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Veröffentlicht am 30.07.2024

okay für Zwischendurch

Das Geheimnis von Ella und Micha
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Ella will mit ihrem alten Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat, endlich abschließen. Sie zieht in eine andere Stadt, beginnt mit dem College und will alles vergessen. Vor allem auch Micha, ...

Ella will mit ihrem alten Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat, endlich abschließen. Sie zieht in eine andere Stadt, beginnt mit dem College und will alles vergessen. Vor allem auch Micha, der sie in ihrer dunkelsten Stunde gesehen hat. Ella hat kaum jemandem gesagt, wo sie hin ist und so sucht Micha verzweifelt, ruft bei jeder Ella Daniels an die er finden kann. Als Micha Monate später nach Hause zurückkehrt schmeißt Micha gerade eine Party. Obwohl Ella alles vergessen wollte, kann sie die alten Gefühle nicht abschalten.

Nachdem ich Band 2 in einem Bücherschrank gefunden hatte und gemerkt habe, dass ich nicht verstehe um was es geht, mir der Schreibstil jedoch zugesagt hat, musste ich mir Band 1 anschaffen.
Ella und Micha sind beide im Collegealter, sie ist an der Uni, er ist Musiker, schraubt an Autos.
Man erfährt, dass Ella sonst eher anders war, sich anders gekleidet hat und andere Interessen hatte. Die „alte Ella“ kennt ihre Freundin vom College, Lila, nicht, so sehr hat sie sich verändert. Sie ist nicht das zurückhaltende Mädchen, das ihre Freundin kennt, sondern knallhart.
Ich fand die Geschichte irgendwie verwirrend. Als ich mit Band 1 angefangen habe, habe ich mich nochmal versichert wirklich den ersten Band in den Händen zu halten. Man wird in die Geschichte geworfen, was an sich nicht schlecht ist, allerdings hatte ich immer wieder das Gefühl nur die Hälfte einer Geschichte zu haben. Es wurden Geschichten, Dramen oder auch persönliche Sachen angeschnitten, aber viel mehr kam nicht. Als würde man eine Geschichte anfangen, aber nur halb erzählen. So gab es viele Ideen, von Krankheiten, Autorennen oder Musik war die Rede, doch es geht so schnell, dass man nur einen Einblick bekommt.
Das gute war, dass der Schreibstil locker war und ich wirklich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Es blieb auch was hängen (zum Glück haha), aber es ist jetzt keins der Bücher an das man sich noch lange erinnert. Hier und da merkt man auch, dass das Buch etwas älter ist.
Ich weiß auch nicht wirklich was genau das Geheimnis ist, das der Titel verspricht, da hatte ich mir etwas anderes erwartet. Ihre Geschichte bekommt man am Rande mit, erfährt Happen, aber eine tolle Lovestory sieht für mich anders aus.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Tolles Buch, mit mini Kritik

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
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Klara hat ihren ersten Job bei der Sweet Lemon Agency bekommen. Gerade sucht die Werbeagentur neue Ideen für einen Schokoladenhersteller, der eine sinnliche Kampagne starten möchte. Als Sprecher wird Noel ...

Klara hat ihren ersten Job bei der Sweet Lemon Agency bekommen. Gerade sucht die Werbeagentur neue Ideen für einen Schokoladenhersteller, der eine sinnliche Kampagne starten möchte. Als Sprecher wird Noel Carter gebucht. Als der junge Mann das Tonstudio betritt und die Aufnahme startet, traut Klara ihren Ohren nicht. Sie kennt diese Stimme nur zu gut, fast jede Nacht schläft sie dazu ein, denn Noel Carter ist der Hürbuchsprecher ihrer Lieblingsbuchreihe. Nachdem die Werbetexte gesprochen sind, bekommt Klara mit, dass Noel jedes ihrer Worte der Texte hasst. Dass es nicht an ihr sondern an ihm und seiner gescheiterten Schauspielkarriere liegt, weiß Klara nicht. Doch Noel muss den Job annehmen, etwas anderes bleibt ihm nicht übrig.

Bevor ich das halbe Buch beschreibe, lasse ich die Zusammenfassung mal so stehen.
Bisher kannte ich die Autorin nicht, doch im Laden wurde ich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht.
Noel und Klara mochte ich beiden gerne. Noel wirkt manchmal etwas verloren, weil er nicht so richtig weiß wohin mit sich und von Zuhause keine oder kaum Unterstützung findet.
Klara war mir ebenfalls gleich sympathisch und auch das ganze Buch über mochte ich sie super gerne. Sie ist manchmal unsicher, was sie mir authentischer gemacht hat
Mir haben die verschiedenen Schauplätze gut gefallen, so wurde das Tonstudio lebendig und auch das tolle Café mit den vielen Teppichen. Mein Highlight war Claras Zimmer, in das ich am liebsten gleich eingezogen wäre.
Vom Schreibstil war ich ab der ersten Seite begeistert. Das Buch ist so toll geschrieben und so humorvoll, dass ich vor allem am Anfang oft lachen und Stellen markieren musste. Auch danach ging es mit tollen Beschreibungen, vor allem Noels Stimme und Klaras Leben als Kind gehörloser Eltern. Nach und nach gab es dann mehr englische Begriffe wie zB. „full face of Make-Up“ bei denen ich dachte warum kann man das nicht auf deutsch schrieben. Das hat mich im Buch auch am meisten gestört, wie auch Abkürzungen wie „Orga“.
Das Buch dreht sich rund um Unsicherheiten, sich selbst finden, Freundschaften, Schokolade und noch mehr. Ich bin froh, dass ich einfach spontan nach dem Buch gegriffen habe, denn sonst wäre mir ein wirklich gutes Buch durch die Lappen gegangen. Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 2.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Sommergefühle in Südfrankreich

Azurblau
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Alix hat sich ihren Traum verwirklicht und hat ihren Traumjob als Köchin an der Cote d’Azur angenommen. Doch ihr erster Tag in Südfrankreich endet nicht so wie geplant. Bei einem Spaziergang werden aus ...

Alix hat sich ihren Traum verwirklicht und hat ihren Traumjob als Köchin an der Cote d’Azur angenommen. Doch ihr erster Tag in Südfrankreich endet nicht so wie geplant. Bei einem Spaziergang werden aus Versehen Fischreste über ihr ausgekippt. Der erste Offizier Leo hat die junge Frau nicht gesehen und bietet ihr als Wiedergutmachung eine Dusche auf der Luxusjacht an, auf der er arbeitet. Zwischen den beiden knistert es schnell und so kann Alix es nicht erwarten ihn wiederzusehen. Doch Leo scheint ein Geheimnis zu haben, das sie beide in Gefahr bringen kann.


Von der Autorin habe ich schon ein paar Romane gelesen, wobei mir der letzte Band der Kanada Reihe nur okay gefallen hat. Das Sommerliche in Azurblau hat mich dann wieder angesprochen und ich wollte dem Buch eine Chance geben.
Alix liebt gutes Essen und ist mit Ehrgeiz bei der Sache, sie sagt meistens was sie denkt und lässt sich nicht unterkriegen. Ich mochte sie eigentlich gerne.
Leo mochte ich ebenfalls gerne. Als Offizier auf einem Schiff wurde mir seine Welt gut erklärt und mir haben die Arbeiten auf dem Boot gut gefallen. Durch sein Geheimnis wurde er interessant und geheimnisvoll.
Die Liebesgeschichte zwischen Alix und Leo fand ich etwas langweilig. Die beiden treffen aufeinander und finden sich gut, wollen sich wiedersehen. Soweit noch alles in Ordnung. Nur fand ich alles weitere nicht so wirklich gut. Die beiden treffen sich oft und es knistert sexuell und so gab es auch ein paar Szenen wo sie in der Kiste landen. Aber mir hat das romantische gefehlt, einfache Dates um sich kennen zu lernen, stattdessen gab es Nacktbaden am Strand. Ja, die beiden lernen sich kennen und gehen es auch ziemlich langsam an, trotzdem fehlte mir das wirkliche kennenlernen, die Romantik.
Von den Nebenfiguren mochte ich Chloe am liebsten. Sie schien mir nett und hilfsbereit und hat mir mit ihren Backkünsten Lust auf Macarons gemacht. Schade, dass sie nicht mehr Raum hatte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Bo nicht so gerne mochte. Ich finde es nicht besonders sypmatisch wenn man eine Person kennenlernt und diese sich mit Pronomen vorstellt. Ich hab ein paar Bücher mit nichtbinären Personen gelesen, und ich stolpere immer wieder über Wörter wie „siese“ und „sier“.
Es werden verschiedene Themen behandelt, so z.B ein Küchenchef der als misogyn hingestellt wurde. Doch ich fand es lag eher an Alix als am Chef. Sie ist die neue im Team und fängt eigenmächtig an Gerichte zu verändern und zu verfeinern. Da verstehe ich schon, dass es Kritik vom Küchenchef gibt. Auch dass zum Schluss nur Frauen eingestellt werden sollten finde ich diskriminierend.
Ich hatte vorher in Rezensionen gelesen, dass gegendert wird, was nicht stimmt, nur Bos Pronomen wurden benutzt, sonst gab es lediglich Wörter wie Staßenmusizierende.
Vom Setting her hab ich nichts auszusetzen. Man kommt mit Alix an der Cote d’Azur an und die malerischen Beschreibungen laden einen dazu ein sich an den Ort zu träumen. Von Traumstränden, Luxusjachten oder leckerem Essen, von allem war was dabei.
Leider hat mir im Buch die Spannung gefehlt, bzw wurde sie schlecht verteilt und umgesetzt. Eine Person hat ein Geheimnis und man weiß dass da mehr dahintersteckt. Statt, dass man Häppchen bekommt die man zusammen setzten muss verrät ein Freund so gut wie alles in einem Absatz. Im letzten Drittel wurde es dann doch spannender, allerdings wurde es zu schnell abgehandelt. Mit der Geschichte hätte man locker einen zweiten Band füllen können.
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Das Urlaubsfeeling wurde durch den Schauplatz schön transportiert aber es fehlte für mich an Romantik. Da es im Band 2 um Chloe geht werde ich es mir anschauen.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Musikalisch, Geheimnisvoll, Academy Feeling

Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep
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Hazel ist musikalisch sehr begabt und bewirbt sich bei der Rosefield Academy of Arts, um an der Eliteuni, Klavier und klassische Musik zu studieren. Das Studium ist schwer und die Studenten gönnen sich ...

Hazel ist musikalisch sehr begabt und bewirbt sich bei der Rosefield Academy of Arts, um an der Eliteuni, Klavier und klassische Musik zu studieren. Das Studium ist schwer und die Studenten gönnen sich nichts. Studenten mit dem gleichen Instrument dürfen nicht zusammen wohnen, zu groß ist die Rivalität. Als Hazel beim Proben die Zeit vergisst, wird sie gleich von der Studentin Joanna angezickt. Ganz anders ist Tristan, der vor ihr im Proberaum ist. Mit seinen blonden Locken lässt er Hazels Herz höher schlagen, die beiden verbindet etwas das über die Liebe zur Musik hinausgeht. Doch ist Tristan wirklich ehrlich zu ihr und kann sie herausfinden was mit ihrer Schwester passiert ist?

Rosefield ist mein erstes Buch der Autorin, als ich gesehen habe um was es geht, hat mich das Buch angesprochen und ich musste es haben. Als ich den wunderschönen Farbschnitt von einer Freundin bekomme habe, war ich so glücklich.
Hazel fand ich eine tolle Protagonistin. Sie weiß was sie kann und hat ein Ziel, eine großartige Pianistin zu werden. Zwar fand ich sie manchmal einen ticken zu sehr von sich überzeugt, anderseits wer gut ist, darf das ruhig zugeben.
Tristan mochte ich ebenfalls und auch seine Liebe zur Musik wurde gut dargestellt. Er ist nett und sympathisch und es war interessant wie man nach und nach hinter seine Fassade blickt.
Was mir am meisten im Buch gefallen hat war die Musik. Man erfährt sehr viel über Hazels Leben an der Uni und bekommt einen guten Einblick in ihre Kurse und was sie dafür tun muss.
Auch die Akademie wurde liebevoll beschrieben, mit Details und Eigenschaften, so dass ich das Gefühl hatte, ich würde selber durch die Gänge laufen. Auch die anderen Orte waren realistisch beschrieben. Da man mit Hazel ankommt, lernt man alles von Anfang an kennen. So auch ihre beiden Mitbewohnerinnen, die sie mehr als Willkommen heißen.
Mir hat die Geschichte rund um Hazels Suche nach ihrer Schwester sehr gut gefallen. Oft dachte ich, da ist ein Hinweis und es gab einen Moment in dem ich dachte ich hätte das Rätsel geknackt und war total begeistert von der Entwicklung, nur um zu merken, dass ich total falsch lag. Ich fand die Lösung dann um so spannender und wollte das Buch am Ende nicht mehr zur Seite legen. Als kleiner Kritikpunk, ich fand das Ende etwas zu schnell. Da passierte alles Knall auf Fall und wurde erklärt. Ich hätte mir gewünscht, dass man sich da mehr Zeit lässt.
Mir hat das Buch wirklich seht gut gefallen und freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

3 - 3,5 Sterne

Flat-Out Love
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So hatte Julie sich den Start in ihr Studentenleben nicht vorgestellt, statt einer Wohnung findet sie einen Burritoladen vor. Ihr Geld ist weg und so bleibt ihr nichts anderes übrig als bei einer Studentenfreundin ...

So hatte Julie sich den Start in ihr Studentenleben nicht vorgestellt, statt einer Wohnung findet sie einen Burritoladen vor. Ihr Geld ist weg und so bleibt ihr nichts anderes übrig als bei einer Studentenfreundin ihrer Mutter unterzukommen. Schnell merkt sie, dass die Watins irgendwie anders sind, denn die 13-jährige Celeste trägt ständig eine Pappfigur ihres großen Bruders Finn mit sich herum. Warum sie das tut will ihr niemand sagen und es scheint keinen zu stören. Warum Matt sich ständig in seinem Zimmer versteckt ist ein weiteres Geheimnis in das niemand Julie einweihen will. So sucht Julie in den Sozialen Medien nach Finn und fängt an ihm zu schrieben. Finn zögert seine Heimreise immer weiter hinaus. Julie will dem auf den Grund gehen und der Familie helfen, doch darf sie das überhaupt.

Lange hab ich auf ein neues Buch der Autorin gewartet, als Flat Out Love angekündigt wurde musste ich es haben. Hätte ich im Voraus gewusst, dass das Buch eine Neuauflage ist hätte es mich wahrscheinlich nicht interessiert, um ehrlich zu sein.
Julie möchte der Familie helfen und vorallem Celeste. Ich konnte gut verstehen warum sie sich der kleinen annimmt, der ich hatte das Gefühl, dass es sonst keiner tut.
Im Laufe des Buches stellt man sich die Frage warum Celeste mit Papp-Finn durch die Gegend läuft und wo der echte Finn steckt, warum er nicht nach Hause kommt. Irgendwann stellt man Theorien auf, kurz war ich auf der richtigen Fährte, hab die aber verworfen.
Celeste war eine Nummer für sich. Die Art wie sie redet ist etwas speziel und ich hab mich gefragt was dahinter steckt. Ob es nur ihre Art ist oder sie etwas hat, leider wurde nichts darauf eingegangen, weswegen ich annehme, dass sie einfach so redet.
Mir haben die E-Mails und die Nachrichten richtig gut gefallen. Bei manchen musste man schmunzeln bei anderen denkt man „Was?“. Die Nachrichten die Finn und Julie austauschen fand ich ebenfalls sehr toll.
Was mir gefehlt hat war Julies Leben auf dem College, von dem man eigentlich nichts mitbekommt.
Die extra Kapitel, den POV Wechsel waren nett, weil man mit Matts Gedanken ein besseres Gefühl für ihn bekommen hat, aber viel beigetragen hat es nicht. Das „Prequel“ dagegen mochte ich gerne. Dass es im normalen Buch gespoilert hätte versteh ich, aber ich hätte es auch nicht gebraucht. Ebenso wie das Bonuskapitel.

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