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Wencke

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2016

Was aus Freundschaft werden kann

Zärtlich
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Das Titelbild find ich für dieses Buch ausgesprochen gelungen. Ein geöffneter Schlitz macht das dahinter verborgene sichtbar. Sehr passend dazu sind auch die Seifenblasen.

Es geht um Catherine und James. ...

Das Titelbild find ich für dieses Buch ausgesprochen gelungen. Ein geöffneter Schlitz macht das dahinter verborgene sichtbar. Sehr passend dazu sind auch die Seifenblasen.

Es geht um Catherine und James. In Catherines erstem Studienjahr lernen die beiden sich in Dublin kennen. Es braucht nicht lange um zu erkennen, dass die beiden eine sehr besondere Freundschaft quasi schon eine Seelenverwandtschaft verbindet. Schon sehr früh in dieser Freundschaft erfährt Catherine von James, dass er sich nicht zu Frauen hingezogen fühlt, sondern dass er homosexuell ist. Doch nach und nach entwickelt Catherine körperliche Gefühle für James.

Ich hatte zunächst Probleme, den richtigen Zugang zum Buch zu finden, hatte am Anfang auch das Gefühl, dass es sich eher um ein Jugendbuch handelt. Ab einen gewissen Punkt hat mich die Geschichte und auch der Schreibstil gepackt und das Buch musste durchgelesen werden.

Veröffentlicht am 05.11.2016

Eine lebenslange Freundschaft

Und damit fing es an
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Gustav wächst in den 1940-er Jahren in ärmlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt der Schweiz auf. Sein Vater ist gestorben, als er noch sehr klein war. Gustavs Mutter gelingt es nur sehr schwer, die ...

Gustav wächst in den 1940-er Jahren in ärmlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt der Schweiz auf. Sein Vater ist gestorben, als er noch sehr klein war. Gustavs Mutter gelingt es nur sehr schwer, die kleine Familie mit ihren Jobs über Wasser zu halten, finanzielle Sorgen plagen sie. Das war nicht immer so. Als Gustavs Vater noch lebte, ging es der Familie gut. So wie die Mutter berichtet, ist der Vater gestorben, weil er jüdischen Familien während der Judenverfolgung geholfen hat.

In der Schule freundet Gustav sich mit Anton an. Die Kinder verbindet eine ganz besondere Freundschaft, sie erkennen auch nicht die Unterschiede ihrer Familien. Anton lebt in einer jüdischen und sehr wohlhabenden Familie. Anders als Gustavs Mutter, unterstützt Antons Mutter die Freundschaft zwischen den beiden Jungs. Gustavs Mutter sieht diese Freundschaft überhaupt nicht gerne. In ihren Augen tragen Juden die Schuld an dem Tod ihres Mannes.

Insgesamt entwickelt das Buch eine andere Geschichte, als ich sie von der Buchbeschreibung erwartet hätte. Es wird in erster Linie die Geschichte von Gustav und seiner Familie erzählt. Es geht auch um das, was sein Vater und seine Mutter erleben mussten. Ich finde die Entwicklung und die Gestaltung der Geschichte sehr gelungen. Meiner Meinung nach, hätte eine solche Geschichte auch in der Wirklichkeit so passieren können.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 05.11.2016

Am Rande der Wirklichkeit, sehr ungewöhnlich somit aber sehr gut

Nach einer wahren Geschichte
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Delphine ist Schriftstellerin, gerade hat sie ihr Buch erfolgreich auf den Markt gebracht. Eigentlich würde sie jetzt Material für ein neues Buch sammeln, aber irgendwie kommt sie überhaupt nicht voran. ...

Delphine ist Schriftstellerin, gerade hat sie ihr Buch erfolgreich auf den Markt gebracht. Eigentlich würde sie jetzt Material für ein neues Buch sammeln, aber irgendwie kommt sie überhaupt nicht voran. Dann tritt L. in ihr Leben. L. wird in dem gesamten Buch mit L. bezeichnet. Zunächst freundet sie sich mit L. an. Bald zieht L. in Wohnung von Delphine mit ein. Nach und nach verliert Delphine die Kontrolle über ihr Leben. Kontakte zu ihren Freundinnen, die sie sonst sehr gepflegt hatte, sind abgebrochen. Es ist eine Geschichte am Rande der Wirklichkeit.

Insgesamt ist dieses Buch irritierend, verwirrend und teilweise undurchschaubar, der Leser muss sich schon auf diese Geschichte einlassen. Aber wer Freude solch besonderen Geschichten hat, für den ist dieses Buch genau das Richtige.

Mir hat es gefallen!

Veröffentlicht am 05.11.2016

Nach "Die Falle" hat mich auch dieses Buch absolut überzeugt!

DIE WAHRHEIT
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Dieses Buch ist überwiegend aus der Sicht von Sarah geschrieben. Sie ist 37 Jahre alt. Vor sieben Jahren kehrt ihr Mann Philipp nicht von einer Geschäftsreise aus Kolumbien zurück. Die Nachricht, dass ...

Dieses Buch ist überwiegend aus der Sicht von Sarah geschrieben. Sie ist 37 Jahre alt. Vor sieben Jahren kehrt ihr Mann Philipp nicht von einer Geschäftsreise aus Kolumbien zurück. Die Nachricht, dass Philipp gut in seinem Hotel angekommen ist, ist das letzte Lebenszeichen, was Sarah von Philipp hat.

Sarah versucht ihr Leben in geordneten Bahnen zu führen. Für den gemeinsamen Sohn möchte sie eine gute Mutter sein. Aber auch immer wieder muss sie an Philipp denken, was ist wohl tatsächlich geschehen? Wurde er entführt oder hat er sich aus eigener Entscheidung abgesetzt. Sarah hat bislang keine Antworten auf ihre Fragen bekommen. Ein Leben mit diesen nicht beantworteten Fragen ist nicht leicht.

Eines Tages, völlig unerwartet, erhält Sarah einen Anruf vom auswärtigen Amt. Sie erfährt, dass ihr Mann gefangen gehalten wurde und nun im Flugzeug auf dem Weg nach Hause ist. Sarah kann es nicht fassen, so oft hatte sie sich eine solche Situation in ihren Träumen ausgemalt. Doch dann beginnt der Alptraum: der Mann der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht ihr Mann, es ist ein völlig fremder Mann, der sich als Philipp ausgibt.

Vereinzelt sind kurze Kapitel eingestreut, die aus der Sicht des Fremden erzählt werden. Wer ist er wirklich? Was hat er vor?

Der Autorin ist es überaus gut gelungen, den Leser mit einem einfachen und leicht verständlichen Schreibstil ganz langsam zur Wahrheit zu führen. Somit finde ich auch den Titel des Buches sehr, sehr passend!

Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das gesamte Buch innerhalb von 12 Stunden durchgelesen habe .

Veröffentlicht am 05.11.2016

wunderschöne leichte Unterhaltungslektüre

Liebe, Zimt und Zucker
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Das Cover und die Buchbeschreibung haben dazu geführt, dass ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht, es hat mir schöne Lesestunden bereitet.

Marit ist 28 Jahre ...

Das Cover und die Buchbeschreibung haben dazu geführt, dass ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht, es hat mir schöne Lesestunden bereitet.

Marit ist 28 Jahre alt und in der Kleinstadt Altberg gelandet, dort arbeitet sie für 8,50 € pro Stunde in einem Coffeeshop. Dort lebt sie ziemlich allein in einer kleinen und dunklen Wohnung - es läuft im Moment gar nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat.

Marit und Toby haben beide in Hamburg studiert und haben sich dort kennen und lieben gelernt. Toby ist nach seinem Studienende in seine Heimatstadt Altberg zurückgekehrt. Ein paar Monate später ist auch Marit (nach ihrem Studienende) nach Altberg gekommen. Sie hatte sich dort auf ein gemeinsames Leben mit Toby eingestellt und gefreut. Doch dann ist alles anders gekommen.

Insgesamt ist es keine anspruchsvolle Lektüre, das Buch liest sich einfach und unkompliziert. Sehr nett finde ich die eingefügten E-Mails, die Marit schreibt und erhält. Mir hat dieses Buch einfach Spaß gemacht!