mir hat der thrill gefehlt
Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.Fabian Jancke ist mit seiner Frau im Wohnmobil unterwegs wird aber durch ein totes Tier auf der Fahrbahn ausgebremst. Wenig später verschwindet er spurlos.
Auch zwei Jahre später hat seine Schwester Evelyn ...
Fabian Jancke ist mit seiner Frau im Wohnmobil unterwegs wird aber durch ein totes Tier auf der Fahrbahn ausgebremst. Wenig später verschwindet er spurlos.
Auch zwei Jahre später hat seine Schwester Evelyn das Verschwinden noch nicht überwunden, zu dem kommt, dass die Ermittlungen eingestellt wurden. Ihre Arbeit als forensische Psychologin ist ihre einzige Motivation. Dann wird sie bei einer neuer Mordserie um Hilfe gebeten. Auf Campingplätze geschehen mehrere Morde und der Täter verschwindet unerkannt. Bis er gesehen wird und Evelyn das Phantombild erreicht und sie einen gefährlichen Entschluss fasst.
Dieses Buch ist mein zweites von dem Autor, das erste (Stalker) hat mir recht gut gefallen und ich wurde neugierig.
Vom Schreibstil her fand ich das Buch gut, denn ich hatte das Buch in zwei Tagen durch, was nicht an der Spannung lag. Für einen Psychothriller fehlte mir die Spannung, der Thrill. Der Fall von Fabian hat mich nicht so wirklich mitgerissen. Zwar wollte ich wissen was denn nun passiert ist, aber die Ermittlungen haben sich nicht wie solche angefühlt. Eher wie ein Urlaub, wo man ein paar Beobachtungen macht.
Spannung und etwas „am Puls des Täters“ kamen durch die Sichtwechsel hinzu, aber es hat nicht ganz gereicht. Ebenfalls gut fand ich dass man (ich zumindest) irgendwann so verwirrt war, dass ich nicht mehr wusste was jetzt real ist. Konnte mich an Details erinnern, wie es die Protagonistin tat und begann doch zu zweifeln. Das fand ich bei dem Thriller toll.
Bei der Nebenhandlung mit einem Patienten aber auch Evelyns Privatleben, frage ich mich warum das eingebaut wurde. Es hat mich nicht gestört, aber die Handlung vorangetrieben hat es auch nicht.
Ein paar Dialoge wirkten gekünstelt, was mir auch in dem Buch davor des Autors aufgefallen ist.
Das Ende ging mir zu schnell, es ist viel passiert und plötzlich war das Buch zu Ende. Vielleicht hätten es ein paar Seiten mehr besser gemacht.