Auf der Suche nach A wie Apfel
Ich wusste ja nicht, dass man beim Lesen eines ABC‑Buchs plötzlich das dringende Bedürfnis bekommt, einen Apfel aus dem Urlaub zurückzupfeifen... aber genau das ist passiert.
Worum geht’s?
Das Buch ...
Ich wusste ja nicht, dass man beim Lesen eines ABC‑Buchs plötzlich das dringende Bedürfnis bekommt, einen Apfel aus dem Urlaub zurückzupfeifen... aber genau das ist passiert.
Worum geht’s?
Das Buch startet direkt mit einem kleinen Schockmoment: Das ABC beginnt plötzlich bei Z. Das Zebra ist komplett irritiert und überhaupt nicht bereit, den Anfang zu machen. Der Erzähler erklärt nur trocken, dass der Apfel verschwunden ist und man deshalb eben hinten anfängt.
Also stolpert das Zebra rückwärts durchs Alphabet, trifft unterwegs auf Yak, Truthahn und allerlei andere Figuren, und alle sind irgendwie verwirrt, lustig oder leicht überdreht. Am Ende taucht der Apfel wieder auf... völlig entspannt, weil er einfach im Urlaub war und ist entsetzt, dass das ABC ohne ihn schon durch ist.
Wie wirkt das Ganze?
Die Illustrationen sind super niedlich, aber die Tiere sehen nicht unbedingt so aus, wie Tiere normalerweise aussehen. Ohne die Buchstabenhilfe hätte ich manche wahrscheinlich nicht erkannt; aber das gehört irgendwie zum Charme.
Die Idee, das ABC rückwärts zu erzählen, ist richtig cool und mal was anderes. Es ist aber kein pädagogisches ABC‑Buch, das Kindern das Alphabet beibringt. Es ist eher ein Spaß‑Buchstaben‑Abenteuer, das das ABC als Bühne nutzt, um Quatsch zu machen.
Und Quatsch gibt’s reichlich:
Schlangen, die plötzlich Dinge fressen, Popel, die durch die Luft fliegen, Mumien, die von Popeln abgeschossen werden...es ist herrlich absurd 😜
Durch die vielen Sprechblasen kann man beim Vorlesen richtig loslegen und mit Stimmen spielen. Das macht’s lebendig und witzig.
Mein Fazit:
Ein lustiges, chaotisches, charmantes Buchstaben‑Durcheinander, das einfach Spaß macht. Kein Lernbuch, aber ein Gute‑Laune‑Vorlesebuch mit vielen Momenten zum Kichern.