Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2023

kleine Schwächen aber ein tolles finale

Westwell - Hot & Cold
0

Gerade als Helena sich für Jess und ihr Glück entschieden hat, steht schon wieder alles auf der Kippe. Jess wurde auf offener Straße von Unbekannten angeschossen und Helena hat alles am Telefon mitanhören ...

Gerade als Helena sich für Jess und ihr Glück entschieden hat, steht schon wieder alles auf der Kippe. Jess wurde auf offener Straße von Unbekannten angeschossen und Helena hat alles am Telefon mitanhören müssen. Lebensgefährlich verletzt kommt er ins Krankenhaus, Helena hinterher eilend. War es Zufall, dass es Jess traf oder steckt mehr dahinter? Könnte sogar der Tod von Adam und Valerie etwas damit zu tun haben?

Nach dem spannenden Ende vom Vorgänger war ich sehr gespannt wie die Geschichte um Helena, Jess und die Ermordung ihrer Geschwister ausgehen wird. Ich fand es toll, dass keine Zeit verloren geht und es nahtlos spannend weitergeht. Wo Band 2 aufgehört hat, macht der 3. weiter.
Helena ist immer noch hartnäckig und sucht nach dem Mörder von Adam und Valerie. Sie kämpft für Jess und ihre Beziehung und ich fand es stark, dass sie nie aufgibt und immer weitermacht.
Jess fand ich wieder toll. Ich mochte wie er mit Helena umgeht und sein Charakter ist einfach toll.
Ich fand auch Eli, Thaz oder Lincoln wieder richtig toll. Auch wie zum Schluss Hinweise auf die
Fortsetzung der Reihe eingestreut wurden, war interessant gemacht. Auch das Drama um Paige ging weiter und hat für etwas Abwechslung im Chaos gesorgt.
Der Schreibstil war mal wieder super. Ich war gleich wieder im Buch drin und hab mitgefiebert.Es kommen Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte und wartet dann was als Nächstes kommt. New York war ein toller Handlungsort, aber der kleine Abstecher hat mir noch besser gefallen. Dass dieser nicht all zu lange dauern würde, hab ich geahnt.
Ich schwanke zwischen 4 und 4,5 Sternen. Das Buch hat ruhige und spannende Momente und eigentlich hab ich nichts auszusetzen. Manchmal dreht es es sich ein bisschen im Kreis was einerseits zur Geschichte passt, anderseits aber das gleiche wie seit 3 Bänden ist. An manchen Stellen hab ich gedacht, Ach nicht schon wieder, weil es immer wieder dasselbe war. Mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet was sicher ein paar Pluspunkte verschafft. So wurde es auf den letzten Seiten spannend und das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Wegen ein paar kleinen Sachen, die ich nicht so perfekt fand, gebe ich 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2023

etwas kurz aber trotzdem toll

Summer of Hearts and Souls
0

Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. ...

Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. Und so verändert sich ihr Leben radikal, denn ihr Vater wohnt in einer reichen Gegend in einem tollen Sommerhaus. Auch wenn ihre Halbschwester sie mit offenen Armen empfängt kann Bayah es kaum erwarten im August aufs College zu gehen. Doch dann trifft sie auf ihren Nachbarn Samson, in dem sie die gleiche gebrochene Seele erkennt wie in sich selbst.

Dieses Buch lag ungewöhnlich lange auf dem SuB, deswegen bin ich froh es nun gelesen zu haben.
Der Anfang ist etwas schwerer, trauriger, doch mir gefiel das Setting. Ich mochte, dass man ein Gefühl von Beyah vorher und nacher bekommt und auch die Art wie sie aufgewachsen ist beschrieben wird.
Beyah ist eine starke Person, vielleicht auch weil ihr nichts anderes übrig blieb und für sich selbst sorgen musste. An manchen Stellen hätte ich gedacht, dass Beyah etwas zögerlicher wäre mit ihrer neuen Umgebung. Doch ihre Art fand ich sympathisch, dass sie trotz allen ein ehrlicher und lustiger Mensch wurde. Mir gefiel, dass sie sich gleich mit Sara verstand und sie mit offenen Armen empfangen wurde.
Samson ist von Anfang an etwas undurchsichtiger, so dass ich nicht genau wusste wie er tickt und ihn trotzdem mochte. Es war toll herauszufinden, wer er ist und warum er Fragen ausweicht.
Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Ich hab den Trailerpark, die Fähre und die Halbinsel mit dem Strand praktisch vor mir gesehen. Wie immer war Colleen Hoovers Schreibstil detailliert und hat Emotionen transportiert.
Etwas enttäuschend fand ich den Plott und das Ende. Anfangs kamen bei die Emotionen bei mir an und die Geschichte hatte das Colleen Hoover Feeling, das ich kannte. Mir hat ein bisschen der Kick gefehlt, obwohl viel im Buch passiert. Als Beyah dann zu ihrem Vater gezogen ist, wurde es ruhiger. Postiv fand ich allerdings, dass es Geheimnis um Samson gemacht wird und man nicht viel von ihm erfährt und deswegen immer weiterliest.
Kein Highlight dieses mal für mich, aber dennoch ein wirklich tolles Sommerbuch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2023

Etwas übers Ziel hinaus

We Will Give You Hell
0

Vier Wochen lang Schweden und die Wälder erkunden. Das ist der Plan als Hellea genannt Hell mit ihren Freunden die Fähre nach Schweden nimmt. Doch die Freunde kommen nicht weit, als Hell von unerklärlichen ...

Vier Wochen lang Schweden und die Wälder erkunden. Das ist der Plan als Hellea genannt Hell mit ihren Freunden die Fähre nach Schweden nimmt. Doch die Freunde kommen nicht weit, als Hell von unerklärlichen Fieberschüben heimgesucht wird. Später, als die Freunde ein Wikingergrab besichtigen trifft Hell auf eine geheimnisvolle Fremde namens Astryd. Diese erklärt ihr, dass Hell kein Fieber hat, sondern eine uralte Kraft spürt.


Vor einiger Zeit hatte ich die Falling Skye Dilogie gelesen und als We will give you hell erschienen ist, wollte ich das Buch auch lesen. Allerdings hab ich schnell gemerkt, dass mir dieses Buch nicht so wirklich gefällt.
Angefangen hat dies schon bei der Protagonistin Hell. Auch wenn es eine Erklärung für ihre Wut gibt, so hat diese sie mir schnell unsympathisch gemacht. Irgendwann konnte ich das Wort Wut nicht mehr hören, weil es so oft benutzt wurde. Ihre einzige Charaktereigenschaft scheint Wut zu sein. Sie denkt nicht nach, oder stellt irgendwas in frage.
Auch die versprochene queere Liebesgeschichte hat mich nicht begeistert. Zwar mochte ich Majvie viel lieber als Hell, doch ich hab die beiden zu keinem Zeitpunkt als Paar gesehen. Es wirkte eher wie eine Freundschaft, aber nicht mehr.
Hauptthema, neben der Mythologie war Feminismus. Gleichberechtigung sollte selbstverständlich sein und ist genau wie Frauenrechte ein wichtiges Thema. Auch in Büchern ist dies wichtig, keine Frage. In diesem Buch hier wirkte es auf mich übertrieben, mehrmals dachte ich an toxischen Feminismus. Es wirkte eher nach „lass uns alle Männer töten“ als nach Gleichberechtigung im Eigentlichen Sinn.
Ich hatte schon überlegt das Buch abzubrechen, habe dann aber doch weitergemacht. Mit dem Hörbuch kam ich dann einigermaßen voran. Wenn ich Hörbuch höre spricht das nie für das Buch, doch nur so konnte ich das Buch beenden. Ein paar gute Ansätze hatte das Buch durchaus, und auch die Idee Mythologie und Feminismus zu verbinden ist gut, allerdings mochte ich die Umsetzung nicht, dafür leider nur 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2023

Tolles Buch, kleine Kritikpunkte

In jedem Atemzug nur Du
0

Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ...

Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ihre Eltern sich ständig um sie gekümmert haben. Jetzt möchte sie einen Neustart und frei sein. An der Uni trifft sie auf den Studenten Lewis, dessen stille Art dazu führt, dass sie sich bei ihm wohlfühlt. Sie vertraut ihm den wahren Grund an, warum sie an der Uni ist. Doch bald stellt sich heraus, dass auch Lewis sein Päckchen zu tragen hat.

Dieses Buch war ein Spontankauf, der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte es haben.
Hazel mochte ich eigentlich. Durch ihre Krankheit wurde sie immer behütet und ist jetzt auf der Uni frei. Sie ist lebensfroh und geniesst es draußen zu sein. Ich konnte bis zu einem gewissen Grad verstehen warum sie die Person finden wollte, der sie ihr Leben zu verdanken hat. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sich verrennt und fast besessen von der Suche ist. Dass Hazel das am Ende dann doch einsieht fand ich gut.
Lewis mochte ich noch lieber als Hazel. Er ist schlau und zuverlässig und mit seiner schüchternen, stillen Art, hab ich mich mit ihm identifiziert.
Bücher mit dem Thema Organspende hatte ich noch nicht so viele, umso gespannter war ich wie es umgesetzt und beschrieben wurde. Ich fand es gelungen wie Hazels Alltag und Einschränkungen beschreiben wurden. Und auch die Rückblicke und Briefe mochte ich gerne.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders die Beschreibungen von der Umgebung, wie den Wald oder die Szene mit den Wildpferden haben mir gut gefallen. Auch das Leben als Studenten wurde toll beschrieben, vom Zusammenleben in einer Wohnung, Lernstress und Partys war alles dabei.
Was mir gefehlt hat war die Beschreibung was genau dieses Red-Programm ist. Ich musste eher raten und es mir zusammen reimen was das bedeutet. Irgendwann taucht der Begriff auf ohne, dass je erklärt wird, was es ist.
Insgesamt fand ich das Buch nicht herausragend, aber trotzdem mochte ich es gerne. Durch die Themen und die Natur konnte es punkten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2023

Ganz okay

Wolf – Black Dagger Prison Camp 2
0

Der Halb Wolfen Lucan arbeitet unfreiwilig als Drogenlieferant für das Gefängnis der Glymera
Eines Tages trifft er auf Rio, die Stellvertreterin des Drogenbosses Mozart. Er ist gleich hin und weg von ihr. ...

Der Halb Wolfen Lucan arbeitet unfreiwilig als Drogenlieferant für das Gefängnis der Glymera
Eines Tages trifft er auf Rio, die Stellvertreterin des Drogenbosses Mozart. Er ist gleich hin und weg von ihr. Doch der Deal, an dem sie dran ist platzt und Rio gerät in eine brenzlige Lage. Lucan setzt alles daran die Frau zu retten.


Band 1 der Prison Camp Reihe mochte ich gerne und so war ich gespannt wie mir der zweite gefällt.
Anfangs tauchen ein paar Personen auf und ich dachte die hängen irgendwie in der Geschichte mit drin. Wenn ich mich nicht irre sind die danach nicht wieder vorgekommen, weswegen ich mich frage was ihre Aufgabe war.
Rio fand ich sympathisch und nachdem was ihr passiert ist, dachte ich das hat Auswirkungen auf sie. Es wurde nichts erwähnt, also ist sie entweder knallhart oder es wurde nichts erwähnt. Ein paar Beschreibungen zu Rios Person haben mir gefehlt, man erfährt welche Haarfarbe und Haarlänge sie hat, aber viel mehr auch nicht.
Was mir ein gefehlt hat war der Bezug zum Titel. Man erfährt, dass Lucan ein Wolven ist, eine Spezie die, sofern ich mich erinnere noch nicht in der Reihe vorkam. Allerdings wird nicht erklärt was das für Lucan bedeutet oder was es heißt ein Halb Wolven zu sein.
Die Liebesgeschichte zwischen Lucan und Rio ging ziemlich langsam, was ich gut fand. Andere Szenen gingen dass schneller, was ich aber nicht so störend fand.
Von den Brüdern als Nebencharaktere waren Vishous und Buch mit von der Partie. Da es die Spin Off Reihe ist habe ich die Brüder nicht erwartet, fand aber toll, dass die beiden dabei waren. Allerdings gab es eine Sexszene bei Vishous und Jane die ich als unangenehm fand.
Im Vergleich zu ein paar der letzten Bände der Black Dagger Reihe fand ich den Schreibstil bei diesem Band gut. Nur die „typischen J.R Ward“ Beschreibungen wie „Er schwenkte… schwenkte… schwenkte ein Glas“ ließen mich die Augen verdrehen. Da diese sich aber in Grenzen hielten, fand ich es nicht extrem störend. Allerdings hatte ich wieder ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen bzw. ist es mir nicht ganz gelungen mir zu merken was im Buch passiert ist.
Ob ich weiterlesen möchte oder nicht weiß ich noch nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere