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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2022

Mörderisch gut!

Tour de Mord
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Schon seit 25 Jahren gibt es die Mörderischen Schwestern! Wow, ein richtig guter Grund, um zu feiern! Und wie feiern Autorinnen ein solches Jubiläum? Mit einem Buch, ist doch klar! Und das hat es in sich. ...

Schon seit 25 Jahren gibt es die Mörderischen Schwestern! Wow, ein richtig guter Grund, um zu feiern! Und wie feiern Autorinnen ein solches Jubiläum? Mit einem Buch, ist doch klar! Und das hat es in sich. „Tour de Mord“ fährt in 25 kriminellen Kurzgeschichten im Alpenraum spazieren. Ganz entspannt und zugleich mörderisch. Mörderisch gut und mörderisch spannend. Die Mörderischen Schwestern werden ihrem Namen gerecht und lassen zahlreiche Opfer über die Klinge springen. Oder über die Klippe? Ups, ... ich will lieber nicht zu viel verraten!

Fakt aber ist, dass jede Geschichte sehr spannend und intensiv ist. Normalerweise mag ich Kurzgeschichten nicht so sehr, aber in diesem Fall konnte ich nicht widerstehen. Und ich war mega überrascht, wie gut und mitreißend so kurze Erzählungen sein können. Ich fand die einzelnen Geschichten so intensiv, das ich nicht mehr als zwei hintereinander lesen konnte. Daher hat es eine Weile gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Normalerweise spricht das nicht für ein Buch, aber in diesem Fall ist es sehr positiv. Ich habe jede Geschichte genossen und gerne gelesen. Natürlich gab es ein paar Highlights, aber insgesamt fand ich alles gut und sehr lesenswert.

Wer die Mörderischen Schwestern noch nicht kennt, kann hier 25 Mal reinschnuppern, wer schon Fan ist, hat hier nochmal einen wunderbaren Strauß an Geschichten. Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 17.02.2022

Endlich aus unserer Sicht

Die Mädchenbibel
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Dieses Buch hatte ich gesehen und wollte es unbedingt lesen. Schon lange hatte ich mir gedacht, dass es eigentlich nicht richtig ist, dass in der Bibel immer nur Männer erwähnt werden. Als Mädchen und ...

Dieses Buch hatte ich gesehen und wollte es unbedingt lesen. Schon lange hatte ich mir gedacht, dass es eigentlich nicht richtig ist, dass in der Bibel immer nur Männer erwähnt werden. Als Mädchen und später als Frau fand ich das immer schlimm. Endlich hat jemand den Spieß umgedreht und „Die Mädchenbibel“ verfasst.
Ich kenne natürlich die meisten Geschichten aus der Bibel und fand es nun sehr spannend, wie sie aus Sicht der Mädchen und Frauen erzählt werden. Gleich die erste Geschichte „Eine von Saras Mägden erzählt“ hat mich in ihren Bann gezogen. Herrlich, wie interessant alte Erzählungen werden, wenn man sie mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Ich glaube, so ein Buch sollte in der Schule gelesen und diskutiert werden. Dann wären die Fragen und Ideen dazu sicherlich auch wieder zeitgemäßer.
Und wie sagt schon der Klappentext? „Es wird Zeit, die Bibel aus ihrer Sicht zu erzählen.“

Veröffentlicht am 17.02.2022

Leider hat es mich nicht richtig gepackt

Die letzte Wahl
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Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut und habe es auch voller Eifer angefangen. Aber dann war es leider doch gar nicht so packend, wie ich es mir erhofft und gedacht hatte. Der Anfang ist spannend ...

Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut und habe es auch voller Eifer angefangen. Aber dann war es leider doch gar nicht so packend, wie ich es mir erhofft und gedacht hatte. Der Anfang ist spannend und auch sehr gut beschrieben, aber dann wird es leider etwas zäh.
Ich mochte den Journalisten Nicholas Moor von Anfang an, er ist eine interessante Hauptfigur mit Ecken und Kanten. Er ist Journalist mit Leib und Seele und das fand ich sehr interessant zu lesen. Leider war mir der Teil mit dem Parteien-Gedöns zu viel. Klar, es gehört hier zur Geschichte und ist daher auch wichtig, aber mir war es zu trocken und zu intern. Das hat mir dann irgendwie auch die ganze Geschichte insgesamt verleidet.
Ich brauchte einen zweiten Anlauf, um das Buch zu Ende zu lesen, richtig gepackt hat es mich dann leider aber auch nicht (mehr). Schade, denn die Geschichte an sich ist eigentlich echt spannend und meiner Meinung nach auch sehr real.

Veröffentlicht am 17.02.2022

Spannend und informativ zugleich

#Datendetektive. Band 2. Voll gefälscht!
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Seit einiger Zeit lese ich voller Begeisterung auch Kinder- und Jugendbücher. Der Tessloff-Verlag ist ja bekannt für tolle Bücher für den Nachwuchs, daher war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Ich ...

Seit einiger Zeit lese ich voller Begeisterung auch Kinder- und Jugendbücher. Der Tessloff-Verlag ist ja bekannt für tolle Bücher für den Nachwuchs, daher war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Ich kenne Teil 1 bisher nicht, aber das war für mich auch kein Manko. Dabei geholfen haben auch die Steckbriefe der DatenDetektive, die im Inneren des Hardcovers bunt illustriert sind. So lernt man die wichtigen Figuren auf einen Blick kennen und kann auch zwischendrin nachschlagen. Sowas mag ich sehr.
Ich bin gut in die Geschichte „Voll gefälscht!“ gestartet und habe mich auch als Erwachsene sehr gut unterhalten und informiert gefühlt. Besonders gefallen haben mir die Kästen mit Maries Media, in denen man so viel Wissenswertes erfährt. Auch mir war nicht alles bekannt, ich mag Bücher, in denen man noch etwas lernen kann! Hier geht es um Computer, Künstliche Intelligenz, Roboter und mehr. Richtig interessant und informativ zugleich.
Die Geschichte selbst fand ich auch gut. Modern und jugendgerecht geschrieben und zugleich auch lehrreich. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Ehrlichkeit, Mobbing und vieles mehr – aber nie mit erhobenem Zeigefinger. Richtig gut gemacht und dann auch noch in Form eines Krimis, also schön spannend. So hat man Lust, bis zum Ende zu lesen und gemeinsam mit den Kids zu erfahren, wer hinter allem steckt und warum.
Toll, dass es solche Bücher gibt! Ich nehme an, die meisten Kinder finden die DatenDetektive und ihre Geschichten cool! Weiter so!

Veröffentlicht am 17.02.2022

Spannend, aber zuviel Familie

Mostbarone
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Da ich die Regionalromane aus dem Gmeiner-Verlag sehr zu schätzen gelernt habe, war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Obwohl es bereits eine Reihe um den Ermittler gibt, kannte ich den Autor Helmut ...

Da ich die Regionalromane aus dem Gmeiner-Verlag sehr zu schätzen gelernt habe, war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Obwohl es bereits eine Reihe um den Ermittler gibt, kannte ich den Autor Helmut Scharner bisher nicht. Leider kenne ich auch das Mostviertel nicht und war daher umso neugieriger auf das Buch und die Region, in der es spielt.
Die Geschichte um den ermordeten Mostbaron fand ich sehr spannend und rund. Das Ende war überraschend, aber dennoch gut nachvollziehbar, das hat mir gefallen. Ich mag es, wenn man bis zum Schluss miträtseln kann. Und hier gab es so einige falsche Fährten, Irrungen und Wirrungen. Gelungen fand ich das letzte Kapitel, das nochmal weiter aufklärt, und dennoch ein Rückblick ist. Das war echt gut gemacht. Auch dass die Gedanken der Figuren in kursiver Schrift für den Leser nachvollziehbar waren, gefiel mir sehr.
Toll fand ich auch den Einblick, den man in die Welt des Mosts, der Moststuben und Mostbarone bekam. Eine Welt, die mir bisher fremd war, die aber sicherlich spannend zu entdecken ist. Vor allem wenn ich an so ein Glas Birnenmost oder Sekt denke, habe ich echt Lust, ins Mostviertel nach Niederösterreich zu fahren...
Leider fand ich das Privatleben des Ermittlers Major Brandner von Anfang an viel zu präsent in diesem Roman. Ich kenne ja die Vorgänger nicht und weiß nicht, wie es da war – oder ob es nur hier so dominant war. Ich mag es, wenn man auch etwas über den privaten Mensch und seine Familie und Beziehungen erfährt, aber hier war es mir einfach zu viel. Am Ende ist die Familie schon wichtig für die Auflösung, aber ich hätte es gerne etwas dezenter gehabt. Auch fand ich die Familie in sich bisweilen etwas seltsam. Dass die Frau und die Töchter baden gehen, weil sie im Urlaub sind, ist zwar interessant, aber da hätte es gerne auch etwas straffer sein dürfen.
Insgesamt war mir das Thema „Familie des Ermittlers“ in diesem Roman etwas zu viel. Daher kann ich leider nur drei Sterne vergeben. Dennoch würde ich gerne mehr von Major Brandner lesen und hoffe, dass dann die Ermittlungen wichtiger sind als das Privatleben der Familie.