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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2021

Ein Highlight

Der Teufel von New York
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Dieses Buch ist eines meiner Highlights für 2014. Es hat mir von der ersten Seite an gut gefallen und ich habe begeistert weitergelesen und war sehr traurig, als ich fertig war. Nun bleibt mir mal wieder ...

Dieses Buch ist eines meiner Highlights für 2014. Es hat mir von der ersten Seite an gut gefallen und ich habe begeistert weitergelesen und war sehr traurig, als ich fertig war. Nun bleibt mir mal wieder nichts übrig als zu warten, bis Teil 2 im März 2015 erscheint. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, denn die Inhaltsangabe klingt wieder sehr gut. Dieses Buch habe ich nun auch gekauft, nachdem ich es nur geliehen hatte. Ein Muss für meine Sammlung.

Natürlich habe ich selbst nicht um 1845 in New York gelebt, aber die Beschreibungen der damaligen Lebensweise und Geschehnisse erschienen mir sehr authentisch. Scheinbar hat die Autorin wirklich gut rechchiert. Und ich habe gelesen, dass im Original auch die Sprache dieser Zeit übernommen wurde. In der deutschen Version merkt man davon nicht mehr soviel, allerdings wird auch hier "Flash", die Gaunersprache, verwendet. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen, zumal hinten im Buch ein Glossar mit den meisten Begriffen war. Super gut fand ich auch die Beschreibungen, die einen wirklich in das damalige New York entführt habe. Man kann den Dreck und das Feuer förmlich riechen, man leidet mit Tim und der kleinen Bird, die er von der Straße aufliest, mit, man spürt die Angst, wenn er bedroht wird....

Die beiden ungleichen Brüder Tim und Val haben eine tragische Familiengeschichte hinter sich, die beide bis heute beeinflusst. Während Val ein schillerndes Leben führt, kommt Tim nach einem Brand unfreiwillig zur gerade erst gegründeten New Yorker Polizei. Er hasst es anfangs, merkt aber schnell, dass genau hier seine Begabungen und eigentlich auch seine Berufung liegt. Tim ist ein sehr sympatischer Mensch, der sich um andere kümmert, auch wenn das nicht immer leicht ist. Im Laufe des Romans reift er und kann auch seinen Frieden mit seinem Bruder machen. Neben der spannenden Kriminalgeschichte ist auch diese Entwicklung lesens- und liebenswert.

Interssant finde ich, dass im Deutschen der "Teufel" im Titel steht, während es im Amerikanischen "Gods" ist. Das hat mich etwas verwundert und zugleich irritiert, denn es legt ja schon einen gewissen Fokus in den Titel. Außerdem wird im Deutschen auch New York verwendet, während es Original "Gotham", der Spitzname New Yorks, ist.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Wer kennt schon die Wahrheit

DIE WAHRHEIT
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Ein Thriller, der spannend bis zur letzten Seite ist, obwohl kein Tropfen Blut fließt und es keine Gewaltszenen gibt. Einfach nur gut. Melanie Raabe hat einen ganz besonderen Schreibstil, der Lust auf ...

Ein Thriller, der spannend bis zur letzten Seite ist, obwohl kein Tropfen Blut fließt und es keine Gewaltszenen gibt. Einfach nur gut. Melanie Raabe hat einen ganz besonderen Schreibstil, der Lust auf mehr macht.
Viele Menschen sind auf der Suche nach der Wahrheit, Sarah ganz besonders. Ihr Mann ist vor sieben Jahren verschwunden und sie fragt sich bis heute, was passiert ist. Dass er tot ist, hat sie nie geglaubt. Und dann, als ihr Leben so langsam ruhiger wird und in neuen Bahnen verläuft, kommt ein Anruf, der alles verändert. Philipp lebt und kommt nach Deutschland zurück. Sie kann es nicht fassen und ist voller Vorfreude, bis ihr und dem gemeinsamen Sohn plötzlich ein Fremder am Flughafen gegenüber steht. Sarah ist fassungslos und hilflos. Denn niemand glaubt ihr, dass sie diesen Mann nicht kennt und das macht ihr eine namenlose Angst. Was ist die Wahrheit? Wer kennt sie und was will der Fremde von Sarah? Ihr Haus, ihr Leben, ihren Sohn oder das viele Geld? Und was ist hinter dieser Tür, von der sie immer wieder so lebhaft träumt? Welches dunkle Geheimnis hat sie all die Jahre verborgen? Fragen über fragen tauchen auf und Sarah gerät zunehmend unter Druck. Sie ist auf sich allein gestellt und völlig hilflos. Wenn sie doch nur wüsste, was damals - vor sieben Jahren - passiert ist...
"Die Wahrheit" besticht durch eine gut zu lesende Sprache und eine Geschichte mit unvorhersehbaren Wendungen, die bis zuletzt spannend bleibt.
Sehr gut gefallen haben mir die vielen guten Schilderungen und Einblicke in das Seelenleben der beiden Hauptfiguren, aus deren Sicht das Geschehen abwechselnd erzählt wird. Und auch das sehr veröhnlcihe Ende hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Unfassbar spannend und gut geschrieben

Wer Furcht sät
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Dieser dritte Band um Max Wolfe ist eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe und das waren doch einige. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, anrührend und packend. ...

Dieser dritte Band um Max Wolfe ist eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe und das waren doch einige. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, anrührend und packend. Besonders der Ausflug in Londons Geschcihte und den Bericht um den damals bekannten Henker fand ich sehr gelungen. Das macht den Krimi authentisch und bietet viel Lokalkolorit. Für mich war "Wer Furcht sät" der perfekte Krimi - genauso wie auch schon die beiden Vorgänger.

Max Wolfe ist nicht nur ein guter Ermittler und Polizist, sondern zugleich ein liebevoller Vater. Scout und er bilden zusammen mit Hund Stan eine Familie und eingeschworene Gemeinschaft. Seit die Mutter abgehauen ist, ist Max alleinerziehend. Er hat oft Mühe damit, liebt seine Tochter aber über alles. Und tut alles dafür, dass sie glücklich ist und ein relativ normales Leben hat.

Oft ist man Privatleben der Eemittler in Krimis genervt, hier war ich das nie. Im Gegenteil habe ich immer begeistert die News um Scout aufgesogen. Sie wird so nett und toll beschrieben, dass man sie einfach gern haben muss.

Der Kontrast zwischen seinem Berufs- und Privatleben macht für mich den Reiz dieses Buches genauso aus, wie die Spannung, die quasi von der ersten bis zur letzten Zeile anhält.

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung mit Teil 4 und viel Neuesm von Max, Scout und Stan.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Witzig und interessant

Neuschweinstein
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Bei diesem Buch verspricht schon der Titel eine humorvolle, intelligente Unterhaltung. Und genau das bietet das Buch auch.
Christoph Rehage hat eines Tages die verrückte Idee, als Deutscher mit einer chinesischen ...

Bei diesem Buch verspricht schon der Titel eine humorvolle, intelligente Unterhaltung. Und genau das bietet das Buch auch.
Christoph Rehage hat eines Tages die verrückte Idee, als Deutscher mit einer chinesischen Reisegruppe die typische Europareise zu unternehmen und darüber ein Buch zu schreiben. Er spricht selbst chinesisch und reist nach China, um dort eine Gruppe zu finden, mit der er reisen kann.
Nach einem holprigen Start wird er schließlich Teil der bunt gemischten Gruppe.
Rehage hat eine brilliante Art zu schreiben und zu erzählen. Es ist, als würde man mit im Bus sitzen, der von einer Stadt zur anderen rast, als würde man mit am Tisch sitzen und müsste das "Gruppenessen" in sich hineinzwingen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es so authentisch erzählt und dabei immer mit einem Augenzwinkern auf scheinbar alltägliche Situationen blickt.
Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Situationen, in denen der Autor selbst Verwirrung sziftet, da er oft nicht für ein Mitglied der Reisegruppe, sondern deren Fahrer, Reiseleiter, Dolmetscher oder ähnliches gehalten wird. Diese Begebenheiten sind witzig, machen aber zugleich nachdenklich, weil sie zeigen, wie oft Menschen pauschal denken oder vorschnell urteilen.
Krass fand ich, wie die chinesischen Touristen teilweise einfach nur durchgeschleust werden oder billiges, schlechtes Essen vorgesetzt bekommen. Auch die Tatsache, dass manche von ihnen in China hohe Summen als Kaution hinterlegen müssen, damit sie nicht in Europa untertauchen, fand ich sehr befremdlich. Da merkt man mal wieder, wie gut wir es doch oft haben und gar nicht bemerken.
Ein sehr unterhaltsames Buch, das auch viel Interessantes und Wissenswertes über China, Land, Politik und Leute berichtet.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Wie immer perfekt

Evolution. Die Stadt der Überlebenden
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Bis auf ein einziges Buch waren bisher alle Bücher, die ich von diesem Autor gelesen habe, einfach nur perfekt. Thomas Thiemeyer gelingt es einfach, so spannend zu schreiben, dass man immer nur noch weiterlesen ...

Bis auf ein einziges Buch waren bisher alle Bücher, die ich von diesem Autor gelesen habe, einfach nur perfekt. Thomas Thiemeyer gelingt es einfach, so spannend zu schreiben, dass man immer nur noch weiterlesen will und am Ende dann traurig ist, dass es schon vorbei ist. Ich musste einfach wissen, was passiert und wie es weitergeht und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist toll und unterhaltsam und einfach gut zu lesen. Ich freu mich schon jetzt auf die beiden folgenden Bände der Trilogie. Band 2 liegt zum Glück schon bereit.

Eine Schülergruppe will ein Austauschjahr in den USA machen und landet nach einem Gewitter in einer völlig fremden Umgebung. Keiner kann erahnen, was dies bedeuten soll und erst nach und nach wird klar, was geschehen ist.

Sehr gut gefallen hat mir die Welt, die Thomas Thiemeyer erdacht hat. Alles ist in sich logisch und schlüssig und gar nicht so abwegig, wenn man das mal durchdenkt. Die Jugendlichen müssen sich in dieser so fremden Welt durchschlagen und machen das ganz gut. Mir gefällt die Mischung der verschiedenen Charaktere, die so herrlich beschrieben sind, dass man die einzelnen Personen direkt vor Augen hat. Genau wie die Umgebung, durch die sie sich bewegen. Diese uns fremde, schildernde, aufregende und gefährliche Welt entstand durch die detailreichen Schilderungen regelrecht vor meinem inneren Auge.

Vor allem die beiden Hauptfiguren Lucie und Jem haben es mir angetan und ich habe sehr mit ihnen mitgefiebert. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass alles ein gutes Ende für die beiden nimmt. Süß fand ich die aufkeimende Liebesbeziehung, die mich sehr berührt hat.