teilweise gehört und teilweise ...

Dieses Buch lag schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher, dann kam es mir auch noch als Hörbuch unter - es wollte wohl endlich unbedingt drankommen. Ich habe es teilweise gehört und teilweise gelesen und obwohl ich keine große Freundin von Hörbüchern bin, hat mir dieses echt gut gefallen und hat mich bei langen, einsamen Autofahrten spannend unterhalten.

Die Geschichte von Hannah und Bailey, der Tochter ihres Mannes, der so mysteriös verschwunden ist, hat mich in Atem gehalten. Es ging dann in eine ganz andere Richtung als ich dachte und das hat mir besonders gut gefallen. Auch wenn ich Hannahs Verhalten und ihre Entscheidungen nicht zu 100 Prozent nachvollziehen konnte, fand ich es toll, wie sehr sie sich um den Teenager bemüht. Bailey ist ja nicht ihre Tochter, aber die des Mannes, den sie so sehr liebt und der plötzlich weg ist. Eine spannende Jagd nach der Wahrheit beginnt, die aber auch düstere Geister hervorruft …

Der Schluss hat mich sehr berührt. Genau wie das gesamte Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!

Veröffentlicht am 22.04.2026

Wenn die Realität zur Inspiration wird ...

Am helllichten Tag
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Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ...

Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ich wohl was verpasst! Gut, dass ich über dieses Buch gestolpert bin, das mich vom ersten Moment an fasziniert hat. Schon die Kurzbeschreibung und das Cover in Kombination mit dem eingängigen Titel haben mich sofort neugierig gemacht.

Basierend auf wahren Begebenheiten hat der Autor hier einen richtigen Pageturner geschrieben. Toni war mir sofort sympathisch, ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Das Rätsel, das ihr ihr Vater aufgegeben hat, war mehr als schwierig, gut, dass sie ein paar Helfer und Mitstreiter hatte. Leo mochte ich auch sehr und ich würde mich freuen, weitere Bücher mit dem ungleichen Duo, das sich aber so gut ergänzt, zu lesen.

Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr berührend und bringt einen immer wieder ins Nachdenken und Grübeln. Umso mehr, weil man weiß, dass es damals wirklich entführte Kinder gab und die Taten nie aufgeklärt wurden. Da überlegt man ja immer ... Gleichzeitig hat der Autor es geschafft, die Atmosphäre damals und heute gut einzufangen und erlebbar zu machen. Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich war ein bisschen traurig, als ich es zu Ende gelesen hatte.