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Veröffentlicht am 11.04.2024

Sehr langsame liebesgeschichte

Lake Paradise – Ein Ort für Träume
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Schon seit Jahren ist Wyatt, der Sheriff des Städtchen Lake Paradise in Trish, verliebt. Die Inhaberin des Tiersalons scheint das aber nicht zu bemerken. Sie hat ständig einen neuen Mann an ihrer Seite ...

Schon seit Jahren ist Wyatt, der Sheriff des Städtchen Lake Paradise in Trish, verliebt. Die Inhaberin des Tiersalons scheint das aber nicht zu bemerken. Sie hat ständig einen neuen Mann an ihrer Seite und findet einfach nicht den richtigen. So kümmert sie sich liebevoll um die Tiere in ihrer Praxis oder verbringt Zeit mit ihren Schwestern. Wyatt sucht jede Ausrede um mal bei ihr vorbeizuschauen und bringt so das Meerschweinchen seiner Tochter, einen Vogel oder die Haustiere sämtlicher Nachbarn zu ihr. Doch Trish hat zuviel Angst vor einer Beziehung und Wyatt traut sich nicht sie einzuladen. Wird so was aus den beiden werden?

Ein Ort für Träume ist der dritte Band der Lake Paradise Reihe, und nachdem mir die ersten beiden Bände gut gefallen haben, war ich auf diesen gespannt.
Mit Trish habe ich mich im ganzen Buch etwas schwer getan. Zwar mochte ich sie und fand sie sympatisch, aber gleichzeitig fand ich sie aber auch zu pingelig. Vor allem in einer Szene auf einem Date konnte ich nur den Kopf über sie schütteln. Toll fand ich, dass sie sich um ihre Schwestern kümmert. Gegen Ende fand ich ihr ständiges Geweine etwas nervig, aber es ging noch.
Wyatt mochte ich gerne. Als Sheriff in einer Kleinstadt ist sein Job nicht gerade aufregend, dafür kümmert er sich um entlaufene Hühner. So haben mir einige Szenen gut unterhalten und mir das ein oder andere Mal ein schmunzeln entlockt.
Auch die Stadtbewohner waren mit dabei, so hat der Stadtpoet wieder seine Zettel verteilt und die Tratschtanten das getan was sie am besten können.
Mir persönlich hat die Liebesgeschichte nicht besonders gefallen und zwar aus dem Grund, dass es ewig dauert. Bis um die Hälfte passiert im Buch kaum was und Trisch und Wyatt reden nicht mal miteinander. Auch wenn es nicht immer schnell gehen muss und eine Geschichte entspannt, so fand ich es etwas langweilig. Mir hat das ganze einfach zu lange gedauert.
Besser fand ich da den Teil der sich um Miss Eliza drehte, die man besser kennenlernte. Die Teile fand ich interessanter.
Teilweise habe ich aufs Hörbuch zurückgegriffen, was bei mir heißt, ich fand das Buch nicht besonders. Die Vertonung fand ich gut gemacht und hat mir Trish oder Wyatts Tochter so etwas näher gebracht. So fand ich das Buch okay und gebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Konnte mich überzeugen

Wenn die Sterne fallen
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Es ist der Sommer 1969 in Berlin. Kai und Kalliope sind beste Freunde und feiern jeden Geburtstag gemeinsam und schreiben sich Briefe obwohl sie Nachbarn sind. Auch diesen Sommer freut sich Kalliope darauf ...

Es ist der Sommer 1969 in Berlin. Kai und Kalliope sind beste Freunde und feiern jeden Geburtstag gemeinsam und schreiben sich Briefe obwohl sie Nachbarn sind. Auch diesen Sommer freut sich Kalliope darauf Zeit mit Kai zu verbringen, doch seine Briefe werden kürzer oder kommen gar nicht mehr, er entfremdet sich von ihr. In ihrem kleinen Dorf fühlt sich Kalliope mit der zugeknöpften Art nicht wohl. Zufällig trifft sie auf auf einer Besorgungstour auf Hippies und Blumenkinder und merkt, dass sie mit ihrer Art zu denken nicht alleine ist und schließt sich ihnen an. Auf ihrem Weg kehrt sie immer wieder nach Hause und Kai zurück. Dabei begleitet sie stets eine alte Familienlegende die besagt, dass das Schicksal für eine der drei Schwestern nur eine kurze Liebe vorhersagt. Was wenn es für Kai und Kalliope kein Happy End gibt?

Von Sophie Bichon hab ich 5 Bücher gelesen, welche mir alle richtig gut gefallen haben. Aus diesem Grund wollte ich auch die „Himmelsschwestern“ lesen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob mir das Setting in den 1960/70ern gefallen würde.
Für mich war so das meiste aus dieser Zeit neu und ich finde die Autorin hat es gut beschrieben wie es ist in dieser Zeit zu leben und erwachsen zu werden. Wie unterschiedlich es damals war und wie sehr sich die Menschen verändert haben (leider nicht alles) ist durch die Personen wie Kalliopes Mutter verdeutlicht worden.
Auch wie die Hippiebewegung ins Buch eingewoben war, fand ich gelungen. Das Buch behandelt so viele Themen Musik, Freiheit, Sorgen und Liebe die alle authentisch und mitreißend beschrieben wurden. Toll war wie das Thema Musik sich durch das Buch zieht, ob es Kalliopes Liebe zu Janis Joplin ist oder der Auftritt großer Musiker auf Festivals.
Zuerst war ich mir nicht ganz sicher ob die Handlung rund um die Familiensage, den Fluch zusagen würde. Doch als ich das Buch gelesen habe, hat mir dieser Teil gut gefallen.
Normalerweise mag ich poetische Schreibstile nicht so gerne, bei Sophie Bichon mach ich eine Ausnahme. Ich mag wie die Poesie einfließt und der Schreibstil so etwas besonders wird.
Insgesamt bin ich überrascht wie gut mir das Buch und vor allem die viele Themen gefallen haben. Es war interessant in die späten 1980er und frühen 1990er einzutauchen und Geschichte „live“ zu erleben. Ich bin auf Band 2 gespannt.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Unerwartet: Ein Highlight

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
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Die junge Leaf Young ist eine einfache Kellnerin, die sich mit ihren Freunden in einem Club trifft um sich dort von ihrem Ex abzulenken. Doch nach ihrem One Night Stand wacht sie angekettet in einem Keller ...

Die junge Leaf Young ist eine einfache Kellnerin, die sich mit ihren Freunden in einem Club trifft um sich dort von ihrem Ex abzulenken. Doch nach ihrem One Night Stand wacht sie angekettet in einem Keller auf, wo ihr erklärt wird sie sei in der Black Bird Academy und von einem Dämon besessen. Immer wieder wird sie mit Nadeln gestochen, doch Leaf weiß nicht was ihr passiert ist. Denn der Dämon Lore hat von ihr Besitz ergriffen und sie hat hat überlebt ohne den Verstand zu verlieren. So macht die Academy ihr ein Angebot: Sie soll sich zur Exorzistin ausbilden lassen. Zusammen mit Falco trainiert sie, doch keiner ahnt, dass Leaf eine Stimme hört die nicht menschlich ist.

Black Bird Academy ist mein erstes Buch der Autorin. Irgendwie hat mich der Inhalt angesprochen und ich wollte ein Buch der Autorin lesen, also ist es dieses geworden.
Der Prolog hat mich noch nicht überzeugt, zwar hat mir der Schreibstil gefallen, aber die Story war nicht ganz meins, so dachte ich, dass es ein langes Buch werden würde. Als ich dann weitergelesen habe und Falco und Crusher aufgetaucht sind hat mir das Buch gleich viel besser gefallen.
Leaf mochte ich gerne. Anfangs ist sie noch die einfache Kellnerin, doch die macht eine Wandlung durch die so natürlich ist, dass man es nicht bemerkt. Wie sie mit ihrer Situation umgeht und handelt mochte ich gerne. Ich fand sie sehr authentisch.
Lore war ein Protagonist den ich sonst noch in keinem Buch hatte. Seine Geschichte hat es in sich und genau das mochte ich. Es war etwas neues für mich. Anfangs hatte ich nicht gedacht, dass ich ihn mögen würde, aber mit seinem Humor mochte ich seinen Schlagabtausch mit Leaf gerne.
Auch Falco war ein interessanter Charakter. Besonders das Ende hat mich überrascht, so dass ich gerne mehr über seine Geschichte erfahren möchte.+
Auch Zero, Craine und die Nebenfiguren mochte ich, wo bei mich Zeros Geschichte am meisten überrascht hat.
Mir hat der Humor im Buch gefallen, so dass man auch mal lachen musste. Was mir neben der Geschichte am meisten gefallen hat war der Schreibstil. Die Orte und Gedanken sowie alles was die Geschichte ausmacht waren so gut beschrieben, dass man einfach in der Handlung drin war. Vor den Kapiteln gab es immer Begriffserklärungen die man im folgenden Kapitel fand. Ich bin überrascht wie gut mir das Buch gefallen hat und dass es sich als Monatshighlight heraus gestellt hat.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

College oder Gefängnis?

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
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College oder Gefängnis? So kann man Harlows Möglichkeiten beschrieben. Nachdem sie ein Bankkonto gehackt hat um an das Geld für ihrem Bruder zu kommen, der eine lebensrettende OP braucht, wurde sie geschnappt. ...

College oder Gefängnis? So kann man Harlows Möglichkeiten beschrieben. Nachdem sie ein Bankkonto gehackt hat um an das Geld für ihrem Bruder zu kommen, der eine lebensrettende OP braucht, wurde sie geschnappt. Auf dem Polizeirevier sieht sie sich schon mit einem Bein im Gefängnis, als ein Mann im schicken Anzug den Raum betritt. Zuerst hält Harlow ihn für einen Anwalt, doch er ist der Leiter des Lakestone Campus in Seattle. Er hat von ihrem Talent gehört und bietet ihr ein Stipendium an. Natürlich nimmt Harlow an und auch die Sozialstunden sind kein Problem. Ein paar Wochen später kommt sie an der Uni an und rennt dann auch schon in den Literaturstudenten Zack, den sie mit Kaffee übergießt. Zack hat ein Gendefekt und kann nicht sprechen. Die beiden treffen sich danach wieder und kommen sich langsam näher. Doch wie können sich vertrauen wenn Harlow allen den wahren Grund verschweigen muss warum sie an der Uni ist?


Als ich dieses Buch auf Lovelybooks gewonnen habe, hab ich mich richtig gefreut. Die Themen und das Setting haben mich gleich angesprochen.
In ersten Kapitel Kapitel erfährt man das was auch der Klappentext verspricht und man lernt Harlow kennen. Ich fand sie auf Anhieb gleich sympathisch. Ihre Situation ist sehr ungewöhnlich, wer hat schon die Wahl zwischen College oder Gefängnis. Das Thema Hacken hatte ich noch in keinem Buch und ich hab auch nicht immer alles verstanden, was aber nicht gestört hat. Harlow dagegen mag alles rund um den PC und die ist gut in dem was sie tut. Ich mochte wie sie sich für ihren Bruder einsetzt.
Zack fand ich ebenfalls auf Anhieb sympathisch. Das Thema Gebärdensprache hatte ich erst in einem anderen Buch und fand es in diesem wirklich gut umgesetzt. Ob es die Erklärung von Gesten oder Lows und Zacks Lösungen um sich zu Verständigen waren, man hat ein gutes Gefühl dafür bekommen wie es sich als Stumme Person lebt.
Es gab viele Nebenfiguren, bei denen ich ein bisschen gebraucht habe bis ich alle mit Namen kannte. Bei manchen hat wusste man nicht gleich wie man die Person einsortieren soll, ob sie eine gute ist, und auch das fand ich interessant.
Vom Setting her hat mich der Campus gut gefallen, ich konnte mir ein Bild vom College machen und auch von ihren Kursen bekommt man ein bisschen was mit. Low hat so einiges um die Ohren, Kurse, Sozialstunden, Training, dass es schon fast zu viel wurde.
Das Thema rund ums Hacking war super eingearbeitet. Ob es Lows Fähigkeiten waren, ihre Freundschaft zu Myiu oder auch die Kreise mit Alias. Zwar hab ich nicht alles verstanden was dort beschrieben stand, aber das hat dem gelesenen keinen Abbruch getan.
Positiv fand ich ebenfalls, dass es auch mal was zu lachen gab. Ein kleiner Minuspunkt war die fehlende Spannung. Zwar hat mir das Buch gut gefallen aber die richtige Spannung kam erst spät auf. Dafür war das Ende wirklich spannend. Ich fand das Buch gut, wegen kleiner Schwächen gebe ich 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Tolles Irland Feeling

Songs of Emerald Hills
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Noch hat Caroline den Tod ihrer besten Freundin nicht verarbeitet, zu viele Erinnerungen sind um sie herum. Das Jurastudium bereitet ihr ebenfalls keinen Spaß. Zufällig stößt sie dann auf eine Anzeige: ...

Noch hat Caroline den Tod ihrer besten Freundin nicht verarbeitet, zu viele Erinnerungen sind um sie herum. Das Jurastudium bereitet ihr ebenfalls keinen Spaß. Zufällig stößt sie dann auf eine Anzeige: Eine ältere Frau in Irland benötigt Hilfe im Haushalt. Kurzerhand packt Caroline ihre Sachen ohne ihren Eltern Bescheid zu geben. In Irland gelandet läuft der Start nicht wie geplant. Ihre Gastgeberin scheint ihre Hilfe nicht zu wollen und Caroline spricht kein Wort gälisch. Sie lernt ihren Nachbar kennen, Connor und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen. Auch Connor vermisst eine Person in seinem Leben und kämpft um die Sprachschule. Dass Caro nur ein Jahr bleibt macht es ihm schwer, denn Verluste hatten sie beide genug in ihrem Leben..

Dieses Buch ist das zweite, welches ich von der Autorin lese und das erste ihrer neusten Reihe. Das Thema Irland hat mich gleich angesprochen, so wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Caroline mochte ich im Allgemeinen gerne. Ich fand sie sympathisch und mochte wie sie einfach auf eigene Faust loszieht. Auch ihre Gefühle am Anfang konnte ich nachvollziehen.
Dass der Tod ihrer besten Freundin ihr nahegeht verstehe ich, dass sie sie vermisst und sich wünscht sie wäre noch da, verstehe ich. Ich fand es nur ein bisschen zu viel. Wäre es ihre Schwester gewesen oder sie in einer Beziehung gewesen wäre es für mich nachvollziehbarer.
Connor mochte ich gerne. Mir hat sehr gut gefallen wie er sich um die Sprachschule bemüht und um die gälische Sprache kämpft. Es war schön zu lesen für was er brennt und was ihm den Weg versperrt.
Der Schreibstil fand ich persönlich okay. Ich konnte mir Irland und die Umgebung vorstellen und auch die Personen mochte ich. Ob es die alte Schule oder sie etwas schrullige Mrs. Conolly war, mir gefiel welche Bilder in meinem Kopf entstanden sind. Was ich nie verstehen kann ist warum es als übergriffig betitelt wird wenn eine Person einer anderen helfen will. Die irischen Sätze im Buch fand ich toll auch wenn es mich manchmal etwas aus der Geschichte gerissen hat.
Was ich wirklich nicht verstehen kann ist der Logikfehler in diesen Buch, den ich so noch in keinem hatte. Während der ersten Seite hatte Caroline eine Schwester namens Lena. Später behauptet sie dann keine Schwester zu haben und wenig später wird sie wieder erwähnt. Wie dieser Fehler nicht bemerkt werden konnte ist mir ein Rätsel. Zudem ändert es für mich auch wie die mit dem Tod ihrer Freundin umgeht, da eine Schwester da vielleicht hilfreich wäre.
Insgesamt hatte das Buch seine Höhen und Tiefen. Teilweise kam ich gut voran, doch wirklich fallen lassen konnte ich mich nicht. Dennoch hat mir der „irische Teil“ des Buchs gut gefallen. Für mich ist es kein Highlight, aber schön für zwischendurch.

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