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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Magisch, atmosphärisch und voller Herz – ein Abenteuer, das man spürt!

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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„Storm Singer. Die schwebende Stadt“ ist eines dieser Bücher, das einen schon nach den ersten Seiten packt und mühelos in eine Welt zieht, die gleichzeitig wild, schimmernd und voller Geheimnisse ist. ...

„Storm Singer. Die schwebende Stadt“ ist eines dieser Bücher, das einen schon nach den ersten Seiten packt und mühelos in eine Welt zieht, die gleichzeitig wild, schimmernd und voller Geheimnisse ist. Sarwat Chadda schafft es, ein Setting zu erschaffen, das wie ein lebendiger Atem wirkt – man hört die Stürme, riecht das Meer, sieht die schwebenden Plattformen vor sich und spürt die Magie in jeder Szene.

Besonders stark ist die Hauptfigur, die mit Mut, Zweifel, Humor und einer überraschenden Tiefe ausgestattet ist. Man begleitet sie nicht nur auf einer klassischen Fantasy-Reise, sondern erlebt auch ein emotionales Erwachen: Fragen nach Identität, Verantwortung und der Kraft der eigenen Stimme ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

Die schwebende Stadt selbst ist ein grandioser Schauplatz – wunderschön, gefährlich und voller politischer und magischer Intrigen. Jede neue Enthüllung bringt Schwung in die Geschichte, ohne dass es je zu viel oder zu hektisch wird.

Man fliegt durch die Kapitel, weil jedes eine neue Überraschung bereithält. Dabei bleibt der Stil immer leicht und zugänglich – perfekt für junge Leser*innen, aber auch für Erwachsene, die sich wieder an echtes Abenteuer erinnern wollen.

Am Ende bleibt ein Gefühl von Staunen, und man möchte sofort wissen, wie es weitergeht. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight und definitiv ein Werk, das ich mit voller Überzeugung weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Slow Crime mit Twist!

Down Cemetery Road
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Bereits das erste Kapitel ist äußerst spannend und zieht sofort in die Geschichte hinein. Danach nimmt die Handlung zunächst etwas an Tempo heraus und entwickelt sich ruhiger, fast zurückhaltend, ohne ...


Bereits das erste Kapitel ist äußerst spannend und zieht sofort in die Geschichte hinein. Danach nimmt die Handlung zunächst etwas an Tempo heraus und entwickelt sich ruhiger, fast zurückhaltend, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Mit fortschreitender Handlung steigert sich die Spannung jedoch erneut, bis es am Ende zu einer unerwarteten Wendung kommt, die dem Roman einen gelungenen Abschluss verleiht.

Besonders gefallen hat mir der angenehme und ruhige Schreibstil, für den Mick Herron bekannt ist. Seine Sprache ist präzise und atmosphärisch, begleitet von einem fein dosierten schwarzen Humor, der immer wieder durchscheint und mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Einen kleinen Abzug gibt es für mich bei der Figur Sarah, die sehr viel Raum einnimmt, deren Verhalten und Motivation für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar waren. Gerade ihr plötzliches starkes Engagement wirkte auf mich stellenweise etwas konstruiert. Zoë Boehm hingegen hätte ich mir präsenter gewünscht, da ihre Auftritte spannend sind, aber vergleichsweise selten bleiben.

Trotz dieser Kritikpunkte ist Down Cemetery Road ein klug konstruierter, atmosphärischer Kriminalroman, der weniger auf Daueraction setzt, sondern auf Entwicklung, Dialoge und Spannung im Hintergrund.

Fazit:
Ein intelligenter, ruhiger Krimi mit starkem Einstieg, feinem Humor und überraschendem Finale. Kleine Schwächen in der Figurenfokussierung ändern nichts daran, dass das Buch insgesamt sehr lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Chaotisch, kreativ und absolut empfehlenswert!!

Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß
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Dieses Buch ist ein herrlich kreativer Mix aus Tagebuch und Activity Book und fühlt sich an, als hätten Dipper und Mabel es selbst gestaltet. Mit Zeichnungen, Notizen, Rätseln, Quizzen und kurzen Texten ...

Dieses Buch ist ein herrlich kreativer Mix aus Tagebuch und Activity Book und fühlt sich an, als hätten Dipper und Mabel es selbst gestaltet. Mit Zeichnungen, Notizen, Rätseln, Quizzen und kurzen Texten lädt es zum Mitmachen, Entdecken und Zurückblättern ein – jede Seite bringt etwas Neues.

Der Stil ist humorvoll, lebendig und sehr nah an der Serie. Trotz des ganzen Spaßes werden auch schöne Werte vermittelt: Freundschaft, Mut, Neugier und der ganz normale Umgang mit Ängsten oder Zweifeln. Das passiert spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger.

Die liebevollen Illustrationen machen das Buch besonders, auch wenn es auf den ersten Blick chaotisch wirkt – genau das passt perfekt zum Konzept. Geeignet für Kinder, aber auch Erwachsene haben hier ihren Spaß. Ideal zum gemeinsamen Lesen und Rätseln.

Ein witziges, abwechslungsreiches Erlebnisbuch, das perfekt zur Serie passt und richtig Lust auf Gravity Falls macht.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Unterhaltsam, lehrreich und liebevoll gestaltet!

Detektiv Spatz und die gebrochene Feder
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Zuerst möchte ich erwähnen, wie wunderschön und informativ dieser Comic gestaltet ist. Besonders schön finde ich, dass es sich nicht nur um eine witzige Detektivgeschichte handelt, sondern dass ganz nebenbei ...

Zuerst möchte ich erwähnen, wie wunderschön und informativ dieser Comic gestaltet ist. Besonders schön finde ich, dass es sich nicht nur um eine witzige Detektivgeschichte handelt, sondern dass ganz nebenbei auch spannende und kindgerecht aufbereitete Informationen über Vögel und ihren Lebensraum vermittelt werden. Lernen und Unterhaltung gehen hier wirklich Hand in Hand.

Der Text ist einfach, kompakt und gut verständlich, wodurch sich der Comic auch hervorragend für jüngere Leser:innen eignet oder für Kinder, die noch nicht so viel Leseerfahrung haben. Mein Sohn hatte großen Spaß beim Lesen, hat oft geschmunzelt und war neugierig, wie der Fall rund um die gebrochene Feder gelöst wird.

Insgesamt ist Detektiv Spatz und die gebrochene Feder ein sehr gelungener Comic: liebevoll gestaltet, informativ, lustig und durchgehend unterhaltsam. Eine tolle Mischung aus Geschichte und Wissen, die Kinder spielerisch ans Thema Natur heranführt. Absolut empfehlenswert für kleine Detektiv- und Tierfans!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Eine unterhaltsame Coming-of-Age-Story mit viel Gefühl.

Prep
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„Prep“ von Curtis Sittenfeld hat mich wirklich gut unterhalten. Ich lese sehr gern Coming-of-Age-Geschichten und dieses Internatssetting mit Einblicken in die Welt der Reichen und Privilegierten fand ich ...

„Prep“ von Curtis Sittenfeld hat mich wirklich gut unterhalten. Ich lese sehr gern Coming-of-Age-Geschichten und dieses Internatssetting mit Einblicken in die Welt der Reichen und Privilegierten fand ich besonders spannend.

Im Mittelpunkt steht Lee Fiora, die mit vierzehn durch ein Stipendium an das Eliteinternat Ault bei Boston kommt. Für sie wirkt das zunächst wie der Eintritt in eine ganz neue, glänzende Welt. Doch ziemlich schnell merkt man, dass dort nicht alles so perfekt ist, wie es von außen scheint. Zwischen reichen Mitschülern und hohen Erwartungen fühlt sich Lee oft fehl am Platz und muss erst einmal ihren eigenen Weg finden.

Was mir gut gefallen hat: Lee ist keine perfekte Hauptfigur. Sie trifft nicht immer die besten Entscheidungen und wirkt manchmal unsicher oder unbeholfen. Trotzdem fand ich es interessant, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu erleben. Gerade diese ehrliche, manchmal auch unangenehme Selbstbeobachtung hat die Geschichte für mich sehr authentisch gemacht.

Der Roman begleitet Lee über mehrere Schuljahre hinweg – mit Freundschaften, ersten Gefühlen, Unsicherheiten und dem Wunsch, irgendwo wirklich dazuzugehören. Dabei zeigt das Buch auch sehr gut, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und dass Erwartungen im Leben nicht immer so erfüllt werden, wie man es sich vorstellt.

Insgesamt ist „Prep“ ein unterhaltsamer und gleichzeitig nachdenklicher Coming-of-Age-Roman, der einen gut durch die vielen Seiten trägt. Mir hat die Geschichte sehr gefallen und ich mochte besonders, wie ehrlich und realistisch Lees Entwicklung erzählt wird.

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