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Veröffentlicht am 09.05.2024

Unausgeschöpftes Potenzial, wenig Inhalt, nicht überzeugende Protagonistin

The Idea of You
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Age-Gap mal anders. Nicht das klassische "Mann älter als Frau" sondern andersrum.
Hier ist die Frau, Solène, älter als der Mann. Hinzu kommt auch noch der Fakt, dass Hayes ein Star ist.
Die beiden lernen ...

Age-Gap mal anders. Nicht das klassische "Mann älter als Frau" sondern andersrum.
Hier ist die Frau, Solène, älter als der Mann. Hinzu kommt auch noch der Fakt, dass Hayes ein Star ist.
Die beiden lernen sich auf einem Konzert von Hayes kennen, bei einem Meet&Greet.
Solène ist dort mit ihrer Tochter und ihren 2 Freundinnen. Bei Hayes scheint es von Anfang an klar zu sein, dass er sich von der älteren Frau hingezogen fühlt.
Ich lese gerne Age-Gap Geschichten. Und dachte, dass es auch mal ganz interessant wäre eine Geschichte zu lesen, wo nicht der Mann älter ist sondern die Frau.

Eigentlich ist das eine echt gute Idee. Nur leider schwach umgesetzt.
Solène, 40, Mutter einer 12-Jährigen Tochter - Hayes, 20, Sänger einer weltweit bekannten Boygroup.

Hayes hatte für mich anfangs zwei Gesichter. Einmal der Hayes, der nur mit Solène ist und einmal der Hayes, wenn noch andere dabei sind. Und anfangs war ich im Zwiespalt was ich von ihm halten soll, mit der Zeit ist er mir aber doch irgendwie ans Herz gewachsen.
Solène wurde mir von Kapitel zu Kapitel immer unsympathischer. Oftmals wirkte sie auf mich auch eher unreif. Dabei hatte ich beim reinlesen in die ersten beiden Kapitel echt das Gefühl, dass das eine starke Protagonistin sein wird.
Es ging wirklich ziemlich schnell zwischen den beiden los, was ich überraschend aber jetzt nicht unglaublich schlimm fand. Irgendwie hat es gepasst.
Naja. Je mehr ich gelesen habe, desto gelangweilter war ich aber. Ich merkte sehr schnell, dass mir irgendwas fehlt.. Das alles zwischen Solène und Hayes ist so unglaublich oberflächlich geschrieben. Das Buch hatte für mich wenig Tiefe. Für mich gab es irgendwie kaum Inhalt in dem Buch, alles war gleich. Wenig Spannung, kaum "Aha" oder "Wow" Momente. Hier und da hat man versucht Szenen mit einzubringen, die dann aber irgendwie nie richtig zur Sprache kamen. Es wirkte auf mich so als würde man so versuchen irgendwie die eh schon endlosen Kapitel zu füllen und dem Buch mehr Drama zu verpassen. War aber einfach unnötig.
Was mir auch bitter aufgestoßen ist, ist dass Solène Hayes relativ häufig als "Jungen" bezeichnet. Ich glaube in einer Szene sagt sie sogar "kleiner süßer Junge" - ehm wtf? Du vö***** mit diesem "Jungen". Ich meine was sagt das über sie aus? Irgendwie komisch.

Das Ende kam für mich wenig überraschend. Ich habe damit gerechnet.
Es ist für mich also leider kein Buch, welches ich weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Gelungener Reihenauftakt

Westwell - Heavy & Light
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Gelungener Reihenauftakt, mit viel Luft nach oben.

Der erste Band der Westwell-Reihe hat mir gut gefallen, allerdings hatte ich paar Kritikpunkte.
Ich finde am gesamten Buch den Schreibstil am gelungensten. ...

Gelungener Reihenauftakt, mit viel Luft nach oben.

Der erste Band der Westwell-Reihe hat mir gut gefallen, allerdings hatte ich paar Kritikpunkte.
Ich finde am gesamten Buch den Schreibstil am gelungensten. Das Buch liest sich gut, flüssig und leicht. Man ist sofort in der Geschichte drin und hat Lust weiterzulesen.
Was ich auch positiv hervorheben muss ist auch, dass sich die beiden Protagonisten Helena und Jess auf Augenhöhe begegnen. Ich meine damit, dass beide aus den selben (finanziellen) Verhältnissen kommen. Ich kann es einfach nicht mehr lesen (in anderen Büchern), dass einer der Protas reich ist und der andere arm.
Von den beiden konnte mich Jess ganz klar überzeugen, mit Helena bin ich bis zum Schluss nicht ganz warm geworden. Sie ist für mich einfach zu naiv und heuchlerisch. Zudem hatte ich das gesamte Buch über das Gefühl, dass sie ihrer toten Schwester Valerie nacheifern möchte und gerne so wäre wie sie und sich auch anfangs so gibt - wenns hart auf hart kommt ist sie dann aber das kleine Mäuschen was Mami und Papi gehorcht. Irgendwie fehlte mir vor allem bei ihr die Tiefe. Die eigene Persönlichkeit, die Stärke. Leider eine sehr schwache Protagonistin.

Die Story insgesamt hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass sich das Buch die ganze Zeit auf der selben Spannungslinie bewegt - was nicht unbedingt immer schlecht sein muss! Hier passt es ganz gut rein. Es gab nur ein High und das kam natürlich (wen wundert's??) zum Schluss, bei solchen Büchern ja inzwischen Standard.

Overall kann ich sagen: Guter, gelungener Reihenauftakt mit Luft nach oben. Ich werde die Reihe weiterlesen und kann sie auch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Leider kann ich dem Buch nicht mehr als großzügige 3 Sterne geben.

Das Leuchten der Rentiere
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Ich habe was anderes erwartet und ich habe auch mehr erwartet.
Vorweg muss ich vielleicht erwähnen, dass ich leider in meiner Buchhandlung von einer der Buchhändlerinnen auch irgendwie "beeinflusst" ...



Ich habe was anderes erwartet und ich habe auch mehr erwartet.
Vorweg muss ich vielleicht erwähnen, dass ich leider in meiner Buchhandlung von einer der Buchhändlerinnen auch irgendwie "beeinflusst" wurde, indem man mir sagte, dass "Das Leuchten der Rentiere" vom Stil her genau wie "Der Gesang der Flusskrebse" ist. Und naja was soll ich sagen? Ich mochte letzteres nicht. Dementsprechend hatte ich kleine "Vorurteile" und war bisschen demotiviert. Ich habe das Buch trotzdem gelesen in der Hoffnung, dass es nicht ganz so ist wie "Der Gesang der Flusskrebse" und mich überzeugen wird. Ich wurde aber nicht vom Buch überzeugt.
In der Tat habe ich auch Parallelen erkannt und finde auch, dass es stark an das Buch von Delia Owens erinnert. Natürlich frage ich mich, ob ich die selbe Meinung hätte, hätte man mir nicht gesagt, dass die Bücher sich vom Stil ähneln.
Dieses Buch hier war aber ein bisschen besser. Vom Schreibstil (auch wenn dieser bisschen emotionaler sein könnte) als auch der Story an sich. Es war ein interessanter und informativer Einblick in das Leben des samischen Volkes. Auch wenn die Geschichte nicht auf wahren Begebenheiten beruht.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Guter Einstieg in die Reihe

Vampire Academy - Blutsschwestern
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Die Leserunde ist nun vorbei - es wird Zeit für eine komplette Review.

Der Anfang war ein wenig langsam... Zum Glück kam ich dann doch aber gut in die Story rein. Das Buch liest sich wirklich flüssig. ...

Die Leserunde ist nun vorbei - es wird Zeit für eine komplette Review.

Der Anfang war ein wenig langsam... Zum Glück kam ich dann doch aber gut in die Story rein. Das Buch liest sich wirklich flüssig. Der Schreibstil ist leicht, ohne viel unnötigen Schnick-Schnack und ziemlich jugendlich - was aber zu erwarten war.

Generell muss ich sagen, dass ich mich beim lesen wieder gefühlt habe wie 14/15 - sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil. Das Buch erinnert mich einfach total an die Bücher, die ich so in diesem Alter gelesen hatte. Das war irgendwie erfrischend.

Ich mochte die Charaktere und fand sie alle passend. Besonders Lissa und Christian habe ich ins Herz geschlossen und fieberte mit.
Das Setting kam gut rüber und hat mich auch überzeugen können.

Trotz allem muss ich sagen, dass mir irgendwie was gefehlt hat. Vor allem der Romance Teil. Ich hatte irgendwie die Erwartung, dass da mehr Romance zum Vorschein kommt und vor allem habe ich mit mehr Dynamik zwischen Rose und Dimitri gerechnet. So war das aber nicht. Ich würde das Buch deshalb auch nicht in die Kategorie "Romance" einsortieren.

Im Großen und Ganzen ein guter Einstieg in die Reihe und das perfekte Buch für einen "schnellen read". ;)

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