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Veröffentlicht am 28.09.2023

Nicht mein Schreibstil

Where the Fireflies Dance
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Seit Nells Bruder Luke einen Verkehrsunfall hatte und im Rollstuhl sitzt, ist die junge Frau nicht mehr dieselbe. Sie macht sich Vorwürfe und würde für ihren Bruder alles tun. Um an etwas anders als an ...


Seit Nells Bruder Luke einen Verkehrsunfall hatte und im Rollstuhl sitzt, ist die junge Frau nicht mehr dieselbe. Sie macht sich Vorwürfe und würde für ihren Bruder alles tun. Um an etwas anders als an die Familie zu denken, lenkt sie sich ab und arbeitet im Chalet Resort, der ihrer Familie gehört. Eines Tages rennt sie in einen gut aussehenden Fremden, der wenig später bei dem Resort auftaucht. Nell hält Caleb für den Bewerber für den Posten des Hausmeisters und gibt ihm gleich die Stelle. Von da an bringt er sie aus dem Konzept und öfters auf die Palme. Doch Nell weiß nicht, dass es Caleb nicht zufällig nach Lake Louise verschlagen hat.

Ich gebe ganz ehrlich zu, hätte ich das Buch nicht mit Farbschnitt bekommen, hätte ich nach dem ersten Band nicht weitergelesen.
Nell kam schon im ersten Band vor, ich konnte mich aber nur noch an den Namen erinnern. Ihre präsenteste Eigenschaft ist die (Für-)Sorge um ihrem Bruder. Ich kann nachvollziehen und verstehen, dass man sich Sorgen um eine Person macht, die einen Unfall hatte. Kein Thema, aber Nell war es einfach zu viel, alles dreht sich um ihn. Und als die Familie etwas vor ihr geheim hält weil sie wieder eine Szene machen würde, macht sie genau das. Sie traut ihrem Bruder nichts mehr zu und ist stur. Ich fand ihre Art einfach anstrengend und sie hat nicht wirklich dazugelernt.
Calebs Rolle im Buch wurde mir schnell klar. Ihn mochte ich von Anfang an gerne. Mit den Tattoos und langen Haaren hat er ein bisschen was von einem Bad Boy, aber einem sympathischen. Im Gegensatz zu Nell, konnte ich mich in ihn hineinversetzten und auch seine Gefühle kamen mir, ich sag mal, besser dosiert vor.
Was mir am Buch am wenigsten gefallen hat, war leider der Schreibstil. Das Buch war sehr einfach geschrieben. Zwar kam ich gut voran, und hab mir auch merken können was geschehen ist, aber hat mich nicht gepackt. Ich wurde nicht so in die Geschichte gesogen, noch konnte das Setting mich so begeistern wie ich es mir gewünscht hätte. Die Story an sich fand ich ziemlich einfach, schon beim Klappentext konnte ich mir denken was passiert, mir hat irgendein Twist gefehlt, etwas unerwartet was dem ganzen einen Kick gibt. Es gab eine Szene, in der Caleb eine Panikattacke hat, weil er Höhenangst hat, und man merkt, dass es ihm nicht gut geht. Dass Nell ihn ablenkt, verstehe ich, aber dass sie dann flirten und Caleb zwei Seiten den Berg runter fährt, als wäre nichts gewesen fand ich unrealistisch. Genauso wenig, dass es danach noch unzählige Male auf den Berg ging.
Insgesamt fand ich das Buch einen Tick besser als der erste Teil und auch der Schreibstil hat mir trotz der Kritik etwas besser gefallen. Dennoch werden der Schreibstil und ich keine Freunde mehr und ich werde wohl keine Bücher der Autorin mehr lesen.

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Veröffentlicht am 20.09.2023

etwas schwächer als die Vorgänger

Fühle mich. Unendlich
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Klappentext: Sophias bisheriges Leben war ein einziger Kampf. Nach einer Haftstrafe hat sie jegliches Gefühl für sich selbst verloren. Mit der Patenschaft, die eine reiche alte Dame für sie übernimmt, ...

Klappentext: Sophias bisheriges Leben war ein einziger Kampf. Nach einer Haftstrafe hat sie jegliches Gefühl für sich selbst verloren. Mit der Patenschaft, die eine reiche alte Dame für sie übernimmt, bekommt die ehemalige Straftäterin eine zweite Chance. Philip, der Enkel der Dame, ist fasziniert von Sophias unangepasster Art, mit der sie in der gehobenen Gesellschaft aneckt. Seine eigenen Träume hat der junge Anwalt aufgrund seines Verantwortungsgefühls gegenüber der Familie nie verwirklicht. Jetzt lässt die Mischung aus Sophias Unerschrockenheit und Philips Überlegenheit all die Möglichkeiten sichtbar werden, die vor ihnen liegen. Doch ihre Vergangenheit und seine Gegenwart scheinen so unvereinbar, dass die Liebe eigentlich keine Chance hat …

Dieses Buch lag schon viel zu lange auf dem SuB. Die Finde-mich-Reihe mochte ich damals richtig gerne, deswegen hab ich mich auf den vierten Band gefreut. Ich hab das Buch in den Ferien beendet, und bin nicht dazu bekommen eine Rezension zu schreiben, deswegen die Kurzversion.
Sophia ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, die schon viel durchgemacht hat. Mit ihrer Art zu reden eckt sie bei der Familie von Philip an. Womit ich schon beim dem bin was ich nicht mochte. Sophia flucht und zwar ständig. In einem Abschnitt von drei Zeilen, kamen 3 Schimpfwörter vor und ab da hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Halb so viel wäre immer noch zu viel gewesen. Für mich hat mir das Gefluche den Spaß am Buch genommen.
Philip dagegen war seriös und das absolute Gegenteil. Mit seinem Job musste er das auch sein. Er ist älter als Sophia und hatte mehr Reife und einen ganz anderen Lebensstil als sie.
Mir gefiel wie gegensätzlich die beiden waren und auch der Altersunterschied hat mich nicht gestört. Durch Philips Job gab es einige Szenen im Gericht, die ich sehr gerne mochte.
Kathinka Engels Schreibstil mag ich sehr gerne und das war in dem Buch nicht anders. Ich konnte mir alles gut vorstellen, Orte und Personen wurden lebendig. Leider vergesse ich schnell was in Büchern passiert, bei diesem hier erinnere ich mich auch nach Wochen an verschiedene Szenen, was ein gutes Zeichen ist.
Insgesamt war es schön wieder in die Welt der „Fühle mich.“Reihe einzutauchen und Charaktere wie Amy oder Malik wiederzusehen. Philip mochte ich ganz gerne, während ich mit Sophia meine Probleme hatte, trotzdem fand ich die Liebesgeschichte gut.

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Veröffentlicht am 05.09.2023

Nicht ganz perfekt

In jedem Augenblick ein Wir
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Lou ist Perfektionistin und plant ihren Tag am liebsten mit To-Do-Listen. Sie steht nie still, damit auch ihre Gedanken immer beschäftigt sind. Auch nachts kommt sie nicht zur Ruhe, und sie vertreibt sich ...

Lou ist Perfektionistin und plant ihren Tag am liebsten mit To-Do-Listen. Sie steht nie still, damit auch ihre Gedanken immer beschäftigt sind. Auch nachts kommt sie nicht zur Ruhe, und sie vertreibt sich die Zeit mit Backen. Als sie wieder einmal nicht schläft sondern backt, bekommt sie unerwartet Gesellschaft von ihrem Mitbewohner Jasper. Jasper ist seit Maggies Tod nicht mehr derselbe. Immer öfters verkriecht er sich in seinem Zimmer um zu boxen und auch das Lernen fällt ihm schwer. So kommt es, dass die beiden einen Deal aushandeln. Lou kümmert sich um Jaspers Lernplan und hilft ihm seine Prüfungen zu bestehen. Im Gegenzug hilft Jasper Lou lockerer zu werden und nicht immer alles durchzuplanen und vor allem ihre Liste, mit Dingen die die erleben möchte, abzuarbeiten. Als Lou merkt, dass sie mehr als Freundschaft für Jasper empfindet, ist es der denkbar schlechte Zeitpunkt.

Es ist noch nicht so lange her, dass ich Band 1 gelesen habe und doch hatte ich schon viel vergessen.
Lou ist eine Person die einfach immer beschäftigt ist. Schon auf den ersten Seiten war ich mit erschöpft von allem was sie sich aufhalst. Man erfährt, dass sie ein Beziehung hinter sich hat, die nicht die gesündeste ist. Die Sachen, die man vom ihrem Ex erfährt haben ihn zu einer Grund unsympathischen Person gemacht. Lou scheint immer noch unter dem Einfluss zu leiden und es war gut beschrieben wie es in ihrem Kopf aussieht.
Jasper fand ich toll. Ich hatte ihn nur noch von der Schlussszene des ersten Bandes im Kopf und es war schön ihn besser kennenzulernen. Seine Wut, Trauer und auch Angst fand ich verständlich so musste er nach und nach seine Gefühle überwinden.
Der Schreibstil war gut zu lesen, aber es hat mir etwas gefehlt, das mich mitgerissen hat oder dazu gebracht hätte weiterlesen zu wollen. Es gab eine tolle Campingszene, die für meinen Geschmack hätte länger sein können. Kürzen hätte man die Kurse bzw das Lernen. Ja, es ist toll etwas über die Kurse und die Umwelt zu lesen, das gehört zum Buch, einen Tick weniger hätte auch gereicht.
Zwar fand ich das Buch gut, aber es war eher für Zwischendurch, da mir Spannung und Lockerheit gefehlt haben. Mit ein paar Aktionen die Jasper für Lou geplant hat, konnte es dann punkten. Trotzdem war es eher für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 31.08.2023

Magisch

Silver & Poison, Band 1 - Das Elixier der Lügen
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Avery arbeitet in einer der angesagtesten Clubs New Yorks als Barkeeperin. Mit ihren Cocktails hat sich die Bar einen Namen gemacht. Schon mehrfach wurden diese von der Polizei auf Drogen getestet, doch ...

Avery arbeitet in einer der angesagtesten Clubs New Yorks als Barkeeperin. Mit ihren Cocktails hat sich die Bar einen Namen gemacht. Schon mehrfach wurden diese von der Polizei auf Drogen getestet, doch es wurde nie etwas gefunden denn: Magie kann man nicht nachweisen. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis das Avery hütet, denn sie arbeitet für Dorian Mars, einem Gangsterboss. Als rätselhafte Morde geschehen wird der junge Detective Adam Hayes beauftragt und der nimmt Avery ins Visier. Dass beide sich von früher kennen und Hayes grüne Augen Avery aus dem Konzept bringen ist nicht gerade hilfreich. Noch schlimmer wird es, als Averys Gabe beginnt sich zu verändern.

Das Thema in Silver & Poison hat mich gleich interessiert. Ich lese gerne Fantasy und entdecke neue Autoren und beides war bei diesem Buch der Fall.
Der Anfang war gleich interessant und ich wollte wissen was passiert, doch das Buch hat es mir irgendwie schwer gemacht. Ich kann nicht genau sagen ob es am Schreibstil lag oder an etwas anderem, jedenfalls kam ich nicht richtig ins Buch rein. Erst nach zweihundert Seiten kam ich besser in die Geschichte.
Das Thema um Averys Magie und den Club fand ich toll. Alleine schon die verschiedenen Arten mit dem Geruch hat mir wirklich gut gefallen. Zusammen mit den Cocktails war es eine Idee die mich wirklich begeistert hat. Anfangs wird viel im Club beschrieben, im Laufe der Geschichte fand ich verliert sich das Thema ein wenig und kam zu kurz.
Avery fand ich toll, sie boxt sich durch und bleibt immer sypmatisch.
Von Hayes weiß man nicht besonders viel, aber gestört hat es nicht, denn so bleibt er der geheimnisvolle Polizist. Er ist heiß, hat tolle Augen, die öfters erwähnt werden, und ich hätte gerne mehr erfahren.Die Lovestory stand nicht im Vordergrund und ich hoffe es kommt noch mehr in Band 2.
Am Ende wurde es dann immer besser und spannender. Gefühlt überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten Seiten, was ich super fand. Ich bin gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 27.08.2023

the girl in the love song

The Girl in the Love Song
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Mit 13 trifft Miller das erste Mal auf Violet. Sofort ist zwischen den beiden eine Verbindung und als sie ihm das Leben rettet, wird diese gleich gefestigt. Die beiden werden beste Freunde und bald merkt ...

Mit 13 trifft Miller das erste Mal auf Violet. Sofort ist zwischen den beiden eine Verbindung und als sie ihm das Leben rettet, wird diese gleich gefestigt. Die beiden werden beste Freunde und bald merkt Violet, dass diese Gefühle tiefer gehen. Doch auch sie weiß nur zu gut was passiert, wenn diese Liebe scheitert. Auch Miller hat es nicht leicht, denn er muss in einem Auto wohnen. Seine Rettung sind seine Freundschaften und die Musik. Er hat das Ziel einmal Geld mit seiner Musik zu verdienen und Violet tut alles um ihn zu unterstützen. Aber wie lange kann Violet noch ihre Gefühle für Miller ignorieren?


Emma Scotts Bücher enttäuschen mich einfach nie. Alle ihre Bücher waren bisher Highlights und so hab ich mich auch auf ihre neue Reihe gefreut.

Da ich den Anfang in den Ferien gelesen habe, kam ich nicht ganz so schnell voran wie ich mir das erhofft habe, aber als ich wieder zuhause war ging es schneller.

Violet und Miller mochte ich von Anfang an. Ihre Geschichte fand ich verglichen mit Emma Scott‘s anderen Büchern nicht ganz so krass. Nicht falsch verstehen, natürlich haben beide es nicht leicht, aber andere Geschichten von Emma Scott fand ich da besser. Ich fand toll, dass man die Personen über mehrere Jahre begleitet und so mitbekommt wie sie sich entwickeln.

Auch die Nebenfiguren wie z.B die Freunde fand ich ganz toll

Die Themen, die in dem Buch behandelt wurden, fand ich gut eingearbeitet. Emma Scotts Schreibstil ist so einfühlsam und toll zu lesen, dass man sich als Teil der Geschichte fühlt. Das High School Feeling fand ich okay, aber es hat mich nicht so ganz gepackt. Die Geschichte ging hin und her und das hat mich nicht so in den Bann gezogen wie eine emotionale Story. Richtig toll fand ich die Songtexte, diese fand ich einfach wunderschön.

Insgesamt fand ich das Buch einen Tick schwächer als andere Bücher, aber trotzdem hatte ich schöne Lesestunden und freue mich auf Band 2.

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