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Veröffentlicht am 29.07.2018

Toller Zeitvertreib

Percy Jackson 3: Der Fluch des Titanen
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Im dritten Teil der Percy Jackson Serie geht es wieder hoch her. Die Titanen rüsten zum Krieg gegen die Götter und Percy steckt wie immer mittendrin. Diesmal muss er versuchen die Göttin Artemis aus den ...

Im dritten Teil der Percy Jackson Serie geht es wieder hoch her. Die Titanen rüsten zum Krieg gegen die Götter und Percy steckt wie immer mittendrin. Diesmal muss er versuchen die Göttin Artemis aus den Fängen ihrer Feinde zu befreien und ganz nebenbei noch zu überleben. Als ob das nicht schon genug wäre, gibt es da ja auch noch die Prophezeiung...

Meinung:
So viel Neues gibt es nicht zu sagen, da die Reihe ja jedesmal gleich aufgebaut ist. Percy und seine Freunde erleben wieder spannende Abenteuer und müssen sich mit immer neuen Feinden rumschlagen. Dabei kramt der Autor wieder tief in seiner Schatzkiste und verarbeitet immer mehr griechische Mythen und Sagen in seinen Geschichten. Eine Sache die mir an seinen Büchern immer aufs Neue gefällt. Sie lehren ebenso gut, wie sie unterhalten, denn nur die Wenigsten haben wohl die komplette Göttersaga im Kopf.

Negativ fällt mir wie immer die viele Hilfe von Aussen auf. Das ist mir im Regelfall zu einfach für die Heldentruppe. Schmunzeln musste ich allerdings fast am Ende des Buches, wo der Autor sich unterschwellig genau für diesen Umstand entschuldigt. Das Problem scheint ihm selbst klar zu sein.

Fazit:
Unterhaltsam wie immer.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Leider nicht so spannend wie erhofft

Ins Dunkel
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Jane Haper entführt uns mit ihrem Thriller "Ins Dunkel" mitten in den australischen Buch. Fernab der Zivilisation soll Alice Russel, Angestellte in einem erfolgreichen Familienunternehmen, mit 4 weiteren ...

Jane Haper entführt uns mit ihrem Thriller "Ins Dunkel" mitten in den australischen Buch. Fernab der Zivilisation soll Alice Russel, Angestellte in einem erfolgreichen Familienunternehmen, mit 4 weiteren Kolleginnen eine Teambuildingmaßnahme absolvieren. Die Aufgabe für die Frauen besteht aus einer mehrtägigen Wanderung durch den Busch, nur mit Kompass und Karte bewaffnet. Am Tag der erwarteten Rückkehr, kehren allerdings nur 4 Frauen zurück, alle außer Alice. Ermittler Aaron Falk nimmt die Ermittlungen auf.

Meinung:
Die Autorin hat auf einen spannungsreichen Thriller hingearbeitet, was ihr leider nur zum Teil gelungen ist.
Das Setting lädt natürlich sehr ein. Ein dunkler Wald, weit und breit keine Rettung und eine Gruppe einsamer Frauen. So weit so schön. Dazu kommt der klassische Aufbau mit mehreren Verdächtigen und einem unklaren Tatbestand. Auch das kann durchaus seinen Reiz haben. Leider lässt der Thriller für mich trotzdem an Spannung missen. Die wirklich bedrohlichen Szenen und Stimmungen, gehen unter Geplänkel über Kleinigkeiten ein wenig unter. Schade drum, denn aus dem Setting hätte man atmosphärisch mehr machen können. Trotzdem war die Spannung zumindest teilweise Thrillertauglich und damit in Ordnung.

Etwas mehr Probleme hatte ich da tatsächlich mit den Charakteren. Es war für mich niemand dabei, den ich wirklich sympathisch gefunden hätte oder mit dem ich mich hätte identifizieren wollen. Alle waren irgendwie zickig und sehr oberflächlich. Die Ermittler fand ich noch am normalsten und auch am ehesten sympathisch, wobei nicht so viel über sie berichtet wurde.

Der stärkste Pluspunkt des Buches waren für mich die einzelnen Handlungsfäden, die gut vernetzt wurden. Die Ideen waren stimmig und nicht unlogisch. Hier hat Jane Harper einen soliden Job gemacht.

Fazit:
Ein solider Thriller, mit ausbaufähiger Spannung und wenig liebenswerten Charakteren.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Das Camp gerät in Gefahr

Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
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Im zweiten Band der Reihe rund um das Halbblut Percy Jackson gerät sein Freund Grover in große Gefahr und auch die anderen Halbgötter im Camp bekommen es mit immer neuen Feinden zu tun.
Wird Percy seine ...

Im zweiten Band der Reihe rund um das Halbblut Percy Jackson gerät sein Freund Grover in große Gefahr und auch die anderen Halbgötter im Camp bekommen es mit immer neuen Feinden zu tun.
Wird Percy seine Freunde retten können?

Auch der zweite Teil der Reihe macht Spaß. Es kommen immer mehr Figuren der griechischen Mythologie ins Spiel, sodass reichlich Abwechselung herrscht. Trotzdem wird es nicht unübersichtlich, da das Gerüst der Story immer das gleiche bleibt. So kann man sich als Leser voll auf die Handlung einlassen und mit Percy und seinen Freunden mitfiebern. (Hier darf gesagt werden, das für mich eine neue Lieblingsfigur dazukommt, die hoffentlich auch in den nächsten Bänden noch für ein Schmunzeln sorgen wird. Kennenlernen müsst ihr sie aber selber, da ich nicht spoilern mag )

Ebenso abwechselungsreich wie die Figuren sind die immer wechselnden Schauplätze, die die junge Heldentruppe während ihrer Abenteuer bereist. So kommt man als Leser mal in schwindelerregende Höhen und mal in die Tiefen der Meere.
Als Ausgangsbasis dient immer wieder das Half-Blood Camp, das ein wenige Ruhe in die sonst temporeichen Bücher bringt.

Bis dahin finde ich die Bücher also wirklich gelungen. Was mich ein wenig an diesem Teil stört ist die viele Hilfe von Außen, wenn es brenzlig wurde. Da hätte es bestimmt schönere Lösungen geben können. Abgesehen von dieser Kritik hatte ich aber wieder ein paar schöne Stunden mit einem schönen Jugendbuch.




Veröffentlicht am 19.07.2018

Fantasievoller Auftakt

Percy Jackson 1: Diebe im Olymp
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Der junge Percy Jackson hat immer das Gefühl irgendwas falsch zu machen. Zu Hause schnautzt ihn der Stiefvater den lieben langen Tag an und in der Schule bekommt er ständig Verweise, obwohl er für sein ...

Der junge Percy Jackson hat immer das Gefühl irgendwas falsch zu machen. Zu Hause schnautzt ihn der Stiefvater den lieben langen Tag an und in der Schule bekommt er ständig Verweise, obwohl er für sein Unglück ja gar nichts kann. Irgendwie scheint er für ein normales Leben einfach nicht gemacht zu sein. Wie auch? Schließlich ist er ein Halbgott, wovon er noch nichts ahnt. Doch bei einem Ausflug dämmert ihm die Wahrheit und verändert sein ganzes Leben.

Rick Riordan ist bekannt für seine überbordende Fantasie. Spätestens nach der Lektüre seiner Percy Jackson Reihe weiß man warum. Die Geschichten, in denen er die alten griechischen Göttersagen in ein modernes Phantasymärchen verpackt, strotzen nur so von amüsanten Einfällen. Manchmal gehen dabei ein wenig die Pferde mit ihm durch und er muss aufpassen, das die Ideen statt witzig nicht lächerlich werden. Das passiert aber tatsächlich nur ganz selten. Der Großteil des Buches ist toll zu lesen.

Aber nicht nur die Ideen gefallen mir. Auch die Charaktere, besonders die Heldengruppe und die Beschreibung der Götter sind sehr greifbar, sodass schnell Kopfkino angesagt ist. Wem das Kopfkino nicht reicht, dem sei der Film ans Herz gelegt, der mir auch sehr gut gefallen hat.

Den Schreibstil möchte ich natürlich auch nicht unerwähnt lassen, auch wenn ich finde das dieser doch immer sehr geschmacksabhängig ist. Für mich lässt er sich sehr flüssig lesen, eben so wie es für Jugendbücher typisch ist. Ich habe aber auch schon einige Stimmen gehört, die ihn nicht mögen. Da macht es vielleicht wirklich Sinn mal eine Leseprobe zu begutachten, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

Fazit:
Ein wunderbarer erster Teil, bei dem der Autor aufpassen muss, das er sich manchmal nicht vergallopiert. Etwas weniger wäre mehr gewesen, ansonsten macht es aber ganz viel Spaß.

Veröffentlicht am 14.07.2018

Ein Muss für Freunde von Selection und Co.

Wenn die Sterne Schleier tragen
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Mit dem Auftakt der Cecilia Reihe ist der Autorin Anna Nigra ein tolles Debüt gelungen. Mich hat ihr Werk gleich positiv an Bücher wie die Selectionreihe erinnert, die ich sehr mochte.

Gekonnt mischt ...

Mit dem Auftakt der Cecilia Reihe ist der Autorin Anna Nigra ein tolles Debüt gelungen. Mich hat ihr Werk gleich positiv an Bücher wie die Selectionreihe erinnert, die ich sehr mochte.

Gekonnt mischt Nigra dabei die Prinzessinnenträume von kleinen (und großen Mädchen) mit höfischer Intrige und Weltpolitik.
Hier gefällt mir besonders die drei Reiche Idee, sowie die Monarchie als Form der Macht. Sie gestaltet den Rahmen der Geschichte für mich persönlicher, als wenn es sich um ein großes Abgeordnetenhaus handeln würde.

Aber nun weg von der Politik und hin zur Liebesgeschichte, dem Grund, warum die Meisten wohl zu diesem Buch greifen. Hier muss ich ganz klar sagen, dass der Leser Altbewährtes erwarten darf. Eine junge Frau zwischen zwei Männern, die klassische Dreiecksgeschichte eben. Positiv finde ich, das diese auch gleich im Klappentext angekündigt wird, sodass man sich darauf einstellen kann. Es gibt schließlich genug Leser, die damit gar nichts anfangen können. Ansonsten gibt es wirklich romantische und auch etwas ausgefallenere Szenen, beispielsweise das Turmzimmer, die mir sehr gefielen. Weniger mochte ich die Schnelligkeit der vermeintlichen Liebe. Verliebtheit hätte mir hier besser gefallen.

Der zweite, größere Kritikpunkt weswegen ich einen Stern abziehen musste ist die Protagonistin Cecilia. Sie ist mir eigentlich ganz sympathisch, handelt für mich aber nicht nachvollziehbar. Mal ist sie wahnsinnig mutig, dann wieder absolut feige, mal bedacht, mal völlig gedankenlos, mal aufmerksamkeitsheischend, mal übertrieben schüchtern. Hier hätte ich mir eine etwas festere Persönlichkeit gewünscht.
Der Rest der Figuren sagt mir zu und ich bin gespannt, wie sie sich im nächsten Band noch entwickeln werden.

Fazit:
Eine schöne Prinzessinnengeschichte mit spannendem Hintergrund. Nach einem riesigen Cliffhanger, der relativ abrupt kommt, bin ich sehr gespannt, was Band 2 zu bieten hat.