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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2022

Leider nicht mein Fall

Wie uns die Parteien über den Tisch ziehen!
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und neugierig, leider konnte ich dann aber nicht so viel damit anfangen. Vieles war für mich nur eine Aneinanderreihung von Dingen, die eh schon jeder weiß, der sich ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und neugierig, leider konnte ich dann aber nicht so viel damit anfangen. Vieles war für mich nur eine Aneinanderreihung von Dingen, die eh schon jeder weiß, der sich ein bisschen interessiert und auch eher platt. Leider hat mich das Buch schnell gelangweilt, sodass ich es weggelegt habe. Ich habe es dann irgendwann nochmal versucht, aber es hat mich wieder nicht in seinen Bann gezogen. Daher hab ich es dann mit einzelnen Kapitel versucht. Leider wieder kein Erfolg. Dieses Buch war leider absolut nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 10.04.2022

Gemischte Gefühle

Afrika ist kein Land
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Da ich schon in Nordafrika in verschiedenen Ländern war, es aber leider nie weiter südlich geschafft habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Ich kenne einige, die in Namibia, Südafrika, Botswana ...

Da ich schon in Nordafrika in verschiedenen Ländern war, es aber leider nie weiter südlich geschafft habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Ich kenne einige, die in Namibia, Südafrika, Botswana oder Simbabwe waren und die davon sehr begeistert erzählt haben. Daher war ich sehr neugierig auf diese vielen Länder, die hier vorgestellt werden. Und dann auch noch von jemandem, der Afrika sehr mag und sich auskennt, wie die Autorin über sich selbst schreibt. Mein Fazit ist leider sehr gemischt.
Es gab einzelne Geschichten, die mich sehr berührt haben. So hat mir zum Beispiel der Auftakt sehr gut gefallen. Ich mochte auch die Schreibweise mit den vielen Beschreibungen und die Sicht der Autorin auf die Dinge, Land und Leute. Gerade die Überlegungen im Bezug auf die Kolonialmächte und die Folgen dieser unsäglichen Übernahmen fand ich spannend.
Ich glaube, ich hätte dem Träger auch mein Wasser und meine Tabletten gegeben. Wie traurig, dass da Menschen darum betteln, Träger sein zu dürfen, um sich ein paar Kröten zu verdienen - immer in der Gefahr, das eigene Leben zu verlieren. Ich darf mir gar nicht vorstellen, dass einer erfrieren, weil er keinen Poncho hat... Sehr berührt hat mich auch die Arbeit als Freiwillige. Auch hier unvorstellbar, dass ein Kind stirbt, weil keine 30 Euro übrig sind, um Medikamente zu kaufen. Ich war 2016 in Indien und da habe ich auch eine Menge gelernt. Seitdem habe ich auch ein Patenkind dort und eins in Südafrika. Weil 30 Euro für uns eben nicht viel sind, dort aber die Welt verändern können
Von Groß-Simbabwe hatte ich noch nie gehört. Das fand ich super, dorthin würde ich auch gerne mal reisen. Erschreckend fand ich, wie die Europäer versucht haben, die Geschichte zu verdrehen. Das ist einfach entsetzlich. Da bin ich sprachlos. Das zeigt wieder, wie schwierig es heute ist, sich heute richtig zu verhalten, wo damals solche Untaten begangen wurden. Auch die Vulkanbesteigung im Krisengebiet ist für mich ein gutes Beispiel dafür, was wir Europäer vor Ort in unsrer Unwissenheit, Naivität und Unbekümmertheit oft anrichten.
Fazit… Ich fand viele der Geschichten interessant, konnte aber nicht immer den Zusammenhang erkennen. Manche Erzählungen fand ich einfach nur skurril und insgesamt kam es mir vor wie die Aneinanderreihung in einem Tagebuch. Es macht für denjenigen, der es erlebt hat, Sinn, für alle anderen aber leider nicht so. Schade, ich hätte mir mehr erhofft.

Veröffentlicht am 10.04.2022

Ich hatte mehr erwartet

Israel - Hin und weg!
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Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut, weil es so spannend klang und ich auch gerne selbst einmal nach Israel reisen würde. Leider war ich ziemlich schnell von der Schreib- und Denkweise der Autorin ...

Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut, weil es so spannend klang und ich auch gerne selbst einmal nach Israel reisen würde. Leider war ich ziemlich schnell von der Schreib- und Denkweise der Autorin genervt. Einfach überhaupt nicht meine Wellenlänge. Ich empfand ihr Geschriebenes leider oft ziemlich oberflächlich und auch unstimmig. Zum Beispiel weint sie an einer Stelle, sagt aber dann, dort wäre zuviel los gewesen, um richtig zu fühlen und zu spüren. Am meisten aber haben mich ihre Gespräche mit Gott gestört, das fand ich wirklich anmaßend.
Ich hätte mir noch mehr Einblicke in dieses uns so fremde Land gewünscht, tiefergehende Infos und mehr Inhalt. Trotzdem war das Buch auch so interessant und an vielen Stellen unterhaltsam. Die Bilder fand ich auch gut, da hätten Unterzeilen geholfen, um besser zu erkennen, was man sieht. Gut gefallen haben mir die Zitate oder Witze, die jedem Kapitel vorangestellt waren.
Insgesamt leider nicht ganz, was ich erwartet hatte. Schade, meiner Meinung nach hätte man hier mehr rausholen können.

Veröffentlicht am 10.04.2022

Packend und manchmal gruslig

Immernacht
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Über dieses Buch bin ich durch Zufall gestolpert, weil ich es für jemanden anders gekauft habe. Dann war ich so neugierig auf die Geschichte, dass ich es unbedingt vor dem Verschenken selbst lesen wollte. ...

Über dieses Buch bin ich durch Zufall gestolpert, weil ich es für jemanden anders gekauft habe. Dann war ich so neugierig auf die Geschichte, dass ich es unbedingt vor dem Verschenken selbst lesen wollte. Und ich bin wirklich froh, dass ich das Buch gelesen habe. Es hat mich schon von den ersten Seiten an mitgerissen und je mehr ich gelesen habe, desto begeisterter war ich. Gut, dass ich Zeit hatte und das Buch quasi in einem Rutsch lesen konnte.
Ich mochte die magische Welt, die der Autor Ross MacKenzie erschaffen hat, sehr. Lara Fox und ihre Mitstreiter sind tolle Figuren, die man gerne durch ihre Abenteuer begleitet. Das Buch ist sehr atmosphärisch und so meint man, die Abwässer wirklich riechen zu können und wenn der Dschinn seinen gruseligen Rachen aufreißt, ist es fast, als würde man selbst in einen Abgrund gezogen.
Die Idee der Immernacht fand ich super gruselig und für ein Jugendbuch auch echt schon ganz schön gewagt. Ich habe an einigen Stellen echt schlucken müssen und fand das Buch sehr mitreißend. Die Gegenspieler um die Magierin des Königs fand ich sehr gut dargestellt, man fühlt sich auch bedroht, wenn man das so liest. Ich denke, dem Autor ist hier ein wirklich gutes, fantastisches Abenteuer gelungen, das die Lesezeit zum Lesespaß werden lässt.

Veröffentlicht am 03.04.2022

Gelungene Fortsetzung

Leipziger Zeitenwende
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Da ich bereits das erste Buch um Kriminalcommissar Joseph Kreiser mit Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich meganeugierig, wie es weitergehen wird. Ihn und seine Vermieterin Hannah mag ich sehr ...

Da ich bereits das erste Buch um Kriminalcommissar Joseph Kreiser mit Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich meganeugierig, wie es weitergehen wird. Ihn und seine Vermieterin Hannah mag ich sehr – sie sind ein tolles Gespannt und so ungewöhnlich. Die Tatsache, dass er der blinden Frau von seinen Ermittlungen erzählt und er dadurch in der Ich-Form berichtet, ist ein sehr gelungener Kunstgriff und macht das Geschehen noch authentischer. So ist man als Leser auch noch viel näher dran und man kann vieles noch genauer mitverfolgen und erlegt es direkt aus seiner Sicht. Schade finde ich nur, dass Hannah auf dem Klappentext überhaupt nicht erwähnt wird.

Die Ermittlungen des Commissars mit Hilfe seiner Hannah und des Staatsanwalts Gustav Möbius sind wieder herrlich spannend und tiefgreifend. Die Reihe tragischer Todesfälle scheint nicht zusammen zu passen und erst nach und nach klärt sich auf, warum sie eben doch zusammengehören und wie. Das fand ich echt spannend und sehr geschickt gelöst. Das Ende war schön rund und hat keine Fragen offen gelassen, so mag ich das.

Interessant war es auch, mehr über das Privatleben von Kreiser zu erfahren. Viele mögen es ja nicht so sehr, wenn es in einem Krimi auch um Privates geht, ich dagegen finde das super. Niemand ist ja nur Arbeitnehmer, sondern immer auch ein Privatmensch und für mich gehört das zusammen und macht eine Figur runder und das Geschehen insgesamt passender. Ich bin gespannt, wie es da weitergehen wird!

Gut gefällt mir auch die Karte des historischen Leipzigs, die zusammen mit den Beschreibungen dazu führt, dass man sich gut vorstellen kann, was wann und wo passiert. Ich mag es, wenn ich das so nachvollziehen kann.