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Veröffentlicht am 26.01.2025

Spannend von Seite 1

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
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Silvester. Zwei Familien feiern, die 17-Jährigen Töchter feiern eine eigene Party. Am nächsten Tag ist eine von ihnen - Jennifer - verschwunden. Kurz darauf wird sie tot aufgefunden.

Ein Familiendrama ...

Silvester. Zwei Familien feiern, die 17-Jährigen Töchter feiern eine eigene Party. Am nächsten Tag ist eine von ihnen - Jennifer - verschwunden. Kurz darauf wird sie tot aufgefunden.

Ein Familiendrama mit guten aber leichten Krimi-Elementen, super spannender Schreibstil.

Das Buch ist aus 3 Perspektiven geschrieben, alles in der Ich-Perspektive. Es wird aus der Perspektive von Lollo (Jennifers Mutter), Nina (Mutter des anderen Mädchens) und Fredrik (Vater des anderen Mädchens) geschrieben. Ich mag ja, wenn es in solchen Büchern mehrere POVs gibt. Allerdings fand ich, dass man sich hier die Perspektive von Nina auch hätte sparen können. Ich will nicht sagen, dass es unpassend war es war aber auch nicht besonders nötig.
Viele beschreiben es als Psychothriller, was ich allerdings nicht unterzeichnen kann. Vielmehr hat es ganz leichte Krimi-Elemente, mit dem Unterschied, dass es eine Erzählung aus der POV von 3 verschiedenen Charakteren ist und nicht irgendein Kriminalkommissar im Fokus steht und ermittelt.
Es geht viel mehr um die Personen, deren Beziehungen und Geheimnisse.

Das Buch hält einen von der ersten Seite an fest, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es war so spannend. Man möchte unbedingt herausfinden was passiert ist und was sich hinter den ganzen Charakteren verbirgt. Am Ende gibt es natürlich die große Auflösung mit der man absolut nicht gerechnet hat.

Ein Super Buch, was ich wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Hörbuch

Dark Ivy – Halt mich fest
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Die Rezension bezieht sich auf das Buch aber auch allgemein auf die Dilogie.

Dark Ivy konnte mich insoweit überzeugen, dass es für mich ein Buch für Zwischendurch ist, wenn man z.B was sucht, was man ...

Die Rezension bezieht sich auf das Buch aber auch allgemein auf die Dilogie.

Dark Ivy konnte mich insoweit überzeugen, dass es für mich ein Buch für Zwischendurch ist, wenn man z.B was sucht, was man schnell durchlesen kann oder eine Pause von Büchern mit Komplexen Welten oder vielen Emotionen braucht.

Sowohl Band 1 als auch Band 2 waren ok. Weder unglaublich gut noch schlecht. Ein solides Mittelmaß voller New-Adult Klischees - Sie ist "Arm", er ist superreich. Sie kommt aus einer zerbrochenen Familie, hat natürlich was schreckliches erlebt. Sie schafft es auf eine Elite-Uni.

Eden, die Protagonistin, konnte mich bis zum Schluss nicht überzeugen. Ihre Art hat mich einfach nicht angesprochen vor allem ihr (falscher) Stolz, fehlende Tiefe, ständiges Overthinking, Selbstzweifel etc. Ich hatte gehofft, dass sie sich irgendwie entwickeln wird und vor allem wachsen wird, aber das war nicht der Fall. Bis zum Ende hin war sie ständig der Meinung, sie gehöre nicht dazu. Ich glaube erst wirklich zum Schluss-Schluss, also die letzten 5% des Buches, sagt sie endlich, dass sie ein Teil von der Unigesellschaft und der Gruppe dort ist. Obwohl ich als Leser absolut keine Anhaltspunkte dafür gesehen habe, die so ein Denken unterstützen würden. Show, don't tell!!! Und es wurde eben nichts gezeigt, was sie soooo krass an ihrer Zugehörigkeiten Zweifeln lässt.

William mochte ich hingegen sehr. Endlich mal ein männlicher Protagonist, der mal kein Aloch, Badboy vom Feinsten trotz viel Kohle ist (wie das normalerweise in den NA-Büchern so ist) und er kommt aus einer liebevollen Familie, ohne verbitterte Eltern.

Das Buch hatte wenig Dramen, was ich gut fand. Die Beziehung zwischen Eden und William fand ich auch doch recht gelungen und authentisch. Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr. Es hat mir auch gut gefallen, dass man viel vom College-Leben mitbekommen hat und das Thema keine Nebenrolle spielte.

Band 2 fand ich ein wenig schwächer als Band 1, vor allem weil am Ende irgendwie doch einiges sehr schnell ging...

Das Buch hat mich aber im großen und ganzen gut Unterhalten und war wie gesagt was nettes für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Neee, zu langatmig

Kingdom of Crows 1: House of Beating Wings
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Ich habe jetzt lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll und mich letztendlich dazu entschieden, dem Buch nicht mehr als 1,5 Sterne zu geben.

Zum Positiven:
- der Anfang war inhaltlich ok. Nicht ...

Ich habe jetzt lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll und mich letztendlich dazu entschieden, dem Buch nicht mehr als 1,5 Sterne zu geben.

Zum Positiven:
- der Anfang war inhaltlich ok. Nicht unbedingt ultra spannend aber passend und hatte was, was mich weiterlesen lies. Der Schreibstil war auch total in Ordnung. Zwar konnte ich mit niemanden warm werden, aber inhaltlich hatte es schon zum weiterlesen animiert. Generell würde ich den Schreibstil als soliden Mittelmaß bezeichnen... Jedenfalls bis zur Mitte.
Das war's dann leider auch schon mit dem Positiven.

Zum Negativen:
Es gab in der dt. Übersetzung sooooo unglaublich viele Fehler. Rechtschreib-, Grammatik-, Satzfehler etc. Alles was man sich an Fehlern was das sprachliche angeht vorstellen kann war in dem Buch bis Seite 150 mehr als 10 mal vertreten!! Es waren auch teilweise so gravierende Fehler, dass ich das Buch gegen ne Wand schmettern wollte. Die Fehler ließen nach, kamen dann aber irgendwann wieder. Hier fehlten mal Buchstaben, da war mal ein Wort im Satz, was gar nicht dort hingehörte. Dann fing mal wieder wörtliche Rede an, hörte aber irgendwie nie auf, da wurden dann einfach mal wieder Satzzeichen vergessen. Ich könnte die Liste unendlich lang weiter fortsetzen. 2-3 Fehler in einem Buch sind normal und könnte man ja als "überlesen" oder Flüchtigkeitsfehler abstempeln. Aber so viele Fehler wie in diesem Buch hatte ich noch NIE. Das war so viel, dass ich bezweifle, dass das Buch wirklich nach der Übersetzung beim Lektorat war. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Zu den inhaltlichen Kritikpunkten:
Das Buch war irgendwann einfach nur noch langweilig und ich habe mich durchkämpfen müssen. Ich hatte auch irgendwie durchgehend die Hoffnung, dass jetzt doch noch was kommt, dass das Buch besser machen wird. Es kam nichts. Ab dem Zeitpunkt, wo die Protagonistin alleine auf ihre "Mission" loszieht war das Buch todeslangweilig. Da konnte auch der Schreibstil nicht mehr mithalten.
Ich konnte zudem mit keinem der Charaktere warm werden. Keiner hat mich besonders angesprochen, die Protagonistin war die nervigste und schlimmste von allen. Ich konnte keine ihrer Handlungen nachvollziehen, noch ihr Denken etc. Ihre Naivität war zum kotzen.
Der Loveinterest ist zwar ständig in ihren Gedanken (kotz) aber auf der Bildfläche nur wenig, meiner Meinung nach. Ich finde auch, dass man das Buch NICHT in die Kategorie "Romantasy" zuordnen sollte. Romance?!? WOOO?? Dieses winzig kleine bisschen ? Oder reicht es seit neustem plötzlich, wenn die Protagonistin so unsterblich verliebt in ihn ist, dass sie jede Sekunde an ihn denkt? I doubt it.
Die Story war dann auch Overall nicht überzeugend. Absolut gar nicht, es hat auch einfach keinen Spaß gemacht.

Und deshalb kann ich dem Buch nicht mehr Sterne als 1,5 geben und kann das Buch von meiner Seite aus absolut nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Besser als Westwell

Coldhart - Strong & Weak
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Da mich die Westwell-Reihe von Lena Kiefer nicht so ganz abholen konnte, habe ich lange gezögert, ob ich nun die Coldhart Reihe anfangen sollte, vor allem weil ich mir nicht wirklich was mit Elijah als ...

Da mich die Westwell-Reihe von Lena Kiefer nicht so ganz abholen konnte, habe ich lange gezögert, ob ich nun die Coldhart Reihe anfangen sollte, vor allem weil ich mir nicht wirklich was mit Elijah als Protagonist vorstellen konnte. Aufgrund meiner Zweifel habe ich mich deshalb dazu entschieden, das Buch als Hörbuch anzufangen und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich war von Elijah's Charakterentwicklung, von der man aber nichts mitbekommt, sehr überrascht. Anfangs hatte ich Zweifel, ob mich das so überzeugen könnte und ich Lena Kiefer das so abnehme, aber meine Zweifel wurden sehr schnell weggeblasen. Und naja, immerhin sind auch mehrere Jahre vergangen.
Ich mochte sowohl Felicity als auch Elijah sehr sehr gerne. Beide konnten mich zu 100% überzeugen, womit ich anfangs nicht gerechnet hätte.
Elijah wirkt nahezu ungreifbar, distanziert, kalt... Aber das passt auch total. Felicity ist aufgeschloßen, selbstbewusst.
Die Lovestory zwischen den beiden entwickelt sich sehr sehr langsam, Slowburn vom feinsten.. ABER es war total passend und stimmig. Und trotzdem war durchgehend das gewisse Etwas da.
Auch Elijah's Jungstruppe, die ab und zu vorkommt, mochte ich sehr.
Natürlich war das Buch (bzw. das Ende) ziemlich durchschaubar, aber das hat mich jetzt nicht gestört.

Ich freue mich schon darauf die Reihe fortzusetzen und frage mich, was noch alles kommen wird. Im Moment hat die Reihe für mich mehr Potenzial als Westwell.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Herzensbuch

An Optimist's Guide to Heartbreak
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"Man glaubt man weiß, was kommt, dabei weiß man es nie wirklich. Und manchmal, wenn man denkt, dass etwas zu Ende geht, ist es eigentlich der Anfang von etwas Schönem."

Was soll ich sagen? Ein absolutes ...

"Man glaubt man weiß, was kommt, dabei weiß man es nie wirklich. Und manchmal, wenn man denkt, dass etwas zu Ende geht, ist es eigentlich der Anfang von etwas Schönem."

Was soll ich sagen? Ein absolutes Herzensbuch! Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt.
Ich glaube ich habe noch nie so viel in einem Buch markiert wie hier. So viele schöne Sätze, so viele schöne Stellen, die in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst haben. Ich kann mich gar nicht entscheiden was ich am schönsten fand.

Lucy hat mich als Protagonistin komplett überzeugt. Sie ist witzig, authentisch, süß und hat ein gutes Herz. Cal hat mich auch von der ersten Seite an überzeugen können. Ebenfalls ein sehr authentischer Protagonist. Beide wirken auf mich auch älter als sie eigentlich sind. Sie sind erwachsen, realistisch.
Die Dynamik zwischen den beiden stimmt von vorne bis hinten. Das Buch hat ein angenehmes Tempo, man kann es super leicht lesen. Der Schreibstil konnte mich auch überzeugen. Schön und leicht, so mag ich das gerne.
Der erwartete super Heartbreak kam nicht, was mich vermuten lässt, dass Band 2 ein komplettes Heartbreak-Buch sein wird. Aber darauf kann ich mich vorbereiten. ;)

Mir hat nichts an dem Buch gefehlt. Ich hatte so viel Spaß beim lesen und habe es so sehr ins Herz geschlossen.
Absolutes Highlight!

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