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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

Solider Thriller

Der letzte Gast
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Mia ist eine sympathische junge Frau, die in einer WG lebt und ihr Geld damit verdient, Hunde auszuführen. Als Dogwalkerin betreut sie auch Coco die Hündin von Berna Kiening. Mit dem Neffen von Berna war ...

Mia ist eine sympathische junge Frau, die in einer WG lebt und ihr Geld damit verdient, Hunde auszuführen. Als Dogwalkerin betreut sie auch Coco die Hündin von Berna Kiening. Mit dem Neffen von Berna war sie kurzzeitig liiert und die Geschichte nahm keinen guten Ausgang, mit Berna allerdings versteht sich Mia sehr gut. Die nette alte Dame ist sehr krank und hat sich einen Termin zur Sterbehilfe im Ausland geben lassen und hat noch 4 Wochen Zeit ihre Angelegenheiten zu ordnen. Mia findet Berna stranguliert auf, als sie von einem Spaziergang mit Coco zurückkommt. Berna hat vor ihrem Tod noch Andeutungen gemacht, dass sie Besuch hätte und wirkte verwirrt. Mia ist daher eine wichtige Zeugin, ermittelt aber selbst und macht sich bei Bernas Familie damit nicht sehr beliebt. Bei der Polizei kommt sie nicht gerade glaubwürdig rüber, da sie sich sehr reinhängt und verschiedene Fährten verfolgt.



Flüssig geschriebener Krimi mit einer sehr engagierten Hauptfigur. Deutsche Ermittlungsarbeit mit verschiedenen Fährten. Wer dann der Mörder ist, ist dann doch sehr vorhersehbar. Einige nette Charaktere hält das Buch bereit. Ich könnte mir vorstellen, dass Mia ein Seriencharakter wird, Potential ist vorhanden.

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Veröffentlicht am 23.10.2019

Gut und umfassend erklärt

Schlank durch Intervallfasten
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Das Cover ist durch die frischen Farben ansprechend. Der Autorin gelingt es ein Sachthema interessant und ausführlich und trotzdem kurz und knapp auch absoluten Laien rüberzubringen. Gut recheriert enthält ...

Das Cover ist durch die frischen Farben ansprechend. Der Autorin gelingt es ein Sachthema interessant und ausführlich und trotzdem kurz und knapp auch absoluten Laien rüberzubringen. Gut recheriert enthält das Buch alles was man zum Thema Intervallfasten wissen muss. Der Schreibstil ist flüssig und es wird zu keiner Zeit langweilig. Im hinteren Teil des Buches befinden sich noch Rezepte, die einem das Fasten erleichtern.

Ich habe schon mehrere Bücher über das Intervallfasten gelesen, da die Bücher über das Thema ja wie Pilze aus dem Boden schießen, aber keins hat mich bisher so überzeugt wie dieses.

Absolute Empfehlung, habe es auch schon oft verliehen und faste selbst seit ca. 3 Monten mit der 5 : 2 Methode, was mir gut bekommt. Die Fragen, dich ich dazu hatte wurden mir in diesem Buch gut beantwortet.




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Veröffentlicht am 23.10.2019

Alicia verschwindet

Alicia verschwindet
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Robert ein attraktiver junger Mann der Upperclass ist eng mit Alicia einer Fotografin befreundet, die er sehr verehrt, sich ihr aber nicht gewachsen fühlt. Eines Tages verschwindet sie ohne ein Wort und ...

Robert ein attraktiver junger Mann der Upperclass ist eng mit Alicia einer Fotografin befreundet, die er sehr verehrt, sich ihr aber nicht gewachsen fühlt. Eines Tages verschwindet sie ohne ein Wort und ist auch übers Handy nicht zu erreichen. Robert sucht in ihrer Wohnung für die er für Notfälle einen Schlüssel hat, nach Hinweisen. Einzig ihr Lieblingsbuch - Sturmhöhe – von Emily Bronte liegt in der sonst aufgeräumten Wohnung als Hinweis, außerdem gibt es 3 Fotos. Robert bittet seinen Freund Dr. Heathcliff um Hilfe, da er selbst keine Ahnung hat, was er mit den Hinweisen anfangen soll und Ali ihm damit sagen will.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Dr. Heathcliff. Ungewöhnliches Buch, ich fand es schwer reinzufinden und obwohl das Buch nur 240 Seiten umfasst, habe ich fast 3 Wochen gebraucht, da mich die Geschichte so gar nicht gefesselt hat. Man hätte sicher mehr aus der Geschichte machen können. Das Ende konnte mich auch nicht überzeugen. Der Bezug auf - Wuthering Heights und auch die kleine Liebesgeschichte war eine nette Idee, kann das Buch aber auch nicht retten.

Was der Klappentext versprochen hat, konnte die Geschichte leider nicht halten.

Veröffentlicht am 23.10.2019

Brilliant

Der digitale Tod
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Seit Juni 2017 hat Facebook über zwei Milliarden User. Und alle werden sterben. Früher oder später zumindest. Manche erst in zehn oder zwanzig Jahren, manche aber noch heute, im Laufe des Tages.“ Dieser ...

Seit Juni 2017 hat Facebook über zwei Milliarden User. Und alle werden sterben. Früher oder später zumindest. Manche erst in zehn oder zwanzig Jahren, manche aber noch heute, im Laufe des Tages.“ Dieser fulminante Einstieg in die Geschichte macht Gänsehaut, zumindest bei mir. Das Buch mit diesem brisanten, aber absolut hochaktuellem Thema ist von Tobias Schrödel sensibel und interessant von allen Seiten beleuchtet.


Was passiert mit den vielen Datengräbern bei Facebook oder Instagram ? Dürfen Eltern die Handydaten – Fotos und Whatsapp-Chats - oder auch Facebookverläufe ihres toten Kindes einsehen ? Auf diese Frage gibt es kein klares Ja oder Nein, da einfach jeder Fall besonders ist und viel zu viele Emotionen damit verbunden sind.

Eine Mutter hat sich an den Autoren gewandt, weil er das Handy ihrer toten Tochter knacken soll, damit sie die letzten Bilder und auch Sprachnachrichten ihrer Tochter bekommen kann. Tobias sagt erst sofort zu, hat aber dann doch Zweifel, ob er das richtige tut. Jeder hat natürlich erstmal eine Meinung zu diesem Thema. Es kommen ein Jurist, ein evangelischer Pfarrer, eine Trauerrednerin und ein Kommunikationswissenschaftler zu Wort.

Zitate
Christian Solmecke – Jurist.
Das Gesetz darf da keinen Unterschied zu Briefen machen. Die werden seit Jahrhunderten vererbt. Auch da wusste der Schreiber, dass irgendwann die Erben lesen können, was er über sie geschrieben hat.

Bernhard Götz – evangelischer Pfarrer
Suizid ist eine Anklage an das Umfeld. So sehen wir es zumindest. Antworten entlasten oder belasten.

Früher hattest du 36 Fotos auf einem Agfa-Film. Jedes Foto war en Ereignis. Die Bilder waren überschaubar und weitergebbar. Heute hast du tausende Fotos auf dem Handy. Das ist nicht überschaubar und macht ein Leben am Ende ereignislos. Es bleibt letztendlich keine wertige Erinnerung übrig.

Birgit Aurelia Janetzky – Trauerrednerin und Expertin für digitalen Nachlass
Um 2008/2009 herum wollte ich einmal einen Eintrag im Internet über mich löschen lassen. Das war unheimlich mühsam und ich fragte mich: Wie soll ein Toter das tun ?

Viele Aussagen in diesem Buch sind so wahr, einem selbst aber gar nicht bewusst. Es ist spannend zu lesen mit ein bisschen schwarzem Humor. Die Geschichte wird bei mir noch lange nachklingen und das Buch von mir noch an Freunde und Familie weitergegeben werden. Eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.10.2019

Träume kennen kein Alter

Träume kennen kein Alter
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Dafür bin ich zu alt, sollte ich nochmal was neues anfangen ? Gerade Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind gefestigt und wissen was sie wollen bzw. was sie nicht wollen und dann sich verändern oder ...

Dafür bin ich zu alt, sollte ich nochmal was neues anfangen ? Gerade Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind gefestigt und wissen was sie wollen bzw. was sie nicht wollen und dann sich verändern oder durchstarten ? Egal ob beruflich oder privat, Verändungen, die man selbst herbeiführt, bedürfen Mut und Zuspruch von Verwandten und Freunden sind da sicher hilfreich.

Die Geschichten werden von sehr unterschiedlichen Menschen erzählt und manche haben mich auch sehr berührt. Einige erzählen auch einfach nur über Veränderungen, die das Rentendasein oder der Auszug von Kindern mit sich bringt. Es gibt Geschichten über Trauer, wenn ein Ehepartner stirbt oder Krankheit und wie man damit umgeht und über die Wechseljahre.

Ich habe das Buch sehr genossen und es sind sicher für jeden Leser ein paar Lieblingsgeschichten dabei.