Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2024

Unerwartet: Ein Highlight

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
0

Die junge Leaf Young ist eine einfache Kellnerin, die sich mit ihren Freunden in einem Club trifft um sich dort von ihrem Ex abzulenken. Doch nach ihrem One Night Stand wacht sie angekettet in einem Keller ...

Die junge Leaf Young ist eine einfache Kellnerin, die sich mit ihren Freunden in einem Club trifft um sich dort von ihrem Ex abzulenken. Doch nach ihrem One Night Stand wacht sie angekettet in einem Keller auf, wo ihr erklärt wird sie sei in der Black Bird Academy und von einem Dämon besessen. Immer wieder wird sie mit Nadeln gestochen, doch Leaf weiß nicht was ihr passiert ist. Denn der Dämon Lore hat von ihr Besitz ergriffen und sie hat hat überlebt ohne den Verstand zu verlieren. So macht die Academy ihr ein Angebot: Sie soll sich zur Exorzistin ausbilden lassen. Zusammen mit Falco trainiert sie, doch keiner ahnt, dass Leaf eine Stimme hört die nicht menschlich ist.

Black Bird Academy ist mein erstes Buch der Autorin. Irgendwie hat mich der Inhalt angesprochen und ich wollte ein Buch der Autorin lesen, also ist es dieses geworden.
Der Prolog hat mich noch nicht überzeugt, zwar hat mir der Schreibstil gefallen, aber die Story war nicht ganz meins, so dachte ich, dass es ein langes Buch werden würde. Als ich dann weitergelesen habe und Falco und Crusher aufgetaucht sind hat mir das Buch gleich viel besser gefallen.
Leaf mochte ich gerne. Anfangs ist sie noch die einfache Kellnerin, doch die macht eine Wandlung durch die so natürlich ist, dass man es nicht bemerkt. Wie sie mit ihrer Situation umgeht und handelt mochte ich gerne. Ich fand sie sehr authentisch.
Lore war ein Protagonist den ich sonst noch in keinem Buch hatte. Seine Geschichte hat es in sich und genau das mochte ich. Es war etwas neues für mich. Anfangs hatte ich nicht gedacht, dass ich ihn mögen würde, aber mit seinem Humor mochte ich seinen Schlagabtausch mit Leaf gerne.
Auch Falco war ein interessanter Charakter. Besonders das Ende hat mich überrascht, so dass ich gerne mehr über seine Geschichte erfahren möchte.+
Auch Zero, Craine und die Nebenfiguren mochte ich, wo bei mich Zeros Geschichte am meisten überrascht hat.
Mir hat der Humor im Buch gefallen, so dass man auch mal lachen musste. Was mir neben der Geschichte am meisten gefallen hat war der Schreibstil. Die Orte und Gedanken sowie alles was die Geschichte ausmacht waren so gut beschrieben, dass man einfach in der Handlung drin war. Vor den Kapiteln gab es immer Begriffserklärungen die man im folgenden Kapitel fand. Ich bin überrascht wie gut mir das Buch gefallen hat und dass es sich als Monatshighlight heraus gestellt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2024

College oder Gefängnis?

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
0

College oder Gefängnis? So kann man Harlows Möglichkeiten beschrieben. Nachdem sie ein Bankkonto gehackt hat um an das Geld für ihrem Bruder zu kommen, der eine lebensrettende OP braucht, wurde sie geschnappt. ...

College oder Gefängnis? So kann man Harlows Möglichkeiten beschrieben. Nachdem sie ein Bankkonto gehackt hat um an das Geld für ihrem Bruder zu kommen, der eine lebensrettende OP braucht, wurde sie geschnappt. Auf dem Polizeirevier sieht sie sich schon mit einem Bein im Gefängnis, als ein Mann im schicken Anzug den Raum betritt. Zuerst hält Harlow ihn für einen Anwalt, doch er ist der Leiter des Lakestone Campus in Seattle. Er hat von ihrem Talent gehört und bietet ihr ein Stipendium an. Natürlich nimmt Harlow an und auch die Sozialstunden sind kein Problem. Ein paar Wochen später kommt sie an der Uni an und rennt dann auch schon in den Literaturstudenten Zack, den sie mit Kaffee übergießt. Zack hat ein Gendefekt und kann nicht sprechen. Die beiden treffen sich danach wieder und kommen sich langsam näher. Doch wie können sich vertrauen wenn Harlow allen den wahren Grund verschweigen muss warum sie an der Uni ist?


Als ich dieses Buch auf Lovelybooks gewonnen habe, hab ich mich richtig gefreut. Die Themen und das Setting haben mich gleich angesprochen.
In ersten Kapitel Kapitel erfährt man das was auch der Klappentext verspricht und man lernt Harlow kennen. Ich fand sie auf Anhieb gleich sympathisch. Ihre Situation ist sehr ungewöhnlich, wer hat schon die Wahl zwischen College oder Gefängnis. Das Thema Hacken hatte ich noch in keinem Buch und ich hab auch nicht immer alles verstanden, was aber nicht gestört hat. Harlow dagegen mag alles rund um den PC und die ist gut in dem was sie tut. Ich mochte wie sie sich für ihren Bruder einsetzt.
Zack fand ich ebenfalls auf Anhieb sympathisch. Das Thema Gebärdensprache hatte ich erst in einem anderen Buch und fand es in diesem wirklich gut umgesetzt. Ob es die Erklärung von Gesten oder Lows und Zacks Lösungen um sich zu Verständigen waren, man hat ein gutes Gefühl dafür bekommen wie es sich als Stumme Person lebt.
Es gab viele Nebenfiguren, bei denen ich ein bisschen gebraucht habe bis ich alle mit Namen kannte. Bei manchen hat wusste man nicht gleich wie man die Person einsortieren soll, ob sie eine gute ist, und auch das fand ich interessant.
Vom Setting her hat mich der Campus gut gefallen, ich konnte mir ein Bild vom College machen und auch von ihren Kursen bekommt man ein bisschen was mit. Low hat so einiges um die Ohren, Kurse, Sozialstunden, Training, dass es schon fast zu viel wurde.
Das Thema rund ums Hacking war super eingearbeitet. Ob es Lows Fähigkeiten waren, ihre Freundschaft zu Myiu oder auch die Kreise mit Alias. Zwar hab ich nicht alles verstanden was dort beschrieben stand, aber das hat dem gelesenen keinen Abbruch getan.
Positiv fand ich ebenfalls, dass es auch mal was zu lachen gab. Ein kleiner Minuspunkt war die fehlende Spannung. Zwar hat mir das Buch gut gefallen aber die richtige Spannung kam erst spät auf. Dafür war das Ende wirklich spannend. Ich fand das Buch gut, wegen kleiner Schwächen gebe ich 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2024

Tolles Irland Feeling

Songs of Emerald Hills
0

Noch hat Caroline den Tod ihrer besten Freundin nicht verarbeitet, zu viele Erinnerungen sind um sie herum. Das Jurastudium bereitet ihr ebenfalls keinen Spaß. Zufällig stößt sie dann auf eine Anzeige: ...

Noch hat Caroline den Tod ihrer besten Freundin nicht verarbeitet, zu viele Erinnerungen sind um sie herum. Das Jurastudium bereitet ihr ebenfalls keinen Spaß. Zufällig stößt sie dann auf eine Anzeige: Eine ältere Frau in Irland benötigt Hilfe im Haushalt. Kurzerhand packt Caroline ihre Sachen ohne ihren Eltern Bescheid zu geben. In Irland gelandet läuft der Start nicht wie geplant. Ihre Gastgeberin scheint ihre Hilfe nicht zu wollen und Caroline spricht kein Wort gälisch. Sie lernt ihren Nachbar kennen, Connor und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen. Auch Connor vermisst eine Person in seinem Leben und kämpft um die Sprachschule. Dass Caro nur ein Jahr bleibt macht es ihm schwer, denn Verluste hatten sie beide genug in ihrem Leben..

Dieses Buch ist das zweite, welches ich von der Autorin lese und das erste ihrer neusten Reihe. Das Thema Irland hat mich gleich angesprochen, so wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Caroline mochte ich im Allgemeinen gerne. Ich fand sie sympathisch und mochte wie sie einfach auf eigene Faust loszieht. Auch ihre Gefühle am Anfang konnte ich nachvollziehen.
Dass der Tod ihrer besten Freundin ihr nahegeht verstehe ich, dass sie sie vermisst und sich wünscht sie wäre noch da, verstehe ich. Ich fand es nur ein bisschen zu viel. Wäre es ihre Schwester gewesen oder sie in einer Beziehung gewesen wäre es für mich nachvollziehbarer.
Connor mochte ich gerne. Mir hat sehr gut gefallen wie er sich um die Sprachschule bemüht und um die gälische Sprache kämpft. Es war schön zu lesen für was er brennt und was ihm den Weg versperrt.
Der Schreibstil fand ich persönlich okay. Ich konnte mir Irland und die Umgebung vorstellen und auch die Personen mochte ich. Ob es die alte Schule oder sie etwas schrullige Mrs. Conolly war, mir gefiel welche Bilder in meinem Kopf entstanden sind. Was ich nie verstehen kann ist warum es als übergriffig betitelt wird wenn eine Person einer anderen helfen will. Die irischen Sätze im Buch fand ich toll auch wenn es mich manchmal etwas aus der Geschichte gerissen hat.
Was ich wirklich nicht verstehen kann ist der Logikfehler in diesen Buch, den ich so noch in keinem hatte. Während der ersten Seite hatte Caroline eine Schwester namens Lena. Später behauptet sie dann keine Schwester zu haben und wenig später wird sie wieder erwähnt. Wie dieser Fehler nicht bemerkt werden konnte ist mir ein Rätsel. Zudem ändert es für mich auch wie die mit dem Tod ihrer Freundin umgeht, da eine Schwester da vielleicht hilfreich wäre.
Insgesamt hatte das Buch seine Höhen und Tiefen. Teilweise kam ich gut voran, doch wirklich fallen lassen konnte ich mich nicht. Dennoch hat mir der „irische Teil“ des Buchs gut gefallen. Für mich ist es kein Highlight, aber schön für zwischendurch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2024

Toller Schreibstil und guter Umgang mit den themen

Wir irgendwann
0

Als plötzlich eine junge Frau vor Emmeline steht und behauptet Em sei ihr Mutter hält sie das ganze für einen sehr schlechten Scherz. Denn seit sie vor zwanzig Jahren einen Unfall hatte, kann sie keine ...

Als plötzlich eine junge Frau vor Emmeline steht und behauptet Em sei ihr Mutter hält sie das ganze für einen sehr schlechten Scherz. Denn seit sie vor zwanzig Jahren einen Unfall hatte, kann sie keine Kinder mehr bekommen. Doch die Frau und ihr Freund scheinen überzeugt, dass sie die ist nach der sie gesucht haben. Als dann Ems Mutter dazustößt und ihr eröffnet, dass die beiden die Wahrheit sagen fällt sie aus allen Wolken. Als sie sich ein bisschen gefangen hat tut sie es ihrer Tochter gleich und macht sich auf den Weg um Vics Vater zu finden, den sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat.

Erst vor kurzem habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und wollte unbedingt wissen wie es mit Emmeline und ihrer Geschichte weitergeht.
Die ersten 50 Seiten fand ich ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Nicht weil es schlecht geschrieben war, nur gab es viele Wiederholungen aus dem Buch davor. Lediglich ein paar Rückblenden waren neu. Wäre das Buch länger gewesen hätte ich das nicht so schlimm gefunden, bei einem Buch von 300 Seiten hätte man die Wiederholungen weglassen können und mehr Raum fürs Ende zu schaffen.
Als es dann weiterging hat mir das Buch gleich besser gefallen und ich hab mehr Freude an der Geschichte gehabt.
Emmeline lernt man in diesem Buch erst richtig kennen und ich mochte sie gerne. Erst erfährt sie dass sie eine Tochter hat und dass ihre Eltern sie jahrelang angelogen haben. Was sie erfährt ist wirklich krass. Wie ihre Eltern nur so handeln konnten ist mir ein Rätsel und auch Emmeline muss vieles verdauen. Ich mochte wie sie mit der Situation umgeht und alles in ihrem Tempo macht und ihre Tochter langsam kennenlernt.
Toll war, dass man durch Liams Perspektive alles von damals hautnah mitbekommt. So konnte man sich besser in ihn aber auch in Emmeline von damals hineinversetzten. Mir haben die Rückblenden besonders gut gefallen
Das Buch hält wirklich emotionale Szenen bereit von denen einige einem einfach nur das Herz zerreißen. Es gab kein unnötiges Drama sondern das Verhalten und Reaktionen der Personen fand ich sehr passend zu der Geschichte.
Ein bisschen habe ich die Landschaft und Umgebung vermisst die in Band 1 beschrieben wurde. Auch die Wiederholungen am Anfang haben dazu beigetragen, dass es für mich „nur“ 4 Sterne werden. Ebenfalls aufgefallen ist mir dass öfters der Altersunterschied erwähnt wurde, der gerade mal 2 Jahre betrug, was ich nicht erwähnenswert finde. Insgesamt habe ich wirklich gerne in dem Buch gelesen. Passender als der letzte Satz des Klappentextes kann ich das Buch nicht beschrieben : Eine Reise zu dem Mann an den sich nur ihr Herz erinnern kann.“

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2024

Das emotionale hat gedauert

The Peace That Is You
0

Man könnte sagen, dass Fiona auf der Flucht ist. Doch nicht vor der Polizei, sondern vor ihrem Ex. Sie spart soviel sie kann um ihrem Ziel näher zu kommen: Sie möchte nach Costa Rica um dort frei zu sein ...

Man könnte sagen, dass Fiona auf der Flucht ist. Doch nicht vor der Polizei, sondern vor ihrem Ex. Sie spart soviel sie kann um ihrem Ziel näher zu kommen: Sie möchte nach Costa Rica um dort frei zu sein und ihrem Traum zu verwirklichen. An einem Abend trifft sie in einer Bar auf Nik, einen jungen Mann mit vielen Tattoos. Er lebt vom Pokern und reist ständig herum. Seit er denken kann, hat Nik eine Gabe, er kann in Menschen lesen und sieht ihre Persönlichkeit. Nur bei Fiona findet er Ruhe. Doch wird sie ihm auch noch vertrauen wenn sie die Wahrheit kennt?


Es ist noch nicht lange her seit ich Band 1 gelesen, so fand ich toll dass es zu Beginn mit den Protagonisten aus Band 1 weitergeht, bevor dann Kapitel 1 beginnt.
Das Buch hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen und ich habe mit einem Roadtrip oder ähnlichem gerechnet.
Nikolai ist ein toller und mit seinen vielen Tattoos ein ziemlich bunter Protagonist. Durch seine Gabe hat das Buch einen Fantasieanteil, der mir gut gefallen hat. Die Autorin hat es wirklich verstanden zu beschreiben wie Nik die Personen um sich herum sieht und wie seine Gabe funktioniert. Ich mochte es sehr gerne ihn dabei zu begleiten.
Auch Fiona mit den rosa Strähnchen hat schnell meine Sympathie bekommen. Man erfährt, dass sie wegläuft, aber es wird nicht gleich die ganze Geschichte erklärt. So kommen nach und nach Details ans Licht, die dazu geführt haben, dass ich immer mehr wissen wollte. Nach und nach wurde auch mehr über ihren Ex beschrieben, was wirklich ein unfassbarer Typ war.
Ich mochte wie die Geschichte von Fiona und Nik langsam begann und die beide füreinander da waren und immer Verständnis für den anderen hatten.
Wie auch in den Büchern zuvor mochte ich den Schreibstil sehr gerne und ich habe mir ein paar Zeilen markiert. Die Umgebung war vielseitig und es wurde immer sehr schön beschrieben. Auch die Pokerszene, von der ich keine Ahnung habe, wurde so dargestellt, dass ich Spaß daran hatte. Es hat ein bisschen gedauert bis mich das Buch wirklich emotional abholen konnte, aber im Allgemeinen hat mir das Buch gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere