Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2024

Besser als erwartet

Dreamland Billionaires - The Fine Print
0

Nach dem Tod des Großvaters, sollen Rowan Kane und seine Brüder Dreamland erben. Doch einfach so wird ihnen der Freizeitpark inklusive Hotels und Firmen nicht überschrieben. Erst müssen alle eine eine ...

Nach dem Tod des Großvaters, sollen Rowan Kane und seine Brüder Dreamland erben. Doch einfach so wird ihnen der Freizeitpark inklusive Hotels und Firmen nicht überschrieben. Erst müssen alle eine eine Aufgabe erfüllen bevor sie das Erbe antreten können.
Rowan, der von klein auf der Träumer der drei war, soll eine neue Attraktion entwerfen und Direktor auf Probe werden. Während seine Mitarbeiter sich von ihm einschüchtern lassen und alles abnicken, gibt Zahra, die Kinder in Prinzessinnen verwandelt ihm Kontra und diskutiert. Als diese versehentlich eine Zeichnung an Rowan abschickt, erkennt er ihr Talent und holt sie in sein Team. Schnell holt sie Gefühle in ihm hervor die er verdrängt hat und seine Fassade bröckeln lassen.

Vom sehen her kannte ich das Buch, hab es aber nie näher angeschaut. Als es die Möglichkeit gab es auszuleihen, habe ich spontan zugegriffen.
Zarah kann man kurz als Flummi bezeichnen. Sie ist hibbelig und sagt ihre Meinung. Ich fand ihre Arbeit im Dreamland gut dargestellt. Allerdings wird ihr Chef, Rowan als einschüchternd und streng beschrieben, so fand ich ihr Verhalten ihm gegenüber oft nicht passend.
Rowan war Anfangs ein Eisklotz und obwohl er nicht so sypmatisch war, mochte ich ihn aus irgendeinem Grund. Seine Einstellung gegenüber fairen Löhnen und maximalem Gewinn hat ihn dann wieder so kalt gemacht. Er war so ziemlich das Gegenteil von Zarah. So konnte er sich nach und nach entwickeln und öffnen was schön zu verfolgen war.
Ich hatte ein bisschen die Befürchtung, dass es viel Spice geben würde was zum Glück nicht war. Es ging ziemlich langsam voran zwischen den beiden, aber das hat mir gefallen. Etwas weniger gelungen fand ich ein paar der Formulierungen in den Sexszenen, gegen die Wand geworfen zu werden stelle ich mir eher schmerzhaft als erotisch vor, ebenso beim Wort „rammen“ in gewissen Szenen.
Das Setting hatte ich in Büchern noch nicht und so war der Freizeitpark eine schöne Abwechselung. Ein bisschen mehr von den Attraktion hätte ich gut gefunden, aber das war drin war wurde schön beschrieben, so dass man in den Stellen einen guten Eindruck bekommen hat. Auch andere Settings waren toll beschrieben und vor allen eine Szene mit einer Autorin hat mir gut gefallen.
Insgesamt bin ich positiv überrascht von dem Buch und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich werde noch weitere Bücher der Reihe lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2024

Lesenswert

Of Ocean and Storm (Färöer-Reihe 2)
0

Loa ist eigentlich nicht der Typ für einen Abend im Pub, trotzdem lässt sie sich von ihren Freunden überreden. Gerade sitzt sie mit Freunden an einem Tisch, als zwei Neuankömmlinge zur Tür reinkommen. ...

Loa ist eigentlich nicht der Typ für einen Abend im Pub, trotzdem lässt sie sich von ihren Freunden überreden. Gerade sitzt sie mit Freunden an einem Tisch, als zwei Neuankömmlinge zur Tür reinkommen. Loas Freundin spricht die zwei an und holt sie an ihren Tisch. Sie kommt mit Alex ins Gespräch und lässt sich auf einen One Night Stand ein und denkt, dass sie ihn nie wieder sieht, denn eigentlich soll Alex am nächsten Tag weiterfliegen. Doch sein Pass ist verschwunden und er kann nicht weiterreisen. Aus der Not bietet Loa ihm an bei ihr zu übernachten. Bald merken sie, dass sie beide eine Lüge leben.

Nachdem mir Band 1 wirklich gut gefallen hat, war ich gespannt was mich in Band 2 erwartet und ich hab mich gefreut wieder auf die Färöer Inseln zurückzukehren.
Loa mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist eine sehr stille Person, die gerne alleine ist, Stille um sich mag und ihr Geld damit verdient in der Natur zu sitzen und Vögel zu beobachten. Meistens konnte ich ihr Handeln verstehen und hab mich gefragt was hinter ihrem Verhalten steckt. Dass sie alleine lebt hat schnell Sinn gemacht, nachdem sie ihre Eltern besucht hat.
Loas Dignose fand ich größtenteils gut und nachvollziehbar beschrieben. Nur am Ende ging es mir ein bisschen zu schnell.
Ähnlich wie Loa hat auch Alex ein Geheimnis, das er unbedingt verbergen will, auch vor seinen Freunden. Charakterlich ist er das Gegenteil von Loa, er reist und lernt jede freie Minute, obwohl noch Ferien sind.
Der Schreibstil hat mir auch wieder gut gefallen. So konnte ich wieder in das Leben auf den Inseln eintauchen und konnte mir vor allem Loas kleines Haus gut vorstellen. Auch ihr Job war schön mit eingearbeitet und hat gut zu Loa gepasst.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es wirklich gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2024

Langweiliger Schreibstil, keine Lovestory

Whitestone Hospital - Drowning Souls
0

Gerade noch war alles in Ordnung, explodiert in der nächsten Sekunde der Aufzug. Assistenzärztin Sierra Harries ist als einer der ersten vor Ort. Nach dem ersten Schock kümmert sie sich um die Verletzten, ...

Gerade noch war alles in Ordnung, explodiert in der nächsten Sekunde der Aufzug. Assistenzärztin Sierra Harries ist als einer der ersten vor Ort. Nach dem ersten Schock kümmert sie sich um die Verletzten, darunter auch ihr Kollege Mitch Rivera. Sierra ist geschockt und muss sich erst fangen und ihre Gefühle hinten anstellen. Gefühle die in ihrem Job gar nichts zu suchen haben und ihr auf ihrem Weg eine klasse Herzchirurgin zu werden nur im Weg stehen. So sieht sie heimlich nach Mitch, für den sie absolut nichts empfindet. Oder etwa doch?

Nachdem ich Band 1 ganz okay fand, wollte ich wissen ob mir Band 2 besser gefallen wird.
Wie auch schon bei Laura, hatte ich Anfangs das Gefühl, dass Sierra nicht besonders geeignet ist für den Job. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie nur rumsteht und nicht weiß was sie machen soll. Auch gegenüber Patienten war sie nicht immer so einfühlsam wie ich es mir von einer Ärztin gewünscht hätte. Sierra ist sehr ehrgeizig und will immer die Beste sein, was mit der Zeit unsympathisch rüberkam. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, die wirklich keine nette Person war, hat ihr Verhalt erklärt, trotzdem wirkte sie kalt.
Mitch dagegen mochte ich lieber. Er ist aufmerksam und kümmert sich. Er hadert mit seinen Verletzungen, was ich gut umgesetzt fand. Warum genau er auf Sierra steht oder was er an ihr mag, kam allerdings nicht bei mir an.
So ging es mir auch mit der Liebesgeschichte. Wo war der Wandel? Wann haben sie sich verliebt und was mögen sie aneinander? Es kam keine Treffen, Dates und genau wie Band 1 spielt 99% der Handlung im Krankenhaus.
Es gab wieder Notaufnahme und eine Menge Krankenhausalttag, besonders die Geschichte von einem Patienten, Mr, Joon, glaube ich, ging mir nah.
Wer ein paar meiner Rezensionen kennt, weiß, dass ich nur Hörbuch höre, wenn mir der Schreibstil oder die Geschichte nicht gefällt. Ohne Hörbuch würde ich noch in 2 Wochen an dem Buch lesen. Der Schreibstil ist stellenweise unglaublich zäh. Das Ende von Band 1 war so spannend und als es dann weiterging und ich wissen wollte, was denn nun passiert wurde erklärt wie Feuerlöscher funktionieren. Die Krankheiten bzw Behandlungen kamen mir vor wie aus dem Lehrbuch abgeschrieben. Vielleicht sollte damit erklärt werden wie Sierra denkt, aber es war langweilig zu lesen. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass es die erste Sexszene war die ich als Hörbuch hörte, aber ich fand sie nicht gut. Und auch dort wurde wieder medizinisches erklärt. Auch gendern in Büchern mag ich nicht, und auch hier wurde wieder nicht gespart, selbst in Gedanken.
Ebenfalls schade fand ich, dass klar ist, dass beide noch an den Folgen der Explosion nagen, aber niemand Hilfe in Anspruch nimmt.
Insgesamt bin ich enttäuscht. Ich fand das Buch hatte einige Längen und es gab nichts auf was man hin fiebern kann und auch Sierra blieb eher unsympathisch. Ich werde die Whitestone Reihe nicht weiterverfolgen, ob ich nochmal was von der Autorin lesen werden, mal schauen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2024

Okay

Whitestone Hospital - High Hopes
0

Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder ...

Laura Collins möchte, wie ihre verstorbenen Eltern, Ärztin werden und im Whitestone Hospital arbeiten. Als sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt und sie die Beziehung beendet, muss sie sich wieder fangen. Da kommt die Zusage vom Whitestone gerade recht. Als Assistenzärztin hat sie ihren Traumjob ergattert. Bereits ihr erster Tag hat es in sich, sie hängt mit dem Bus im Stau und ein Gast kollabiert. Laura greift ein und ein ein junger Arzt kommt ihr zu Hilfe. Als sie später im Krankenhaus ankommt trifft sie auf Nash und den Mann aus dem Bus. Dr. Nash Brooks ist perfekt für seinen Job, charmant und sieht viel zu gut aus. Aber ist auch Lauras Betreuer und somit kann aus ihnen nichts werden. Doch ihre Gefühle sagen etwas anderes.


Die Whitestone Reihe liegt schon ewig auf dem SuB, da ich warten wollte bis die ersten Bände erschienen sind. Krankenhausgeschichten sind nicht so meins, Medizin dagegen schon, außerdem ich mag die Bücher der Autorin und wollte es versuchen. Laura wurde mir auf den ersten Seiten schon unsympathisch. Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber sie benimmt sich wie ein Teenager. Alleine schon die Szene mit ihrem Handy und bevor es ins Krankenhaus geht hat mich wahnsinnig gemacht. Gleich am Anfang gab es eine Szene in der Laura und ein Fremder (ich habe immer noch nicht verstanden ob es Ian oder Nash war) im Bus einem Fremden das Leben retten. Und während sie das tun haben sie noch die Zeit zu flirten und anzügliche Gedanken zu haben. Auch während der Geschichte gab es Szenen in denen sie in der Gegenwart von Patienten bzw hinter einem Vorhang intim wurden, was ich sehr komisch fand. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Nash war für mich nicht existent. Sie treffen aufeinander und arbeiten zusammen und irgendwie scheint es die große Liebe zu sein. Es gab kein einziges Date oder treffen außerhalb der Arbeit, wenn man davon absieht dass Laura bei Nash übernachtet. Woher die Gefühle kamen weiß ich nicht. Nash fand ich eigentlich ganz okay. Er ist etwas mürrisch und all zu viel von seinem Leben erfährt man auch nicht. Trotzdem mochte ich ihn. Furchtbar schade ist, dass man keine Erklärung für sein Verhalten bekommt. Die Geschichte mit seiner Katze hat mir dafür gut gefallen. Das Setting fand ich wirklich gut beschrieben. Man wird durch verschiedene Stationen begleitet und erfährt wie der Betrieb in einem Krankenhaus läuft. Ich bin etwas sensibler in OP und Unfall Szenen, aber es ging. Trotzdem sollte man die Triggerwarnung beachten. Der Schreibstil war gut. Ich bin zwar nicht so in der Geschichte drin gewesen wie es hätte sein können, aber ich bin eigentlich gut vorangekommen. Sehr gestört hat mich das ständige Gegendere. Einmal wurde ein Satz fast doppelt geschrieben nur deswegen. Ich hatte im Kopf dass die Autorin das sein lassen würde. Am Ende gab es eine Szene mit Laura die mir persönlich als Cliffhanger besser gefallen hätte, aber das ist Geschmackssache. High Hopes hat mich insgesamt nicht so überzeugt wie ich es mir gewünscht habe. Ich werde Band 2 lesen und danach entscheiden ob ich die Reihe fortsetzen möchte.

Veröffentlicht am 29.04.2024

Einen Tick schwächer als die Vorgänger

New Dreams
0

Nach einem Streit mit ihrer Mutter macht sich Elara auf nach Green Valley um bei ihrer Großmutter Abstand zu ihrer Mom zu bekommen. Doch bevor sie in dem kleinen Ort ankommt wird sie von einem Schneesturm ...

Nach einem Streit mit ihrer Mutter macht sich Elara auf nach Green Valley um bei ihrer Großmutter Abstand zu ihrer Mom zu bekommen. Doch bevor sie in dem kleinen Ort ankommt wird sie von einem Schneesturm überrascht und als ein Tier auf der Fahrbahn steht verliert sie die Kontrolle. Ihr Auto fährt nicht mehr und auch ihr Handy hat kein Akku mehr. Zum Glück kommt ihr ein junger Mann zur Hilfe, der sie mit nach Green Valley nimmt.
In Green Valley angekommen muss sie bei ihrem Retter, Noah, übernachten, da ihre Oma nicht öffnet. Am nächsten Tag sucht sie sich eine Arbeit, da sie die Reparatur ihres Wagens bezahlen muss und findet diese an der Tankstelle, gleich neben der Autowerkstadt in der Noah arbeitet. So treffen Noah und Elara immer wieder aufeinander. Er erzählt ihr von seiner Leidenschaft für Astrologie und seinem Traum Astronaut zu werden. Dann ist er wieder verschlossen und Elara weiß nicht wieso. Bis sie erfährt dass seine Ex-Freundin im Koma liegt.

Die ersten beiden Bände der Green Valley Reihe haben mir gut gefallen und so war es schön wieder in die Kleinstadt zurückzukehren.
Noah fand ich sympathisch und loyal. Alleine dass er für Annie da ist zeigt dass er ein guter Kerl ist. Ich kann mir nicht vorstellen wie er sich fühlen muss. Seinen Zwiespalt, die Schuldgefühle gegenüber Annie und auf der anderen Seite Elara, hat man gespürt und ich fand die Geschichte war gut gelöst.
Auch Elara war mir auf Anhieb sympathisch. Ich fand gut dass sie Abstand sucht und sich überlegt was sie für sich will.
Auch wenn mir dieses Buch einen Tick weniger gut gefallen hat als die Vorgänger so mochte ich es doch gerne. In dem Buch wurden, obwohl es so kurz ist mehrere Themen vermischt und keins kam zu kurz. So hat mir gefallen wie die Natur und das so wechselhafte Wetter beschrieben wurden und auch den Handlungsort wurde mir nähergebracht. Am besten hat mir alles rund ums Campen gefallen. Auch Noahs Liebe zu den Sternen kam immer wieder vor ohne zu viel zu werden und dabei hat man noch was gelernt. Ich habe es sehr gerne gelesen.
Auch der Schreibstil war wieder Top, so konnte ich mir die Natur und Personen gut vorstellen und Elaras Gefühle verstehen. Nur beim Verhalten von Elara auf Rebeccas (eine Freundin) Aussage, dass sie kein Alkohol trinkt bin ich etwas zwiegespalten, weil ich finde das sollte kein Problem sein.
Insgesamt fand ich das Buch einen Tick schwächer als die Vorgänger, trotzdem haben mir die Themen gut gefallen. Ich bin sehr auf den nächsten Band gespannt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere